DE95305C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
- B23Q7/12—Sorting arrangements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B35/00—Testing or checking of ammunition
- F42B35/02—Gauging, sorting, trimming or shortening cartridges or missiles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49:' Metallbearbeitung, mechanische.
M. POLLAK in MANNHEIM.
der Durchlochungen. *
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1896 ab.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, die bis heute nur durch das
Auge ausgeübte Controle betreffs Vorhandenseins der in gewissen Gegenständen erforderlichen
Löcher auf mechanischem Wege durchzuführen. Als ein besonderer Fall, für welchen
diese Vorrichtung Anwendung finden kann, sei die Untersuchung der Patronenhülsen auf Zündlöcher
erwähnt.
In beiliegender Zeichnung ist an verschiedenen Anordnungen im Allgemeinen veranschaulicht,
wie der Grundgedanke dieser Erfindung zur praktischen Anwendung kommen kann, und
zwar stellt Fig. 1 theilweise Seitenansicht und theilweise Querschnitt, Fig. 2 Vorderansicht
bezw. Längsschnitt, Fig. 3 Grundrifs bezw. Horizontalschnitt einer Construction dar. Fig. 4
und .5 zeigen Theile zu einer anderen COn-*
struction und Fig. 6 und 7 Details für die Lufteinführung.
Nach der dargestellten Construction fallen die zu untersuchenden Gegenstände, als welche
hier Hülsen angenommen sind, durch den Kanal A in die Zellen des Transportrades B.
Dieses wird mit Hülfe des Zahnrades C durch den Schalthebel D, welcher auf der die Antriebsscheibe
F tragenden Welle sitzt, jeweils um einen entsprechenden Winkel gedreht, so
dafs die zu untersuchenden Hülsen einzeln in geeigneter Weise vor den Stempel F zu stehen
kommen. Dieser Stempel wird beim Stillstande des Rades B durch die Curvenscheibe G an
den Hülsenrand angedrückt, und durch eine in ihm befindliche Bohrung wird gleichzeitig
Prefsluft in die Hülse eingeführt. Der Druck des Stempels F wird durch die Feder/, welche
ein Zurückweichen der Curvenscheibe G gestattet , begrenzt. Das zweckentsprechende
Zurücktreten des Stempels von der Hülse wird durch die Feder α bewirkt.
Die Prefsluft wird nach der in Fig. 2 und 6 veranschaulichten Construction von einem
Windkessel unter stets gleichbleibendem Druck nach dem auf dem Stempel aufgeschraubten
Rohrstück b geleitet, welches durch das Ventil c gegen die Hülse zu abgeschlossen ist. Auf
dieses Rohr b ist das Mundstück d aufgesteckt. Dasselbe hat Zäpfchen e, die auf das Ventil c
drücken, sobald der Stempel F durch die Curvenscheibe G an die Hülse H angeprefst
wird. Bei geöffnetem Ventil dringt dann die Prefsluft durch die Bohrung g in die Hülse H,
deren Boden durch den auf dem Rohre h liegenden Gummiring i so abgedichtet ist, dafs
die eingeprefste Luft durch die Zündlöcher in das -Rohr h entweichen mufs. Dieses Rohr
läuft nach Fig. 1, 2 und 3 unter die im Flüssigkeitsbehälter J gut ausbalancirt hängende
Glocke K, welche derart von der durch die .Zündlöcher hindurchgeprefsten Luft gehoben
wird.
Da die unter die Glocke eindringende Luft stets unter demselben Druck und gleich lange
Zeit durch die Hülse hindurchgeht, so bietet
(2. Auflage, ausgegeben am 24. Mär^ igoo.t
das Aufsteigen der Glocke einen Mafsstab für die Gröfse und bei gleicher Gröfse für die
Anzahl der in der Hülse enthaltenen Oeffnungen. Diese Bewegung der Glocke K wird nun nach
Fig. i, 2 und 3 durch die Zahnstange k und das Zahnrad / auf die Klappe m übertragen,
welche die Ausfallöffnung aus dem Transportrade schliefst. Bei . gesenkter Glocke, den
Hülsen ohne Zündloch entsprechend, ist die Ausfallöffnung geschlossen, ist in der untersuchten
Hülse ein Zündloch, so wird die Glocke so weit gehoben, dafs die Klappe m in die
Stellung ml kommt, wodurch solche Hülsen die Wand η entlang fallen. Sind zwei Löcher
vorhanden, so wird die Glocke höher steigen und damit die Klappe in die Lage m2 gebracht,
so dafs diese Hülsen nach der Wand nl abfallen.
Die nicht durchlochten Hülsen fallen am Rande des das Rad theilweise umgebenden Gehäuses L bei der Scheidewand n2 aus. Sobald
das Transportrad so weit gedreht ist, dafs die der Prefsluft ausgesetzt gewesene Hülse in
entsprechender Weise zum Ausfall gekommen ist, wird das Ventil 0 in der Glocke durch
den Hebel p, welcher auf der mit der Antriebswelle M gekuppelten Welle N sitzt, geöffnet,
so dafs die Luft aus der Glocke entweicht und diese in die normale Tieflage zurückfällt. Vor der Ruhelage des Transportrades
schliefst sich das Ventil 0 wieder selbstthätig durch Federdruck, Gewicht und dergl.
