DE176404C - - Google Patents

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DE176404C
DE176404C DENDAT176404D DE176404DA DE176404C DE 176404 C DE176404 C DE 176404C DE NDAT176404 D DENDAT176404 D DE NDAT176404D DE 176404D A DE176404D A DE 176404DA DE 176404 C DE176404 C DE 176404C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 176404 -KLASSE 21 a. GRUPPE
erfolgt, die keine besonderen Anschlüsse besitzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für Vielfachumschalter mit zentraler Anruf- und Sprechbatterie, bei welcher die Anzeigevorrichtung unmittelbar zum Anruf und zur Schlußzeichengabe dient, und die Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern durch Stöpselschnurpaare erfolgt, die keine besonderen Anschlüsse, welche zu Batterien, Drosselspulen, Übertragern, Relais, Anzeigevorrichtungen, Kondensatoren, Polarisationszeilen o. dgl. führen, besitzen. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die Stöpselschnurpaare mit verschieden langen bezw. verschieden isolierten Stöpseln ausgestattet sind, welche beim Zusammenwirken mit den Umschalteklinken die zur Vervollständigung des Sprechstromkreises notwendige Batterieumschaltung bewirken, zu dem Zwecke, den als Übertrager dienenden Anzeigevorrichtungen die richtige Polarität der Batterie zuzuführen.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnungen wird die Schaltungsanordnung durch verschieden lange Stöpsel erreicht, die Schaltung nach Fig. 4 bis 6 wird jedoch durch verschieden isolierte Stöpsel erzielt. Der Schaltvorgang bei der Fig. 1 ist folgender:
Wenn bei Stelle I der Fernhörer vom Haken abgenommen wird, so werden die Teilnehmerleitungen a, b über den Sprechstromkreis der Station geschlossen. Bei C ist die allen Stationen gemeinsame Zentralbatterie angeschlossen, so daß, sobald der Teilnehmer durch Abheben des Fernhörers den obenerwähnten Schluß herstellt, folgender Stromkreis geschlossen wird: Batterie C, Leitung 1, Klinkenfedern c1, c2, Leitung 2, Wickelung d' der Anzeigevorrichtung B, Leitung 3, Klemme la, Teilnehmerstation, Klemme P, Leitung 4, Klinkenfedern c3, c4, Leitung 5, Windung e des Kontrollrelais F, Leitung 6, zur Batterie C. Die Anzeigevorrichtung B, ■ welche in diesem Falle aus einem sogenannten Gitteranzeiger besteht, wird zum Ansprechen gebracht. Das Kontrollrelais F dient dazu, um gegebenenfalls in einem Lokalstromkreis ein akustisches Läutesignal zu geben. Zwischen den Klemmen Wa, Wb ist daher ein Läutewerk vorzusehen, dasselbe kann, wenn der Schalter S eingeschaltet ist und das Kontrollreläis F unter Strom steht, auf folgendem Wege zum Ertönen gebracht werden: Batterie C, Leitung 1, Klemme W, Läutewerk (in der Zeichnung nicht angegeben), Klemme Wb, Schalter S, Anker k des Kontrollrelais F, Kontakt Z desselben, Leitung 6, Batterie C.
Sobald das Anrufsignal B der den Zentralumschalter bedienenden Person sichtbar wird, wird der Abfragestöpsel G in die der Stelle I
zugeordnete Klinke A eingeführt, hierdurch wird Teilmehmer I in bekannter Weise mit der zwischen den Klemmen/, g angeschlossenen Beamten - Sprecheinrichtung in Verbindung gebracht. Wird eine Verbindung zwischen den Stellen I und II verlangt, so wird der Abfragestöpsel G wieder aus der Klinke entfernt und die Stöpsel H, J in die den Teilnehmern I und II zügeordneten Klinken A, D gesteckt.
