DE189573C - - Google Patents

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DE189573C
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Germany
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DENDAT189573D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K33/00Floats for actuation of valves or other apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
    • F16K31/22Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with the float rigidly connected to the valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schwimmer, wie sie zum öffnen oder Schließen von Ventilen oder für ähnliche Zwecke benutzt werden. Doch entsprachen die bisher bekannten Schwimmer, deren Innenraum beispielsweise mit dem Außen-' raum durch ein Rohr verbunden war, zum Zweck, Innen- und Außenwand unter gleichem Druck zu halten, in bezug auf Festigkeit usw.
nicht den gestellten Anforderungen.
ίο Die neue- Konstruktion liefert einen Schwimmer, der, auch wenn er starkem Druck unterworfen wird, nicht zermalmt oder zersprengt werden kann. Dieses Ergebnis wird dadurch erreicht, daß man den Hauptschwimmer mit einem Ergänzungsschwimmer und einem Ventil versieht, und zwar in solcher Anordnung, daß das Ventil gewöhnlich geöffnet ist und Luft oder Gas unter hohem Druck gestattet, von außen in das Innere des Hauptschwimmers einzutreten. Doch wird besagtes Ventil den Luftoder Gaszutritt abschließen, sobald der Haüptschwimmer ganz oder fast ganz unter Wasser oder eine andere Flüssigkeit getaucht ist. Hierdurch wird das Eindringen dieser Flüssigkeit in den Schwimmer verhindert.
Die Erfindung ist auf der, Zeichnung dargestellt, auf der entsprechende Teile immer mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Fig. ι ist eine Ansicht und zeigt den verbesserten Schwimmer in einem Dampfkessel so angeordnet, daß er ein Ventil in Bewegung - setzen kann, durch welches ein Dampfauslaßrohr im Kessel geöffnet oder geschlossen wird.
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1 Fig. 2 ist eine Draufsicht der Schwimmeranordnung nach Fig. 1 ohne den Kessel.
. Fig. 3 läßt eine Ansicht des Schwimmers teilweise im Schnitt nach Linie x3-x3 der Fig. 2 erkennen.
Fig. 4 zeigt die Darstellung in Fig. 3, aber das Verbindungsventil zwischen Taucherglocke und Schwimmer in geschlossenem Zustande.
Fig. 5 ist teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht eine geänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Danach ist in bekannter Weise ein wagerechter Kessel 1 mit einem Dampfdom 2, mit Heizröhren 3 und einem Abdampfleitungsrohr 4 versehen, durch welches der Dampf aus dem Dom abgeführt werden kann (Fig. 1). In das Rohr 4 ist ein Ventil 5 eingebaut, das durch die Auf- und Abwärtsbewegung seines Ventilschaftes bzw. des inneren Verschlusses geöffnet oder geschlossen werden kann. Durch eine kurze Schwingwelle 7, welche innerhalb einer dichtenden Lagerbüchse 8 aus dem Kesselinnern nach außen führt, ist vermittels des kurzen Armes 9, der gelenkig mit dem Ventilzapfen 7 verbunden ist, und eines langen, an der Schwingwelle befestigten Armes 10 die Verbindung zwischen diesem äußeren Ventil und einem Schwimmer 11 hergestellt, der innerhalb des-Kessels am freien Ende des Armes 10 befestigt ist. Dieser Schwimmer 11 besteht in bekannter Weise aus einer dünnen Metallhülle und kann natürlich jede beliebige Form haben; im Ausführungsbeispiel hat er Kugelgestalt. Im höchsten Punkte des
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60

Claims (2)

