DE179379C - - Google Patents
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- DE179379C DE179379C DENDAT179379D DE179379DA DE179379C DE 179379 C DE179379 C DE 179379C DE NDAT179379 D DENDAT179379 D DE NDAT179379D DE 179379D A DE179379D A DE 179379DA DE 179379 C DE179379 C DE 179379C
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B1/00—Devices for lowering persons from buildings or the like
- A62B1/06—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
- A62B1/08—Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
r ß-kqmUM/m<
bas
ψ/ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
> M 179379 KLASSE 61 α. GRUPPE
VICTOR KOBLER in RORSCHACH,
H. SCHWARZER in ALTSTETTEN-ZÜRICH
und G. GERBER in AARAU, Schweiz.
Vorliegende Erfindung betrifft eine besonders bei Gebäudebränden zu benutzende Rettungsvorrichtung
zum Herunterlassen von Personen mit einer für ein biegsames Organ,
z. B. ein Band oder Drahtseil, vorgesehenen Windetrommel, an der das eine Ende des
Seiles befestigt ist und welche mit dem anderen Seilende am Gebäude aufgehängt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser
ίο Art ist die Windetrommel mit einer selbsttätig
wirkenden oder von Hand zu bedienenden Bremse versehen, durch welche die Geschwindigkeit,
mit der das Seil sich infolge des Gewichtes der sich herablassenden Person abwickelt, geregelt wird.
Bei der vorliegenden Einrichtung wird eine selbsttätige Drehung der Windetrommel
infolge des Gewichtes der Person durch ein mit der Trommelachse verbundenes selbstsperrendes
Schneckengetriebe völlig verhindert, so daß die Schnecke und mit ihr die
Seiltrommel durch eine Handkurbel gedreht werden muß, wenn die zu rettende Person
sich herablassen will.
Die Verwendung von Schnecke und Schneckenrad als Bremsmittel ist bei solchen
Vorrichtungen an sich nicht neu, doch ist bei den damit ausgestatteten bekannten Vorrichtungen
das Schneckengetriebe nicht selbstsperrend.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindüngsgegenstandes;
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht, zum Teil im Schnitt.
α bezeichnet die zwischen zwei Schildern b, c
angeordnete Windetrommel, welche an ihren Enden Scheiben d aufweist und mit einer
mit ihr fest verbundenen Achse e in den Schildern gelagert ist. Diese Schilder sind
oben durch ein Querstück/ und unten durch zwei Querbolzen g miteinander verbunden.
Die Achse e ist an einem aus dem Schild c herausragenden Teil als Schneckenrad h ausgebildet,
in welches eine außen an c gelagerte selbstsperrende Schnecke i eingreift, auf deren
Achse eine Handkurbel k befestigt ist. An den Querbolzen g sind die Enden des Gurtes
/ befestigt, der eine hängende Schlaufe bildet und an dem ein eine zweite Schlaufe
bildender Gurt m angesetzt ist. η ist das auf die Trommel α aufgewundene Band, dessen
eines Ende an der Trommel befestigt ist. Das andere Ende des Bandes wird am Gebäude
befestigt.
Die Rettungsvorrichtung wird in folgender Weise benutzt:
Nachdem das eine Ende des Bandes η am Gebäude befestigt ist, führt die sich rettende
Person das eine Bein durch die von dem Gurt / gebildete Schlaufe hindurch, so daß
ihr der Gurt als Sitz dient; sodann schlingt sie sich noch den Riemen m um den Leib.
Das Gewicht der Person sucht nun die Windetrommel unter Abwicklung des Bandes
η zu drehen, wird aber daran durch das selbstsperrende Schneckenradgetriebe h{ verhindert.
Um sich herabzulassen, muß die sich rettende Person die Handkurbel k drehen
und dadurch das Band η abwickeln, wodurch sich die Wendetrommel samt der Person abwärts
bewegt. Hört die Person auf zu drehen, so bleibt die Vorrichtung stehen,
wobei die Kurbel nicht losgelassen zu werden braucht und auch die andere Hand immer ihre Lage beibehalten kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rettungsvorrichtung zum Herunterlassen von Personen mit einer Windetrommel, auf welcher das eine Ende eines Bandes oder Seiles befestigt ist und welche bei Gebrauch mit dem anderen Ende des Bandes oder Seiles aufgehängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätige Drehung der Windetrommel (a) infolge des Gewichtes der Person durch ein mit der Trommelachse (e) verbundenes Schneckenrad (h) und eine dareingreifende selbstsperrende Schnecke (Ϊ) verhindert ist, die mit einer Handkurbel (k) so verbunden ist, daß ein Herablassen der sich rettenden Person nur durch Drehen der Handkurbel bewirkt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179379C true DE179379C (de) |
Family
ID=443710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179379D Active DE179379C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179379C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3830226A (en) * | 1973-06-15 | 1974-08-20 | Concept | Variable output nerve locator |
-
0
- DE DENDAT179379D patent/DE179379C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3830226A (en) * | 1973-06-15 | 1974-08-20 | Concept | Variable output nerve locator |
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