DE23203C - Neuerung an Schmiervorrichtungen für Maschinenfheile, die unter Dampfdruck stehen - Google Patents

Neuerung an Schmiervorrichtungen für Maschinenfheile, die unter Dampfdruck stehen

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DE23203C
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W. MlCHALK in Deuben, Sachsen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

Um die Schmierung beim Leergang des Kolbens nicht vollständig zu verhindern und dabei doch einer Vergeudung des Schmiermittels während des Leerganges vorzubeugen, ist an der unter No. 12764 patentirten Schmiervorrichtung die dargestellte Vorrichtung angebracht.
Der zürn Aufschrauben auf den Dampfcylinder bestimmte Zapfen ist als ein Theil 'u für sich hergestellt und in den Körper der Vorrichtung eingeschraubt. Oben an diesem Theil u ist der Durchgangskanal d zu einem cylindrischen Raum erweitert, in welchem ein Ventil t mit seinen drei Führungsfiügeln an den Wänden dieses Raumes geführt und auf- und niederbeweglich ist. Im Zustande der Ruhe schliefst dieses Ventil den nach dem Dampfcylinder führenden Theil des Kanals d.
In dieser Lage würde also das Ventil jeden Fettzuflufs nach dem Cylinder hindern. Dies zu vermeiden, ist das Ventil in seiner Achsenrichtung in der Weise durchbohrt, dafs diese Bohrung s, oben mit der Weite des Kanals d beginnend, sich nach unten zu einer ganz feinen Oeffhung verengt. Diese feine Ausmündung der Bohrung s verhindert das starke Durchfliefsen des Fettes nach dem Cylinder während der in demselben durch den Leergang des Kolbens wechselweise eintretenden Luftverdünnung, gestattet aber gleichwohl, dafs durch die Luftverdünnung so viel Fett nach dem Cylinder gelangt, als zum Schmieren des Kolbens erforderlich ist.
Andererseits aber verhütet die feine Ausmündung auch, dafs beim zeitweiligen Stillstand der Maschine das Fett durch Austropfen sich in nur einigermafsen merklicher Weise nutzlos nach dem Cylinder entleere.
Sobald der Kolben durch Dampfdruck bewegt wird, hebt der Dampf das Ventil t, weil dessen dem Dampfdruck ausgesetzte Fläche bedeutend gröfser ist als der untere Querschnitt der Bohrung s. Nun kann der Dampf um den Kern des Ventils t herum durch den Kanal d nach dem Oelbehälter e aufsteigen und von hier das Fett durch den Kanal / nach d und ebenfalls um t nach dem Dampfcylinder drücken.
Ein Verschliefsen des über' dem Ventil t liegenden Kanals d durch das Ventil kann nicht eintreten, weil dessen Führungsflügel, nicht aber der Kern oben anschlagen.
Patenτ-Anspruch:
An der unter No. 12764 patentirten Schmiervorrichtung die eigenthümliche Durchbohrung ί des in den Kanal d eingeschalteten Ventils t, deren Zweck das Durchlassen des zum Schmieren des Kolbens nothwendigen Fettes ist, wenn beim Leergang des letzteren das Ventil t durch Verschliefsen des Kanals d das massenhafte nutzlose Ausfiiefsen des Fettes hindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 47: Maschinenelemente.
    Zusatz-Patent zu No. 12764 vom 14. August 1880.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1882 ab. Längste Dauer: 13. August 1895.
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