DE657148C - Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die von der Pistolenaussenseite betaetigbar ist - Google Patents

Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die von der Pistolenaussenseite betaetigbar ist

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DE657148C
DE657148C DEA79415D DEA0079415D DE657148C DE 657148 C DE657148 C DE 657148C DE A79415 D DEA79415 D DE A79415D DE A0079415 D DEA0079415 D DE A0079415D DE 657148 C DE657148 C DE 657148C
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cartridge
pistol
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cartridge retaining
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    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C9/00Other smallarms, e.g. hidden smallarms or smallarms specially adapted for underwater use
    • F41C9/08Muzzle-loading smallarms; Smallarms with flintlock mechanisms; Accessories therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
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    • F41C3/02Signal pistols, e.g. Very pistols

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

  • Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die vori der Pistolenaußenseite betätigbar ist Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorderladersignalpistole, die sich dadurch auszeichnet, daß sie mit nur einer Hand sicher geladen, abgeschossen und entladen werden kann.
  • Die Pistole eignet sich zum Verschießen von Patronen, die, wenn sie in Flugzeugen aufbewahrt werden, sich in der Regel., mit ihrem unteren Ende nach aufwärts gestellt, in einem derart angeordneten Patronengestell befinden, daß ,das Laden der Pistole durch Aufschieben des vorderen Laufendes auf die Patronen und Ausübung eines Abwärtsdruckes erfolgen kann. Wenn das rückwärtige Ende der Patronen das rückwärtige Laufende erreicht, so schnappt eine Patrorienfesthalteklinke in eine Nut, die in den Patronen vorgesehen ist, und hält diese hierdurch im Lauf fest.
  • Es sind bereits Vorderladersignalpistolen mit einer Patronenfesthalteklinke bekannt, die von der Pistolenaußenseite betätigbar ist, und die Erfindung bezieht sich auf eine Pistole dieser Art. Ihr Wesen besteht darin, daß der Hahn derart ausgebildet ist, daß er beim Abziehen zwecks Abschießens der Pistole in Eingriff mit der Patronenfesthalteklinke gerät und diese hierdurch in ihrer Patronenfesthaltestellung sperrt.
  • Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit wirkt zweckmäßig beim Erfindungsgegenstand ein federbelasteter, die Patrone bei ihrer Preigabe durch die Patronenfesthalteklinke selbsttätig ausstoßender Patronenauswerfer derart auf den Spannhebel ein, daß der Patronenauswerfer den Spannhebel, solange die Pistole ungeladen ist, in einer das "Spannen verhindernden Weise sperrt und den Spannhebel selbsttätig zwecks Spannung freigibt, sobald der v ollstäridige Eingriff zwischen Patronenfesthalteklinke und Patrone erfolgt ist.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Schnitt nach 2-2 der Fig. i, wobei die Pistole ungeladen ist.
  • Fig. 3 ist eine der Fig.2 entsprechende Darstellung der geladenen Pistole.
  • Die Fig. q. entspricht der Fig. i und zeigt die Pistole in geladenem Zustand in jenem Augenblick, in dem die Bewegung des den Schlagbolzen tragenden Spannhebels auf die Patrone einsetzt.
  • Fig. 5 ist eine der Fig. i ähnliche Darstellung und veranschaulicht das Auswerfen einer verschossenen Patrone.
  • Die Patronenfesthalteklinke besteht aus einem federbelasteten Hebel ex, der in dem Gehäuse b untergebracht ist, das sich unterhalb 'des Laufes c befindet. Der Hebel a ist mit einer Nase a1 versehen, die normalerweise durch eine Öffnung im Lauf hindurchtritt und in eine Nut dl der Patrone d eingreift, nachdem diese geladen worden ist. Die Nase a1 hält die Patrone d zum Zweck des Abschießens fest. Die Klinke a wird durch den Daumenhebel e gelöst der sich außerhalb des Gehäuses befindet @ und in eine,; Nocken ei epdet. Der Nocken ei greift in i7` Gabelglied a= ein, das sich an dein dem Dreh zapfen 0 abgekehrten Ende der Klinke a be= findet. Wenn der Hebel e niedergedrückt wird, so verschiebt der Nocken ei die Klinke a entgegen der Kraft der Feder a4 und löst dieselbe hierdurch von der Patrone.
