DE175705C - - Google Patents

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DE175705C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Selbstkassierende Spiele, bei welchen nach Einwurf eines Geldstückes (z. B. eines 5 Pfennigstückes) eine Schleudervorrichtung für eine Kugel freigegeben wird, welch letztere durch den Spieler so geschleudert werden kann, daß sie im Falle eines Treffers in eine bestimmte Öffnung hineinfällt, sind bekannt. In diesem Falle gibt die Kugel die Sperrung für eine Entnahmevorrichtung frei, mittels welcher dem Apparat eine Prämie, z. B.. Medaille o. dgl., entnommen werden kann.
Es ist auch bekannt, mit dieser Entnahmevorrichtung eine zweite Abgabevorrichtung zu verbinden, welche nach einer Anzahl von Benutzungen der ersten Entnahmevorrichtung eine besondere Prämie verabfolgt.
Die vorliegende Erfindung kennzeichnet sich nun durch eine derartige bauliche Ausführung der zweiten Abgabevorrichtung, daß die Reihenfolge, in welcher sie zur Wirkung kommt, geändert werden kann, so daß, ohne daß der Spieler es weiß, z. B. der vierte oder auch der siebente oder achte Gewinner, erst ein besonderes Präsent, z. B. eine Zigarette, eine Zigarre o. dgl., erhält.
In der Zeichnung' ist die Erfindung dargestellt, α ist die Kugel, welche durch den Spieler in eine bestimmte -öffnung geschleu* dert werden muß und durch den Kanal b auf den einen Arm einer Sperrklinke c auftrifft und dadurch die Sperrung eines Schiebers d löst, so daß dieser um ein bestimmtes Stück aus dem Apparat herausgezogen werden kann. Während dieser Bewegung nimmt der Schieber d aus dem Stapel e eine Medaille f mit und läßt sie durch die Öffnung g in den Behälter h fallen. Ist der Schieber d in- der vordersten Stellung, so wild die Kugel α von der Klinke c abfallen und durch die Rinne / aus dem Apparat herausrollen, um wieder für ein neues Spiel bereit zu liegen. Die Feder i bewirkt die Zurückführung des nun losgelassenen Schiebers d. Die Sperrvorrichtung k verhindert, daß der Schieber nach einem Teile seines Rückganges wieder vorgezogen werden kann.
Diese Einrichtung ist bekannt.
Mit dem Schieber d ist nun eine Schaltvorrichtung verbunden, welche bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in folgender Weise ausgebildet ist:
Es ist eine Trommel m angeordnet, welche an ihrem Umfang eine oder mehrere entsprechend gestaltete Aussparungen Ot1 besitzt. Oberhalb der Trommel befindet sich ein Behalter η mit Waren, z. B. Zigaretten, Zigarren o. dgl. Steht eine Aussparung m1 unterhalb der unteren Öffnung des Behälters n, so fällt eine Zigarette o. dgl. in die Aussparung. Bei der Drehung der Trommel in der Pfeilrichtung wird die Zigarette mitgenommen. Ein entsprechend gebogenes Blech 0 verhindert ein vorzeitiges Herausfallen des Gegenstandes. Bei einer bestimmten Stellung der Trommel fällt der Gegenstand aus der Aussparung m1 heraus "und gelangt durch die öffnung ρ in einen Behälter q. Die Fortschaltung der Trommel m erfolgt durch die Bewegung des
Schiebers d. Wird der Schieber d nach außen gezogen, so wird der Winkelhebel r entgegen dem Zuge der Feder r1 gedreht. Mit dem Hebel r ist ein Band r'2 verbunden, welches auf einem Teil des Umfanges der Trommel m aufliegt und von . einer kleinen Trommel S sich abrollt. Das Band r2 wird dadurch gespannt gehalten, daß die mit der Trommel s verbundene Trommel u unter Wirkung der
ίο Feder t steht. Beim Rückgang des Schiebers d wird der Winkelhebel r durch die Feder r1 zurückgedreht. Das Band r2 wird durch die Feder t wieder auf die Trommel s aufgewickelt. Ein Mitnehmen der Trommel m, entgegengesetzt der Pfeilrichtung, ist durch das mit der Trommel m fest verbundene Sperrad ν, in welches die Sperrklinke χ einfällt, verhindert. Beim Vorziehen des Schiebers d liegt das Band r2 stramm auf Trommel m auf und bremst die Trommel ab, falls versucht werden sollte, durch plötzliches Herausreißen des Schiebers d die Trommel vorwärts zu schnellen.
Die Größe des Schaltwinkels der Trommel m, die Anzahl der Sperrzähne des Sperrrades ν und die Anzahl der Aussparungen m1 der Trommel m können beliebig gewählt werden. Durch Änderung des Schaltwinkels oder Auswechslung der Trommel m kann man erzielen, daß das Präsent dem zweiten, dritten, sechsten usw. Gewinner verabfolgt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Selbstkassierendes Spiel mit einem durch die Geschicklichkeit des Spielers ausgelöstem Entnahmeschieber und einer von letzterem beeinflußten zweiten Warenabgabevorrichtung , dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Abgabevorrichtung aus einer mit mehreren Aussparungen (m1) versehenen und unter dem Warenbehälter (n) sich drehenden Trommel (m) besteht, welche bei jeder Bewegung des Entnahmeschiebers um einen bestimmten Winkel weitergeschaltet wird und nach Drehung um den zwischen je zwei aufeinander folgenden Aussparungen vorhandenen Winkel eine Ware verausgabt, wodurch es ermöglicht wird, durch Abänderung des Schaltwinkels und der Anzahl der Aussparungen fm1) die Gewinnchancen zu ändern.
  2. 2. Selbstkassierendes Spiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltung der mit den Aussparungen (in1) versehenen Trommel (m) mittels eines auf einem Teil ihres Umfanges aufliegenden und bei der Hin- und Herbewegung des Entnahmeschiebers vor- und zurückbewegten Bandes fr2) 'in der Weise bewirkt wird, daß letzteres zugleich eine mißbräuchliche Beeinflussung der Trommel fm) durch zu schnelles \'orziehen des Entnahmeschiebers (d) verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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