DE17581C - Neuerungen an Handlaternen mit Petroleum-Freibrenner - Google Patents
Neuerungen an Handlaternen mit Petroleum-FreibrennerInfo
- Publication number
- DE17581C DE17581C DENDAT17581D DE17581DA DE17581C DE 17581 C DE17581 C DE 17581C DE NDAT17581 D DENDAT17581 D DE NDAT17581D DE 17581D A DE17581D A DE 17581DA DE 17581 C DE17581 C DE 17581C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lantern
- see
- innovations
- folds
- hat
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Bei^euchtungsgegenstände
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1881 ab.
Bei der Laterne sind alle Theile so stark gemacht, dafs dieselbe bei auch wenig schonender
Behandlung nicht leicht reparaturbedürftig wird. Die Laterne ist so construirt, dafs ihrer
Lampe von den Seiten her möglichst viel Luft zugeführt wird, wodurch die Verbrennen gsproducte
zum Aufsteigen und Abziehen durch den Hut veranlafst werden. Durch das in den abnehmbaren Untertheil eingesetzte Eisenkreuz e,
Fig. 7, kann die Laterne auch Stöfse, welche beim raschen Aufsetzen der Laterne auf einen
harten Gegenstand vorkommen können, aushalten , ohne dafs dadurch die Flamme der
Lampe erlischt. Durch die Construction des Laternenhutes wird das Erlöschen der Flamme
bei Sturm verhindert. Die Laterne läfst sich in den eigentlichen Laternenkörper, den Untertheil
und die Lampe mit dem Freibrenner zerlegen; ebenso sind die Glasscheiben herausnehmbar.
In Fig. ι ist die zusammengestellte Laterne von vorn gesehen dargestellt. B ist der Tragbügel
und H der Hut mit der oberen Platte / \
der durchbrochenen Zarge Z und mit dem oberen und unteren Hals R und Ji1. Die Eckstäbe
E sind eigenthümlich geformt und an beiden Seiten mit kleinen Löchern versehen;
sie sind mit den Falzen/ durch Löthung verbunden, Fig. 3. Die Drähte d bilden das
Schutzgitter. An der Thürseite ist der mittlere Schutzdraht, wie aus Fig. 1 ersichtlich, halbkreisförmig
nach oben gebogen, und es reicht hier der senkrechte Draht nur bis an das obere Ende der bogenförmigen Aufbiegung. Der in
Blech gefafste und darum bewegliche Drahtring 0 dient zum Aufziehen der Thür, welche
durch eine in vier Blechfalze gefafste Glasscheibe gebildet wird.
An den Aufkantungen des Bodens C, welche zur rechten und linken Seite der Thür liegen,
ist in der Mitte derselben je ein Scharnierfliigel s angelöthet, Fig. 2. An dem Untertheile
F befinden sich oben an zwei sich gegenüberliegenden Seiten je zwei Scharnierflügel
(s. s in Fig. 1, 6 und 7), zwischen welche die eben erwähnten an den Aufkantungen des
Bodens eingreifen. Durch die an beiden Seiten liegenden Scharnierflügel (je drei an der Zahl)
wird je ein mit Oese versehener Draht gesteckt und hierdurch der Untertheil F an die Laterne
befestigt; aufserdem kann, je nachdem nur ein Draht durch die auf der rechten oder linken
Seite liegenden drei Scharnierflügel gesteckt wird, der Obertheil nach der linken oder rechten
Seite umgeklappt werden. Die Scharnierflügel sind aus oben hohl umgeschlagenen, entsprechend
lang und breit zugeschnittenen Blechstreifen hergestellt. Unten in F ist das aus den Bandeisen
e eee gebildete Kreuz, wie aus Fig. 1, 2, 6 und 7 zu ersehen, nach unten vorstehend,
diagonal in die quadratisch geformte Blechzarge eingesetzt, in das die unten eingebördelte Zarge r,
wie aus Fig. 2, 6 und 7 zu ersehen, eingelassen ist.
Durch Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch die Mitte der Laterne dargestellt. Aus demselben
ist die Construction des Hutes ersichtlich, welcher dazu bestimmt ist, die Einflüsse von Windstöfsen
von der Flamme der Laterne abzuhalten. Um dies zu erreichen, wird der Hut, wie in
der Zeichnung angegeben ist, construirt. Der
Hut ist nach unten konisch erweitert, R1 in Fig. ι und 2, da sich bei dem Aufsetzen des
engen cylindrischen Hutes der Einflufs des Windes auf die Flamme in störender Weise
geltend macht. Die obere Ausbiegung des Hutes nach aufsen (s. R) ist nöthig, um einen
gegen Sturm sicheren Hut zu erhalten. Wie aus Fig. ι zu ersehen, ist der Hals R1 oben
mit einer Reihe von Löchern versehen; in denselben ist, wie Fig. 2 zeigt, die oben ebenfalls
mit runden Löchern versehene Zarge Z1 eingesprengt und die Zarge Z1 übergesprengt.
Ueber die obere Ausbördelung der Zarge Z1 ist die Platte /* und die mit dieser durch die
Messingniete m verbundene Platte /, ebenso wie
die durchbrochene äufsere Zarge Z durch eine Ueberfalzung verbunden. Die oberen Deckplatten
p und pl sollen die Ausstrahlung der Wärme nach oben abschwächen.
