DE178010C - - Google Patents

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DE178010C
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breech
closure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/18Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
    • F41A5/24Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated by direct action of gas pressure on bolt or locking elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
    • F41A3/46Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers mounted on the bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178010 KLASSE 72 h. GRUPPE
CHARLES FREEMAN in VICTORVILLE, V. St. A.
Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem Verschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem Verschluß, bei dem das Verschlußstück beim Rückstoß ein kurzes Stück zurückgetrieben, wird und hierbei einen durch die Schließfeder belasteten Verschlußstückschieber mitnimmt, worauf das Verschlußstück, indem es gegen den Verschlußriegel anstößt, aufgehalten wird, während der Verschlußstückschieber infolge der
ίο erhaltenen lebendigen Kraft weiter zurückgeht und hierbei derart auf den Verschlußriegel einwirkt, daß die Entriegelung des Verschlußstückes erfolgt, worauf das entriegelte Verschlußstück von dem Verschlußstückschieber mitgenommen wird.
Gemäß vorliegender Erfindung bleibt der Gewehrlauf fest in seiner Lage und die durch das Abfeuern der Patrone erzielte Anfangskraft gibt dem Verschluß eine geringe Rückwärtsbewegung, die durch einen den Verschluß mit dem Gehäuse verriegelnden Verschlußriegel begrenzt wird. Gleichzeitig wird der Verschlußstückschieber zurückbewegt, der sich infolge der erhaltenen lebendigen Kraft beim Anhalten des Verschlußstückes weiter zurückbewegt und hierbei die Auslösung des Verschlußriegels bewirkt, worauf das Verschlußstück bis zur völligen Öffnung mitgenommen wird, so daß die leere Patronenhülse herausgeworfen werden kann.
Durch einen Teil der Rückstoßenergie ist zugleich die Rückstoßfeder zusammengepreßt, welche bei Beendigung der Rückwärtsbewegung des Verschlußstückschiebers in Tätigkeit tritt und ihn wieder nach vorwärts bewegt, wobei die Kammer geschlossen und das Verschlußstück verriegelt wird, so daß die einzelnen Teile sich wieder in der ursprünglichen Lage befinden.
Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Kammer des Rückstoßladers in geladenem Zustande und bei gespanntem Hahn. Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt wie der der Fig. 1, bei dem die Teile in der Lage unmittelbar nach dem Abfeuern gezeichnet sind, wobei sich das Verschlußstück bereits ein' wenig nach hinten bewegt hat. Fig. 3 ist ebenfalls ein ähnlicher Schnitt wie Fig. ι bei noch weiter zurückbewegtem Verschlußstück. -Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt wie der der Fig. 1 bei völlig zurückbewegtem Verschlußstück. Die Fig. 5 bis 8 zeigen Schnitte nach den Linien x5-x5 bis x8-x8 der Fig. 1 bis 4. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie x9-x9 der Fig. i. Die Fig. 10 bis 15 zeigen Einzelheiten.
An das Verschlußgehäuse 1 ist der Lauf 2 angeschraubt. Unterhalb des Laufes ist das Verschlußgehäuse zu einer Führung 3 ausgebildet, die sich in ein Rohr 4 fortsetzt, welches in dem hölzernen Vorderschaft 5 unterhalb des Büchsenlaufes eingeschlossen ist. In das Gehäuse ist ferner ein Kastenmagazin 6 eingesetzt. Das Verschlußstück steht mit einem Verschlußstückschieber γ in Verbindung, welcher in der Fig. 10 der Zeichnung besonders dargestellt ist. Dieser Verschlußstückschieber besteht aus einem gegabelten Teil 8, an dem eine Stange 9 befestigt ist. Der gabelförmige Teil ist innerhalb der Führungen 3 gleitbar angeordnet. Die Stange 9 liegt innerhalb des Rohres 4. Das Verschlußstück 10 ist nicht fest mit dem Verschlußstückschieber verbunden, sondern diesem gegenüber