Der jetzt stattfindende Stromlauf ist folgender: Von Teilnehmer I zur Klemme a, Leitung 3, Wickelung rf1 der Anzeigevorrichtung B, Leitung 2, Klinkenfedern c2, c1 der Klinke A Leitung i, Pluspol der Batterie C, Minuspol derselben, Leitungen 6, 7. Kontaktfedern m5, m2 der Klinke D, Leitung 8, Wickelung /?2 der Anzeigevorrichtung E, Leitung 9, Hülse ma der Klinke D, Körper o3 des Stöpsels J, Schnurleitung 10, Spitze«1 des Stöpsels H, Feder cB der Klinke A, Leitung 4, Klemme b, zurück zum Teilnehmer I.
Für Teilnehmer II ist der Stromlauf der folgende: Von Teilnehmer II zur Klemme a, Leitung 11, Wickelung h1 der Anzeigevorrichtung E, Leitung 8, Federn m2, nv" der Klinke D, Leitung 7, Minuspol der Batterie C, Pluspol der Batterie C, Leitung i, Kontaktfedern c1, c2 der Klinke A, Leitung 2, Wickelung d2 der Anzeigevorrichtung B, Leitung 12, Hülse c6 der Klinke A, Körper «2 des Stöpsels H, Schnurleitung 13, Hals o2 des Stöpsels J, Feder mB der Klinke D, Leitung 14, Klemme b, zu Teilnehmer II.
Beide Teilnehmer erhalten also, wie oben beschrieben, Strom von der Batterie C Die Sprachübertragung der beiden Teilnehmer zueinander erfolgt einerseits durch die Ubertragerwickelungen d1 und d2 der Anzeige-Vorrichtung B und andererseits durch die Übertragerwickelungen h1 und ft2 der Anzeigevorrichtung E. Fig. 3 zeigt den vorher beschriebenen Stromlauf in prinzipieller Anordnung.
Während des Gespräches werden die Wickelungen der Anzeigevorrichtungen B und E von Strom durchflossen und zeigen hierdurch der den Umschalter bedienenden Person an, daß ein Gespräch geführt wird. Haben die beiden Teilnehmer I und II das Gespräch beendet, so werden die Leitungen I und II für den Batteriestrom unterbrochen, die Anzeigevorrichtungen B und E werden stromlos und fallen in die Ruhelage zurück. Die hierdurch bewirkte Schlußzeichengabe fordert die Bedienungsperson auf, die Stöpselschnur aus den Klinken zu entfernen, um eine neue Anrufsbereitschaft zu schaffen.
Es ist selbstverständlich nicht notwendig, daß der Stöpsel H gerade in die Klinke A und der Stöpsel J in die Klinke D eingeführt ist, wenn die Stöpsel in umgekehrter Weise in die Klinken eingeführt werden, so entsteht ebenfalls ein dem vorher beschriebenen Stromkreis analoger.
Bei den in Fig. 4 bis 6 dargestellten Schaltungen ist der Vorgang ähnlich, wie vorher beschrieben, nur mit dem Unterschiede, daß die Umschaltung der Batterie nicht durch Klinkenfedern und verschieden lange Stöpsel erfolgt, sondern durch das Zusammenwirken der Klinken und verschieden isolierte Stöpsel bewerkstelligt wird.
Der Stromlauf in Fig. 4 ist folgender: Wenn der an die Klemmen \a, P angeschlossene Teilnehmer I seinen Fernhörer vom Haken abnimmt, so werden die nach außen führenden Leitungen in bekannter Weise geschlossert. Der Strom der bei den Klemmen Plus und Minus angeschlossenen Zentralbatterie C nimmt den folgenden Weg: Batterie C plus, Leitung 1, Feder c1 und Körper c2 der Umschalteklinke A, Leitung 2, Wickelung d1 der Anzeigevorrichtung B, Leitung 3, Klemme a, über den Apparat des Teilnehmers I zurück zur Klemme b, Leitung 4, Federn c3, cÄ der Klinke A, Leitung 5, Wickelung e des Relais F, Leitung 6, Minuspol der Zentralbatterie C. Die Anzeigevorrichtung B spricht infolge des Stromdurchganges an, und der Teilnehmer kann nach erfolgtem Einstecken des Stöpsels G in die Klinke A dem Abfragebeamten, wie vorher beschrieben, seinen Wunsch mitteilen.
