DE306243C - - Google Patents

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DE306243C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 306243 KLASSE 47g. GRUPPE 3.7.
Selbsttätiges Ablaßventil. Patentiertim Deutschen Reiche vom 6. August 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiges Ablaßventil zur Entlüftung und Entwässerung von Leitungen und Behältern aller Art. Bei den bekannten. Ventilen dieser Art, deren abkippbarer Körper durch eine im kegelig gebohrten Sitz pendelnd bewegliche Stange mit einer Gegenscheibe o. dgl. verbunden ist, ist die Gegenscheibe so schwer und die Stange derart geführt, daß durch das Gewicht dieser Gegenscheibe das Ventil sich selbsttätig öffnen muß. Es zeigt sich jedoch, daß diese Ventile schwer ansprechen, da das Belastungsgewicht nicht unmittelbar, sondern mittels Hebels auf öffnen des Ventiles wirkt.
Das neue Ablaßventil unterscheidet sich von dem bekannten dadurch, daß die Durch-
. gangsöffnung sich nicht nach außen, sondern nach. innen erweitert und der Ventilkörper' selbst so beschwert ist, daß er sich' durch sein eigenes Gewicht vom Ventilsitz abhebt, wenn der innere Druck und damit sein Belastungsdruck eine untere Grenze erreicht hat. Diese Anordnung des beschwerten Ventilkörpers und der sich nach innen erweiternden Durchgangsöffnung sichert auch ein zuverlässiges Wiederanspringen des Ventiles insbesondere deshalb, weil der zunehmende Druck auf den beschwerten Ventilkörper gleichzeitig eine Schubwirkung ausübt, so daß der Hebel, an dem das Gewicht hängt, sich zunehmend verkürzt, während im Gegensatz hierzu bei der bekannten Bauart die Hebelwirkung des Gewichtes bei der Schließbewegung des Ventils sich vergrößert. Die ■ durch das Druckmittel beim Schließen des Ventiles zu -35 überwindende Gewichtswirkung" verkleinert sich also bei dem neuen Ventil, während sie sich beim öffnen zweckdienlich vergrößert. Ein Ausführungsbeispiel des Ablaßventiles ist ■in der Zeichnung veranschaulicht'. Es zeigen Fig. i das Ablaßventil in Endansicht, und Fig. 2 im Längsschnitt, und zwar in geöffneter Stellung.
■ Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Ventil unmittelbar an einem Schraubenstöpsel α angebracht, der in die Wandung eines Behälters oder Rohres eingeschraubt werden kann. In dem Boden dieses Stöpsels befindet sich der Durchgangskanal b für die Flüssigkeit,, der nach dem Behälterinnern zu kegelförmig erweitert ist. Der Ventilkörper d ist auf eine Stange c aufgeschraubt, die an ihrem anderen Ende einen Kopf besitzt, der als Gegenscheibe für den Ventilkörper dient. Zweckmäßig wird noch eine Schutzhaube e vorgesehen, die das Durchtreten von gröberen Verunreinigungen nach dem ,Ventil verhindert. Das Ventil ist derart in den Boden des Stöpsels eingebaut, daß der Kopf der Stange c nahe der engeren Seite des Durchgangskanals δ sich befindet, während der Ventilsitz, gegen den der Ventilkörper d bei Überschreiten eines gewissen-Druckes gedrückt iwird, auf Seite des erweiterten Endes des Durchgangskanals liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiges Ablaßventil, dessen Ventilkörper durch eine in der kegelig gebohrten Durchgangsöffnung pendelnd bewegliche Stange mit einer Gegenscheibe verbunden und mit dieser am Ventilsitz kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgangskanal (δ) des Ventiles sich nach innen ■ erweitert und der Ventilkörper (d) selbst so beschwert ist, daß er vom Ventilsitz abkippt, wenn der Innendruck eine bestimmte Grenze unterschreitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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