DE179369C - - Google Patents
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- DE179369C DE179369C DENDAT179369D DE179369DC DE179369C DE 179369 C DE179369 C DE 179369C DE NDAT179369 D DENDAT179369 D DE NDAT179369D DE 179369D C DE179369D C DE 179369DC DE 179369 C DE179369 C DE 179369C
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- DE
- Germany
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- lever
- göpel
- brake
- weight
- disk
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G—SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03G5/00—Devices for producing mechanical power from muscle energy
- F03G5/02—Devices for producing mechanical power from muscle energy of endless-walk type, e.g. treadmills
- F03G5/04—Horsemills or the like
- F03G5/045—Security devices for horsemills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl79369 -KLASSE 45 d. GRUPPE
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Antriebswelle an durch Göpel betriebenen Arbeitsmaschinen
zu bremsen, die Arbeitsmaschine auszurücken, die Göpelwelle aber gebremst zu erhalten.
Derartige, Einrichtungen sind im allgemeinen bekannt. Die nach der vorliegenden
Erfindung in Anwendung kommenden Mittel weichen aber von den bekannten wesentlich
ίο ab.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar
zeigt Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht und Fig. 3 einen Schnitt durch
die Kupplung.
Auf der Antriebwelle h ist die Scheibe k starr befestigt, während die Scheibe i, welche
die Kupplungsklaue für die Göpelstange trägt, frei drehbar angeordnet ist. Beide
Scheiben können durch die "an der einen Scheibe k drehbar angeordneten Klinken /
gekuppelt werden. Zu diesem Zwecke ist der Kranz der Scheibe i mit Öffnungen versehen
, in welche die Klinken / durch Federn m gedrängt werden. In den Öffnungen
sind .verschiebbare Anschläge η angeordnet , welche durch die Federn m mittels
der Klinken I nach außen, durch ein Bremsband f aber nach innen getrieben werden
und im letzteren Falle die Klinken / auslösen. Die Scheibe i wird von dem mit dem
Gewichtshebel d verbundenen Bremsband f, die Scheibe k von dem mit dem Gewichtshebel e verbundenen Bremsband g umspannt.
Durch die Stangen b und c sind die Gewichtshebel
d und e mit dem Handhebel a 45
verbunden. Befindet sich der Handhebel a in der Lage ι (Fig. i), so ist der ■•Bremshebel
d gehoben, der Bremshebel e dagegen gesenkt, d. h. beide Scheiben i und k sind
frei von der Bremse. Die Sperrklinken Z werden nun durch die Federn m in Aussparungen
der Scheibe i gedrückt, so daß die Welle h mit der Göpelwelle gekuppelt ist.
Bringt man den Handhebel α in die Lage 2, so wird das Bremsband f auf der
Scheibe i angezogen und treibt mittels der Schieber η die Sperrklinken Z aus den Aussparungen
der Scheibe i. Demzufolge kann die Göpelwelle auf die Scheibe k, d. h. auf
die Antriebwelle h nicht mehr einwirken. Bei weiterem Anziehen des Bremsbandes f
wird der Göpel festgehalten.
Dreht man den Handhebel in die Lage 3, so wird der Bremshebel e gehoben und damit
die Scheibe k, d. h. die Antriebwelle h und Arbeitsmaschine durch das Band g gebremst.
Wird nun der Handhebel α freigegeben , so wird er zufolge des Gewichts
am Bremshebel e in die Lage 2 zurückgezogen, und damit wird das Bremsband g so
weit gelöst, daß die Antriebwelle h beliebig von Hand gedreht werden kann.
Um eine unbeabsichtigte Einwirkung des Handhebels α zu verhüten, sind die Stangen
b c durch Aussparungen in den Bremshebeln geführt und wirken erst, wenn die als Anschläge
dienenden Muttern die Hebel d e berühren. Durch den Anschlag q wird der
Ausschlag des Hebels e begrenzt.
Die Einrichtung gestattet mit einer Handbewegung den Göpel und die Arbeitsmaschine
55
70
stillzustellen und unmittelbar darauf die Antriebwelle an der Arbeitsmaschine für beliebige
Drehung von Hand freizugeben, während der Göpel gebremst bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausrück- und Bremsvorrichtung an durch Göpel betriebenen Arbeitsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der .Antriebwelle feste Bremsscheibe (k) und eine lose, mit dieser durch eine Klinkenkupplung verbundene Bremsscheibe (i) je eine Bremse besitzen, von denen die eine(g) durch einen Gewichtshebel (e) offen gehalten, die andere (f) durch einen Gewichtshebel (d) geschlossen wird, und beide Gewichtshebel mit einem Handhebel (a) derart verbunden sind, daß zuerst der Göpel durch Freigeben des Gewichtshebels (d) gebremst und darauf erst der Hebel (e) zur Bremsung der Arbeitsmaschine angezogen wird, zum Zwecke, die Arbeitsmaschine nach dem Ausrücken und Bremsen .. allein wieder freigeben zu können, während der Göpel gebremst bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179369C true DE179369C (de) |
Family
ID=443700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179369D Active DE179369C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179369C (de) |
-
0
- DE DENDAT179369D patent/DE179369C/de active Active
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