Die Glocke kann aber anstatt durch die unter ihr befindliche Luft auch durch eine geeignete
Sperrung bis zum Ausfall der Hülse hochgehalten werden.
Nach der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung wird die Luft durch die Hülse H in einen
geschlossenen Flüssigkeitsbehälter O geleitet. Infolge des von der Luft auf die Flüssigkeit
ausgeübten Druckes wird diese in das mit dem Behälter O communicirende Gefäfs P aufsteigen,
wodurch mit Hülfe des Schwimmers q Verschlufsvorrichtungen der Ausfallkanäle im
Transportmittel, welches selbstverständlich nicht blos ein Rad, wie hier dargestellt, sondern
irgend welcher Art sein kann, bethätigt werden. Diese beiden Gefäfse O und P werden durch
geeignete Vorkehrung von einander abgeschlossen , sobald das Einpressen der Luft in
die Hülse beendet ist, und gegen einander wieder geöffnet, bevor die Prefsluft auf eine
neue Hülse einwirkt. In der dargestellten Construction wird das Abschlufsventil r durch
Federdruck geschlossen und durch einen auf den Kopf s der Ventilstange ausgeübten Druck
offen gehalten. Der Hahn w dient zur Controle
des. Flüssigkeitsstandes.
Gemäfs Fig. 7 kann -die Prefsluft dadurch
in die Hülse eingeführt werden, dafs der Stempel F in dem Rohr t, welches mit dem
Windkessel in Verbindung steht, geführt Jst und eine Winkelbohrung besitzt, welche beim
Vorschieben des Stempels in Verbindung mit dem Luftkanal u kommt.
Die Lufteinführung kann aber selbstverständlich in verschiedener anderer Weise, wie durch
Bethätigung eines Ventils oder Hahnes, von der Curvenscheibe G aus erfolgen.
Eine andere Anwendungsart der Prefsluft zur Sonderung der Hülsen ist in Fig. 5 veranschaulicht.
Hiernach hat die in die Hülse in gleicher Weise wie im vorher beschriebenen Falle eingeprefste
Luft eine Temperatur, welche von der des Arbeitsraumes so verschieden ist, dafs,
wenn die Luft durch die Zündlöcher hindurchgeht, das Quecksilber eines hinter der Hülse
befindlichen Thermometers oder dergl. merklich verschoben wird. Bei dieser Verschiebung
wird durch das Quecksilber ein elektrischer Contact hergestellt, durch welchen mit Hülfe
von Elektromagneten Q. die Verschlufsmittel m der Ausfallöffnungen entsprechend bethätigt
werden. Da die Verschiebung im Verhältnifs zu der auf das Quecksilber einwirkenden Luftmenge,
also der Anzahl der Durchlafsöffhungen entsprechend, erfolgt, so ist hierdurch eine
Sonderung der Körper nach solchen Oeffnungen möglich. Das Quecksilber wird, wenn ein unmittelbarer
Temperaturausgleich im Rohr ν nicht erfolgen kann, durch Einpressen von entsprechend
temperirter Luft während der Bewegung des Transportmittels in die Normalstellung
zurückgebracht.
Die Untersuchung auf Zündlöcher wird aufser an der fertiggestellten Hülse vortheilhaft unmittelbar nach der Bohroperation erfolgen, so
dafs die Arbeitsleistung der Bohrer fortwährend controlirt wird. Für diesen Fall wird es angezeigt
sein, mit den beschriebenen Apparaten eine Signalvorrichtung zu verbinden, durch
welche der Arbeiter aufmerksam gemacht wird, sobald eine schlecht durchbohrte Hülse zur
Untersuchung bezw. zum Ausfall kommt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Sondern von durchlochten Körpern nach Anzahl und Gröfse. der
Durchlochungen, dadurch gekennzeichnet, dafs in die zu untersuchenden Körper Luft
eingeprefst wird, welche, durch die vorhandenen Löcher hindurchgehend, mittelst geeigneter Vorkehrungen die Ausfallkanale
für die einzelnen Sorten schliefst oder öffnet.
2. Ausführungsform des unter 1. geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs
die durch die Löcher des zu untersuchenden Körpers hindurchgeprefste Luft in einen
Flüssigkeitsbehälter geleitet wird und hier einen in die Flüssigkeit eingetauchten bezw.
in oder auf derselben schwimmenden
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE100493T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95305C true DE95305C (de) |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95305D Active DE95305C (de) | |||
| DENDAT100493D Active DE100493C (de) |
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE100493C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5880053A (en) * | 1995-09-02 | 1999-03-09 | Degussa Aktiengesellschaft | Method of producing zeolite y |
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- DE DENDAT95305D patent/DE95305C/de active Active
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5880053A (en) * | 1995-09-02 | 1999-03-09 | Degussa Aktiengesellschaft | Method of producing zeolite y |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE100493C (de) |
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