  • Um während der Entladung die ungewollte Lösung der Klinke a zu verhindern, wird der Hahn f dazu benutzt, diese in der Patrone zu sperren, wenn der Hahn abgezogen wird. Die Klinke a ist vor dem Hahn f angeordnet, und sein Kopf f1 ist derart ausgebildet, daß er beim Abziehen unter die Klinke zu liegen kommt und so lange unter ihr verbleibt, bis der Hahn wieder freigegeben wird. Das Sperren der Klinke a durch den Hahn f erfolgt zweckmäßig, bevor die Hahnklinke f= die Spannhebelgegenklinke g1 völlig freigegeben hat.
  • Das selbsttätige Auswerfen der Patrone erfolgt mittels des Tauchbolzens lc, der unter dem Einfluß der Kraft einer Feder lal steht, die bestrebt ist, sein laufseitiges Ende in den Lauf zu schieben. Beim Laden wird der Tauchbolzen h durch die Patrone aus dem Lauf nach rückwärts gedrückt, wobei die Feder hl gespannt wird. Wenn die Klinke a gelöst wird, so stößt der Bolzen lt die Patrone aus dem Lauf.
  • Der Spannhebel g hat eine Rückschnappwirkung, d. h. er kehrt nach Ausführung seiner Feuerbewegung in die rückwärtige Lage zurück, .die in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, Dies wird durch die Rückzugfeder j erreicht, die dauernd auf dem Absatz g3 aufliegt, wogegen die Hauptfeder j1 erst dann auf dem Spannhebel aufliegt, wenn dieser in seine rückwärtige Lage zurückgekehrt ist, in der er sich in Bereitschaftsstellung für das Wiederspannen befindet.
  • Um das Spannen des Spannhebels zu verhüten, bis die Patronenfesthalteklinke richtig in Eingriff gekommen ist, weist die Pistole den durch die Feder k2 belasteten Bolzen k auf, der in einen Einschnitt g4 des Spannhebels eintritt, wenn dieser sich in der in den Fig.2 und 3 dargestellten Rückschnapplage befindet. Dann verhindert der Bolzen k das Spannen des Hebels g. Der Sperrbolzen k wird durch den Auswerferbolzen h gesteuert. Wenn der Balzen h beim Laden durch die Patrone verschoben wird, so verschiebt er den Bolzen k, und dieser gibt den Spannhebel g frei, so daß das Spannen stattfinden kann. Das ` Verschieben des Bolzens k erfolgt durch eine Steuerfläche h2, die mit einer Steuer- oder Anschlagsfläche 0 zusammenwirkt.
  • Die Sperrung des Spannhebels und das :..eerhüten seines Spannens nach dem Aus-@J@;erfen der Patrone verhindert ungewünschte °tütladungen, die eintreten könnten, wenn beim Ladevorgang der Spannhebel gespannt wäre und ein Druck auf den Hahn ausgeübt werden würde. Während des Ladens kann der Tauchbolzen h den Bolzen k erst dann aus seiner Sperrstellung schieben, nachdem die Patrone durch die Klinke a festgehalten wird.
  • Die Pistole gemäß der Erfindung ist derart ausgebildet, daß der Spannhebel a nach erfolgtem Entladen nicht in der Spannstellung zu verbleiben vermag. Der Verschiebungsweg, dem die Klinke a durch ihren Auslösehebel e, e= unterworfen wird, ist größer als jener Weg, der zur Freigabe der Patrone erforderlich ist. Am Ende ihres Verschiebungsweges bewegt die Klinke a. den Hahn f in bezug auf den Spannhebel g. Wenn daher die Klinke a bei gespanntem Spannhebel g ausgelöst wird, entfernt sich die Halmklinke f2 von ihrer Spannhebelgegenklinke g1, wodurch sich der Spannhebel unter der Wirkung der Hauptfeder j1 in die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Lage nach vorwärts, bewegt. Um zu verhüten, daß der Spannhebel g sich noch weiter nach vorwärts bewegt, ist dieser mit einem Anschlag gs versehen, der beim Auslösen der Klinke a auf den an ihr vorgesehenen Gegenanschlag a5 auftrifft. Wenn der Klinkenauslösehebel -e freigegeben worden ist und die in ihre Normalstellung zurückkehrende - Klinke a den Spannhebel g und den Hahn f freigegeben hat, befindet sich der erstere min der Bereitschaftslage zum Wiederspannen.
  • Um die Klinke f2 des Hahnes f von der Gegenklinke g° des Spannhebels g abzuziehen, trifft der Gabelteil a2 der Patronensperrklinke a im letzten Teil ihrer Auslösebewegung auf einen Fortsatz f3 an dem Hahn f. Der Auslösehebel e bewegt mittels seines Nockens e1 die Klinke a. so stark, daß hierdurch die Verklinkung f2, g° gelöst wird. Der Fortsatz f3 ist mit einer Stellschraube f4 versehen, die zur Hubeinstellung dient.