verschiebbar angeordnet, wobei der Verschlußstückschieber ausgehöhlt ist, um das Verschlußstück aufnehmen zu können. Eine Platte ii des Verschlußstückschiebers von L- förmiger Gestalt ist mit einem winklig verläufenden Schlitz 12 und einem Absatzteil 13 ausgestattet, welcher die gegenüberliegenden Hinterwände 14 und 15 bildet. In dem Rohre 4 ist ein Widerlager 16 für die Rückstoßfeder 18 vorgesehen, die mit ihrem anderen Ende gegen einen Kopf 17 der Stange 9 anliegt und den Verschlußstückschieber in der Ruhelage stets in der in Fig. 1 und 5 dargestellten Stellung hält. Das Verschlußstück 10 ist direkt unterhalb der Platte 11 des Verschlußstückschiebers gleitbar angeordnet und mit Schultern 19 und 20 versehen, die mit den entsprechenden Hinterwänden 15 und 14 des Verschlußstückschiebers in Eingriff treten, um die Gleitbewegung in jeder Richtung des Verschlußstückes gegenüber dem Verschlußstückschieber zu begrenzen. Das Verschlußstück besitzt an dem vorderen Ende einen mit einem Schlitz versehenen Ansatz 21, und an dem anderen Ende einen mit einem Schlitz versehenen Ansatz 22. Zwischen diesen Schlitzen spielt ein Riegel 23 mit einem flachen Schenkel 24, der einen länglich verlaufenden Schlitz 25 besitzt, der einen Bolzen 26 in dem geschlitzten Ansatz 21 aufnimmt. Ein anderer kurzer Bolzen 27 an dem Schenkel 24 greift in den . winkelförmig verlaufenden Schlitz 12 des Verschlußstückschiebers. Der Schenkel 24 ist an seinem vorderen Ende mit einem Auszieher 28 ausgestattet. Das Verschlußstück 10 besitzt eine zentral verlaufende Bohrung für den Schlagbolzen 29, der durch einen Schlitz 30 des Riegels 23 hindurchgreift. Bei der Wirkungsweise des Mechanismus erfährt ■ der Riegel 23 eine zu dem Verschluß seitlich verlaufende Bewegung, und aus diesem Grunde ist der Schlitz 30 länglich ausgebildet, wie dies aus den Figuren der Zeichnung zu ersehen ist, so daß der Schlagbolzen durch die seitliche Bewegung nicht gehindert werden kann.
Der Hahn 40 ist im Verschlußgehäuse um eine Achse 41 schwingbar angeordnet; er ist mit einer Rast versehen und steht unter dem Druck der Schlagfeder 42. Unterhalb des .Hahnes liegt eine Hilfsabzugstange 44 (Fig. 11) und die gewöhnliche Abzugstange 45, die beide mit der Rast 43 in Eingriff treten. Der Stangenschnabel der Hilfsabzugstange 44 ist länger ausgebildet als der Schnabel der Abzugstange 45, wie dies aus den Fig. 11 und 14 zu ersehen ist.
Das hintere Ende der Hilfsabzugstange 44 ist mit einem Fuß 46 ausgerüstet und während beide Abzugstangen in der normalen, hauptsächlich in horizontaler Ebene sich befindenden Lage liegen, steht der Fuß 46 der Hilfsabzugstange 44 unterhalb dieser Ebene hervor. Der Abzug 47 besitzt einen drehbaren Hilfsfinger 48 und außerden einen starren Finger 49; der Hilfsfinger 48 ist länger als der Finger 49 und liegt, wenn die Teile sich in der in den Fig. 1, 5 und 11 dargestellten Lage befinden, direkt unter dem Fuße 46 der Hilfsabzugstange 44, während der Finger 49 unterhalb, jedoch etwas tiefer, der Abzugstange 45 liegt. Am Gehäuse 1 ist ein geneigt verlaufender Anschlag 50 angeordnet, der sich nach dem Ende des schwingbaren Fingers 48 erstreckt; eine kleine Feder 51 (Fig. 14) hält den Finger 49 unterhalb des Fußes 46 in der normalen Lage.
Wenn der Hahn in die in den Fig. 1, 5 und 11 gezeigte Lage zurückbewegt worden ist, greift die Hilfsabzugstange 44 in die Rast 43 und hält auf diese Weise den Hahn gespannt. Nach Durchziehen des Abzuges 47 bewegt sich der Finger 48 nach oben und hebt den Fuß 46 und damit die Abzugstange 44 an, so daß der Hahn freigegeben wird, welcher sich alsdann ein wenig vorwärts bewegt, bis er durch den Schnabel der Abzugstange 45 gefangen wird. Beim weiteren Durchziehen des Abzugs kommt der Finger 49 schnell in Eingriff mit derAbzugstange 45, die nunmehr den Hahn freigibt. Der Finger 48 wird hierbei gleichfalls nach oben bewegt, aber infolge des Anschlages 50 von dem Fuße 46 derart abgelenkt, daß die Abzugstange 44 unmittelbar in die Sperrlage gebracht wird, Um den Hahn zu fangen, sobald die Rast bei der nächsten Rückwärtsbewegung wieder nach dieser Stelle kommt. Wenn der Abzug 47 freigegeben wird, kehrt er in seine normale Lage zurück, wobei der Finger 48 an der Seite des Fußes 46 niedergleitet und sich unter dem Druck der Feder 51 wieder unter ihn einstellt.
