DE958853C - Anordnung zur UEberwachung der Melderelais und zur Feststellung von Stoerungen in Fernsteueranlagen - Google Patents

Anordnung zur UEberwachung der Melderelais und zur Feststellung von Stoerungen in Fernsteueranlagen

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DE958853C
DE958853C DEA5761D DEA0005761D DE958853C DE 958853 C DE958853 C DE 958853C DE A5761 D DEA5761 D DE A5761D DE A0005761 D DEA0005761 D DE A0005761D DE 958853 C DE958853 C DE 958853C
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DE
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relay
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relays
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Application number
DEA5761D
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Hans Ruttkowski
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AEG AG
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AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/16Indicators for switching condition, e.g. "on" or "off"
    • H01H9/167Circuits for remote indication

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Bei Fernwirkanlagen muß bekanntlich die kommandogebende Stelle in der Lage sein, festzustellen, ob ein gegebener Befehl angekommen ist und ausgeführt wurde. Hierzu werden besondere Melderelais vorgesehen. Aber auch in den Melderelais können Fehler auftreten. Bei den meisten bekannten Fernwirkanlagen fehlen jedoch besondere Überwachungsmaßnahmen für diese. Es werden nur besondere Prüfkreise gebildet, die selbst nicht überwacht werden.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft nun eine Anordnung zur Überwachung der Melderelais, die zur Feststellung von Störungen in wählergesteuerten Fernwirkanlagen paarweis jedem der zu überwachenden Schalter in der Überwachungsstelle zugeordnet und zur Kennzeichnung der Schalterstellungen »ein« und »aus« an verschiedene Kontakte des die Rückmeldungen aufnehmenden Wählers angeschlossen sind. Soweit für die Überwachung Melderelais verwendet werden,
sind sie so ausgebildet, daß das Melderelais, das dem jeweiligen Schaltzustand des zugehörigen Schalters entspricht, ständig erregt ist und daß bei einer Stellungsänderung das andere Melderelais erregt wird, das den Haltestromkreis des ersten Melderelais auftrennt und sich selbst einen Haltestromkreis schafft. Diese Anordnungen sind nicht mit denjenigen zu verwechseln, bei denen an die Kontakte der Steuerschalter Relaisschaltungen angeschlossen sind, die bei ihrem Ansprechen den Umlauf der Wähler bewirken.
Bei den bekannten Schaltungen mit besonderen Melderelais hat sich jedoch als nachteilig herausgestellt, daß Fehler im Arbeiten der Fernsteuer- bzw. Rückmeldeeinrichtung nicht immer bemerkt werden können. Das beruht darauf, daß in der Anzeigeeinrichtung in der Regel in Reihe mit dem handbedienten Quittungsschalter je ein Umschaltkontakt der beiden Relais liegt, in einer solchen Schaltung, daß bei ordnungsgemäßem Zustand der Anlage, d. h. jeweils ein Melderelais erregt, das andere abgefallen, die Ouittungslampe QL bei mit der Schalterstellung übereinstimmender Stellung des Quittungsschalters dunkel ist, bei Nichtübereinstimmung dagegen aufleuchtet. Es kann nun vorkommen, daß zwar die Meldung in der Überwachungsstation noch richtig aufgenommen worden ist, daß aber aus irgendeinem Grund das Melderelais bzw. seine Kontakte bei Herstellung des Erregerstromkreises nicht richtig gearbeitet haben, so daß die Stellungsänderung als solche nicht erkennbar wird. Trotzdem wird bei den bisher bekannten Anordnungen dieser Art durch ein im Stromkreis der Anzeigerelais enthaltenes Quittungsrelais der Betriebsstelle fälschlich der richtige Empfang der Meldung quittiert. Allerdings war es in dem Falle, daß beide Anzeigerelais abgefallen waren, bereits möglich, den Fehler zur Anzeige zu bringen, da dann in der Anzeigeschaltung der Quittungsschalter in jeder Stellung über die hintereinandergeschalteten Wechselkontakte der Anzeigerelais an eine Störungsschiene gelegt wurde und somit unquittierbar hell geschaltet wurde bzw. Flackerlicht zeigte. Dagegen war es mit den bekannten Anordnungen nicht möglich, den Störungsfall erkennbar zu machen, daß beide Relais gleichzeitig erregt sind, eine Störung, die beispielsweise infolge fehlerhaften Isolierzustandes, Erdschlusses od. dgl. leicht eintreten kann. In diesem Fall blieb die Quittungslampe bisher unverändert dunkel, so daß weder der Fehler als solcher noch die inzwischen eingetretene Stellungsänderung des zu überwachenden Schalters festgestellt werden konnte. Schließlich konnte mit den bekannten Schaltungen auch der Störungsfall nicht erfaßt werden, daß in einem Umlauf der Wähleinrichtungen auf beiden Stellungsmeldungen eines Schalters zugeordneten Schritten ein Meldekriterium übertragen wurde, da infolge der gegenseitigen Abhängigkeit der beiden Melderelais stets nur die dem zuletzt überlaufenden Wählerkontakt zugeordnete Meldung zur Wirkung gebracht wurde, ohne daß dieses unbedingt richtig sein mußte.
