DE178669C - - Google Patents

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DE178669C
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bolt
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locking
bogies
locking device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

I
Ma
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178669 KLASSE 63 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 173755 vom 26. Oktober 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1906 ab. Längste Dauer: 25. Oktober 1919.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausführungsform der Feststellvorrichtung für die vorderen zweirädrigen Wageri (Drehgestelle) eines Wagenzuges nach Patent 173755-
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß an jedem Wagenkasten ein abgestufter Bolzen verschiebbar angeordnet ist, welcher behufs Feststellung des Drehgestelies gegenüber dem die Drehzapfen je zweier zusammenhöriger Wagen verbindenden Längsverband in eine entsprechend abgestufte Büchse des Längs Verbandes hineingeschoben wird. Der Bolzen kann drei verschiedene Lagen einnehmen, erstens die für die vollständige Entkupplung, zweitens die für eine lose Kupplung beim Einfassen des schwachen Bolzenendes in die weitere Bohrung der Büchse, drittens die für die feste Kupplung bei vollständigem Eingreifen des Bolzens mit Bolzenende und Schaft in die engere und in die weitere Höhlung der Büchse. Die lose Kupplung des vorderen zweirädrigen Wagens wird für die Fahrt in Krümmungen, seine feste Kupplung für die auf geraden Strecken bewirkt, damit die allzu große Beweglichkeit, die ein Schlingern hervorrufen kann, beseitigt wird. Die Hinterachsen bleiben stets gegenüber dem Längsverband starr festgestellt.
Zur Bedienung der Bolzen dienen zweckmäßig Hebelgestänge, die in ihren drei Stellungen an den Wagenkasten festlegbar sind. Das Einstellen der Bolzen in ihren verschiedenen Lagen kann während der Fahrt geschehen.
Die neue Art der Feststellung des vorderen Drehgestelles läßt im Gegensatz zur vollkommenen Feststellung des hinteren Drehgestelles eine gewisse Beweglichkeit des ersteren zu, die das Durchfahren von flachen Krümmungen ermöglicht und ein Schlingern in größerem Maße verhindert. Beim Durchfahren von scharfen Krümmungen wird aber trotz der losen Feststellung der Ausschlag des vorderen Drehgestelles zu sehr begrenzt, und für diesen Fall ist es notwendig, den Bolzen vollständig frei zu geben.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielweise dargestellt.
Der die Drehzapfen der beiden Wagenkästen a, b verbindende Längsverband oder Rahmen c trägt die beiden Feststellbüchsen d, e, die eine weitere Höhlung d' bezw. e' und eine engere Höhlung d" bezw. e" besitzen. Die zugehörigen Feststellbolzen f bezw. g sind an den Wagenkästen a, b passend geführt und mit Hebelgestängen verbunden, deren Bedienung durch einen Handhebel h bezw. i geschieht. Jeder Bolzen zeigt ein dünneres Ende_/' bezw. g', das in die engere Höhlung d", e" der Feststellbüchse paßt, während der eigentliche Schaft des Bolzens die weitere Höhlung der Büchsen ausfüllt.
Die Handhebel h. und i sind so gelagert, daß sie außer ihrer Drehung in senkrechter Ebene auch seitlich beweglich sind, damit sie, ihren drei Stellungen entsprechend, in eine mit drei Rasten versehene Schiene k am Wagenkasten eingelegt werden können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Feststellvorrichtung für die Drehgestelle eines Wagenzugs nach Patent 173755, dadurch gekennzeichnet, daß sich von den ein Doppelelement bildenden Drehgestellen die jeweilig vorderen gegen den an den Drehzapfen angreifenden Rahmen (c) mit mehr oder mit weniger Spielraum feststellen lassen, wobei die lose Kupplung zwischen vorderem Drehgestell und Rahmen (c) für die Fahrt in Krümmungen, die feste Kupplung für die auf geraden Strecken bestimmt ist.
  2. 2. Ausführungsform der Feststellvorrichtung von Wagenzügen nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß an den Wagenkästen mit Abstufungen versehene Feststellbolzen (J, f bezw. g, g'J verschiebbar angeordnet sind, die in am Rahmen (c) befestigte Feststellbüchsen (d bezw. e) mit entsprechend abgestuften Bohrungen hineinpassen und zur Feststellung des zum Bedienen eines jeden Bolzens bestimmten Hebelgestänges den drei Bolzenlagen entsprechende, am Wagenkasten vorgesehene Rasten (k) dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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