DE1792014U - Klein-drahtwalzwerk. - Google Patents
Klein-drahtwalzwerk.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/16—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
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Landscapes
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- Metal Rolling (AREA)
Description
- Klein-Drahtwalzwerk.
- In vielen Fällen werden dünne Drähte, insbesondere aus hochwertigem Material und für den Geringverbrauch, z. B. Drähte aus Gold oder Silber, von Juwelieren nicht in üblicher Weise durch Ziehen, sondern durch Walzen in mehreren Stufen hergestellt, indem der Draht nacheinander durch mehrere nebeneinander in einem Walzenpaar angebrachte Kaliber oder Riefen geschickt wird, deren Durchmesser zunehmend geringer und äussere Form dem gewünschten Endquerschnitt, z. B. Kreisquerschnitt, zunehmend angenähert ist. Der Draht wird hierzu, nachdem er das jeweils vorangehende Kaliber durchlaufen hat, von Hand zurückgeführt, gedreht und von Hand in das neue Kaliber eingeführt. Dies erfordert eine gewisse manuelle Geschicklichkeit, ist unbequem und auch nicht ungefährlich.
- Die Neuerung überwindet die vorstehend angegebenen Nachteile und führt zu einem Klein-Walzwerk, mit dem die wirtschaftliche Herstellung dünner Drähte in einfacher und bequemer Weise möglich ist, und bei dem der die Vorrichtung bedienenden Person nur noch das Drehen des Anfangs des in das jeweils neue Kaliber einzuführenden Drahtes obliegt.
- Die Neuerung in Gestalt eines Xlein-Drahtwalzwerkes zur Fertigung dünner Drähte ist vor allem durch die Hintereinanderschaltung eines an sich bekannten Mehrfachkaliber-Walzensatzes und einer an sich bekannten Biegevorrichtung gekennzeichnet, die dem Draht eine solche Krümmung verleiht, dass er an die oder in die Nähe des jeweils folgenden Kalibers im Walzensatz zurückgeführt wird.
- Die Neuerung ist in der anliegenden Zeichnung am Beispiel des Oberteils eines Walzwerkes vereinfacht und schematisch dargestellt und an Hand dieser nachfolgend beschrieben.
- Mit 1 ist allgemein ein die Walzen 2 und 3 aufnehmendes Walzengestell bezeichnet, deren mögliche Zustellung im einzelnen nicht dargestellt ist. Die Walzen 2 und 3 sind mit nebeneinanderliegenden Kalibern ausgerüstet, deren Querschnitt von einem zum anderen Walzenende abnimmt, und deren Querschnittsform zunehmend dem gewünschten Endquerschnitt, z. B.
- Kreisquerschnitt, angenähert ist, bis das letzte Kaliber die bestimmungsgemäss gewünschte Endform aufweist. Das Walzengestell ruht auf einem Maschinensockel 4, der das Antriebs-und Schaltaggregat aufnimmt.
- In Durchlaufrichtung A ist dem Walzengestell 1 eine Biegevorrichtung nachgeschaltet, deren Rollengestell allgemein mit 5 bezeichnet ist. Dieses nimmt mehrere, beim dargestellten Beispiel drei Biegerollen 6,7 und B auf, die so ange-
eine nach abwärts gerichtete Krümmung erteilt wird ; sodaß er in grossem Radius, wie bei d'gekennzeichnet, die Biegerollen verlässt und ohne den Boden zu berühren, wie bei d" dargestellt, wieder in den Einlauf der Walzen zurückgeführt wird.ordnet sind, dass dem die Walzen 2 und 3 verlassenden Draht d - Wie aus dem dargestellten Beispiel ersichtlich, ist. eine der Biegerollen, nämlich die Biegerolle 8, zweckmässig fest gelagert, während die übrigen Rollen 6 und 7 in einem Gleitstein 9 gelagert sind, der in der Gleitführung 10 in Pfeilrichtung B-C mittels einer geeigneten Handhabe 11 auf und ab bewegt werden kann, um auf diese Weise den Krtimmungsradius k verändern zu können, und um eine Anpassung an die verschiedenen Drahtqualitäten und-härten vornehmen zu können.
- Das Biegerollengestell 5 ist in einer Führung 12 gelagert, das in einer senkrecht zur Zeichenebene gelegenen Ebene in einem Sockel 15 gleitbar ist, der konsolenartig am Walzwerkgestell 4 befestigt ist.
- Das Biegerollengestell 5 kann ausserdem um eine Schwenkachse 14 in Pfeilrichtung D-E geschwenkt werden, wodurch sich eine weitere Möglichkeit ergibt, den Radius k zu ändern, und wodurch ausserdem ermöglicht wird, zu Reinigungs-oder Reparaturzwecken die Biegevorrichtung vom eigentlichen Walzwerk zu trennen.
- An der zweite des Walzeneinlaufes, dort, wo der Draht d" auf seiner kreisförmigen Rückführungsbahn ankommt, befindet sich'in einem allgemein mit 15 bezeichneten Rollengestell ein Führungsrollenpaar 16, 17, dessen Oberrolle 16 zweckmäßig in einem Gleitstein 18 mittels einer Handhabe 19 in Pfeilrichtung a auf und ab beweglich gelagert ist.