Es ist nun bereits eine Schaltungsanordnung vorgeschlagen worden, die diese Nachteile zu beseitigen versucht. Diese Anordnung ist derart ausgebildet, daß die Ausführung von Stellungsmeldungen außer von der üblichen Übertragung eines in die Fortschaltimpulsreihe an dem der gewünschten Meldung zugeordneten Wählerkontakt eingefügten Kennzeichens, z. B. einer Pause bestimmter Länge, durch das die an diesen Wählerkontakt angeschlossenen Wicklungen der Melderelais entsprechend ihrem jeweiligen Zustand beeinflußt werden, noch von der Übertragung eines unterschiedlichen Kennzeichens (Pause anderer Länge) über den dem gleichen Organ für die andere Meldung zugeordneten Wählerkontakt abhängig gemacht ist und daß bei Nichterfüllung der beiden Bedingungen eine Störungsanzeige bewirkt wird. Diese Schaltungsanordnung bedingt jedoch einen beträchtlichen Aufwand, da die Melderelais als Differentialrelais ausgebildet und an verschiedene Kontaktbänke des Wählers angeschlossen sind. Außerdem werden in den Betriebsstellen zusätzliche Schaltmittel zur Bildung der unterschiedlichen Kennzeichen benötigt.
Durch die Erfindung wird eine Schaltungsanordnung geschaffen, die mit einfachsten Mitteln eine Überwachung der Melderelais in bezug auf ihr einwandfreies Arbeiten ermöglicht und durch die auch jeder etwa auftretende Fehler sicher festgestellt werden kann. Die erfindungsgemäße Anordnung zur Überwachung der Melderelais, die zur Feststellung von Störungen in wählergesteuerten Fernwirkanlagen paarweis jedem der zu überwachenden Schalter in der Überwachungsstelle zugeordnet und zur Kennzeichnung der Schalterstellungen »ein« und »aus« an verschiedene Kontakte des die Rückmeldungen aufnehmenden Wühlers angeschlossen sind, ist gekennzeichnet durch Schaltmittel, die unmittelbar im Anschluß an die Schließung des Erregerstromkreises eines Melderelais prüfen, ob dieses Melderelais angesprochen hat und das dem anderen Schaltzustand des überwachten Organs zugeordnete Relais ordnungsgemäß abgefallen ist, und die die Quittierung des Meldungsempfangs vom Ergebnis dieser Prüfung abhängig machen, und durch zweite Wicklungen der Melderelais, über die sie bei Ansprechen beider Melderelais eines Schalters während des gleichen Übertragungsvorganges unter Auslösung einer Störungsanzeige gehalten werden.
Damit wird nicht nur die bereits vorgeschlagene Anordnung zur Störungsanzeige wesentlich vereinfacht, da lediglich eine einzige Fühlerkontaktbank benötigt wird und auch nur ein einziges Meldekriterium vorgesehen werden muß, sondern es wird vor allem verhindert, daß eine an sich richtig aufgenommene Meldung quittiert wird, wenn die MeI-dung infolge einer örtlichen Störung an den Melderelais nicht richtig wiedergegeben werden kann.