  1. Schwimmers 11 ist ein tüllenartiges Lager dichtend befestigt, dessen Boden mit mehreren Luftlöchern 13 versehen ist, die einen Zugang zum Schwimmerinnern frei lassen. Ein Ventilsitz 14 ist, wie aus der Zeichnung zu erkennen, am oberen Ende der Tülle 12 ebenfalls dichtend aufgeschraubt. Ein Ventilkopf 15 ist so angeordnet, daß er sich zeitweise gegen die untere Fläche des Ventilsitzes 14 legen kann, und ist an einem hohlen Schaft 16 befestigt, der innerhalb des Ventilsitzes verschiebbar ist. Oberhalb des Ventilkopfes ist der hohle Schaft 16 mit einem oder mehreren Luftlöchern 17 versehen, ebenso an seinem oberen Ende mit Luftlöchern 18.
    An diesem Ende ist er an eine Art Taucherglocke 19 befestigt, die Halbkugel- oder Glockenform haben kann und mit ihrer Öffnung nach unten gekehrt ist. Die in der Zeichnung mit ζ benannte Schraffierfläche soll die im Kessel enthaltene Flüssigkeit andeuten.
    Um die Wirkungsweise des Schwimmers zu veranschaulichen, denkt man sich denselben in einen Kessel eingebaut (Fig. 1), und zwar bei normalem Wasserstande (Fig. 3), so daß der Schwimmer 11 bloß teilweise untergetaucht ist, während die Glocke 19 sich vollkommen über Wasser befindet. In dieser Stellung kann der in dem Kessel enthaltene Dampf durch die Löcher 18, 17 und 13 in das Innere des Schwimmers 11 dringen, da das Ventil 15 sich in geöffnetem Zustande befindet, wie Fig. 3 klar erkennen läßt. Hieraus ist zu schließen, daß im Schwimmerinnern derselbe Druck herrscht wie außerhalb, d. h. der Kesseldruck; daher wirkt in diesem Zustande keine Spannung auf die Schwimmerwandung, durch welche dieselbe eventuell zersprengt werden könnte. Geht der Wasserstand herunter, so sinkt auch der Schwimmer und hebt so das Ventil 5 bzw. den Ventilschaft 6, so daß der Durchgang im Rohr 4 für den Dampf freigegeben wird. Der nunmehr aus diesem Rohr 4 austretende Dampf kann benutzt werden, um eine Pumpe zu bewegen, durch die mehr Wasser in den Kessel gepumpt wird, oder zu irgendeinem anderen Zwecke. Jedoch kann der Schwimmer keine höhere Lage einnehmen, als sie in Fig. 1 und 3 dargestellt ist; denn hier ist das Ventil 5 geschlossen und bildet so eine Hemmung, welche die Aufwärtsbewegung des Schwimmers begrenzt. Wenn trotzdem das Wasser ansteigt, so wird es den Schwimmer 11 umgeben und die untere Öffnung der Taucherglocke 19 abschließen, wodurch die darin enthaltene Luft oder der Dampf eingeschlossen wird und unter Druck kommt. Die Taucherglocke wirkt nun ebenfalls als ein Schwimmer und bewegt sich mit Bezug auf den Schwimmer in die Höhe, bis sie die Löcher 17 geschlossen hat, indem sich das Ventil 15 gegen die untere Fläche des Ventilsitzes 14 legt. Hierdurch ist die Verbindung zwischen dem Schwimmerinnern und dem umgebenden Kesselraum abgeschlossen, so daß kein Wasser in den Schwimmer eintreten kann, auch wenn es unter großem Druck in die Taucherglocke eingepreßt wird,
    Man erkennt, daß nach Schließen des Schwimmers 11 der Druck in diesem der gleiche ist wie außerhalb im Kesselraum. Es liegt also keine Gefahr vor, daß der Schwimmer, auch wenn er geschlossen ist, zersprengt werden kann.
    Ein solcher Schwimmer kann zu sehr verschiedenen Zwecken benutzt werden und kann auch sehr verschiedene Gestalt annehmen.
    Mit Bezug auf die vorgehende Beschreibung und die Zeichnungen soll hier erwähnt werden, daß der Schwimmer besonders geeignet ist zur Anwendung in Verbindung mit Vorrichtungen, die zur Herstellung von kohlensauren Getränken dienen sollen, in denen Flüssigkeiten und Gas unter hohem Druck in Gefäße eingeschlossen werden. Besagter Schwimmer ist jedoch besonders nützlich, wenn ein Schwimmer innerhalb der Gefäße notwendig wird, die selbst unter hohem Druck gefüllt werden sollen.
    Es ist augenscheinlich, daß in der vorbeschriebenen Einrichtung die in der Taucherglocke eingeschlossene Luft beim Untertauchen des Schwimmers das Wasser hindert, in besagter Taucherglocke bis zu der Höhe der Luftlöcher 18 einzudringen. Hierdurch würde das go Wasser aber auch verhindert, selbst bei geöffnetem Ventil 15 oder nach Entfernung desselben in den Schwimmer einzutreten.
    In Fig. 5 wird daher eine Konstruktion dargestellt, in welcher ein solches Ventil nicht vorgesehen ist. In derselben bezeichnet 20 den Schwimmer, 21 die Taucherglocke und 22 den hohlen verbindenden Schaft, der in seinem oberen Teil mit Luftlöchern 23 versehen ist.
    Aus dem Vorhergesagten erscheint es als selbstverständlich, daß das durch den Schwimmer in Bewegung gesetzte Ventil auch benutzt werden kann, um ein Wasserrohr abzuschließen, durch welches das Wasser in den Kessel gebracht werden kann.
    Es ist in der Einleitung gesagt, daß derartige Schwimmer benutzt werden, um Ventile zu öffnen oder zu schließen; es soll daher noch darauf hingewiesen werden, daß vorliegend nur ein Anwendungsbeispiel der Erfindung be- no schrieben ist, die sich nicht auf die Verbindung mit dem Ventil der Dampfleitung bezieht.
    Ρλτ ü ν τ - A N s i'R ü c 11 ε :
    i. Schwimmer, dessen Innenraum mit dem umgebenden Raum zwecks Erhaltung gleichen Drucks in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem hohlen Schwimmer eine Glocke verbunden ist,
    welche die die Verbindung zwischen dem Schwimmerinnern und der Außerseite herstellenden Löcher derart überdeckt, daß beim Untertauchen keine äußere Flüssigkeit in den Schwimmer eintreten kann.
  2. 2. Schwimmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Untertauchen in der Glocke auftretende Druckerhöhung dazu benutzt wird, ein die Löcher verschließendes Ventil in Bewegung zu setzen.
    3- Schwimmer, nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Verbindungsschaft zwischen Taucherglocke und Schwimmer in seinem untersten Teile mit dem Ventil (15) und darüber mit Luftlöchern (17) versehen und so angeordnet ist, daß er sich in einem Ventilsitz (14) verschieben kann, der in eine Tülle (12) eingeschraubt und mit dieser auf dem Schwimmer befestigt ist. -,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925439C (de) * 1953-06-17 1955-03-21 Phoenix Armaturen Werk Schwimmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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