DE178010C - - Google Patents
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- DE178010C DE178010C DENDAT178010D DE178010DA DE178010C DE 178010 C DE178010 C DE 178010C DE NDAT178010 D DENDAT178010 D DE NDAT178010D DE 178010D A DE178010D A DE 178010DA DE 178010 C DE178010 C DE 178010C
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- Germany
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- breech block
- slide
- bolt
- breech
- closure
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Links
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 5
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A5/00—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
- F41A5/18—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
- F41A5/24—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated by direct action of gas pressure on bolt or locking elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/44—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
- F41A3/46—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers mounted on the bolt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ink Jet (AREA)
Description
3ia\*eifi cfteu cfcaan tarn fe.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178010 KLASSE 72 h. GRUPPE
CHARLES FREEMAN in VICTORVILLE, V. St. A.
Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem Verschluß.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem
Verschluß, bei dem das Verschlußstück beim Rückstoß ein kurzes Stück zurückgetrieben, wird
und hierbei einen durch die Schließfeder belasteten Verschlußstückschieber mitnimmt,
worauf das Verschlußstück, indem es gegen den Verschlußriegel anstößt, aufgehalten wird, während
der Verschlußstückschieber infolge der
ίο erhaltenen lebendigen Kraft weiter zurückgeht
und hierbei derart auf den Verschlußriegel einwirkt, daß die Entriegelung des Verschlußstückes
erfolgt, worauf das entriegelte Verschlußstück von dem Verschlußstückschieber mitgenommen wird.
Gemäß vorliegender Erfindung bleibt der Gewehrlauf fest in seiner Lage und die durch
das Abfeuern der Patrone erzielte Anfangskraft gibt dem Verschluß eine geringe Rückwärtsbewegung,
die durch einen den Verschluß mit dem Gehäuse verriegelnden Verschlußriegel begrenzt
wird. Gleichzeitig wird der Verschlußstückschieber zurückbewegt, der sich infolge
der erhaltenen lebendigen Kraft beim Anhalten des Verschlußstückes weiter zurückbewegt und
hierbei die Auslösung des Verschlußriegels bewirkt, worauf das Verschlußstück bis zur völligen
Öffnung mitgenommen wird, so daß die leere Patronenhülse herausgeworfen werden kann.
Durch einen Teil der Rückstoßenergie ist zugleich die Rückstoßfeder zusammengepreßt,
welche bei Beendigung der Rückwärtsbewegung des Verschlußstückschiebers in Tätigkeit tritt
und ihn wieder nach vorwärts bewegt, wobei die Kammer geschlossen und das Verschlußstück
verriegelt wird, so daß die einzelnen Teile sich wieder in der ursprünglichen Lage befinden.
Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Kammer des
Rückstoßladers in geladenem Zustande und bei gespanntem Hahn. Fig. 2 ist ein ähnlicher
Schnitt wie der der Fig. 1, bei dem die Teile in der Lage unmittelbar nach dem Abfeuern
gezeichnet sind, wobei sich das Verschlußstück bereits ein' wenig nach hinten bewegt hat.
Fig. 3 ist ebenfalls ein ähnlicher Schnitt wie Fig. ι bei noch weiter zurückbewegtem Verschlußstück.
-Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt wie der der Fig. 1 bei völlig zurückbewegtem
Verschlußstück. Die Fig. 5 bis 8 zeigen Schnitte nach den Linien x5-x5 bis x8-x8 der Fig. 1 bis 4.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie x9-x9 der
Fig. i. Die Fig. 10 bis 15 zeigen Einzelheiten.
An das Verschlußgehäuse 1 ist der Lauf 2 angeschraubt.
Unterhalb des Laufes ist das Verschlußgehäuse zu einer Führung 3 ausgebildet, die sich in ein Rohr 4 fortsetzt, welches
in dem hölzernen Vorderschaft 5 unterhalb des Büchsenlaufes eingeschlossen ist. In das Gehäuse
ist ferner ein Kastenmagazin 6 eingesetzt. Das Verschlußstück steht mit einem Verschlußstückschieber
γ in Verbindung, welcher in der Fig. 10 der Zeichnung besonders dargestellt ist.