Im folgenden soll die Erfindung an Hand der Schaltskizze näher erläutert werden. In dieser Skizze, die nur die für das Verständnis der Erfindung nötigen Schaltungseinzelheiten zeigt, ist eine
Fernsteueranlage angenommen, bei der über die gleiche Kontaktbank eines Wählers Dw sowohl normale Rückmeldungen als auch sogenannte spontane Rückmeldungen im Anschluß an ein Fern-Steuerkommando auf die Melderelais zur Einwirkung gebracht werden können. Die Wirkungsweise der Melderelais ist in beiden Fällen die gleiche, nur verläuft der Erregerstromkreis in den beiden Fällen über verschiedene Wege, und für die Prüfung des
ίο einwandfreien Arbeitens der Melderelais sind verschiedene Prüfrelais vorgesehen, und zwar für die spontane Rückmeldung das Relais Qr1 und für die normale Rückmeldung das Relais Y. Im einzelnen wickeln sich die Schaltvorgänge beim Empfang einer Rückmeldung wie folgt ab:
Angenommen der zu überwachende Schalter in der Betriebsstelle befindet sich in der Ausschaltstellung, dann ist zu dieser Zeit in der Überwachungsstelle das zugehörige Melderelais Ax dauernd erregt über seinen Selbsthaltekreis —, Ax (i-2), Widerstand (A), ax"°, ex'"°, ekx", Erde.
Der entsprechende Quittungsschalter befindet sich dann in der linken Lage, so daß die Quittungslampe QLx über ax"u und ex"u an der Prüfschiene Pr-Sch liegt und nicht leuchtet. Soll nun der überwachende Schalter eingeschaltet werden, so wird der diesem Kommando zugeordnete Schalter betätigt und damit in bekannter Weise die Kommandoimpulse zur Betriebsstelle übertragen. Das Kommando selbst ist in der Überwachungsstation durch einen Wähler Dw gekennzeichnet worden, der ähnlich einem Anrufsucher sich auf den Schritt eingestellt hat, der dem gewünschten Kommando zugeordnet ist. An eine Kontaktbank dieses Wählers sind, wie die Schaltskizze zeigt, die Melderelais der verschiedenen zu überwachenden Organe angeschlossen. Der Einfachheit halber sind nur die Melderelais E und A eines einzigen Schalters dargestellt und mit dem Index χ bezeichnet. Der \¥ähler Dw bleibt während des gesamten Übertragungsvorganges auf dem Schritt stehen, der bei Beginn der Übertragung durch den betätigten Kommandoschalter gekennzeichnet war, d. h. bei dem hier angenommenen Beispiel auf Schritt 1. Sobald feststeht, daß nicht nur die Kommandoübertragung fehlerfrei durchgeführt ist, sondern auch die Ausführung des Kommandos ordnungsgemäß erfolgt ist, wird von der Betriebsstelle ein Rückimpuls bestimmter Länge ausgesendet, der in der Überwachungsstation die Schließung des Erregerstromkreises für das Melderelais Ex zur Folge hat. Dieser Stromkreis verläuft folgendermaßen:
—, Ex (1-2), Dw auf Schritt 1, /', s', V1, V2, V2' umgelegt, C2, cv zvan, Erde.
Von den in diesem Stromkreis enthaltenen Kontakten gehören die Kontakte/)" und / Relais an, die nur während einer Kommandoübertragung erregt sind, desgleichen ist der Kontakt zvan stets dann geschlossen, wenn sich die Impulssendeeinrichtung nicht in der Ruhelage befindet. Die Kontakte c2 und C3 sind Kontakte von Überwachungsrelais, die die richtige Übertragung der Quittungs- impulse überwachen. Bei fehlerfreiem Arbeiten der Fernsteueranlage wird der Kontakt C2 am Ende des die Kommondoausführung meldenden Impulses geschlossen, während C3 erst nach Verlauf einer bestimmten Zeit öffnet. Schließlich sind in diesem Stromkreis noch die Kontakte V1, V2' und V3 einer Verzögerungsrelaiskette vorhanden, die in an sich bekannter Weise für die Überwachung des Ablaufs der Impulsfolgen vorgesehen ist und zu diesem Zweck durch jeden ankommenden Impuls in ihrer Gesamtheit schlagartig erregt wird, um in der anschließenden Impulspause stufenweise wieder abzufallen. Der obengenannte Stromkreis für das Relais Ex kommt demnach dann zustande, wenn nach Beendigung des Rückimpulses c2 geschlossen ist und das den Kontakt V1 betätigende Relais zum Abfall gekommen ist. In diesem Stromkreis spricht Ex an und trennt zunächst bei ex'"° den Haltestromkreis für das zweite Melderelais Ax auf, das dadurch zum Abfall kommt. Dadurch wird der durch den Kontakt exbereits vorbereitete Haltestromkreis für Ex, der über den Widerstand E führt, bei ax'"° geschlossen, so daß Ex auch nach Öffnen seines ursprünglichen Erregerstromkreises erregt bleibt. Da sich