Will z. B. Teilnehmer I mit Teilnehmer II sprechen, so werden die Stöpsel H, J in die Klinken A, D eingeführt. Die Fig. 5 zeigt in übersichtlicher Weise die Klinken A, D mit den eingeführten Stöpseln H bezw. J. Der Stromlauf von Teilnehmer I ist folgender: Klemme la, Leitung 3, Wickelung d1 der Anzeigevorrichtung B, Leitung 2, Körper c2 der Klinke A, Körper n4 des Stöpsels H1 Schiene c5, Leitung 6, Minuspol der Batterie C, Pluspol der Batterie C, Leitung I, Feder m1 der Klinke D, Klinkenkörper o3 des Stöpsels </, Körper m2 der Klinke D, Leitung 7, Wickelung h2 der Anzeigevorrichtung E, Leitung 8, Feder we der Klinke D, Hals o2 des Stöpsels J, Schnurleitung 9, Spitze n1 des Stöpsels H, Kontaktfeder c8 der Klinke A, Leitung 4, Klemme b zurück zum Teilnehmer I.
Für Teilnehmer II ist der Stromlauf folgender: Klemme II, Leitung 11, Wickelung/z1 der Anzeigevorrichtung E, Leitung 7, Körper m2 der Klinke D, Körper o3 des Stöpsels J, Feder m1 der Klinke D, Leitung 1, Pluspol der Batterie C, Minuspol derselben, Leitung 6, Schiene c5, Körper nA des Stöpsels ff, Körper c2 der Klinket, Leitung 2, Wickelung d2 der Anzeigevorrich-
tung B, Feder c6 der Klinke A, Hals η2 des Stöpsels H, Schnurleitung 12, Spitze o1 des Stöpsels J, Feder m3 der Klinke D, Leitung 13, Klemme b zu Teilnehmer II.
Beide Teilnehmer erhalten also, wie vorher beschrieben, Strom von der Batterie C, und die Sprachübertragung zwischen den beiden Teilnehmern erfolgt einerseits durch die Übertragerwickelungen d1, d2 der Anzeigevorrichtung B, andererseits durch die Übertragerwickelungen h1, h2 der Anzeigevorrichtung E.
Diesen Stromlauf zeigt Fig. 6. Wenn die Teilnehmer I und II ihr Gespräch beendet haben, so werden in bekannter Weise die Leitungen α und b unterbrochen, so daß die Anzeigevorrichtungen B und E stromlos werden. Hierdurch wird der Beamtin angezeigt, daß das Gespräch beendet wurde und die
ao Stöpsel entfernt werden müssen. Wie bereits ■vorher gesagt, ist es nicht notwendig, daß der Stöpsel H gerade in die Klinke A und Stöpsel J in die Klinke D hineingesteckt werden muß, dieses kann zur Erzielung des gleichen Effektes auch in umgekehrter Weise geschehen.
Zur Erzeugung eines akustischen Zeichens kann in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, zwischen die beiden Klemmen W, Wb ein Läutewerk geschaltet werden, das, sobald der Schalter S eingeschaltet ist, durch die Batterie C zum Ertönen gebracht wird, jjvenn bei Erregung des Kontrollrelais F der Kontakt /, k geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schaltung für Vielfachumschalter mit zentraler Anruf- und Sprechbatterie, bei welcher die Anzeigevorrichtung unmittelbar zum Anruf und zur Schlußzeichengäbe dient, und die Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern durch Stöpselschnurpaare erfolgt, welche keine besonderen Anschlüsse (Batterie, Drosselspulen, Übertragerrelais, Anzeigevorrichtungen, Kondensatoren, Polarisationszellen o. dgl.) besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stöpselpaar aus zwei verschieden langen bezw. verschieden isolierten Stöpseln (H, J) besteht, welche beim Zusammenwirken mit den Umschalteklinken (A, D) die zur Vervollständigung des Sprechstromkreises notwendige Batterieumschaltung bewirken, zu dem Zwecke, den als übertrager dienenden Anzeigevorrichtungen (B, E) die richtige Polarität der Batterie (C) zuzuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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