DE175487C - - Google Patents
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- DE175487C DE175487C DE1905175487D DE175487DA DE175487C DE 175487 C DE175487 C DE 175487C DE 1905175487 D DE1905175487 D DE 1905175487D DE 175487D A DE175487D A DE 175487DA DE 175487 C DE175487 C DE 175487C
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- DE
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- signals
- fire alarm
- fire
- line
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
- Fire Alarms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 175487 KLASSE 74c. GRUPPE
von Stromänderungen erfolgt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Feuermeldeanlagen, bei denen die Signale
durch eine Reihe von Stromänderungen, z. B. Schließungen und Unterbrechungen, gegeben werden. Wenn in einer derartigen
Anlage die Leitung zu anderen als Feuermeldungszwecken, wie z. B. zum Telegraphieren,
zur Wächterkontrolle oder zur Melderprüfung, benutzt werden soll, so ist dafür
ίο Sorge zu tragen, daß durch die hierbei
fließenden Ströme nicht die Empfangsapparate für Feuermeldungen beeinflußt werden. Zu,
diesem Zwecke wurde bisher eine Umschaltung der Apparate auf der Empfangsstelle entweder durch einen Beamten auf ein vorher
gegebenes Signal hin oder selbsttätig vorgenommen, Das erstere brachte einen gewissen Zeitverlust mit sich, während im
zweiten Falle wenigstens eine einmalige Beeinflussung der Empfangsapparate für Feuermeldungen, zu denen stets auch ein akustischer
Alarmapparat gehört, nicht zu - vermeiden war, so daß wenigstens zunächst ein Unterschied gegenüber einer Feuermeldung nicht
erkennbar war.
Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung werden nun Telegramme, zum Zwecke der
Melderprüfung, gegebene Signale usw., nur auf den zu ihrer Aufnahme bestimmten
Apparat, z. B. den auch für Feuermeldungen dienenden Morseapparat, übertragen, ohne daß
irgend ein Feueralarmzeichen gegeben wird. Die Erfindung besteht darin, daß durch einen
bei Benutzung der Leitung zu besonderen Zwecken eingeschalteten Widerstand die
Grenzen, innerhalb deren sich die Stromstärke bei der Signalgabe ändert, verengert
werden, und in der Leitung ein besonderer Ubertragungsapparat für die nicht zur Feuermeldung
dienenden Signale angeordnet ist, welcher durch die in den ■ engeren Grenzen
erfolgenden Stromänderungen in Tätigkeit gesetzt wird, während der zur Vermittlung
der Feuermeldesignale bestimmte Ubertragungsapparat εο eingerichtet ist, daß er nur
durch die stärkeren Stromänderungen beeinflußt wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung für Anlagen
mit Ruhestrom dar, bei der die Signale durch abwechselnde Unterbrechung und Schließung
des Stromes gegeben werden. Dabei wird im gegebenen Falle zu den bei Feuermeldungen
die Stromschließung und -unterbrechung bewirkenden Schaltörganen eines Melders ein Widerstand w parallel geschaltet,
welcher bewirkt, daß bei Öffnung eines Schalters der Strom nicht unterbrochen, sondern nur geschwächt wird.
Die zur Feuermeldung dienenden Strom-Unterbrechungen und -Schließungen werden
zwischen der bei einer Meldung in Drehung versetzten Typenscheibe α und der Kontaktfeder
b hervorgerufen, während zum Telegraphieren die Taste c dient. Wird die
Typenscheibe zum Zwecke einer Prüfung des Melders in Drehung versetzt, so geschieht
dies, ebenso wie das Telegraphieren,
(2. Auflage, ausgegeben am io. November igoß.J
. bei geöffneter Meldetür, während zum Zwecke einer Feuermeldung der zur Auslösung
der Typenscheibe dienende Handgriff (nicht gezeichnet) durch Einschlagen einer Glasscheibe zugänglich gemacht wird. Beim
öffnen der Tür wird selbsttätig der Widerstand w parallel zur Taste c und zur Typenscheibe
α eingeschaltet.
Auf der Empfangsstation sind für jede
ίο Schleife zwei Relais r und R angeordnet.
Die Anker der Relais R wirken auf den Stromkreis eines für alle Schleifen gemeinsamen
Elektromagneten d ein. Durch den Anker f von d werden die Stromkreise der
eigentlichen Empfangsapparate für Feuermeldungen , von denen hier nur der Morseapparat
m gezeichnet ist, beeinflußt.
