DE415865C - Ausloesende Presse zum Ausstanzen von Leder - Google Patents

Ausloesende Presse zum Ausstanzen von Leder

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DE415865C
DE415865C DEU8554D DEU0008554D DE415865C DE 415865 C DE415865 C DE 415865C DE U8554 D DEU8554 D DE U8554D DE U0008554 D DEU0008554 D DE U0008554D DE 415865 C DE415865 C DE 415865C
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Germany
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press
press arm
arm
pressed part
column
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Expired
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DEU8554D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Auslösende Presse zum Ausstanzen von Leder. Zum Ausstanzen von Oberlederteilen, Schuhfuttern u. d-1. sind auslösegde Stanzen, sogenannte Momentstanzen, im Gebrauch, bei denen der Arbeiter mit der Hand einen beweglichen, armförmigen Preßteil über dem die Stanzunt#-rlage bildenden Stanzblock Kir und her schwenA-t und bei Erreichung der gewünschten Preßstellung den Maschinenantrieb einrückt. Dieser Preßarm wird bei den bisherigen Ausführungsformen ziemlich schwer, da er, zumal bei Verwendung eines großen Stammessers, einem starken Druck mit ziemlich langem Hebelarm standhalten muß. Infolge dieses großen Gewichtes ermüdet der die Maschine bedienende Arbeiter bald, da die einzelnen Stanzvorgänge ziemlich rasch aufeinanderfolgen. Er ist dann weniger sorgfältig in der Einstellung des Stammessers auf dem das Werkstück bildenden Leder, wodurch erhebliche Verluste entstehen können. Ferner kann es bei schwerem Preßarm vorkommen, daß der Preßarm noch während des Stanzens sich seitlich weiterbewegt und einen schiefen Druck ausübt. Dadurch werden, wenn mehrere übereinanderliegende Stoffschichten gleichzeitig durchstanzt werden wie beim Futterschneiden, erhebliche Ungenauigkeiten der entstehenden Stanzstücke erzeugt.
  • Um diese Übelstände zu beseitigen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung das Gewicht des Preßarmes nach Möglichkeit verringert und die Masse gegenüber der Drehachse so verteilt, daß die der Bewegung entgegenwirkende Trägheit und die eine Weiterbewegung hervorbringende lebendige Kraft nach Möglichkeit vermindert werden, ohne die Festigkeit des Armes zu beeinträchtigen. Dieses Ziel wird durch Wahl einer leichten Legierung zur Herstellung des Preßarmes und durch Anbringung einer besonderen Verstärkung in der Nähe der Drehachse erreicht. Man kann dadurch die Leistung des Stanzers erheblich erhöhen und verbessern und auch Frauen oder Jugendliche zur Bedienung der Stanzpresse verwendbar machen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß, teilwe_se im Schnitt, den Preßteil und den Stanzblock von oben aus gesehen.
  • Abb.3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2.
  • Abb.5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Abb. 2.
  • Der Stanzblock io wird von einer an dem Gestell 14. der Presse befes:iaten Konsole 12 getragen. In Lagern 16, 18 des Ges:eaes 14 ist eine drehbare Säule 2o untergebracht, die den verschwenkbaren Preßteil 22 trägt. Die Säule 2o wird durch den Kraftantrieb der Presse in den Lagern 16, 18 auf und ab bewegt, wobei der Preßteil 22 das Stanzmesser 24 in das Stanzgut M hineinpreßt. Die besondere Ausbildung der Verbindung der Kraftwelle 26 mit der Säule 2o bildet keinen Gegenstand der Erfindung, so daß sich eingehendere Beschreibung erübrigt.
  • An dem Preßteil 22 ist ein Handgriff 3o vorgesehen, der auf einem festen Stift 32 des vorderen Endes des Preßteiles Auf- und Abbewegungen ausführen kann. Das gegabelte Ende 38 eines bei 34 an dem Gestell drehbaren Hebels 36 umfaßt einen genuteten Teil des Handgriffes. Durch Herabdrücken des Handgriffes 3o wird das rückwärtige Ende des Hebels 36 angehoben, wobei eine Verbindungsstange 40 und ein Steuerglied 38' das Einrücken der Kupplung der Presse herbeiführt. Der Preßteil 22 senkt sich dann augenblicklich auf das Stanzmesser, wobei er in seine Ruhelage zurückkehrt.
  • Wie bereits erwähnt, besteht der Preßteil aus solchem Stoff, daß der Preßteil ziemlich leicht ist und dennoch eine beträchtliche Starrheit aufweist. Der in den Abb. 5 bis 7 dargestellte Preßteil besteht aus einer Aluminium- Legierung. Folgende Legierungsformeln haben zu besonders zufriedenstellenden Resultaten geführt
    A) 94 Prozent Aluminium,
    - Kupfer,
    1 - Nickel,
    o,5 - Mangan,
    0,5 - Magnesium;
    B) 89,o5 Prozent Aluminium,
    7 - Zink,
    2,75 - Kupfer,
    1,20 - Eisen.
