DE435565C - Selbsttaetiger Patronenauswerfer fuer Jagdgewehre - Google Patents

Selbsttaetiger Patronenauswerfer fuer Jagdgewehre

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DE435565C
DE435565C DEF59470D DEF0059470D DE435565C DE 435565 C DE435565 C DE 435565C DE F59470 D DEF59470 D DE F59470D DE F0059470 D DEF0059470 D DE F0059470D DE 435565 C DE435565 C DE 435565C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/06Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for breakdown guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Es sind bereits selbsttätige Patronenauswerfer bekannt, bei welchen ein unter Federwirkung stehendes Schlagstück auf den Patronenausschieber einen Schlag ausübt, um die Hülse hinauszuschleudern. Dieses Schlagstück wird durch ein Hemm stück in gespanntem Zustande gehalten. Beim Abkippen der Läufe kommt dieses Hemmstück mit einem Auslöser in Eingriff, wobei es ausgelöst wird, wodurch das frei gewordene Schlagstück auf den Patronenausschieber den erforderlichen Schlag ausübt.
Diese bekannten selbsttätigen Patronenauswerfer waren bisher derart angeordnet, daß der Auslöser beim Abfeuern der Waffe durch das Schlagorgan (Hammer) in die wirksame Lage geschoben wurde. Das Zurückschieben des Auslösers in die Ruhelage erfolgte beim Zuklappen der Läufe durch denjenigen Teil des Hemmorgans, welcher mit dem Auslöser in Eingriff gelangt. Einer der hauptsächlichsten Nachteile dieser Einrichtung bestand darin, daß der Auslöser in der Betriebslage nur in geringem Maße über die wirksame Kante des Hemmorgans hinausgeschoben werden konnte, mit anderen Worten, die übe"reinandergreifenden Teile der beiden Elemente mußten sehr gering sein, damit unmittelbar nach der Auslösung der Hebel von der Kante des Auslösers abgleiten und unter denselben gelangen kann, zu dem Zwecke, den Auslöser beim Zuklappen der Läufe wieder in seine Ursprungsstellung zurückzuschieben. Zufolge dieses geringen Übereinandergreifens mußte das Zusammenpassen ein außerordentlieh genaues sein, damit Auslösung und Abgleiten im entsprechenden Augenblick erfolgen kann, und endlich hat schon eine geringfügige Abnutzung der Kanten das ordnungsmäßige Arbeiten der Einrichtung in Frage gestellt.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, was dadurch erreicht ward, daß die arbeitenden Kanten des Auslösers und des
Spannhebels bloß für die Zwecke der Auslösung benutzt werden, während das Zurückschieben des Auslösers in die Ruhestellung im Sinne der Erfindung durch einen besonderen Daumen des Auslösers erfolgt, wobei am Vorderschaft oder an den Läufen Anlaufflächen angebracht sind, welche beim Abkippen der Läufe auf diese Daumen einwirken und die Auslöser in ihre Ruhestellung ίο zurückschieben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Teil der Waffe im Längsschnitt, bei welchem das im abgefeuerten Zustande befindliche Schloß den Auslöser in die vordere, wirksame Stellung geschoben hat; die Waffe befindet sich noch in geschlossenem Zustande; das Schlagorgan des selbsttätigen Auswerfers ist in der durch den Spannhebel festgehaltenen Lage dargestellt. Abb. 2 ist dieselbe Waffe mit abgekipptem Lauf; der selbsttätige Patronenauswerfer hat die Hülse der abgefeuerten Patrone bereits hinausgeschleudert. Der Auslöser ist mit dem Spannhebel noch im Eingriff, obwohl der Auslöser bereits in die Ruhestellung zurückgelangt ist.
Abb. 3 ist eine vergrößerte Darstellung eines Teiles von Abb. 2.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt der Waffe mit zugeklappten Läufen, mit gespanntem Schloß und im Ruhezustand befindlichen Auslöser. Abb. 5 ist eine Vorderansicht des Auslösers, und
Abb. 6 ist eine Vorderansicht des Spannhebels.
