DE57207C - Neuerungen an den durch die Patente 42943 und 48974 geschützten, durch Dampf geheizten Oelbehältern bei Schmiervorrichtungen mit Niederschlagwasser - Wirkung für dickflüssigen Schmierstoff. (2 - Google Patents

Neuerungen an den durch die Patente 42943 und 48974 geschützten, durch Dampf geheizten Oelbehältern bei Schmiervorrichtungen mit Niederschlagwasser - Wirkung für dickflüssigen Schmierstoff. (2

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DE57207C
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E. DE LlMON in Düsseldorf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N39/00Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system
    • F16N39/04Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system by heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
EBERHARD de LIMON in DÜSSELDORF.
Zweiter Zusatz zum Patente No. 42943 vom 30. Juli 1887.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1890 ab. Längste Dauer: 29. Juli 190a.
Die dargestellten Neuerungen haben den Zweck, die Heizung des in dem Oelbehälter enthaltenen dickflüssigen Schmierstoffes unabhängig davon zu machen, ob eine Schmierung stattfindet oder nicht, und den Grad dieser Heizung zu verändern, sowie auch durch eine veränderte Anordnung der Tropf kammern eine Abkühlung des Schmiermittels zu verhüten und eine bessere Beaufsichtigung der Schmiervorrichtung zu gestatten.
Das Rohr C, durch welches frischer Dampf zu der Schmierstelle bezw.. in den Oelbehälter D gelangt, ist kurz vor der Stelle, an welcher es an das Küken des Hahnes F angeschlossen ist, gabelförmig gestaltet. Der eine Zweig dieser Gabel mündet in eine Winkelbohrung, deren waagrechter Schenkel zu dem Rohre r führt, wobei die Verbindung derselben wie beim Patent No. 48974 durch entsprechende Bohrungen des Kükens F hergestellt oder unterbrochen wird. Die zweite Gabel ist in einen senkrechten Kanal am Gehäuse des Kükens F angeschlossen und kann durch einen Dreiwegehahn entweder mit dem die Heizung des Oeles im Behälter D bewirkenden Rohre r2 oder mit dem zur Schmierstelle führenden Rohrer1 in Verbindung gesetzt werden, wobei wiederum die Verbindung zwischen diesem Rohre r1 und dem Küken m durch eine Bohrung des Kükens F hergestellt oder unterbrochen werden kann. Je nachdem man also den Dreiwegehahri m einstellt, kann man den Zuflufs von frischem Dampf nach dem Rohre r2 regeln bezw. denselben ganz abstellen. Das Heizrohr r2 ist aber nicht wie beim Haupt - Patent an dem einen Ende geschlossen, sondern offen, so dafs immer frischer Dampf hindurchströmen kann, wodurch eine bedeutend schnellere Heizung des Schmierstoffes erzielt wird. Da das Rohr r2 in der Durchflufsrichtung des Dampfes abfällt und das Niederschlagwasser nicht mehr in die Tropfkammer geleitet wird,. so kann die Heizung unabängig von der Schmierung stattfinden. Auch hat man nicht nöthig, die Tropfkammern unterhalb der höchsten Stelle des Schmierstoffbehälters anzuordnen, sie sind vielmehr unmittelbar über' dem Behälter angebracht, also an der Stelle, wo das OeI am heifsesten ist, so dafs das OeI auf einem'bedeutend kürzeren Wege von dem Behälter D zu den Tropfkammern gelangen kann und eine Abkühlung desselben auf diesem Wege nicht mehr zu befürchten ist.
Abweichend von der durch das Patent No. 48974 geschützten Anordnung der Tropfkammern, bei welcher mehrere Tropfen durch ein und dieselbe Tropfkammer hindurchzutreten gezwungen sind, infolge welcher Anordnung es schwierig ist, zu erkennen, ob die Beförderung von Oeltropfen nach ein und der-

Claims (1)

  1. selben Schmierstelle hin eine regelrechte ist, wird diese Beobachtung dadurch erleichert, dafs die OeItropfen jeder Leitung r' bezw. r1 durch eine besondere Tropfkammer hindurchstreichen, so dafs also jeder Irrthum ausgeschlossen ist.
    Pa tent-Ansρrüche:
    Sowohl bei dem durch das Patent No. 42943, als auch bei dem durch das Zusatz-Patent No. 48974 geschützten, durch Dampf geheizten Oelbehälter bei Schmiervorrichtungen mit Niederschlagwasser-Wirkung für dickflüssigen Schmierstoff der Ersatz des an seinem Ende geschlossenen Rohres r2, welches so angeordnet ist, dafs das in r2 sich bildende Niederschlagwasser in die Tropfkammer T tritt, durch ein Rohr- r2, welches ins Freie mündet und somit das sich bildende Niederschlagwasser nicht in die Tropfkammer T treten lä'fst; zum Zwecke, mehr oder weniger Dampf zur Heizung des Behälters D verwenden zu können, ohne die Menge des durch die Vorrichtung beförderten Schmierstoffes zu ändern , und ferner zum Zwecke, die Anordnung der Tropfkammer TOberhalb des Oelbehälters D zu ermöglichen, so dafs der Schmierstoff von der heifsesten Stelle und auf dem kürzesten Wege nach T geleitet wird.
    2. Bei der durch das Patent No. 48974 ge-. " schützten Verbindung des Rohres r2 mit der Tropfkammer T die Hinzufügung einer Scheidewand zwischen den Tropf- - düsen in T, um den Austritt von OeI-tropfen aus jeder Tropfdüse für sich beobachten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57207D Neuerungen an den durch die Patente 42943 und 48974 geschützten, durch Dampf geheizten Oelbehältern bei Schmiervorrichtungen mit Niederschlagwasser - Wirkung für dickflüssigen Schmierstoff. (2 Expired - Lifetime DE57207C (de)

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