DE195840C - - Google Patents

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DE195840C
DE195840C DENDAT195840D DE195840DA DE195840C DE 195840 C DE195840 C DE 195840C DE NDAT195840 D DENDAT195840 D DE NDAT195840D DE 195840D A DE195840D A DE 195840DA DE 195840 C DE195840 C DE 195840C
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piston
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annular space
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Ivn-jufiicit bee Scv\wvy\Xiiv\
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl95840 KLASSE Ale. GRUPPE
Firma ALEX. FRIEDMANN in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1906 ab.
Es sind Schmierpumpen bekannt, welche in zwei gesonderten Zylinderräumen bewegliche Kolben besitzen, von welchen der eine als Förderkolben wirkt und tiefer taucht als der andere zur Steuerung dienende Kolben, und die Bewegungen des letzteren zeitlich gegen die des ersteren versetzt sind. Die Leitungskanäle für das Schmieröl sind hierbei derart angeordnet, daß der Druckraum
ίο unterhalb des Druckkolbens niemals in unmittelbare Verbindung mit dem Ölbehälter gelangen kann und der Gegendruck stets in die Achsenrichtung der Kolben fällt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schmierpumpe mit derartigen Förder- und Steuerkolben, bei welcher zwecks Bildung einer Ölbremse der Zylinder für den Förderkolben oberhalb der Dichtungsstelle eine Erweiterung aufweist und der Förderkolben mit einem dickeren Teile darin lose geführt ist, so daß unter letzterem ein Ringraum entsteht, welchem bei der höchsten Stellung des Kolbens durch Löcher öl zugeführt wird, das mit diesem Ringraum entweder durch den Spielraum zwischen Kolben und Zylinder oder durch eine enge Austrittsöffnung nach dem ölbehälter zurückgedrückt wird. Dadurch wird der Abwärtsbewegung des Förderkolbens ein Widerstand entgegengesetzt, der ein zu rasches Herabziehen dieses Kolbens verhindert, wenn unter ihm ein Unterdruck auftritt und die Förderung größerer ölmengen, als notwendig sind, hintanhält.
Die Fig. ι und 2 zeigen die Ausführung
einer derartigen Schmierpumpe für zwei ölauslässe. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Exzenterwelle in Seiten- und Endansicht, die Fig. 5, 6, 7 und 8 die Bauart eines der Erfindung gemäß hergestellten Kolbenpaares samt Zylinder und Fig. 9 eine Abänderung dieser Bauart.
Die Öllieferung für jeden Auslaß bewirken je zwei in gesonderten Zylinderräumen/ und c bewegte Kolben q und p, von denen der eine (p) den Förderkolben, der andere (q) den Steuerkolben bildet. Sie erhalten ihre Bewegung durch die von den verstellten Exzentern g, g1 bewegten Winkelhebel y,yl. Das öl tritt aus dem ölgefäß bei ο in den Zylinder des Kolbens q (Fig. 5), gelangt bei entsprechender Stellung des letzteren (Fig. 6) in den Verbindungskanal a, der zum Zylinder des Kolbens ρ führt, und aus diesem Zylinder bei entsprechender Stellung des Förderkolbens ρ (Fig. 7) durch Kanal b zurück in den Zylinder des Kolbens q (bei der in Fig. 8 ge-, zeigten Stellung dieses letzteren), und sodann in die Druckleitung k und von dort zur Verbraüchsstelle. Zur Regelung des für die Fördermenge maßgebenden Hubes des KoI-bens ρ ist im Hebel y1 die Stellschraube r angeordnet, welche, je nach ihrer Stellung gegen den Förderkolben ρ toten Gang aufweisen kann. Während der Abwärtsbewegung des Hebels y1 und der Stellschraube r ist der tote Gang der letzteren gegenüber dem Kolben ρ um so größer, je mehr die Stellschraube herausgeschraubt ist. Der Zylinder c, in welchem der Kolben ρ geführt ist, hat oberhalb der Dichtungsstelle d eine Erweiterung, in welcher der. größeren Durchmesser besitzende Kolbenteil geführt ist. In der höchsten
Stellung des Kolbens ρ kann das öl ohne großen Widerstand durch die Löcher s in den Ringraum t eintreten, welcher durch den unteren dünneren Teil des Kolbens ρ und die Erweiterung des Kolbenzylinders gebildet • wird. Während nun der untere Teil des Kolbens ρ in den zugehörigen Zylinder vollkommen dicht eingepaßt ist, ist der obere Kolbenteil in dem erweiterten Zylinderraum
ίο lose geführt, so daß bei der Abwärtsbewegung des Kolbens das im Ringraum t enthaltene öl zwischen Kolben und Zylinder und durch die Löcher s wieder austreten kann. Da der zwischen dem oberen dickeren Kolbenteil und der Zylinderwand bestehende enge Ringraum einen Querschnitt hat, der erheblich kleiner ist als der Querschnitt des Ringraumes t, so wird der dem austretenden öl begegnende Widerstand auf die Bewegung des Kolbens derart bremsend einwirken, daß der Kolben ρ bei Unterdruck im Zylinderraum nicht herabgezogen werden kann, sondern so lange stehen bleibt, bis die Schraube r an ihn anschlägt und ihn bei der Abwärtsbewegung mitnimmt.
Das Vorhandensein der Löcher s ist für die Bremswirkung nicht erforderlich, da das öl ebensogut oben heraustreten kann. Die Löcher s ermöglichen nur in vorteilhafter Weise die Füllung des Ringraumes t in der obersten Kolbenstellung, wie sie Fig. 7 veranschaulicht.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der dickere Teil des Kolbens ρ vollkommen dicht in den erweiterten Zylinderraum eingepaßt ist, wobei der Ringraum t durch ein sehr enges Loch χ mit dem ölgefäß in Verbindung steht. Bei dieser Ausführung tritt das Öl bei der Abwärtsbewegung des Kolbens vom Ringrautn durch das Loch χ in das ölgefäß zurück, wobei der Querschnitt des Loches χ im Vergleich zum Querschnitt des Ringraumes t sehr klein bemessen sein muß, um auf die Abwärtsbewegung bremsend einzuwirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierpumpe mit Förderkolben und Steuerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Ölbremse der Förderkolben (p) mit' seinem dickeren Teile in einer Erweiterung des Zylinders (c) oberhalb der Dichtungsstelle (d) lose geführt wird, so daß unter dem stärkeren Kolbenteil ein Ringraum (t) entsteht, welchem bei der höchsten Stellung des Kolbens (p) durch Löcher fs) öl zugeführt wird, das aus diesem Ringraum entweder durch den zwischen Kolben (p) und Zylinder (c) vorhandenen Spielraum oder durch eine enge Austrittsöffnung (x) nach dem Ölbehälter zurückgedrückt wird, wodurch der Abwärtsbewegung des Förderkolbens (p) ein Widerstand entgegengesetzt wird, der ein zu rasches Herabziehen des Kolbens (p) verhindert, wenn unter ihm ein Unterdruck auftritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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