DE177464C - - Google Patents

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DE177464C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei größeren Durchgangshähnen, wie solche zürn Ablassen von Flüssigkeiten aus Reservoiren oder auch aus den Kesseln von Zisternenwagen benutzt werden, ist zumeist der Übelstand vorhanden, daß einzelne Muttern der Hähne, namentlich diejenigen, welche zum Festhalten bezw. Anziehen des Hahnkükens dienen, auch wenn der Hahn, wie dies beim Transport gefüllter Kesselwagen
ίο üblich ist, in der geschlossenen Stellung plombiert ist, von außen zugänglich, sind. Die Anwendung der bekannten Hahnschlösser zur Vermeidung dieses. Übelstandes ist für den Eisenbahnbetrieb wegen der Umständlichkeit der Handhabung ungeeignet.
Bei der vorliegenden Erfindung kommt es nun darauf an, daß die Dichtungsschrauben des Hahnes ohne besonders zu bedienende Vorrichtungen, einfach durch eigenartige
ao Ausgestaltung des Hahngriffes derart gesichert werden, daß es verhindert wird, die Dichtungsschrauben des Hahnes ohne Lösung des angewendeten Bleiplombenverschlusses zu lockern, · wobei dieselben nach Lösung der Plombe durch einen Handgriff ohne weiteres zugänglich gemacht werden können, wie dies die rasche Abwickelung des Eisenbahndienstes erfordert.
Zu diesem Zwecke ist der Handgriff derart ausgebildet, daß in der Abschlußstellung die Dichtungsschrauben durch den Hahngriff selbst festgestellt bezw. unzugänglich gemacht, nach Verdrehung beim Öffnen jedoch freigegeben werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Hahn in der einen Ausführungsform im aufrechten Längsschnitt, Fig. 2 denselben in aufrechtem Längsschnitt nach einer Ebene senkrecht zur Schnittebene der Fig. 1 und Fig. 3 denselben im Grundriß. Fig. 4 zeigt den aufrechten Längsschnitt der zweiten Ausführungsform, Fig. 5· einen senkrecht zu' Fig. 4 geführten Schnitt und Fig. 6 den Grundriß dieser Ausführungsform.
Das im Hahngehäuse 7 angeordnete Küken 6 wird mittels der Schraubenmuttern bezw. Gegenmuttern α und b im Gehäuse festgehalten. - Die Schraubenspindel ist an ihrem über die Mutter hinausragenden Ende zu einem Vierkant 4 ausgebildet.
Der als Schlüssel auf das über die Muttern a, b hinausragende Vierkant 4 aufgesteckte Griff ι besitzt eine Hülse 2, welche die ■Stellmuttern a, b gänzlich überdeckt und mittels zweier angegossener Nasen 3 unter einen hervorstehenden Rand 12 des Hahngehäuses 7 greift. Dieser Rand 12 hat an zwei gegenüberliegenden Stellen Ausschnitte 5. Der Griff ι kann daher in der Verschlußstellung nicht vom Vierkant des Kükens abgehoben
werden, was jedoch infolge der Anordnung der Ausschnitte 5 bei geöffnetem Hahn leicht möglich ist.
Bei der in Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist der Griff 1 am Vierkant 4 durch einen versenkt eingenieteten Stift 8 befestigt und mit Ausschnitten 9 versehen, die in der Verschlußstellung gleichzeitig die beiden ■ äußeren Muttern .11 des
Stopfbüchsendeckels 10 umfassen, beim öffnen des Hahnes jedoch ohne weiteres freigeben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Hahn mit Vorrichtung zum Verschließen der Kükenspindel und der Anziehmuttern oder Schrauben, dadurch gekennzeichnet, daß nicht eine besondere, die sämtlichen abzuschließenden Teile in sich aufnehmende Verschlußvorrichtung ao vorgesehen wird, sondern daß statt dessen der Hahngriff so ausgebildet wird, daß er die Anziehmuttern des Kükens in seiner Verschlußstellung unzugänglich macht und diese nur in der Offenstellung des Hahngriffes zugänglich sind, so daß durch -Plombieren des Hahngriffes in der Verschlußstellung auch gleichzeitig die Anziehmuttern gesichert werden.
  2. 2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als aufzusteckender Schlüssel ausgebildete Hahngriff (1) mit einer die Anziehmuttern des Hahnkükens (6) gänzlich abdeckenden Hülse versehen ist und über das Hahngehäuse nach Art eines Bajonettverschlusses so
    ■ übergreift, daß er nur in der Offenstellung abgenommen werden kann.
  3. 3. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahngriff mit Ausschnitten oder Flächen versehen ist, die sich in der Schlußstellung des Hahngriffes an die Nachziehmuttern des Hahnes legen und hierdurch ein Drehen der letzteren verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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