der Quittungsschalter noch immer in der linken Lage befindet, wird jetzt über den Kontakt ax"u in der gezeichneten Lage sowie den umgelegten Kontakt ex'u die Quittungslampe an die Meldeschiene M-ScIi gelegt und damit die Anzeige der erfolgenden Stellungsänderung vorbereitet. Die Anzeige selbst kommt erst am Ende des vollständigen Übertragungsvorganges durch Erregung eines die Kontakte zsu besitzenden Relais zustande, wodurch die Meldeschiene M-Sch an Erde gelegt wird, so daß die Ouittungslampe aufleuchtet. Durch Umlegen des Quiittungsschalters in die gezeichnete rechte Lage, die der »Ein«-Stellung des zu überwachenden Schalters entspricht, wird die Meldung quittiert. Vorher ist jedoch noch geprüft worden, ob das Melderelais auch tatsächlich ordnungsgemäß angesprochen und seine Kontakte betätigt hat. Diese Prüfung erfolgt in der Weise, daß unmittelbar im Anschluß an die Schließung des Erregerstromkreises durch den Abfall eines den Kontakt V2 betätigenden Relais der Verzögerungskette dieser Stromkreis unterbrochen und so umgeschaltet wird, daß jetzt über den zurückgelegten Kontakt?// ein Relais Qr1 parallel zu der Wicklung 1-2 des Melderelais Ex geschaltet wird. Ist Ex dem vorangehenden Erregungsstromstoß gefolgt und hat es ordnungsgemäß angesprochen und ist auch das zweite Melderelais vorschriftsmäßig abgefallen, so muß zu diesem Zeitpunkt der Selbsthaltekreis von Ex geschlossen sein, so daß auch das parallel zu diesem Kreis geschaltete Relais Qr1 erregt wird, das in diesem Fall die Aussendung eines Ouittungsimpulses zur Betriebsstelle bewirkt, als Zeichen dafür, daß die Meldung fehlerfrei aufgenommen wurde.
Ist jedoch irgendeine Störung aufgetreten, sei es, daß Ex nicht erregt wurde oder daß Ax nicht
abgefallen ist, so kann Qr1 nicht ansprechen, und die Aussendung des Ouittungsimpulses wird verhindert. Dadurch wird die Betriebsstelle in an sich bekannter Weise veranlaßt, die Meldungsübertragung zu wiederholen. Gleichzeitig wird aber diese Störung zur Anzeige gebracht, und zwar mit Hilfe der zweiten Haltewicklung der Melderelais Ax(4~5) bzw. Ex (4-5), deren Stromkreise über exbzw. ax geschlossen werden. Beispielsweise übernimmt Ex (4"S) füf den Fall, daß der normale Haltestromkreis für Ex nicht zustande kommt, die Haltung von Ex, so daß, wenn Ax aus den bereits erwähnten Gründen nicht abgefallen sein sollte und demnach beide Relais gleichzeitig erregt sind, die Ouittungslampe über die Kontakte ax"u, ex"a und ax" bzw. in entgegengesetzter Lage über ex'"u und ax'"n an die Störungsschiene St-Sch gelegt wird und so eine unquittierbare Störungsanzeige bewirkt. Die gleichzeitige Erregung beider Relais erfolgt auch dann, wenn infolge eines Übertragungsfehlers für beide Stellungen ein Kennzeichnungsimpuls übertragen wurde. Die gleiche Störungsanzeige kommt zustande, wenn aus irgendeinem Grunde beide Relais aberregt sind. QLx liegt dann wieder über die gezeichnete Reihenschaltung der ax- und ^-Kontakte stets an der Störungsschiene St-Sch.
Die gleiche Wirkungsweise ist auch dann vorhanden, wenn eine normale Rückmeldung auftritt, wie sie etwa bei selbsttätiger Stellungsänderung eines Schalters von der Betriebsstelle aus übertragen wird. Durch die in diesem Fall eintreffenden Impulse wird der Wähler Dw schrittweise von Kontakt zu Kontakt geschaltet und auf den Schritten, auf die eine längere Pause folgt, das angeschlossene Melderelais erregt. Die Erregung kommt zustande, sobald in dem Stromkreis, der von Erde über ZV3, V2'", zv2, V1'", zvv f0, s'", f über den Wähler Dw zu den einzelnen Melderelais führt, der Kontakt V1"', der wieder einem Relais der Verzöge-
rungskette angehört, abfällt. Von den übrigen Kontakten sind die Kontakte/'·—·, f und /0 normalerweise bei der Rückmeldung geschlossen, ebenso die Kontakte zvv sv2, v£" und zvv die sämtlich Relais der Verzögerungskette angehören. In gleicher Weise, wie oben für die spontane Rückmeldung beschrieben, wird auch hier noch während der in die Impulsreihe eingefügten Pause geprüft, ob das Melderelais dem Impuls gefolgt ist. Dies wird durch das Relais Y bewirkt, das durch das Umlegen des Kontaktes zv.2 ebenso wie Qr1 parallel zu dem Melderelais geschaltet wird. Die Wirkung dieser Maßnahme ist die gleiche, wie oben bereits beschrieben.
