AT203051B - Zweiadrige Anordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels Schrittschaltern - Google Patents
Zweiadrige Anordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels SchrittschalternInfo
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Description
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Zweiadrige Anordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels Schrittschaltern
Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiadrige Schaltungsanordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels Schrittschalter und bezweckt die Überprüfung einer Vielzahl von Stellwerken bei galvanischer Trennung des Streckenkabels von den Geräten.
Zweiadrige Schaltungsanordnungen zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen sind bereits vorgeschlagen worden. Sie bedienen sich entweder unterschiedlicher Frequenzen oder jeweils einer Frequenz bei gleichzeitiger Verwendung von Schnttschaltem. Es kommen anderseits aber auch Schrittschalter und Relaisketten zur Anwendung. Während die mit verschiedenen Frequenzen arbeitenden Anordnungen jedoch relativ aufwendig sind, ist allen Anordnungen der Nachteil gemeinsam, dass das Streckenkabel zur Durchführung der Überwachung notwendige Kontakte aufweist, was die Gefahr der Fremdsttoh1- einspeisung heraufsetzt.
Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, die Überwachung einer Vielzahl von Prüfstellen bei Vermeidung der genannten Mängel des Bekannten "Zu erreichen. Dabei wird die an sich bekannte Impulsübertagung sowie die durch Übertrager herbeigeführte Trennung der einzelnen Station von dem zur Zentrale führenden Streckenkabel in Anwendung gebracht.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe in der Weise gelöst, dass durch Betätigung eines Kontaktes über ein Relais dezentrale sowohl der Schrittschalter der Zentrale als auch mittels Stellimpulse die Schrittschalter sämtlicher Prüfgruppen jeweils um einen Schritt weiterschalten und dass den Schrittschaltern Stellwerkskontakte zugeordnet sind, über die nur bei Schliessung derselben ein Prüfimpuls über den jeweiligen Leitungsübertrager und das Streckenkabel zur Aussendung gelangt und über den Leitungsübertrager der Zentrale vom Relais empfangen wird, dessen Kontakt das dem jeweiligen Stellwerkskontakt entsprechende Prüfrelais des Prüfrelaisvielfachs zum Anzug bringt.
Als besonderer Vorteil des Gegenstandes der Erfindung gegenüber dem Bekannten ist zu erwähnen, dass Fremdstromeinspeisungen in Streckehkabel, die in der Praxis zumeist bei Elektrifizierungen der Eisenbahn auftreten, wegen der galvanischen Trennung des Streckenkabels vom eigentlichen Gerät nunmehr ausgeschlossen sind. Weiterhin ist hiemit die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, im Zuge einer Erweiterung der Anlage erforderliche weitere Prüfgruppen im Gegensatz zum Bekannten ohne Berücksichtigung der elektrischen Zuordnung anzuordnen, indem bisher unbelegte Schritte der Schrittschalter den Anschluss weiterer Prüfstellen ermöglichen.
Des weiteren wird sich eine fehlerhafte Prüfgruppe im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen nur insofern auf die Gesamtanlage auswirken, als sie nur für sich allem ausfällt, jedoch die übrigen Prüfgruppen in keiner Weise hievon funktionsmässig abhängig sind, sondern völlig betriebsbereit bleiben.
Gemäss weiterer Ausbildung der Erfindung sendet jede Prüfgruppe bei einem vorher festgelegten Schritt ihres Relaisschrittschalters einen Kontrollimpuls aus, so dass hiemit noch eine Überwachung des synchronen Laufes der Schrittschalter sämtlicher Prüfgruppen (Blockabschnitte und deren Signale) ermöglicht ist.
Der Ausfall einer fehlerhaften Prüfgruppe wird hiebei beispielsweise dadurch kenntlich gemacht, dass
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das Ausbleiben des Prüfimpulses dieser Prüfgruppe über an sich übliche Schaltelemente im Gleisbild sichtbar gemacht wird. Die fehlerhafte Prüfgruppe kann dann durch Abschalter. bis zur Beseitigung des Fehlers stillgesetzt werden.
