DE273636C - - Google Patents

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DE273636C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273636 KLASSE 64 δ. GRUPPE
FRANZ HEUSER & CO. in HANNOVER.
des Druckmittels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine mit Gegendruck arbeitende Flaschenfüllvorrichtung, bei der in die Rückluftleitung mitgerissene Flüssigkeit in die nächste leere Flasche übergeleitet wird, wobei zuvor diese Flasche mit dem Druckmittel gefüllt worden ist. Dieses Druckmittel besteht aus der Rückluft, die vor ihrem Rücktritt in die Flüssigkeitsbehälter keimfrei gemacht worden ist.
ίο Die Erfindung unterscheidet sich von bekannten ähnlichen Vorrichtungen dadurch, daß während des Überleitens der in die Rückluftleitung mitgerissenen Flüssigkeit in die nächste leere Flasche das Gegendruckmittel in voller Druckhöhe in dieser Flasche vorhanden ist. Ferner dadurch, daß in die Rückluftleitung eine zweckentsprechende Filtervorrichtung eingeschaltet ist, damit die Rückluft als keimfreies Druckmittel zur Vorfüllung der Flaschen wieder Verwendung findet.
Zur Erreichung der gewünschten Zwecke können verschiedenartige Anordnungen getroffen werden, von denen zwei Ausführungen in beiliegender Zeichnung dargestellt sind. Die Ausführung nach Fig. 1 arbeitet wie folgt:
Die abzufüllende Flüssigkeit tritt bei α so lange in den Flüssigkeitsbehälter b ein, bis in bekannter Weise der Schwimmer c die Öffnung des Hahnes d abschließt und die im Behälter befindliche Luft- oder Gasschicht auf den gleichen Druck zusammengedrückt ist, unter dem die Flüssigkeit in den Behälter eintritt.
In dem Behälter münden Rohre, die mit den entsprechenden Kanälen des Hahnkükens e verbunden sind, die ihrerseits in wagerechte Kanäle des Kükens endigen, bezeichnet mit
f\ f, f3.
Durch f1 wird das Druckmittel zugeführt, f2 ist die Rückluftleitung, während der Kanal f3 zum Ableiten der Flüssigkeit aus der Rückluftleitung dient.
Bei Drehung des Hahngehäuses werden die Flaschen in bekannter Weise zunächst mit dem Druckmittel gefüllt und gelangen dann in Verbindung mit dem Kanal für die Flüssigkeitsableitung f 3, der sich an die Rückluftleitung f2 anschließt.
Hierauf treten die Flaschen in Verbindung mit der Flüssigkeitsleitung.
Der Druckmittelabführungskanal f2 leitet das zurückgeführte Druckmittel mit der Flaschenluft zunächst in ein Luftfilter h. Dieses Filter kann innerhalb oder außerhalb des Behälters b angebracht sein.
Von hier wird die keimfrei gemachte Luft in den Behälter b zurückgeführt, während die übergespritzte Flüssigkeit in den Kanal fa gelangt und in die leeren Flaschen geleitet wird, die, wie gesagt, zuvor mit dem Druckmittel in voller Druckhöhe gefüllt worden sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 mündet der Überleitungskanal f3 nicht in einer Linie mit den Austrittsöffnungen für die Flüssigkeit, wie bei Fig. i, sondern es sind im Hahngehäuse besondere Abführungszweige angeordnet, die in die Flüssigkeitsrohre münden.
Die Arbeitsweise ist die gleiche.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Abspritzeinrichtung für Gegendruckabfüllvorrichtungen mit getrennter Zu- und Abführung des Druckmittels, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Rückluftleitung mitgerissene Flüssigkeit nicht zurück in den Flüssigkeitsbehälter oder einen sonstigen Sammelbehälter geleitet wird, sondern in die zu füllenden leeren Flaschen, die aber zuvor mit dem Druckmittel in voller Druckhöhe vorgefüllt werden.
  2. 2. Abspritzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zurückzuführende Gemisch von Flaschenluft und Druckmittel nicht unmittelbar in den Bierbehälter zurückgeführt wird, sondern zunächst durch ein Filter geleitet wird, welches außerhalb oder innerhalb des Bierbehälters angeordnet sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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