  • Wenn der Spannhebel g nicht auf die oben angegebene Weise beim Entladen ausgelöst wird, so kann er -in seiner Spannstellung zu Beginn des Auswerfens gesperrt werden. Zu diesem Zweck wird im Spannhebel g eine zweite Öffnung g' vorgesehen, die sich gegenüber dem Bolzen k befindet, wenn der Spannhebel völlig- gespannt ist. Treibt das Gabelglied a2 den Hahn f nach der Freigabe der Patrone nicht in der richtigen Weise an, so gelangt der Bolzen k ummittelbar, nachdem er freigegeben worden ist, in die genannte Öffnung g7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die von der Pistolenaußenseite betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn (f) derart ausgebildet ist, daß er beim Abziehen zwecks Abschießens der Pistole in Eingriff mit der Patronenfesthalteklinke (a, a1) gerät und diese hierdurch in ihrer Patronenfesthaltestellung sperrt. z. Pistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelasteter, die Patrone bei ihrer Freigabe durch die Patronenfesthalteklinke (a, a1) selbsttätig ausstoßender Patronenauswerfer (k, hl) derart auf den Spannhebel (g) einwirkt, daß der Patronenauswerfer den Spannhebel, solange die Pistole ungeladen ist, in einer das Spannen verhindernden Weise sperrt und den Spannhebel selbsttätig zwecks Spannung freigibt, sobald der vollständige Eingriff zwischen Patronenfesthalteklinke und Patrone (d) erfolgt ist. 3. Pistole nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Bolzen (k), der durch eine Feder (k=) belastet ist, in eine Öffnung (g4) des Spannhebels (g) einzutreten vermag und durch einen Tauchbolzen (h) des Patronenauswerfers (h, hl) gesteuert wird. q.. Pistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenfesthalteklinke (a, a1) derart ausgebildet ist, daß sie bei ihrem Niederdrücken die Verklinkung (f2, ge) zwischen Hahn (f) und Spannhebel (g) löst. 5. Pistole nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenfesthalteklinke (a, .a1) und ihr Auslösehebel (e, e1) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß der Weg, den die Patronenfesthalteklinke bei ihrer Auslösung zurücklegt, größer ist als der zur Freigabe der Patrone erforderliche Weg, und daß die Patronenfesthalteklinke am Ende ihres Weges auf den Hahn (f) einwirkt. 6. Pistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenfesthalteklinke (a., a1) bei ihrer Patronenfreigabebewegung in den Weg des Spannhebels (g) gelangt und hierdurch verhindert, daß dieser in die Feuerstellung zu gelangen vermag.
DEA79415D 1934-11-09 1936-05-16 Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die von der Pistolenaussenseite betaetigbar ist Expired DE657148C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3223934A GB448500A (en) 1934-11-09 1934-11-09 Improvements in, or relating to, signal pistols

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE657148C true DE657148C (de) 1938-02-28

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ID=10335489

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DEA79415D Expired DE657148C (de) 1934-11-09 1936-05-16 Vorderladersignalpistole mit einer Patronenfesthalteklinke, die von der Pistolenaussenseite betaetigbar ist

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GB (1) GB448500A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6301816B1 (en) * 1999-05-27 2001-10-16 Saf-T-Hammer Inc Firearm trigger lock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8415311D0 (en) * 1984-06-15 1984-07-18 Secr Defence Firearm with automatic ejection
US6223459B1 (en) * 1999-07-01 2001-05-01 Ebsco Industries, Inc. Safety mechanism for side hammer muzzleloading rifles

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US6301816B1 (en) * 1999-05-27 2001-10-16 Saf-T-Hammer Inc Firearm trigger lock

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Publication number Publication date
GB448500A (en) 1936-06-09
BE415559A (de)
FR806572A (fr) 1936-12-19

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