DE179178C - - Google Patents

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DE179178C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C4/00Oscillating-piston engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Wasserdruckmaschinen mit schwingendem Kolben nach Patent 174073, bei denen zwischen den beiden Arbeitsräumen in einer besonderen Ausdrehung mit gegenüberliegenden Einlaß- und Auslaßschlitzen ein zweiflügeliger Schieber schwingt, der in der Mittelstellung mit seinem einen Flügel den Einlaß, mit dem anderen den Auslaß abschließt und durch wechselseitiges Umlegen in seine seitlichen Endlagen jeweilig die erforderliche Verbindung der Arbeitsräume mit Ein- und Auslaß herstellt, ist eine sorgfältige Abdichtung der Schieberkanten erforderlich, um Wasserverluste während der Arbeitshübe zu vermeiden.
Eine rein metallische Dichtung würde ein genaues Einpassen des Schiebers erfordern, das bei geringem Ansatz von Schmutz oder Rost in der Ausdrehung ein Festklemmen bezw. bei geringem Spiel in den Drehzapfen ein Ecken des Schiebers herbeiführen könnte. Eine nachgiebige Dichtung, etwa eine Ledereinlage, läßt sich an den Steuerkanten, die die Kanäle überschleifen, schlecht anwenden, da sie leicht in diese hineingedrängt wird und sich darin verfängt.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Übelstände vermieden, indem der mit einseitig nach der Auslaßseite verschobener Drehachse versehene Schieber mit ganz geringem Spiel in die Ausdrehung eingesetzt ist und in seinen Endlagen durch den..Wasserdruck jeweilig gegen besonders ausgebildete Dichtungssitze gepreßt wird. Das Umlegen des Schiebers findet dann ohne wesentliche Reibung an den Steuerkänten statt, ohne daß während der Arbeitshübe ein freies unmittelbares Austreten des Druckwassers eintreten könnte. .
Durch die gekennzeichnete Ausbildung des Schiebers werden also die Vorteile der Ventile bezüglich ihrer leichten Beweglichkeit und guten Abdichtung in den Endlagen unter dem Wasserdruck erreicht.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Steuerung, gleichzeitig als Anpassungsbeispiel derartiger Steuerungen an diejenige Form der Wasserdruckmaschine, die durch Umkehrung der bekannten Flügelkolbenpumpen gegeben ist. Fig. 1 ist eine Ansicht der Maschine mit abgenommenem Deckel und teilweisem Schnitt durch die Steuerung, Fig. 2 der entsprechende Querschnitt.
In dem durch Deckel α abgeschlossenen, zylinderischen Gehäuse b ist auf der durch Stopfbuchse c geführten Achse d der Flügelkolben e befestigt und durch Ledereinlagen/ in üblicher Weise gegen Deckel α und Gehäuse & abgedichtet. Das die beiden.Arbeitsräume trennende Paßstück g legt sich einerseits in eine Ausdrehung h des Gehäuses b, andererseits gegen die Nabe des Kolbens e, gegen diese durch Ledereinlagen i abge-

Claims (1)

  1. dichtet. Der leichteren Herstellung halber wird durch einen gesonderten Einsatz k von einer der gewünschten Einseitigkeit des Schiebers entsprechenden Wandstärke das Paßstück g zu dem erforderlichen Schiebergehäuse ergänzt, das auf der einen Seite den . Einlaßschlitz / besitzt, mit dem die Bohrung für den Einlaßstutzen m übereinstimmt. Der gegenüberliegende, im Einsatz k angebrachte
    ίο Auslaßschlitz η steht unmittelbar mit der inden beiden , zusammengesetzten Körpern g und k befindlichen Bohrung ο in Verbindung, an die sich der Auslaßkanal ρ im Gehäuse b mit Stutzen q anschließt. Mit der Achse r des Schiebers s, die unten das abgesetzte Gewinde t trägt, ist gleichzeitig das Schiebergehäuse festgelegt.
    An dem Schiebergehäuse sind nun Dichtungsleisten u und ν angebracht, gegen die der Schieber s in seinen seitlichen Endstellungen jeweilig durch den Wasserdruck nach Maßgabe der einseitigen Anbringung seiner Drehachse angepreßt wird. Zur Erzielung einer beiderseitigen Abdichtung des Schiebers s empfiehlt es sich, wenigstens auf einer Seite die Dichtungsflächen nachgiebig, etwa wie in der Zeichnung durch Lederzwischenlagen w, auszubilden, wodurch kleine Ungenauigkeiten ausgeglichen werden. Der Schieber s kann an seinen Stirnflächen, mit denen er ja keine Steuerschlitze überschleift, durch nachgiebige Einlagen abgedichtet werden.
    Wenn man nicht zur Milderung des Kolbenanschlags in den Hubenden die dafür übliche Federung beibehalten will, so können wegen der leichten Beweglichkeit des mit Spiel eingesetzten Schiebers die zur Umlegung dienenden Anschläge χ des Kolbens e hier, starr ausgebildet werden, da die.Massenbeschleunigung des letzteren genügt, den Schieber s um das erforderliche nur geringe Maß über die Mittellage zu bewegen, von wo ihn der sofort einsetzende Wasserdruck ja vollends in die Endlage drückt.
    Die Einfügung eines besonderen Schiebergehäuses hat außer der Ermöglichung einer genauen Bearbeitung und Einpassung des Schiebers vor Einsetzen in den Arbeitsraum und der Lagerung seiner Drehachse unabhängig vom Deckel α den Vorteil, daß man für die ganze Umsteuerung Rotguß verwenden kann, wodurch ein Festrosten des Schiebers ausgeschlossen wird.
    Pate ν τ-Α ν Spruch:
    Steuerung für Wasserdruckmaschinen mit schwingendem Kolben nach Patent 174073, dadurch gekennzeichnet, daß der bezüglich der steuernden Kanten mit geringem Spiel eingesetzte Schieber in den seitlichen Endlagen gegen Dichtungssitze gepreßt wird, zum Zwecke, bei völliger Abdichtung in seinen Endlagen eine leichte Beweglichkeit, des Schiebers für die Umsteuerung zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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