DE1792014U - Klein-drahtwalzwerk. - Google Patents

Klein-drahtwalzwerk.

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Publication number
DE1792014U
DE1792014U DEB36939U DEB0036939U DE1792014U DE 1792014 U DE1792014 U DE 1792014U DE B36939 U DEB36939 U DE B36939U DE B0036939 U DEB0036939 U DE B0036939U DE 1792014 U DE1792014 U DE 1792014U
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DE
Germany
Prior art keywords
rolling mill
rollers
mill according
bending
wire
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Expired
Application number
DEB36939U
Other languages
English (en)
Inventor
Max Buehler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/18Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Klein-Drahtwalzwerk.
  • In vielen Fällen werden dünne Drähte, insbesondere aus hochwertigem Material und für den Geringverbrauch, z. B. Drähte aus Gold oder Silber, von Juwelieren nicht in üblicher Weise durch Ziehen, sondern durch Walzen in mehreren Stufen hergestellt, indem der Draht nacheinander durch mehrere nebeneinander in einem Walzenpaar angebrachte Kaliber oder Riefen geschickt wird, deren Durchmesser zunehmend geringer und äussere Form dem gewünschten Endquerschnitt, z. B. Kreisquerschnitt, zunehmend angenähert ist. Der Draht wird hierzu, nachdem er das jeweils vorangehende Kaliber durchlaufen hat, von Hand zurückgeführt, gedreht und von Hand in das neue Kaliber eingeführt. Dies erfordert eine gewisse manuelle Geschicklichkeit, ist unbequem und auch nicht ungefährlich.
  • Die Neuerung überwindet die vorstehend angegebenen Nachteile und führt zu einem Klein-Walzwerk, mit dem die wirtschaftliche Herstellung dünner Drähte in einfacher und bequemer Weise möglich ist, und bei dem der die Vorrichtung bedienenden Person nur noch das Drehen des Anfangs des in das jeweils neue Kaliber einzuführenden Drahtes obliegt.
  • Die Neuerung in Gestalt eines Xlein-Drahtwalzwerkes zur Fertigung dünner Drähte ist vor allem durch die Hintereinanderschaltung eines an sich bekannten Mehrfachkaliber-Walzensatzes und einer an sich bekannten Biegevorrichtung gekennzeichnet, die dem Draht eine solche Krümmung verleiht, dass er an die oder in die Nähe des jeweils folgenden Kalibers im Walzensatz zurückgeführt wird.
  • Die Neuerung ist in der anliegenden Zeichnung am Beispiel des Oberteils eines Walzwerkes vereinfacht und schematisch dargestellt und an Hand dieser nachfolgend beschrieben.
  • Mit 1 ist allgemein ein die Walzen 2 und 3 aufnehmendes Walzengestell bezeichnet, deren mögliche Zustellung im einzelnen nicht dargestellt ist. Die Walzen 2 und 3 sind mit nebeneinanderliegenden Kalibern ausgerüstet, deren Querschnitt von einem zum anderen Walzenende abnimmt, und deren Querschnittsform zunehmend dem gewünschten Endquerschnitt, z. B.
  • Kreisquerschnitt, angenähert ist, bis das letzte Kaliber die bestimmungsgemäss gewünschte Endform aufweist. Das Walzengestell ruht auf einem Maschinensockel 4, der das Antriebs-und Schaltaggregat aufnimmt.
  • In Durchlaufrichtung A ist dem Walzengestell 1 eine Biegevorrichtung nachgeschaltet, deren Rollengestell allgemein mit 5 bezeichnet ist. Dieses nimmt mehrere, beim dargestellten Beispiel drei Biegerollen 6,7 und B auf, die so ange-
    ordnet sind, dass dem die Walzen 2 und 3 verlassenden Draht d
    eine nach abwärts gerichtete Krümmung erteilt wird ; sodaß er in grossem Radius, wie bei d'gekennzeichnet, die Biegerollen verlässt und ohne den Boden zu berühren, wie bei d" dargestellt, wieder in den Einlauf der Walzen zurückgeführt wird.
  • Wie aus dem dargestellten Beispiel ersichtlich, ist. eine der Biegerollen, nämlich die Biegerolle 8, zweckmässig fest gelagert, während die übrigen Rollen 6 und 7 in einem Gleitstein 9 gelagert sind, der in der Gleitführung 10 in Pfeilrichtung B-C mittels einer geeigneten Handhabe 11 auf und ab bewegt werden kann, um auf diese Weise den Krtimmungsradius k verändern zu können, und um eine Anpassung an die verschiedenen Drahtqualitäten und-härten vornehmen zu können.
  • Das Biegerollengestell 5 ist in einer Führung 12 gelagert, das in einer senkrecht zur Zeichenebene gelegenen Ebene in einem Sockel 15 gleitbar ist, der konsolenartig am Walzwerkgestell 4 befestigt ist.
  • Das Biegerollengestell 5 kann ausserdem um eine Schwenkachse 14 in Pfeilrichtung D-E geschwenkt werden, wodurch sich eine weitere Möglichkeit ergibt, den Radius k zu ändern, und wodurch ausserdem ermöglicht wird, zu Reinigungs-oder Reparaturzwecken die Biegevorrichtung vom eigentlichen Walzwerk zu trennen.
  • An der zweite des Walzeneinlaufes, dort, wo der Draht d" auf seiner kreisförmigen Rückführungsbahn ankommt, befindet sich'in einem allgemein mit 15 bezeichneten Rollengestell ein Führungsrollenpaar 16, 17, dessen Oberrolle 16 zweckmäßig in einem Gleitstein 18 mittels einer Handhabe 19 in Pfeilrichtung a auf und ab beweglich gelagert ist.
  • Das Rollengestell 15 kann in einem sockelartigen Ausleger 20 in einer zur Zeichenebene senkrecht verlaufenden Ebene verschoben werden.
  • Zwischen dem. Auslauf der Zuführungsrollen 16, 17 und dem Einlauf der Xaliberwalzen 2, 3 befindet sich eine allgee mein mit 21 bezeichnete Gradführung. Sie besteht aus einer Reihe nebeneinanderliegender Bohrungen, Kanäle, Abteilungen o. dgl. und hat den Zwecke die parallelen Reihen der Drahtschleife d', d"aufzunehmen und den jeweiligen Drahtanfang präzise und genau dem jeweiligen Kaliber der Walzen 2, 3 zuzuführen.
  • Die Geradführung ist zweckmäßig zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem an einem Winkeleisen 22 be-
    festigten Bodenteil 23 und einem lösbaren Deckel 24, damit
    .
    man, sollten irgend welche Störungen auftreten, bequem an den
    Draht herankommen-kann. Im Deckel 24 kann eine Schau-
    öffnung 25 vorgesehen sein.
  • Eine gleich aufgebaute, allgemein mit 26 bezeichnete Geradführung ist zwischen dem Walzenpaar 2, 3 und dem Biegerolleneinlauf vorgesehen, die die aus den Kaliberrollen kommenden Drahtteile aufnimmt und der Biegevorrichtung zuführt.
  • Das neuerungsgemässe Klein-Walzwerk bezweckt die wirtschaftliche Herstellung von dünnen Drähten bei relativ niedrigen Anschaffungskosten der hierzu erforderlichen Einrichtungen. Im Betrieb wird so verfahren, dass der Draht in das grösste Kaliber eingeführt, beim Austritt aus den Walzen selbst und durch die an der Rückseite angeordnete Biegevorrichtung zwangsweise durchgeführt und so gebogen wird, dass er bumerangartig unterhalb des Tischanbaues des Klein-Walzwerkes wieder nach vorn gebracht wird. Der Draht muss
    dann um 450 gedreht und in die nächste Riefe eingeführt wer-
    den. Dies kann so oft wiederholt werden, als der Draht die
    Verfprmung ohne Zwisehenglühung erträgt. Auf diese Weise
    wird eine wesentlich höhere Leistung als mit bekannten Ein-
    richtungen erreicht. Die. verstellbare Rollenzuführung mit
    zweiteiliger Geradführung gibt die Gewähr dafür, dass der Draht in die jeweils entsprechende Riefe eingeführt wird und dass die aus nebeneinanderliegenden Drahtschlingen bestehende Spirale sich nicht überschneiden kann*