- Das Rollengestell 15 kann in einem sockelartigen Ausleger 20 in einer zur Zeichenebene senkrecht verlaufenden Ebene verschoben werden.
- Zwischen dem. Auslauf der Zuführungsrollen 16, 17 und dem Einlauf der Xaliberwalzen 2, 3 befindet sich eine allgee mein mit 21 bezeichnete Gradführung. Sie besteht aus einer Reihe nebeneinanderliegender Bohrungen, Kanäle, Abteilungen o. dgl. und hat den Zwecke die parallelen Reihen der Drahtschleife d', d"aufzunehmen und den jeweiligen Drahtanfang präzise und genau dem jeweiligen Kaliber der Walzen 2, 3 zuzuführen.
- Die Geradführung ist zweckmäßig zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem an einem Winkeleisen 22 be-
öffnung 25 vorgesehen sein.festigten Bodenteil 23 und einem lösbaren Deckel 24, damit . man, sollten irgend welche Störungen auftreten, bequem an den Draht herankommen-kann. Im Deckel 24 kann eine Schau- - Eine gleich aufgebaute, allgemein mit 26 bezeichnete Geradführung ist zwischen dem Walzenpaar 2, 3 und dem Biegerolleneinlauf vorgesehen, die die aus den Kaliberrollen kommenden Drahtteile aufnimmt und der Biegevorrichtung zuführt.
- Das neuerungsgemässe Klein-Walzwerk bezweckt die wirtschaftliche Herstellung von dünnen Drähten bei relativ niedrigen Anschaffungskosten der hierzu erforderlichen Einrichtungen. Im Betrieb wird so verfahren, dass der Draht in das grösste Kaliber eingeführt, beim Austritt aus den Walzen selbst und durch die an der Rückseite angeordnete Biegevorrichtung zwangsweise durchgeführt und so gebogen wird, dass er bumerangartig unterhalb des Tischanbaues des Klein-Walzwerkes wieder nach vorn gebracht wird. Der Draht muss
zweiteiliger Geradführung gibt die Gewähr dafür, dass der Draht in die jeweils entsprechende Riefe eingeführt wird und dass die aus nebeneinanderliegenden Drahtschlingen bestehende Spirale sich nicht überschneiden kann*dann um 450 gedreht und in die nächste Riefe eingeführt wer- den. Dies kann so oft wiederholt werden, als der Draht die Verfprmung ohne Zwisehenglühung erträgt. Auf diese Weise wird eine wesentlich höhere Leistung als mit bekannten Ein- richtungen erreicht. Die. verstellbare Rollenzuführung mit
Claims (1)
- S c h u t z an s p r ü c h e : 1< Klein-Drahtwalzwerk für die Fertigung dünner Drähte, g e k e n n z e i c h n e t durch die Hintereinanderschaltung eines an sich bekannten Mehrfachkaliber-Walzensatzes (2, 3) und einer an sich bekannten Biegevorrichtung (5 bis 141), die dem Draht eine solche Krümmung verleiht, dass er an die oder in die Nähe der jeweils folgenden Kaliber zurückgefÜhrt wird.2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass vor dem Walzensatz (2,3) ein Einführungsrollenpaar (16, 17) und hinter dem Walzensatz ein
Biegerollensatz (6, 7 8) angeordnet sind. rollenpaar (16, 17) und dem Walzenpaar (2, 3) sowie zwischen diesem und dem Biegerollensatz (6, 7, 8) eine zweiteilige Geradführung (21 bzw. 26) geschaltet ist.3. Walzwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e- k e n n z e i e h n e t, dass zwischen dem Einführungs- 4. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 39 dadurch g ek e n 11 z e i c h n e t, dass die Geradführungen durch Bohrungen, Kanäle ; Abteilungen o. dgl. unterteilt sind, und die parallelen Zweige der Drahtrückführungsspirale auseinanderhalten und genau in die einzelnen, nebeneinanderliegenden Kaliber einführt bzw. aus diesen entnimmt.5. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Geradführungen einen lösbaren Deckel (24) aufweisen. 6. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch g e- öffnung (25) aufweisen.k e n n z e eie h n e t, dass die Geradführungen eine Schau- 7. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch g e k e n n z eie h n e t , dass die Zuführungsrollen (16, 17) und/oder Biegerollen (6, 7, 8) zustellbar sind.8. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 7, dadurch g ek e n n z e i c h n e t , dass die Biegerollen und/oder Zuführungsrollen in einem besonderen im Verhältnis zum Walzengestell verschiebbaren Gestell (5 bzw. 15) aufgenommen sind. 9. Walzwerk nach Anspruch 8, dadurch g e k e n nz e i c h n e t fl dass mindestens das Biegerollengestell (5) schwenkbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB36939U DE1792014U (de) | 1959-04-09 | 1959-04-09 | Klein-drahtwalzwerk. |
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| DEB36939U DE1792014U (de) | 1959-04-09 | 1959-04-09 | Klein-drahtwalzwerk. |
Publications (1)
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| DE1792014U true DE1792014U (de) | 1959-07-16 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEB36939U Expired DE1792014U (de) | 1959-04-09 | 1959-04-09 | Klein-drahtwalzwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1792014U (de) |
-
1959
- 1959-04-09 DE DEB36939U patent/DE1792014U/de not_active Expired
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