In den Fig. 1 und 5 der Zeichnung ist eine Lage der einzelnen Teile gezeichnet, bei welcher eine Patrone fertig zum Abfeuern sich in dem Laufe befindet und bei welcher der Hahn gespannt ist. In dieser Stellung ist der Riegel 23 im Eingriff mit einer Kerbe 35 des Gehäuses und zwischen dem Verschlußstück und dem Riegel befindet sich ein schmaler Zwischenraum 36, wobei, die Kante 15 des Verschlußstückschiebers sich an die Schulter 19 des Verschlußstückes anlegt und der Auszieher 28 außer Eingriff mit dem Rande der Patrone steht. Beim Durchziehen des Abzuges wird der Hahn freigegeben und schlägt gegen Schlagbolzen 29, der dadurch die Entzündung der Patrone bewirkt. Der Rückstoß treibt das Verschlußstück 10 nach hinten, wobei es sich gegenüber dem Riegel 23 verschiebt, so daß der Zwischenraum 36 geschlossen wird (Fig. 2 und 6).
Bis zu dieser Zeit steht der Riegel 23 noch in Eingriff mit dem Gehäuse, so daß die Rückwärtsbewegung des' Verschlusses 10 angehalten wird. Der Verschlußstückschieber 7 fährt aber lzo in seiner ihm von dem Verschlußstück erteilten Rückwärtsbewegung fort, wobei der winkel-
förmige Schlitz 12 sich längs dem Stifte 27 bewegt, wodurch der Riegel 23 außer Eingriff mit der Nut 35 des Gehäuses gebracht wird (Fig. 3 und 7). Hierauf wird das Verschlußstück το und der Riegel 23 durch die Bewegung des Verschlußstückschiebers .7 weiter nach hinten, bis in die Öffnungsstellung zurückbewegt (Fig. 4 und 8). Der Auszieherhaken 28, welcher an dem Riegel 23 angebracht ist, ist inzwischen mit dem Rande der Patrone in Eingriff getreten und führt die Patronenhülse ebenfalls zurück, die hierbei gegen einen Auswerfer 37 anstößt und durch eine an der Seite des Gehäuses vorgesehene Öffnung 38 herausgeworfen wird. Eine neue Patrone springt alsdann aus dem Magazin durch den Gabelteil 8 zwischen Verschlußstück und Patronenlager.
Während der Rückwärtsbewegung des Ver-• schlußstückschiebers wird die Feder 18 zusammengedrückt, die nach Beendigung der Rückwärtsbewegung den Verschlußstückschieber wieder nach vorn treibt, der das Verschlußstück mitnimmt und die neue Patrone in das Patronenlager des Gewehrlaufes einführt.
Hierbei bewegen sich Verschlußstückschieber, Verschlußstück und Verschlußriegel gemeinsam so weit vor, bis der Verschlußstückriegel sich gegenüber der Nut 35 befindet; in diesem Augenblick stößt seine Schulter 36 gegen das Gehäuse, wodurch die Vorwärtsbewegung der Klammer verhindert wird. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Verschlußstückschiebers und des Verschlußstücks wird dann der Riegel 23 infolge des geneigt verlaufenden Schlitzes 12, welcher auf dem Bolzen 37 gleitet, in die Nut 35 gedrückt. Verschlußstückschieber und Verschlußstück bewegen sich dann noch ein kleines Stück vorwärts, wodurch der Verschluß außer Eingriff mit der Schulter 36 des Riegels 23 gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem Verschluß, dadurch gekennzeichnet daß das Verschlußstück beim Rückstoß zuerst nur ein kurzes Stück zurückgetrieben wird, wobei es den durch die Schließfeder belasteteten Verschlußstückschieber (7) mitnimmt, worauf es durch Anstoßen gegen den Verschlußriegel aufgehalten wird, während der Verschlußstückschieber infolge der erhaltenen lebendigen Kraft weiter zurückgeht und hierbei mittels eines Kurvenschlitzes (12) derart - auf den Verschlußriegel einwirkt, daß die Entriegelung des Verschlußstückes erfolgt, das sodann von dem Verschlußstückschieber bis zur völligen Öffnung des __ Verschlusses mitgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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