Dieser Verschlußstückschieber besteht aus einem gegabelten Teil 8, an dem eine Stange 9 befestigt
ist. Der gabelförmige Teil ist innerhalb der Führungen 3 gleitbar angeordnet. Die Stange 9
liegt innerhalb des Rohres 4. Das Verschlußstück 10 ist nicht fest mit dem Verschlußstückschieber
verbunden, sondern diesem gegenüber
verschiebbar angeordnet, wobei der Verschlußstückschieber ausgehöhlt ist, um das Verschlußstück
aufnehmen zu können. Eine Platte ii des Verschlußstückschiebers von L- förmiger Gestalt
ist mit einem winklig verläufenden Schlitz 12 und einem Absatzteil 13 ausgestattet, welcher
die gegenüberliegenden Hinterwände 14 und 15 bildet. In dem Rohre 4 ist ein Widerlager 16
für die Rückstoßfeder 18 vorgesehen, die mit ihrem anderen Ende gegen einen Kopf 17 der
Stange 9 anliegt und den Verschlußstückschieber in der Ruhelage stets in der in Fig. 1 und 5
dargestellten Stellung hält. Das Verschlußstück 10 ist direkt unterhalb der Platte 11 des
Verschlußstückschiebers gleitbar angeordnet und mit Schultern 19 und 20 versehen, die mit den
entsprechenden Hinterwänden 15 und 14 des Verschlußstückschiebers in Eingriff treten, um
die Gleitbewegung in jeder Richtung des Verschlußstückes gegenüber dem Verschlußstückschieber
zu begrenzen. Das Verschlußstück besitzt an dem vorderen Ende einen mit einem
Schlitz versehenen Ansatz 21, und an dem anderen Ende einen mit einem Schlitz versehenen
Ansatz 22. Zwischen diesen Schlitzen spielt ein Riegel 23 mit einem flachen Schenkel
24, der einen länglich verlaufenden Schlitz 25 besitzt, der einen Bolzen 26 in dem geschlitzten
Ansatz 21 aufnimmt. Ein anderer kurzer Bolzen 27 an dem Schenkel 24 greift in den
. winkelförmig verlaufenden Schlitz 12 des Verschlußstückschiebers.
Der Schenkel 24 ist an seinem vorderen Ende mit einem Auszieher 28 ausgestattet. Das Verschlußstück 10 besitzt
eine zentral verlaufende Bohrung für den Schlagbolzen 29, der durch einen Schlitz 30 des Riegels
23 hindurchgreift. Bei der Wirkungsweise des Mechanismus erfährt ■ der Riegel 23 eine
zu dem Verschluß seitlich verlaufende Bewegung, und aus diesem Grunde ist der Schlitz
30 länglich ausgebildet, wie dies aus den Figuren der Zeichnung zu ersehen ist, so daß der Schlagbolzen
durch die seitliche Bewegung nicht gehindert werden kann.
Der Hahn 40 ist im Verschlußgehäuse um eine Achse 41 schwingbar angeordnet; er ist
mit einer Rast versehen und steht unter dem Druck der Schlagfeder 42. Unterhalb des .Hahnes
liegt eine Hilfsabzugstange 44 (Fig. 11) und die gewöhnliche Abzugstange 45, die beide
mit der Rast 43 in Eingriff treten. Der Stangenschnabel der Hilfsabzugstange 44 ist länger ausgebildet
als der Schnabel der Abzugstange 45, wie dies aus den Fig. 11 und 14 zu ersehen ist.
Das hintere Ende der Hilfsabzugstange 44 ist mit einem Fuß 46 ausgerüstet und während
beide Abzugstangen in der normalen, hauptsächlich in horizontaler Ebene sich befindenden
Lage liegen, steht der Fuß 46 der Hilfsabzugstange 44 unterhalb dieser Ebene hervor. Der
Abzug 47 besitzt einen drehbaren Hilfsfinger 48 und außerden einen starren Finger 49; der Hilfsfinger
48 ist länger als der Finger 49 und liegt, wenn die Teile sich in der in den Fig. 1, 5 und 11
dargestellten Lage befinden, direkt unter dem Fuße 46 der Hilfsabzugstange 44, während der
Finger 49 unterhalb, jedoch etwas tiefer, der Abzugstange 45 liegt. Am Gehäuse 1 ist ein
geneigt verlaufender Anschlag 50 angeordnet, der sich nach dem Ende des schwingbaren
Fingers 48 erstreckt; eine kleine Feder 51 (Fig. 14) hält den Finger 49 unterhalb des
Fußes 46 in der normalen Lage.
Wenn der Hahn in die in den Fig. 1, 5 und 11
gezeigte Lage zurückbewegt worden ist, greift die Hilfsabzugstange 44 in die Rast 43 und hält
auf diese Weise den Hahn gespannt. Nach Durchziehen des Abzuges 47 bewegt sich der
Finger 48 nach oben und hebt den Fuß 46 und damit die Abzugstange 44 an, so daß der Hahn
freigegeben wird, welcher sich alsdann ein wenig vorwärts bewegt, bis er durch den Schnabel
der Abzugstange 45 gefangen wird. Beim weiteren Durchziehen des Abzugs kommt der
Finger 49 schnell in Eingriff mit derAbzugstange 45, die nunmehr den Hahn freigibt. Der
Finger 48 wird hierbei gleichfalls nach oben bewegt, aber infolge des Anschlages 50 von
dem Fuße 46 derart abgelenkt, daß die Abzugstange 44 unmittelbar in die Sperrlage gebracht
wird, Um den Hahn zu fangen, sobald die Rast bei der nächsten Rückwärtsbewegung wieder
nach dieser Stelle kommt. Wenn der Abzug 47 freigegeben wird, kehrt er in seine normale Lage
zurück, wobei der Finger 48 an der Seite des Fußes 46 niedergleitet und sich unter dem
Druck der Feder 51 wieder unter ihn einstellt.
