DE624995C - Triebwagen - Google Patents
TriebwagenInfo
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- DE624995C DE624995C DE1930624995D DE624995DD DE624995C DE 624995 C DE624995 C DE 624995C DE 1930624995 D DE1930624995 D DE 1930624995D DE 624995D D DE624995D D DE 624995DD DE 624995 C DE624995 C DE 624995C
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Links
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
7 S
AUSGEGEBEN AM
1. FEBRUAR 1936
1. FEBRUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 201 GRUPPE 2102
20is.23j.30
Triebwagen
Zusatz zum Patent 568557
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1930 ab
Das Hauptpateiit hat angefangen am 35. Juli 1930.
Bei Schienenfahrzeugen hat man bereits
zur Erhöhung der Kurvenläungkeit den Motor
und die -Treibachse des Wagens in einem
besonderen mit dem Fahrzeug gekuppelten Rahmen untergebracht. Als Befestigung'des
Rahmens am eigentlichen Fahrzeug diente hierbei ein senkrecht angeordneter Bolzen, um
den der den Antrieb tragende Rahmen verschwenkt werden konnte.
Es ist weiterhin bekannt, beim Einzelantrieb
von Treibrädern das Treibrad, die Treibachse und den zugehörigen Antriebsmotor
in einem besonderen Rahmen an einem horizontalen, senkrecht zur Fahrtrichtung liegenden Zapfen zu befestigen. Um diesen
Zapfen kann die Treibachse in den von einer Federung bestimmten Grenzen schwingen.
Bei den vorstehend, beschriebenen Anordnungen
sind lediglich Schwenkbewegungen um die senkrecht oder horizontal angeordneten
Befestigungszapfen möglich. Bei den bekannten Antrieben müssen die Motoren die
zur Fortbewegung des Fahrzeugs erforderlichen Drehmomente beim Anlaufen sofort entwickeln. Dies führt nicht allein zu einer
stärkeren stoßartigen Belastung des Motors, sondern bei Anordnuno· des Antriebs auf
einen besonderen Rahmen auch zu starken Beanspruchungen der diese Rahmen mit dem
Fahrzeug verbindenden Teile. Außerdem ist das Anfahren sehr hart.
Im Patent 568557 ist der Vorschlag
gemacht, die Nachteile der bekannten Anordnungen dadurch zu vermeiden, daß zwischen
dem den Antrieb und die Treibräder des Fahrzeugs enthaltenden Hilfsrahmen
und dem Fahrzeugrahmen Kraftspeicher vorgesehen sind, die eine Bewegung" der beiden Rahmen zueinander in der Fahrtrichtung
gestatten. Durch diese Anordnung wird 4" ■
erreicht, daß der Motor im Augenblick des Anfahrens geringer belastet ist, da er zunächst
lediglich den Widerstand eines Kraftspeichers überwinden muß und erst in der Endstellung des Kraftspeichers kraftschlüssig
mit dem Fahrzeug verbunden wird.
Die Erfindung im Zusatzpatent beruht nun auf der Erkenntnis, daß die Verbindung von
Hilfsrahmen und Fahrzeugrahmen nach dem Hauptpatent durch die Übertragung der Antriebskraft
über das besonders ausgebildete Verbindungsglied die Möglichkeit gibt, den
Antrieb selbst in anderer Weise auszubilden. \-"erwendete man gesonderte Antriebe für
*) Von dem Patentsncher ist. als der Erfinder angegeben -worden:
Friedrich Maiick in ßerlin-IJcliterfchle.
mehrere Treibräder ein und desselben Fahrzeugs, so brachte man bei Anordnung von
Hilfsrahmen die einzelnen Treibräder mit ihren Antriebsmotoren auf mehreren voneinander
getrennten Hilfsrahmen unter. Diese A'erteilung der Triebteile auf mehrere Hilfsrahmen
wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß in einem gegenüber dem Fahrzeug
in der Fahrtrichtung beweglichen Hilfsrahmen für jedes Treibrad je ein besonderer
Antriebsmotor gelagert ist. Durch diese Anordung wird eine einwandfreie Summierung
der Antriebskräfte sämtlicher Antriebsmotoren und eine gleichmäßige Übertragung der
Summe dieser Antriebskräfte auf das eigentliche Fahrzeug erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Fig. 1 in Draufsicht dargestellt.
Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Treibachsen. Der Hilfsrahmen 1 ist durch eine Befestigungsvorrichtung2
am Fahrzeugrahmen angelenkt. Die Befestigungsvorrichtung 2 läßt ein Schwenken des Hilfsrahmens 1 um den
gezeichneten horizontalen Zapfen zu und gestattet weiterhin durch Ausbildung entsprechend
dem Patent 568 557 eine Bewegung der beiden Rahmen zueinander in der Fahrtrichtung.
In dem Hilfsrahmen 1 sind die Motoren 3 und 4 gelagert, die über Wellen 5
und 6, Kegelräder 7, 8 und 9, 1 ο die Achsen 11, 12.der Treibräder 13 und 14 antreiben.
Die Treibachse 11 ist an den Stellen 15 und 16, die Treibachse 12 bei 17 und 18 gelagert.
Die im Hilfsrahmen r angeordneten Treibachsenlagerungen 16 und 17 sind starr, beispielsweise
durch ein Profileisen iq, miteinander verbunden. Die Verbindung kann, wie
in der Fig. 2 dargestellt ist, in der Mitte
zwischen den Anlenkungspuhkten auf die
Fahrbahn heruntergezogen sein und gestattet dadurch eine besonders gute Raumausnutzung,
z, B. durch Anordnung eines Ausgangs oberhalb dieses Verbindungsteiles.
Claims (3)
1. Triebwagen nach Patent568 557. dadurch
gekennzeichnet, daß im Hilfsrahmen (1) zwei Antriebsmotoren (3 bzw. 4) angeordnet
sind, von denen jeder das zügehörige Treibrad (13 bzw. 14) antreibt.
2. Triebwagen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zur Lagerung der Treibräder dienenden Teile starr
miteinander verbunden sind.
3. Triebwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück
zwischen den beiden Treibradlagerungen in Richtung auf die Fahrbahn
heruntergezogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE624995T | 1930-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE624995C true DE624995C (de) | 1936-02-01 |
Family
ID=6578069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930624995D Expired DE624995C (de) | 1930-10-31 | 1930-10-31 | Triebwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE624995C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933224C (de) * | 1952-07-05 | 1955-09-22 | Rheinmetall Ag | Fahrbarer Drehkran |
| US4444120A (en) * | 1980-07-01 | 1984-04-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Track-bound electric motor vehicle |
| DE19617165A1 (de) * | 1996-04-29 | 1997-10-30 | Siemens Ag | Fahrwerk für Nutzfahrzeuge |
-
1930
- 1930-10-31 DE DE1930624995D patent/DE624995C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933224C (de) * | 1952-07-05 | 1955-09-22 | Rheinmetall Ag | Fahrbarer Drehkran |
| US4444120A (en) * | 1980-07-01 | 1984-04-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Track-bound electric motor vehicle |
| DE19617165A1 (de) * | 1996-04-29 | 1997-10-30 | Siemens Ag | Fahrwerk für Nutzfahrzeuge |
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