DE423685C - Luftventil, insbesondere fuer Schlauchboote - Google Patents

Luftventil, insbesondere fuer Schlauchboote

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DE423685C
DE423685C DED47592D DED0047592D DE423685C DE 423685 C DE423685 C DE 423685C DE D47592 D DED47592 D DE D47592D DE D0047592 D DED0047592 D DE D0047592D DE 423685 C DE423685 C DE 423685C
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DE
Germany
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valve
handle
air
hose
cap
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Expired
Application number
DED47592D
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English (en)
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Flossbootswerke Fa Deu GmbH
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Flossbootswerke Fa Deu GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/24Arrangements of inflating valves or of controls thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Luftventil, insbesondere für Schlauchboote. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Luftventil für Schwimmkörper (z. B. Schlauchboote), die mit Hilfe einer Luftpumpe aufgeblasen werden.
  • Die bisher bekannten Ventile ähnlicher Art hatten den Nachteil, daß der Versc'ldußdeckel oder der Mittelteil des Ventils, an welchem die Rückschlagklappe befestigt ist, nur unter Vermittlung eines besonderen Werkzeuges, Zange, Handhebel o. dgl., geöffnet oder Beschlössen werden konnte.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin. daß der Verschlußdeckel des Ventils so ausgebildet ist, daß mit ihm der Teil des Ventils, an dem die Rückschlagklappe sitzt, geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Diese Neuerung ist besonders für solche Schlauchboote von großer Wichtigkeit, die als Ponton oder Fähre als Kriegsmaterial Verwendung finden. Im besonderen bei einem nächtlichen Gebrauch des Bootes ist es außerordentlich wichtig, daß alle Teile des Ventils ohne Zuhilfenahme eines besonderen Werkzeuges, _ wie einer Zange, Handhebels o. dgl., geöffnet oder geschlossen werden können.
  • Die Abbildungen zeigen den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar in Abb. i ein Ventil im Schnitt, in Abb. 2 den Verschlußdeckel in der Ansicht von oben, in Abb.3 den Mittelteil des Ventils, an welchem die Rückschlagklappe befestigt ist, in Abb. q. ein Ventil in der Ansicht von der Seite und in Abb.5 das Zurückstoßen der Rückschlagklappe mit Hilfe des Handgriffes.
  • Das Ventil besteht in der Hauptsache aus dem Verschlußdeckel i, dem Mittelteil 2 und dem Fußstück 3. In das Fußstück 3, welches in geeigneter Weise an dem Luftschlauch des Bootes befestigt ist, wird das Mittelteil 2 eingeschraubt, auf den der Verschlußdeckel i des Ventils so aufgesetzt wird, daß die Vorsprünge 4, zwischen den Ansätzen 5 des Mittelteiles 2 liegen. Durch Drehen des Verschlußdeckels unter Vermittlung des Handgriffes 6 kann der Mittelteil 2 fest auf das Fußstück 3 aufgeschraubt werden. Das Abdichten der beiden Teile erfolgt durch eine zwischenliegende Dichtungsscheibe 7. Nachdem der Mittelteil 2 eingeschraubt ist, wird der Verschlußdeckel umgekehrt und mit dem Gewindestück 8 in die Öffnung 9 des Mittelteiles 2 eingeschraubt. Das Abdichten der Teile 2 und 3 erfolgt wiederum durch eine zwischengelegte Dichtungsschreibe. Die Ansätze 5 des Mittelteiles 2 sind so eingerichtet, daß sie gleichzeitig als Sperrorgane für die Kupplung des Luftschlauches dienen, der mit dem Blasebalg oder -Luftpumpe, durch welche das Boot aufgeblasen wird, in Verbindung steht.
  • Wird nun der Blasebalg betätigt, so wird durch die in die Öffnung 9 des Ventils eintretende Preßluft die Rückschlagklappe io zurückgedrückt, so daß die Luft in den Schlauch eintreten kann. Durch den in dem Schlauch hierbei entstehenden Überdruck wird die Rückschlagklappe gegen den Teil 2 des Ventils gepreßt und damit ein luftdichter Abschluß bewirkt.
  • Soll zwecks Zusammenrollens des Bootes die Luft aus dem Luftschlauch entfernt werden, so wird der Verschlußdeckel i mit Hilfe des Handgriffes 6 von dem Teil 2 des Ventils abgeschraubt und der Handgriff mit seinem äußeren Ende in die Öffnung g des Teiles 2 des Ventils hineingesteckt (vgl. Abb.5), wobei durch den unteren Teil des Handgriffes die Rückschlagklappe so weit zurückgedrückt wird, daß die Luft aus dem Schlauch entweichen kann. Soll ein sehr schnelles Entleeren des Luftschlauches erfolgen" so wird der Verschlußdeckel umgekehrt auf das Mittelstück 2 aufgesetzt (vgl. Abb. ¢), so daß die Ansätze ¢ desselben zwischen die Ansätze 5 des Teiles 2 zu liegen kommen. Bei einem Drehen des Verschlußdeckels i unter Vermittlung des Handgriffes 6 kann der Mittelteil aus dem Fußstück 3 des Ventils herausgeschraubt werden, so daß. eine große Öffnung entsteht, aus welcher die Luft des Schlauches schnell entweichen kann. Durch die Anschläge i i, i 2 des Handgriffes 6 wird die Einstecktiefe des Handgriffes 6 begrenzt, und zwar in der Weise, daß durch das Ende des Handgriffes die Rückschlagklappe io nur um einen geringen Betrag von dem Teil 2 abgehoben wird, welcher genügt, daß die Luft aus dem Schlauch entweichen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftventil, insbesondere für Schlauchboote, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel des Ventils so ausgebildet ist, daß mit ihm der Teil des Ventils, an dem die Rückschlagklappe befestigt ist. geöffnet und geschlossen werden kann.
  2. 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (a,) des Verschlußdeckels (i) beim Ab- oder Festschrauben des Mittelteiles (2) des Ventils sich gegen die als Sperrorgane dienenden Ansätze (5) des Teiles (2) anlegen.
  3. 3. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entleerens des Schlauches die Rückschlagklappe (io)' durch Einführen des Handgriffes (6) "in den Hals des Mittelteiles (2) zurückgedrückt wird. q. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (6) des Verschlußdeckels mit Anschlägen (11, 12) versehen ist, durch die die Einstecktiefe des Handgriffes in das Ventil begrenzt wird.
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