In den Fig. 1 und 5 der Zeichnung ist eine Lage der einzelnen Teile gezeichnet, bei welcher
eine Patrone fertig zum Abfeuern sich in dem Laufe befindet und bei welcher der Hahn gespannt
ist. In dieser Stellung ist der Riegel 23 im Eingriff mit einer Kerbe 35 des Gehäuses
und zwischen dem Verschlußstück und dem Riegel befindet sich ein schmaler Zwischenraum
36, wobei, die Kante 15 des Verschlußstückschiebers sich an die Schulter 19 des Verschlußstückes
anlegt und der Auszieher 28 außer Eingriff mit dem Rande der Patrone steht. Beim Durchziehen des Abzuges wird der Hahn
freigegeben und schlägt gegen Schlagbolzen 29, der dadurch die Entzündung der Patrone bewirkt.
Der Rückstoß treibt das Verschlußstück 10 nach hinten, wobei es sich gegenüber
dem Riegel 23 verschiebt, so daß der Zwischenraum 36 geschlossen wird (Fig. 2 und 6).
Bis zu dieser Zeit steht der Riegel 23 noch in Eingriff mit dem Gehäuse, so daß die Rückwärtsbewegung
des' Verschlusses 10 angehalten wird. Der Verschlußstückschieber 7 fährt aber lzo
in seiner ihm von dem Verschlußstück erteilten Rückwärtsbewegung fort, wobei der winkel-
förmige Schlitz 12 sich längs dem Stifte 27 bewegt, wodurch der Riegel 23 außer Eingriff mit
der Nut 35 des Gehäuses gebracht wird (Fig. 3 und 7). Hierauf wird das Verschlußstück το
und der Riegel 23 durch die Bewegung des Verschlußstückschiebers .7 weiter nach hinten,
bis in die Öffnungsstellung zurückbewegt (Fig. 4 und 8). Der Auszieherhaken 28, welcher an dem
Riegel 23 angebracht ist, ist inzwischen mit dem Rande der Patrone in Eingriff getreten
und führt die Patronenhülse ebenfalls zurück, die hierbei gegen einen Auswerfer 37 anstößt
und durch eine an der Seite des Gehäuses vorgesehene Öffnung 38 herausgeworfen wird. Eine
neue Patrone springt alsdann aus dem Magazin durch den Gabelteil 8 zwischen Verschlußstück
und Patronenlager.
Während der Rückwärtsbewegung des Ver-• schlußstückschiebers wird die Feder 18 zusammengedrückt,
die nach Beendigung der Rückwärtsbewegung den Verschlußstückschieber wieder nach vorn treibt, der das Verschlußstück
mitnimmt und die neue Patrone in das Patronenlager des Gewehrlaufes einführt.
Hierbei bewegen sich Verschlußstückschieber, Verschlußstück und Verschlußriegel gemeinsam
so weit vor, bis der Verschlußstückriegel sich gegenüber der Nut 35 befindet; in diesem Augenblick
stößt seine Schulter 36 gegen das Gehäuse, wodurch die Vorwärtsbewegung der Klammer
verhindert wird. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Verschlußstückschiebers und des
Verschlußstücks wird dann der Riegel 23 infolge des geneigt verlaufenden Schlitzes 12, welcher auf
dem Bolzen 37 gleitet, in die Nut 35 gedrückt. Verschlußstückschieber und Verschlußstück bewegen
sich dann noch ein kleines Stück vorwärts, wodurch der Verschluß außer Eingriff mit
der Schulter 36 des Riegels 23 gebracht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rückstoßlader mit festem Lauf und verriegeltem Verschluß, dadurch gekennzeichnet daß das Verschlußstück beim Rückstoß zuerst nur ein kurzes Stück zurückgetrieben wird, wobei es den durch die Schließfeder belasteteten Verschlußstückschieber (7) mitnimmt, worauf es durch Anstoßen gegen den Verschlußriegel aufgehalten wird, während der Verschlußstückschieber infolge der erhaltenen lebendigen Kraft weiter zurückgeht und hierbei mittels eines Kurvenschlitzes (12) derart - auf den Verschlußriegel einwirkt, daß die Entriegelung des Verschlußstückes erfolgt, das sodann von dem Verschlußstückschieber bis zur völligen Öffnung des __ Verschlusses mitgenommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178010C true DE178010C (de) |
Family
ID=442444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178010D Active DE178010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178010C (de) |
-
0
- DE DENDAT178010D patent/DE178010C/de active Active
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