DE175013C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C13/00—Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H65/00—Securing material to cores or formers
- B65H65/005—Securing end of yarn in the wound or completed package
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 175013 -KLASSE 76 d. GRUPPE
Vorrichtung zum Befestigen der Schlußwindung von Spulen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1905 ab.
Bei den bisher bekannt, gewordenen Vorrichtungen zum Befestigen der Schlußwindung
von Spulen, wird während der Zeit, in welcher eine zweite Spule auf dem gleichen
Spuldorn gespult wird, die Schlußwindung der ersten Spule, welche durch den
Endfaden ihrer Schlußwindung mit der zweiten noch zusammenhängt, durch Bürsten unter eventueller Befeuchtung derselben mit
ίο Klebstoff festgemacht. Hierbei zeigt sich
der Übelstand, daß nach Abschneiden der Spule von der Schlüßwindung infolge Abschneidens
des Fadens das äußerste Fadenende vorragt bezw. von derselben seitlich absteht, was öfters, wenn beim Herausnehmen
vieler Spulen aus einer Schachtel eine solche an diesem Fadenende mit der Hand ergriffen
wird, ein Aufreißen und Abwickeln der Schlußwindung und dadurch den Zerfall der
Spule zur Folge hat. Man könnte diesem Übelstande dadurch abhelfen, daß der Klebstoff
viel reichlicher aufgetragen würde, als zur Anhaftung des Fadenendes, eigentlich
zum Festhalten der Schlußwindung, nötig wäre, um so einen Zug an dem Fadenende unschädlich zu machen. Wenn jedoch zu
viel Klebstoff auf die Schlußwindung aufgetragen wird, so werden vom Klebstoff
Partien der Spule betroffen, die nicht geklebt werden sollen, und zwar direkt durch
Auftragen des Klebstoffes neben der Schlußwindung, indirekt durch Durchsaugen des
Klebstoffes in den Spulenkörper. Solche Spulen laufen bei weitem nicht ganz ab und
so entsteht ein erheblicher Abfall. Um diesem Übelstande abzuhelfen, wird bei vorliegender
Erfindung das äußerste 'Ende der Schlußwindung nach Abschneiden der Spule
an der Schlußwindung befestigt.
Die vorliegende Vorrichtung dient zur Befestigung dieses äußersten Fadenendes auf
Spulen, und legt das durch das Abschneiden des Spulfadens frei gewordene äußerste Ende
desselben vermittels Bürstens vollständig an die Schlüßwindung an und parallel zu derselben,
so daß beim Festkleben der Schlußwindung dieses äußerste Ende der Schlußwindung
mit festgeklebt wird und nicht mehr vorsteht.
Auf der .Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt und zeigt Fig. 1 dieselbe in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht und Fig. 3
im Grundriß, während Fig. 4 eine fertige Spule zeigt.
Mit ι ist der Spuldorn einer Spulmaschine
und mit 2 eine auf dem Dorn sitzende fertig gewickelte Spule bezeichnet. Unter dem
Spuldorn ist eine gleichgerichtete Welle 3 in einem festen Lager 4 drehbar gelagert, welches
mit einer senkrechten Schlitzführung 5 versehen ist. Auf der Welle sitzt eine Hubscheibe
6, gegen deren Umfang die Rolle 7 einer um die Welle 3 geführten Schere 8 unter Wirkung einer Feder 9 von unten anliegt.
Die Feder 9 ist zwischen Lager 4 und einem in dem Schlitz 5 geführten, an der Schere 8 befestigten Zapfen 10 gelagert,
welcher zugleich eine Drehung der Schere 8 um die Welle 3 verhindert. Zwischen Schere 8
und Hubscheibe 6 sind zwei Arme 11 und 12
lose drehbar um die Welle 3 gelagert, von
welch beiden Armen an ihren der Spule 2 gegenüberliegenden Enden der eine mit
Bürsten 13 und der andere mit einem verstellbaren Auftragorgan 14 zum Auftragen
eines Klebstoffes auf die Schlußwindung der Spule versehen ist. Eine die beiden Hebelarme
miteinander verbindende Feder 15 ist bestrebt, die Arme gegen die Spule zu bewegen,
wobei jedoch eine an der Schere 8 in der Höhe des Zapfens 10 angeordnete und
zwischen die Arme 11 und 12 ragende Rolle
16 die Arme auseinander bezw. mit den Organen 13 und 14 von der Spule entfernt
hält, wenn die Rolle 7 der Schere 8 gegen den radial weiter abstehenden Umfangsteil
der Hubscheibe anliegt, was während der Wicklung der Spule der Fall ist.
Sobald die Spule fertig gewickelt, die Schlußwindung in der Mitte der Spule gemacht
und der Spulfaden abgeschnitten ist, gelangt bei der Drehung der Welle 3 in der Pfeilrichtung der Fig. 1 die Rolle 7 der
Schere 8 auf den radial weniger weit abstehenden Umfangsteil der Hubscheibe und die Schere bewegt sich unter der Wirkung
der Feder 9 mit Zapfen 10 und Rolle 16 nach oben und die Arme 11 und 12 bewegen
sich gegen die Spule. Das durch das Abschneiden frei gewordene und seitlich von
der Schlußwindung der Spule abstehende äußere Fadenende wird hierbei durch die Bürsten gegen die Schlußwindung geführt
und an dieselbe angelegt und diese selbst auf eine minimale Breite durch die Bürsten zusammengehalten,
worauf durch das Organ 14 auf die Schlußwindung Klebstoff aufgetragen
wird, so daß die Schlußwindung und das Fadenende derselben auf der Spule durch Klebstoff fest zusammengehalten sind und
die Spule kein hervorragendes Fadenende mehr zeigt.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Vorrichtung zur Befestigung der Schlußwindung von Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß das durch das Abschneiden des Spulfadens frei gewordene und von der Spule abstehende äußerste Ende der Schlußwindung mittels Bürsten an die Schlußwindung angelegt wird, so daß beim bekannten Festkleben der Schlußwindung das äußerste Ende der Schlußwindung mit festgeklebt wird und so nicht mehr von der Schlußwindung absteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE175013T | 1905-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175013C true DE175013C (de) | 1906-09-13 |
Family
ID=92539179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905175013D Active DE175013C (de) | 1905-11-07 | 1905-11-07 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175013C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022023051A1 (de) * | 2020-07-29 | 2022-02-03 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Aufspulmaschine |
-
1905
- 1905-11-07 DE DE1905175013D patent/DE175013C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022023051A1 (de) * | 2020-07-29 | 2022-02-03 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Aufspulmaschine |
| CN116133971A (zh) * | 2020-07-29 | 2023-05-16 | 欧瑞康纺织有限及两合公司 | 卷绕机 |
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