DE176115C - - Google Patents
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- DE176115C DE176115C DENDAT176115D DE176115DA DE176115C DE 176115 C DE176115 C DE 176115C DE NDAT176115 D DENDAT176115 D DE NDAT176115D DE 176115D A DE176115D A DE 176115DA DE 176115 C DE176115 C DE 176115C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/20—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of lasts; of shoes, e.g. sabots; of parts of shoes, e.g. heels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Turning (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
- Machine Tool Copy Controls (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Bearbeitung fliegend aufgespannter Leisten auf Leistenkopierbänken
treten an den Zehenteilen, die kleinere Abmessungen als die übrigen Teile des Leistens
besitzen, leicht Ungenäuigkeiten auf, die die Güte der Arbeit beeinträchtigen. Dieser
Übelstand wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß man bei der Bearbeitung der
freien Enden der Leisten den Vorschub der beiden das Modellrad und den Schneidkopf
tragenden Schlitten verlangsamt, so daß Modell und Werkstück sich langsamer dem sich
drehenden Modellrad und Schneidkopf darbieten. Diese Einrichtung kann im allgemeinen
darin bestehen, daß man das Getriebe zum Antrieb der Schlitten mit irgend einem geeigneten Wechselgetriebe verbindet, das in
dem Augenblick zur Wirkung kommt, wo das Modellrad in die Nähe der Zehenteile des Leistens gelangt ist. Nach dem auf der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wird zu diesem Behufe ein rückkehrendes
Rädergetriebe benutzt, das bei der Bearbeitung des freien Endes des Werkstückes
selbsttätig eingeschaltet wird.
Fig. ι zeigt die Leistenkopierbank in Vorderansicht;
Fig. 2, 3 und 4 zeigen das Rädergetriebe in verschiedenen Ansichten und Schnitten in vergrößertem Maßstabe.
Modell F und Werkblock G sind fliegend an Spindeln h und h1 befestigt, die in dem
schwingenden Rahmen H gelagert sind und durch Rädergetriebe G3, G4 von einer gemeinschaftlichen,
im Rahmen i7gelagerten Welle G5
gedreht werden. Dabei wird das auf einem Schlitten D gelagerte Modellrad u langsam
an dem sich drehenden Modell F in Richtung der Achse der Spindel h vorbeigeführt,
so daß das Modellrad μ auf dem Modell Schraubenlinien beschreibt und der Rahmen H
in Schwingungen versetzt wird. Der Schlitten D erhält in der Regel seine Verschiebung
vom Schlitten E, der den Schneidkopf g trägt. Im vorliegenden Falle sind die
Schlitten D und E derart verbunden, daß der
Modellradschlitten D langsamer oder schneller als der Schneidkopfschlitten E verschoben
werden kann, um von demselben Modell verschieden lange Leisten kopieren zu können.
Der Schneidkopfschlitten E erhält seinen Vorschub in bekannter Weise durch ein Getriebe
von der Welle L aus, die ihrerseits mittels Riemenscheibe / von der Welle L1 aus angetrieben
wird. Soweit bildet die Maschine nicht den Gegenstand der Erfindung.