Im folgenden werden der Aufbau sowie die Wirkungsweise der Anordnung gemäss der Erfindugn an Hand einer beispielsweisen zeichnerischen Darstellung näher erläutert :
Durch Schliessen des Kontaktes e in der zentralen Überwachungsstelle Z spricht das Relais S an und wird über einen Kontakt 3. des Relais S der 1 {elaisschrittschaltcr RSZ sowie über einen weiteren Kontakt sl ein Impuls über den Leitungsübertrager LTZ auf das Streckenkabel a-b gegeben. Sämtliche Plüfgruppen PG .... PGn empfangen über ihre Leitungsübertrager TT.... LTn und über das an den jeweiligen Lei-
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den zu überprüfenden Stellwerkskontakt skx und den Leitungsübertrager LT, geschlossen hat.
Dies hat zur Folge, dass über LT 1 ein Impuls auf das Streckenkabel a-b gegeben wird, u. zw. nur dann, wenn der ent-
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Schritt zugeordnete Prüfrelais PVx des Relaisvielfachs PV an. Dieses Prüfrelais PVx ruft im Gleisbild eine Darstellung des überprüften Zustandes des Kontaktes skx der entsprechenden Früfgruppe hervor, wobei der Kontakt skx einem Blockabschnitt oder Signal zugeordnet sein kann.
War dagegen der erwähnte Kontakt skx geöffnet, so kann eine Impulsübertragung von der Prüfgruppe auf die Zentrale nicht stattfinden. Folglich kommt das dem entsprechenden Schritt des Relaisschrittschalters RSZ zugeordnete Prüfrelais PVx des Relaisvielfachs PV nicht zum Anzug, sondern bei angezogenem Zustand über den Kcntakt p dadurch zum Abfall, dés nunmehr an beiden Wicklungsenden des Relais PVx gleiches Potential liegt.
Die Wicklung P dient der Rückstellung des Relais P nach Empfang eines Prüfimpulses über die Wicklung P1 2'
Diese Vorgänge finden analog zu Vorstehendem in sämtlichen Prüfgruppen statt, jedoch mit der Ein-
EMI2.3
erfolgt die Kontrolle des synchronen Laufes aller Relaisschrittschalter RSA mit dem Lauf des Relaisschrittschalters RSZ derart, dass alle Relaisschrittschalter RSA bei jeweils verschiedenen Schritten einen Impuls aussenden, der in der Zentrale ein bestimmtes, nicht besonders dargestelltes Relais Kx des Relaisvielfachs PV zum Anzug bringt, so dass bei Vor- oder Nacheilung eines Relaisschrittschalters RSA das ihm zugeordnete, erwähnte Relais nicht zum Ansprechen kommt und dessen Kontakte k eine optische Anzeige des ordnungsgemässen Mitarbeitens der Prüfgruppe im Gleisbild bewirkt.
Darüber hinaus wird das fehlerfreie Arbeiten der gesamten Anlage mit Hilfe des Relais E, das in Abhängigkeit der Kontakte k geschaltet ist, überwacht.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Zweiadrige Anordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels Schrittschaltern, bei der die in der zentralen Überwachungsstelle und in den von der Zentrale durch Übertrager getrennten Prüfgrurpen befindlichen Schrittschalter miteinander korrespondieren und bei der Impulse sowohl von der zentralen Überwachungsstelle zu den Prüfgruppen als auch von den Prüfgruppen zur zentralen Überwachungsstelle gesandt werden, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung eines Kontaktes (e) über ein Relais (S) der Zentrale (Z) sowohl der Schrittschalter (RSZ) der Zentrale als auch mittels Stellimpulse die Schrittschalter (RSA1.....RSAn) sämktlicher Prüfgruppen (PG PGn)jeweils um einen Schritt weiterschalten und dass den Schrittschaltern (RSA,... RSAN) Stellwerkskontakte (sk1'... skn) zugeordnet sind, über die nur bei Schliessung derselben ein Prüfimpuls über den jeweiligen Leitungsübertrager (LT ..... LTn) und das Streckenkabel zur Aussendung gelangt und über den Leitungsübertrager (LTZ) der Zentrale vom Relais (P) empfangen wird, dessen Kontakt (p) das dem jeweiligen Stellwerkskontakt (sk) entsprechende Prüfrelais (PVx) des Prüfrelaisvielfachs (PV) zum Anzug bringt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| AT203051B true AT203051B (de) | 1959-04-25 |
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| AT102757A AT203051B (de) | 1956-09-18 | 1957-02-15 | Zweiadrige Anordnung zur Überwachung des Zuglaufes sowie der Signalstellungen in Blockabschnitten mittels Schrittschaltern |
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1957
- 1957-02-15 AT AT102757A patent/AT203051B/de active
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