DE178743C - - Google Patents

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DE178743C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/08Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
    • E05C1/12Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C1/16Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially in a plane substantially parallel to the wing or frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
FRIEDR. CARL vom BRÜCK in VELBERT, Rhld.
Schloßnuß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1906 ab.
Ist der Drückerstift in das Vierkantloch der Schloßmutter oder der Nuß nicht ganz schlüssig eingepaßt oder hat sich der Stift durch den Gebrauch im Loche ausgeleiert, so entsteht ein mehr und mehr sich steigerndes Schlottern des Türdrückers, ein störendes Geräusch und eine nachteilige Beeinflussung des Ganges des Schlosses. Um diese Übelstände zu vermeiden, ist nach
ίο vorliegender Erfindung die Nuß aus zwei Teilen hergestellt, wovon der eine Teil in bekannter Weise auf die Schloßfalle wirkt, während der andere Teil unter dem Drucke der Gegenfeder selbständig eine Drehwirkung auf den Drückerstift ausübt, so daß ein etwaiges Spiel in dem Vierkantloche der auf die Falle wirkenden Nußhälfte unschädlich gemacht wird. Die Herstellung der Nuß aus zwei Teilen gewährt ferner die wesent-
ao liehen Vorteile, daß die Teile auf billigem Wege durch Stanzen aus Schmiedeeisen, also aus einem widerstandsfähigen Material hergestellt werden können, und daß die in den Schloßblechen sich drehenden Ansätze der Nuß, die naturgemäß dem Verschleiße am meisten ausgesetzt sind, aus Messing, Kupfer oder sonst einem geeigneten Metall auf die Nußteile aufgesetzt werden können.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansieht der zweiteiligen Nuß in der bekannten Verbindung mit der Schloßfalle. Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach A-B. Fig. 3 stellt einen Schnitt einer Nuß dar, bei welcher die runden Ansätze je mit dem betreffenden Teile der Nuß aus einem Stück bestehen, und in der Fig. 4 ist ebenfalls im Querschnitt die Anbringung des in Fig. 5 dargestellten, für sich bestehenden Ansatzes auf den Nußteilen veranschaulicht.
Der Teil α der Nuß faßt mit dem Arm ai hinter den Schwanz der- Fallef und- der Arm wird durch den Druck der Feder c gegen den festen Stift i gepreßt." Der Teil b der Nuß steht an dem Arm O1 unter dem Drucke der Feder d, so daß auf den Drückerstift g im Nußteile α eine drehende Wirkung ausgeübt wird. Dadurch ist dem Stift im Nußloche die freie Beweglichkeit genommen, der Drücker wird stets in seiner Stellung gehalten und die Gegenfeder übt beim öffnen und Schließen der Falle auf den Drücker eine Rückwirkung aus, wie sie bisher durch die auf die ganze Nuß wirkende Gegenfeder zustande kommt.
Beide Hälften der Nuß können aus Guß oder in Gesenken nach Fig. 3 je aus einem Stück hergestellt werden. Infolge der Teilung ist aber auch die Herstellung durch Ausstanzen und die Anwendung von in den Schloßblechen sich drehenden Ansätzen a2 bezw. b2 aus einem anderen Metall leicht und billig ermöglicht. Bei der Herstellung auf dem Wege des Ausstanzens wird der auf die Falle wirkende Teil der
Nuß aus zwei Teilen gebildet, wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist.
Die Ansätze werden durch Aufnieten, Aufschrauben, Aufschweißen oder mittels Falz oder in irgend einer anderen Weise befestigt. Bei dem Beispiel nach Fig. 4 der Zeichnung sind die Ansätze durch stiftartige Umbiegungen in (Fig. 5) auf die Nußteile aufgenietet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schloßnuß, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Teilen (a b) hergestellt ist, wovon der eine (a) auf die Falle (f) wirkt, der andere (b) durch eine Feder (d) die freie Beweglichkeit des Drückerstiftes bei vorhandenem Spiel im Nußloche verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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