Der Morseapparat m ist in einem Ruhestromkreise angeordnet, welcher den Anker/,
die Batterie B, die Anker der Relais r und die Leitung k enthält. Bei einer Stromschwächung,
wie sie bei eingeschaltetem Widerstände w durch Abheben der Taste e
bezw. durch einen Ausschnitt der ablaufenden Typenscheibe α bewirkt wird, fällt der
Anker des betreffenden Relais r ab und öffnet den Stromkreis des Morseapparates. Das
Relais R bleibt dagegen trotz dieser Stromschwächung genügend stark erregt, so daß
sein Anker festgehalten wird.
Im Falle einer Melderprüfung .sowie beim
Telegraphieren werden also die Signale durch den Anker des betreffenden Relais r auf den
Morseapparat übertragen, während das Relais R und infolgedessen auch der Elektromagnet
d und die übrigen von diesem abhängigen Teile des Empfängers nicht in Wirksamkeit treten.
Wird während einer Melderprüfung oder der Absendung eines Telegrammes ein anderer
Melder ausgelöst, so fällt bei der ersten durch diesen Melder bewirkten Stromunterbrechung
der Anker des betreffenden Relais R ab, so daß der Elektromagnet d erregt
wird und seine Anker f und g angezogen werden. Infolgedessen fällt die Klappe η
nieder und schließt den Kontakt p. Dadurch wird ein Leitungszweig parallel zu den Ankern
der Relais r geschlossen, so daß keiner dieser Anker mehr eine Wirkung auf den
Morseapparat ausüben kann. Die Feuermeldung wird daher durch den Elektromagneten
d auf den Morseapparat übertragen, ohne daß sie durch das Telegraphieren oder
die Melderprüfung gestört werden kann.
Bei einer mit Arbeitsstrom betriebenen Anlage würde der Widerstand n>
unmittelbar in die Leitung zu schalten und für gewöhnlich kurz zu schließen sein. Würde der
Morseapparat- in einem Arbeitsstromkreise angeordnet sein, so wäre der die Anker der
Relais r enthaltende Teil des Stromkreises für den Morseapparat bei Einlauf einer
Feuermeldung selbsttätig auszuschalten.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für Feuermeldeanlagen,
bei denen die Meldung durch eine Reihe von, Stromänderungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zu
dem Zwecke, die Leitung zum Telegraphieren oder dergl. benutzen zu können,
ohne daß eine Umschaltung von Apparaten an der Empfangsstelle vorzunehmen ist, durch einen bei der Benutzung der Leitung
für andere als Feuermeldezwecke selbsttätig eingeschalteten Widerstand (w)
die Grenzen, innerhalb deren sich die Stromstärke bei der Signalgabe ändert, verengert werden, und in der Leitung ein
besonderer Ubertragungsapparat (r) für die nicht zur Feuermeldung dienenden
Signale angeordnet ist, welcher durch die in den engeren Grenzen erfolgenden Stromänderungen in Tätigkeit versetzt
wird, während der zur Vermittlung der Feuermeldesignale bestimmte Ubertragungsapparat
(R) so eingerichtet ist, daß er nur durch die stärkeren Stromänderungen beeinflußt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1,-bei der sowohl die zur Feuermeldung wie
auch die zu anderen Zwecken dienenden Signale durch Relais (r und R) auf einen
gemeinsamen Empfangsapparat (m) übertragen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zu dem Zwecke, eine Störung von Feuermeldesignalen durch eine zu
anderem Zwecke erfolgende Signalgabe zu vermeiden, bei Einlauf einer Feuermeldung
der die Anker der zur Auf-• nähme anderer Signale dienenden Relais
(r) enthaltende Stromkreis selbsttätig ausgeschaltet bezw. kurzgeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungea
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT29279D AT29279B (de) | 1905-04-07 | 1906-05-12 | Schaltungsanordnung für Feuermeldeanlagen, bei denen die Meldung durch eine Reihe von Stromänderungen erfolgt. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175487C true DE175487C (de) |
Family
ID=440128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905175487D Expired - Lifetime DE175487C (de) | 1905-04-07 | 1905-04-07 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175487C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743385C (de) * | 1939-07-29 | 1943-12-24 | Normalzeit G M B H | Fernschreibmaschine |
| DE758578C (de) * | 1939-08-19 | 1954-03-01 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer Meldeanlagen mit in einer Schleife liegenden Laufwerk- und Druckknopfmeldern |
-
1905
- 1905-04-07 DE DE1905175487D patent/DE175487C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743385C (de) * | 1939-07-29 | 1943-12-24 | Normalzeit G M B H | Fernschreibmaschine |
| DE758578C (de) * | 1939-08-19 | 1954-03-01 | Mix & Genest A G | Schaltungsanordnung fuer Meldeanlagen mit in einer Schleife liegenden Laufwerk- und Druckknopfmeldern |
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