Oben in der Laterne sind in Falzen gefafste, nach aufsen umgebogene und hier angeklebte
Lederstreifen η (s. Fig. 2) angebracht, welche die Schiebethür und die Glasscheiben g, die
sämmtlich oben herausgenommen werden können, so gut festhalten, dafs man die Laterne umkehren
kann, ohne ein Herausfallen der Thür oder einer Glasscheibe befürchten zu müssen.
Durch Fig. 3 ist der Schnitt nach a-b in Fig. ι und der obere Theil der Laterne, von
unten gesehen, gezeigt. E sind die schon erwähnten Eckstäbe, in welche, um sie stabiler
und widerstandsfähiger gegen Stöfse zu machen, Buckel eingeprefst sind; / sind die daran an-.
gelötheten Falze. Zwischen diese über die Perforirung der Eckstäbe nach innen hervorragenden
Falze f ist der Lufteintritt in die Laterne auch an der Seite gestattet, und dabei
ist es, selbst wenn gegen die perforirten Eckstäbe geblasen wird, unmöglich, die Flamme in
der Laterne zum Flackern zu bringen, da die vor den kleineren Oeffnungen der Eckstäbe
liegenden Falze eine Luftströmung gegen die Mitte der Laterne bezw. direct gegen die Flamme,
wie die Versuche ergeben haben, verhindern.
Fig. 2 und 4 zeigen den Boden C des Laternenkörpers ; derselbe ist bis gegen die Mitte,
wo sich ein gröfseres Loch befindet, das dazu bestimmtist, denbekanntenPetroleum-Freibrenner
der Lampe durchzulassen, durchbrochen, und zwar in der Art, dafs die Löcher um so kleiner
werden, je näher sie dem Brenner stehen. Als Regel wurde bei der Construction festgesetzt,
dafs die in der Aufkantung liegende erste Reihe der Löcher 4 mm Durchmesser, die kleinsten
dagegen einen solchen von 1,8 mm haben sollen.
Fig. 5 zeigt die Lampe L mit dem bekannten Petroleum-Freibrenner.
Durch Fig. 6 und 7 wird der schon erwähnte Untertheil F der Laterne mit dem Kreuz e e e e
der Zarge r im Schnitt und Grundrifs dargestellt. In der Zarge r befindet sich ein Einschnitt t,
in welchen ein am Oelbehälter der Lampe angelötheter Stift eingreift, um ein Drehen desselben
zu verhindern.
Claims (4)
1. Die Anordnung des abnehmbaren Untertheiles F mit dem Bandeisenkreuze e e e β
und der Zarge r (s. Fig. 6 und 7).
2. An dem Laternenkörper die eigenthümlich geformten, an der Seite perforirten Eckstäbe
E mit den Falzen f (s. Fig. 1, 2 und 3).
3. Die oben in der Laterne angebrachten, in Falze gefafsten Lederstreifen η (s. Fig. 2).
4. Die Anordnung des Laternenhutes, bestehend aus dem Theil R' HR Z Z' Z" ρ und /
(s. Fig. ι und 2).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17581C true DE17581C (de) |
Family
ID=294507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17581D Active DE17581C (de) | Neuerungen an Handlaternen mit Petroleum-Freibrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17581C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219827B (de) * | 1963-10-21 | 1966-06-23 | Eugen G Henkel Maschinenfabrik | UEberholmaschine |
| US4467953A (en) * | 1981-03-26 | 1984-08-28 | Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha | Cold pressing method |
-
0
- DE DENDAT17581D patent/DE17581C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219827B (de) * | 1963-10-21 | 1966-06-23 | Eugen G Henkel Maschinenfabrik | UEberholmaschine |
| US4467953A (en) * | 1981-03-26 | 1984-08-28 | Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha | Cold pressing method |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE17581C (de) | Neuerungen an Handlaternen mit Petroleum-Freibrenner | |
| DE151874C (de) | Sicherheitslaterne mit beim Ab-oder Umfallen durch Federwirkung den Docht bedeckenden Klappen | |
| DE30641C (de) | Neuerung an Lampenbrennern | |
| DE62429C (de) | Löschvorrichtung für Lampenbrenner | |
| DE15654C (de) | Neuerungen an Petroleum-Kochapparaten | |
| DE194244C (de) | ||
| DE174641C (de) | ||
| DE41343C (de) | Oeldampfbrenner | |
| DE19569C (de) | Neuerungen an der unter Nr. 17581 patentirten Handlaterne | |
| DE1611C (de) | Petroleumdampfbrenner für Kochöfen | |
| DE352142C (de) | Gaskocher mit selbsttaetiger Anstellung der Gaszufuhr und Regelung der Groesse der Gasflamme | |
| DE42634C (de) | Handlaterne | |
| DE262483C (de) | ||
| DE3317C (de) | Lampenbrenner mit zwei platten Dochten | |
| DE44765C (de) | Neuerung an Gaskochherden | |
| DE628463C (de) | Hilfsgeraet fuer Feueranzuender | |
| DE318488C (de) | ||
| DE107275C (de) | ||
| DE263065C (de) | ||
| DE295965C (de) | ||
| DE463286C (de) | Rostplatte fuer Petroleumkocher | |
| DE80186C (de) | ||
| DE247919C (de) | ||
| DE830625C (de) | Kleinbrenner fuer Puppenherde | |
| DE23146C (de) | Wetterhaube für Cigarren |