Gemäß der Erfindung wird nun die Vorschubgeschwindigkeit der Schlitten D und E
bei der Bearbeitung der Zehenteile des Leistens verlangsamt. Zu diesem Zweck sitzt
die Riemenscheibe / lose auf der Welle L und ist mit einer Innenverzahnung Il versehen,
in die eine Klinke Z2 eingreifen kann, die drehbar am Arm Is sitzt und für gewöhnlich
durch eine Feder in Eingriff mit den Zähnen Z1 gehalten wird. Der Arm Z8 ist
lose drehbar auf der langen Nabe Z4 der
Riemenscheibe/ und trägt an einem Zapfen/5 die beiden miteinander verbundenen ungleich
großen Zahnräder Z6 und Z7, von denen Z6
mit dem auf der Nabe Z4 der Riemenscheibe / festsitzenden Zahnrade /8 und Z7 mit dem auf
der Welle L festsitzenden Zahnrade Z9 in Eingriff steht. Die Räder Z6, V, Z8 und Z9
bilden ein rückkehrendes Räderwerk. Ist die Klinke/2 in Eingriff mit der Verzahnung Z1,
ίο so nimmt die Riemenscheibe Z den Arm /3
und das Räderwerk mit, ohne daß sich die Räder selbst drehen, so daß die Welle L
sich also ebensoschnell dreht wie die Riemenscheibe /. Gegen Ende der Arbeit gelangt
das freie Ende der mit dem Schlitten D verbundenen Stange /u in den Bereich des
nach außen reichenden Armes I10 der Klinke Z2,
so daß diese ausgelöst und der Arm Z3 angehalten wird. Dann wird die Drehung der
Riemenscheibe / durch Vermittlung der Räder Z8, Z6, Z7, und Z9 auf die Welle L so übertragen,
daß sich Welle L langsamer dreht, also auch die Schlitten D und E langsamer
verschoben werden. Dadurch werden die vom Modellrad u und dem Schneidkopf g
auf dem Modell F bezw. dem Werkstück G beschriebenen Schraubenlinien erheblich flacher,
und der Schneidkopf g kann genauer arbeiten.
Statt des dargestellten Wechselgetriebes läßt sich natürlich auch ein anderes Getriebe
benutzen. Ferner läßt sich die Einrichtung auch zur Bearbeitung anderer Werkstücke als
Leisten verwenden. Bei Leisten ist die Einrichtung besonders deshalb wertvoll, weil sie
gestattet, die freien Enden auf der Kopierbank genau fertigzustellen, so daß jede Nacharbeit
überflüssig wird.
Claims (3)
1. Kopierbank zur Bearbeitung fliegend aufgespannter Leisten und anderer Werkstücke
, deren freies Ende in eine Spitze ausläuft, dadurch gekennzeichnet, daß behufs genauer Bearbeitung der freien Enden
des Werkstückes der Vorschub der das Modellrad und den Schneidkopf tragenden Schlitten in der Längsrichtung des
Werkstückes gegen Ende der Bearbeitung verlangsamt wird.
2. Kopierbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bearbeitung
der freien Enden des Werkstückes ein Wechselgetriebe durch den Vorschub des Schlittens selbsttätig derart eingeschaltet
wird, daß der Vorschub verlangsamt wird.
3. Kopierbank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lose auf
. der Antriebswelle (L) des Modellrad- und Schneidradschlittens gelagerte Antriebsscheibe
(I) durch ein Klinkengesperre (I1, Γ2)
mit einem. rückkehrenden Räderwerk (Is,
I6, V, P) derart gekuppelt ist, daß bei eingerücktem
Gesperre die Geschwindigkeit der Antriebsscheibe (I) unvermindert, nach
Ausrückung des Gesperres mittels einer am Modellradschlitten (D) angeordneten
Stange (I11) durch das rückkehrende Räderwerk
verlangsamt auf die Antriebswelle (L) übertragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE176115T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176115C true DE176115C (de) |
Family
ID=5696414
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176114D Active DE176114C (de) | |||
| DENDAT176113D Active DE176113C (de) | |||
| DENDAT176115D Active DE176115C (de) |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176114D Active DE176114C (de) | |||
| DENDAT176113D Active DE176113C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE176115C (de) |
| FR (1) | FR336467A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110854B (de) * | 1955-12-17 | 1961-07-13 | Giuseppe Giusi | Getriebe zum Verschieben eines Werkstueck- oder Werkzeugtraegers an Maschinen fuer das Herstellen von Knoepfen |
-
0
- DE DENDAT176114D patent/DE176114C/de active Active
- DE DENDAT176113D patent/DE176113C/de active Active
- DE DENDAT176115D patent/DE176115C/de active Active
-
1903
- 1903-11-06 FR FR336467A patent/FR336467A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR336467A (fr) | 1904-03-10 |
| DE176113C (de) | |
| DE176114C (de) |
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