    Es liegt natürlich im Bereich der Erfindung, andere Legierungen zur Herstellung des Preßteiles zu verwenden. Der Preßteil ist ein hohles Gußstück, das durch Flanschen und Rippen 49, 5o und 51 (Abb.,3 bis 5) verstärkt ist. Das Befestigen des Preßteiles 22 an der Säule 20 erfolgt durch Klemmglieder 52 und 54. Zwischen der Säule 2o und den Klemmgliedern 52, 54 befindet sich ein Deckel 56, dessen konkave Fläche an der Säule anliegt und die letztere gegen einen ähnlich gestalteten Teil 59 des Preßteiles klemmt. Der Dekkel 56 weist eine Nut und zwei Augen 6o auf, die zur Aufnahme des Klemmgliedes 54 dienen. Der Deckel 56 besitzt ferner eine ,ähnliche Nut und Augen 62 für das Klemmglied 52. Das obere Klemmglied 54 ragt durch seitliche Augen 64 des Preßteiles hindurch. Durch Festziehen der Muttern 65 (Abb. 2) wird eine starre Verbindung zwischen dem Deckel 56 und dem Preßteil und der Säule 2o hergestellt. Das Klemmglied 52 besteht aus einem U-BOlzen, dessen Schenkel in Bohrungen 66 des Preßteiles Aufnahme finden. Die Bohrungen 66 münden in Aussparungen 68, die auf die Enden des U-Bolzens aufgeschraubte Muttern 70 zugänglich machen. Stellschrauben 72 verhindern unbeabsichtigtes Lockern der Muttern 70.
  • Während des Stanzvorganges, besonders wenn sich das Stanzmesser in der Nähe des vorderen Endes des Preßteiles befindet, liegt das Bestreben vor, einen Bruch des Preßteiles an dem Punkt 8o (Abb. 1) herbeizuführen und den Körper des Preßteiles entlang der durch die Pfeile 82 angedeuteten Linien zusammenzudrängen. Zweckmäßig besteht das Klemmglied 52 aus gewalztem Stahl von großer Zugfestigkeit, so daß es dem Bestreben, gewisse Teile des Preßteiles zusammenzudrängen und andere Teile des letzteren zu brechen, standhalten kann. Das Klemmglied 52 ist etwas zu der Längsachse des Preßteiles geneigt (Abb. 1), wodurch der Preßteil 22 in erhöhtem Maße verstärkt wird. Das Klemmglied 54 verstärkt ebenfalls den Preßteil, und insbesondere, wenn der Preßteil Druck auf das sich in der Nähe der Säule 2o befindliche Stanzmesser ausübt. Das vordere Ende des Preßteiles hat in diesem Falle das Bestreben, sich dem Stanzblock zu nähern, und diesem Bestreben bietet der aus gewalztem Stahl bestehende U-Bolzen 54 wirksamen '4'iderstand.
  • Versuche haben gezeigt, daß der neuartige Preßteil genügende Starrheit besitzt, um das irgendeine Lage auf dem Stanzblock einnehmende Stanzmesser durch das Stanzgut hindurchzupressen. Die aus Stahl bestehenden Verstärkungsglieder befinden sich in der Nähe der Achse der Säule 2o und erhöhen das Gewicht des Preßteiles in kaum nennenswerter Weise. Der Arbeiter kann den verhältnismäßig leichten Preßteil mit so geringer Anstrengung verschwenken, daß seine Tagesproduktion im Vergleich mit den alten Pressen mit schweren eisernen Preßteilen wesentlich erhöht wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslösende Presse zum Ausstanzen von Leder, deren mechanisch auf und ab bewegter Preßteil (Preßarm) von Hand aus quer zur Preßrichtung vierschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des schwenkbaren Preßteiles (Preßarmes 22) Metall verwendet wird, dessen Dichtigkeit beträchtlich geringer ist als diejenige von Eisen, z. B. eine harte Legierung mit hochprozentigem Aluminiumgehalt, wodurch sowohl das Beharrungsvermögen als auch die lebendige Kraft des seitlich verschwenkten Preßarmes auf ein Mindestmaß gebracht wird.
  2. 2. Auslösende Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßarm (22) aus 85 bis 95 Prozent mit Zink und Kupfer legiertem Aluminium besteht.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 mit einem zweiteiligen, von einer senkrechten Säule getragenen schwenkbaren Preßarmteil, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (56, 22) des Preßarmes und die Säule (2o) durch auf Zug beanspruchte Bozen (52, 54) zusammengehalten sind, die gleichzeitig als Verstärkung des Preßarmes (22) in dessen Längsausdehnung dienen.
  4. 4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Verstärkungsglieder wirkenden Klemmzug-Bolzen aus einem U-förmig gebogenen Stück gewalzten Stahls bestehen, dessen gleichlaufende Arme zu der Längsachse des vierschwenkbaren Preßarmes (22) etwas geneigt sind.
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