Claims (1)

  1. S c h u t z an s p r ü c h e : 1< Klein-Drahtwalzwerk für die Fertigung dünner Drähte, g e k e n n z e i c h n e t durch die Hintereinanderschaltung eines an sich bekannten Mehrfachkaliber-Walzensatzes (2, 3) und einer an sich bekannten Biegevorrichtung (5 bis 141), die dem Draht eine solche Krümmung verleiht, dass er an die oder in die Nähe der jeweils folgenden Kaliber zurückgefÜhrt wird.
    2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass vor dem Walzensatz (2,3) ein Einführungsrollenpaar (16, 17) und hinter dem Walzensatz ein Biegerollensatz (6, 7 8) angeordnet sind.
    3. Walzwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e- k e n n z e i e h n e t, dass zwischen dem Einführungs-
    rollenpaar (16, 17) und dem Walzenpaar (2, 3) sowie zwischen diesem und dem Biegerollensatz (6, 7, 8) eine zweiteilige Geradführung (21 bzw. 26) geschaltet ist.
    4. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 39 dadurch g ek e n 11 z e i c h n e t, dass die Geradführungen durch Bohrungen, Kanäle ; Abteilungen o. dgl. unterteilt sind, und die parallelen Zweige der Drahtrückführungsspirale auseinanderhalten und genau in die einzelnen, nebeneinanderliegenden Kaliber einführt bzw. aus diesen entnimmt.
    5. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Geradführungen einen lösbaren Deckel (24) aufweisen. 6. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch g e- k e n n z e eie h n e t, dass die Geradführungen eine Schau-
    öffnung (25) aufweisen.
    7. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch g e k e n n z eie h n e t , dass die Zuführungsrollen (16, 17) und/oder Biegerollen (6, 7, 8) zustellbar sind.
    8. Walzwerk nach Anspruch 1 bis 7, dadurch g ek e n n z e i c h n e t , dass die Biegerollen und/oder Zuführungsrollen in einem besonderen im Verhältnis zum Walzengestell verschiebbaren Gestell (5 bzw. 15) aufgenommen sind. 9. Walzwerk nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t fl dass mindestens das Biegerollengestell (5) schwenkbar ist.
DEB36939U 1959-04-09 1959-04-09 Klein-drahtwalzwerk. Expired DE1792014U (de)

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DEB36939U DE1792014U (de) 1959-04-09 1959-04-09 Klein-drahtwalzwerk.

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DE1792014U true DE1792014U (de) 1959-07-16

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