DE176451C - - Google Patents
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- DE176451C DE176451C DENDAT176451D DE176451DA DE176451C DE 176451 C DE176451 C DE 176451C DE NDAT176451 D DENDAT176451 D DE NDAT176451D DE 176451D A DE176451D A DE 176451DA DE 176451 C DE176451 C DE 176451C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/60—Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
- B21D53/62—Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like spoons; table forks
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
n
awi-nilunci
awi-nilunci
'Upp-C· 9 it-.
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 176451 -KLASSE 7c. GRUPPE
Verfahren zur Herstellung rundstieliger Löffel und Gabeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1904 ab.
Bei der Herstellung rundstieliger Löffel und Gabeln, die aus Stahlblech ausgestanzt
werden, dessen Dicke der Stieldicke entspricht, wird bisher ganz allgemein beim erstmaligen
Ausstanzen dem unteren Stielende * eine andere Form gegeben, als sie nach endgültiger
Fertigstellung des Löffels oder der Gabel sein soll. Es geschieht dies deshalb, weil im späteren Verlauf das Stielende breitgeschlagen
bezw. breitgewalzt wird, dessen richtige Formgebung später durch nochmaliges Ausstanzen erfolgt. Würde beim erstmaligen
Ausstanzen auf die nach dem Auswalzen des Stielendes erforderliche nochmalige Stanzarbeit keine Rücksicht genommen, so
hätte dies häufig zur Folge, daß der über die Matrize gelegte Löffel deren Öffnung
nicht völlig überdeckt und der niedergehende Stanzstempel einseitiger Beanspruchung ausgesetzt
ist, durch die leicht das Abbrechen des Stempels hervorgerufen werden kann. Außerdem wäre auch in solchem Falle mangels
der erforderlichen Auflage für den Löffelstiel beim Ausstanzen ein Verdrehen des Stielendes
zu befürchten.
Es liegt aber im Interesse der flotten Fabrikation, daß die Löffel auch ohne Nacharbeit
völlig fehlerfrei entstehen, und aus diesem Grunde wird ganz allgemein bei den
rundstieligen Löffeln und Gabeln das an den Halsteil sich anschließende Stielende scharf
abgesetzt.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung sind in Nr. 1 bis 7 die hauptsächlichsten Arbeitsstufen des bisher üblichen Verfahrens dar-
gestellt. Die Werkstücke werden aus dickem Blech abwechselnd in umgekehrter Lage ausgestanzt
bezw. ausgeschnitten, so daß Materialverluste nicht entstehen. Die hierbei
erhaltenen Werkstücke besitzen die aus Nr. 1 ersichtliche Form. An die rechteckig geformte
Kelle α schließt sich der Halsteil bx
des Stieles an, an welchen sich wieder unter Bildung eines scharfen Absatzes das etwas
weitere Stielende b anschließt. Nach dem erstmaligen Ausstanzen wird der Halsteil by
aus seiner rechteckigen Querschnittsform (Nr. 1) durch Einschlagen in Gesenke in die runde
Form übergeführt (Nr. 2) und dadurch gleichzeitig verstärkt.
Im nächstfolgenden Arbeitsgange wird das Stielende b breitgewalzt (Nr. 3), worauf das
überschüssige Material d durch Ausstanzen zu beseitigen ist (Nr. 4). Da der Stiel b bei
dieser Stanzarbeit scharfe Kanten erhält, muß er in einem besonderen Arbeitsgange von dem
Grat beseitigt werden (Nr. 5). Die weiter sich nötig machende Vorbereitung für die
Prägarbeit und die Prägung selbst sind in Fig. ι mit 6 und 7 bezeichnet.
Es handelt sich nun bei vorliegender Erfindung darum, die mit 3, 4 und 5 bezeichneten
Arbeitsgänge zu beseitigen und dadurch das Herstellungsverfahren erheblich zu vereinfachen. Zu diesem Zweck wird in
der Hauptsache dem Stiel, insbesondere aber dem Stielende bereits beim erstmaligen Ausstanzen
der Werkstücke die Form und Länge
gegeben, die er nach endgültiger Fertigstellung • des rundstieligen Löffels oder Gabel besitzen
soll, so daß sich das spätere Auswalzen und nochmalige Ausstanzen des . Stielendes, wie
auch das in besonderem Arbeitsgange erforderliche Beseitigen des Stanzgrates in Wegfall
kommt.
In Fig. 2 ist das neue Herstellungsverfahren vergleichsweise dem in der Einleitung geschilderten
Verfahren gegenübergestellt. Auch bei dem neuen Verfahren wird Stahlblech als Rohmaterial verwendet, dessen Dicke der
endgültigen Dicke des Stielendes entspricht, wie auch das Ausstanzen der Werkstücke
aus dem Blech abwechselnd in umgekehrter Lage erfolgt und die Stielform so gewählt
wird, daß Materialverluste nicht entstehen, jedoch mit dem Unterschied, daß der Stiel
bereits beim erstmaligen Ausstanzen mit Ausnähme des Halsteiles b1 die Form und Länge
erhält, die er nach endgültiger Fertigstellung des Löffels oder der Gabel besitzen soll (1).
Im zweiten Arbeitsgange wird der Halsteil b1 ähnlich wie bei erstgenanntem Verfahren
durch Einschlagen in Gesenke gerundet (2). In diesem Arbeitsgange kann mittels der gleichen Gesenke auch das Runden
der Kanten am unteren Stielende erfolgen.
Das Auswalzen und Ausstanzen der Löffelkelle α geschieht nun wie bei jedem anderen
Verfahren, dagegen erfordert der Stiel keinerlei weitere Bearbeitung. Es ist nun der Löffel
entsprechend dem mit 6 der Fig. 1 bezeichneten Arbeitsgange für die Prägarbeit vorzubereiten
(3, Fig. 2) und schließlich zu prägen (4).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung rundstieliger Löffel und Gabeln, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stiel beim erstmaligen, ohne Materialverlust erfolgenden Ausstanzen des Werkstückes bereits die Form und Länge gegeben wird, die er nach endgültiger Fertigstellung besitzen soll, worauf der Halsteil (bl) rundgedrückt und nach dem Auswalzen und Ausstanzen die Kelle (a) der Löffel für die Prägarbeit vorbereitet und schließlich geprägt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176451C true DE176451C (de) |
Family
ID=441019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176451D Active DE176451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176451C (de) |
-
0
- DE DENDAT176451D patent/DE176451C/de active Active
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