Beim Vorschnellen des Hammers 1 unter Wirkung der Schlagfeder 2 wird der Auslöser 6 durch die Verstärkung 3 in die wirksame Stellung geschoben, wobei der Keil des durch eine Feder 4 belasteten Keilbolzens 5 j in den Einschnitt 7 des Auslösers 6 einschnappt und denselben in seiner Stellung festhält. Hierbei gelangt die arbeitende Kante 8 des Auslösers 6 mit dem unter Wirkung der Feder 12 stehenden, um den Bolzen j 10 schwingbaren Spannhebel 11 in Eingriff, j Die Nase 13 des Spannhebels 11 steht mit der Rast 16 des unter Wirkung der Feder 14 stehenden Schlagstückes 15 im Eingriff, wodurch letzteres in der gespannten Stellung festgehalten wird. Wird nun der Lauf 20 des abgefeuerten Gewehres abgekippt (Abb. 2 und 3), so gelangt die Kante 8 des Auslösers 6 mit dem Kopf 17 des Spannhebels 11 in Eingriff, wodurch der Spannhebel 11 gegenüber der Wirkung der Feder 12 um den Bolzen 10 verschwenkt wird. Hierdurch wird die Spannase 13 aus der Rast 16 hinausgeschwenkt und das Schlagstück 15 durch die Feder 14 nach vorwärts geschleudert, wobei es auf den Patronenschieber 18 schlägt, welcher die verschossene Hülse hinausschleudert. Zwecks Zurückschiebens des Auslösers 6 in die Ruhelage ist an dem Auslöser ein Daumen 9 (s. Abb. 3 und 5) und an dem Vorder schaft 19 der Waffe eine Anlauffläche 21 angeordnet, welch letztere beim Abkippen der Läufe auf den Daumen 9 einwirkt und den Auslöser ohne Rücksicht auf die Stellung des Spannhebels in seine Ruhelage zurückschiebt. Durch Zuklappen des Laufes 20 wird der Spannhebel 11 von der Einwirkung des Auslösers 6 befreit und kann durch Druck seiner Feder 12 in seine Ruhelage zurückschnappen, wobei er bereit steht, das mit dem Patronenausschieber 18 zusammenwirkende Schlagstück 15 festzuhalten. Beim Zuklappen des Laufes wird das Schlagstück 15 vermittels des Patronenausschiebers 18 durch den Schloßkörper 22 zurückgeschoben. Da es nicht notwendig ist, daß der Kopf 17 des Hebels 11 bzw. dessen arbeitende Kante während des Zusammenwirkens von der Kante 8 des Auslösers abgleitet, wie dies bei den bisherigen derartigen Anordnungen der Fall war, kann der Auslöser in reichlichem Maße unter den Kopf 17 geschoben werden und derart auch bei weniger genauem Repassieren der Waffe ein sicheres Zusammenwirken erreicht werden. Überdies können die beiden zusammenwirkenden Teile mit recht stumpfen Kanten versehen werden, wodurch deren Haltbarkeit gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. -Anspruch:
    Selbsttätiger Patronenauswerfer für Jagdgewehre, bei welchem der Spannhebel eines Schlagorgans beim Abkippen der Läufe durch einen Auslöser verschwenkt wird, so daß das befreite Schlagorgan den für das Hinausschleudern der Patronenhülse erforderlichen Schlag ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit den Läufen eine Anlauffläche (21) und am Auslöser (6) ein Daumen (9) vorgesehen ist, auf welchen die Anlauffläche einwirkt, wobei dieser Daumen in einer von der arbeitenden Kante des Auslösers abweichenden Ebene angeordnet ist, zum Zwecke, den Auslöser durch Zusammenwirken der Anlauffläche und des Daumens vom Spannhebel unabhängig in seine Ruhestellung zu drücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF59470D 1924-08-22 1925-07-28 Selbsttaetiger Patronenauswerfer fuer Jagdgewehre Expired DE435565C (de)

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HU116173X 1924-08-22

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DE435565C true DE435565C (de) 1926-10-13

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ID=10977268

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DEF59470D Expired DE435565C (de) 1924-08-22 1925-07-28 Selbsttaetiger Patronenauswerfer fuer Jagdgewehre

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FR (1) FR601686A (de)
GB (1) GB254122A (de)

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FR601686A (fr) 1926-03-05
CH116173A (de) 1926-08-02
GB254122A (en) 1926-07-01

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