Der Vollständigkeit halber sei hier zum Schluß nur noch erwähnt, daß die Haltung des Melderelais von Kontakten p eines nicht dargestellten Prüfrelais und eKx eines ebenfalls nicht gezeichneten Kontrollrelais abhängig ist. Bei Einleitung eines Kontrollvorganges wird ein Kontrollrelais erregt und wirft sämtliche Melderelais ab, damit sie bei der durch die Kontrolle veranlaßten Rückmeldung aller Schalterstellungen zur Aufnahme der Meldungen bereit sind. Ebenso werden die Hilfswicklungen der Halterelais abgeschaltet, wenn ein Kommando für ein der gestörten Gruppe angehörendes Organ durchgegeben werden soll, da in diesem Fall das Prüfrelais anspricht, das den Wähler auf dem dem entsprechenden Kommando zugeordneten Kontakt stillsetzt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Überwachung der Melde- 7g relais, die zur Feststellung von Störungen in wählergesteuerten Fernwirkanlagen paarweise jedem der zu überwachenden Schalter in der Überwachungsstelle zugeordnet und zur Kennzeichnung der Schalterstellungen »ein« und »aus« an verschiedene Kontakte des die Rückmeldungen aufnehmenden Wählers angeschlossen sind, gekennzeichnet durch Schaltmittel, die unmittelbar im Anschluß an die Schließung des Erregerstromkreises eines Melderelais prüfen, ob dieses Melderelais angesprochen hat und das dem anderen Schaltzustand des überwachten Organs zugeordnete Relais ordnungsgemäß abgefallen ist, und die die Quittierung des Meldungsempfangs vom Ergebnis dieser Prüfung g0 abhängig machen, und durch zweite Wicklungen der Melderelais, über die sie bei Ansprechen beider Melderelais eines Schalterswährend des gleichen Übertragungsvorganges unter Auslösung einer Störungsanzeige gehalten werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstromkreis für das Melderelais (z. B. Ex) kurze Zeit nach seiner Schließung, jedoch noch innerhalb der Dauer des Meldungskennzeichens (Impuls bzw. Pause bestimmter Länge) derart umgeschaltet wird, daß das Prüfrelais (Qr1 bzw. Y) parallel
zu der Erregerwicklung des Melderelais an den nur bei ordnungsgemäßem Arbeiten beider Melderelais (Ex und Ax) geschlossenen Haltestromkreis für das vorher erregte Melderelais (Ex) gelegt wird.
3. Anordnung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüf relais bei seinem Ansprechen die Aussendung eines Quittungsimpulses zur Betriebsstelle bewirkt und damit die ordnungsgemäße Aufnahme der Meldung quittiert.
4. Anordnung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei fehlerhaftem Arbeiten der Melderelais durch Nichtansprechen des Prüfrelais die Aussendung des Quittungsimpulses verhindert und dadurch die Betriebsstelle zur Wiederholung der Meldungsüber- tragung veranlaßt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl bei gleichzeitiger Erregung beider Melderelais eines Schalters als auch bei ihrem gleichzeitigen Abfall eine unquittierbare Störungsanzeige bewirkt wird.
6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Haltung der Melderelais über ihre zweite Wicklung sowohl bei Übertragung eines Kommandos (durch Relais P') als auch bei Auslösung eines Kontrollvorganges (durch Relais EKx) aufgehoben wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 700 647, 693 056. 10
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 808 2.57
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE693056C (de) * 1931-02-20 1940-07-01 Siemens & Halske Akt Ges on Steuerkommandos in mit Waehlern arbeitenden Fernsteueranlagen
DE700647C (de) * 1937-04-01 1940-12-24 Siemens & Halske Akt Ges Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernueberwachung von verstellbaren Organen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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