DE515656C - Spulenhalter - Google Patents

Spulenhalter

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DE515656C
DE515656C DEK112619D DEK0112619D DE515656C DE 515656 C DE515656 C DE 515656C DE K112619 D DEK112619 D DE K112619D DE K0112619 D DEK0112619 D DE K0112619D DE 515656 C DE515656 C DE 515656C
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    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76d GRUPPE
Grindrod Kershaw in Rochdale, Lancaster, England
Spulenhalter Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1928 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spulenhalter mit nachgiebiger Klemmscheibe zum Festhalten von Spulenhülsen.
Es ist bekannt, Spulenhalter mit nachgiebigen Klemmscheiben zum Festhalten der aufgesteckten Spulenhülsen zu versehen, und zwar sind dazu Gummischeiben mit glattem Rand oder Metallscheiben mit abgebogenen Armen verwandt worden, die am Ende mit besonderen Greifnasen versehen sind. Diese bekannten Ausführungen haben aber beide den Nachteil, daß ihre Steifigkeit zu gering ist, um selbst bei zuverlässigem Halten zugleich eine genaue Zentrierung der aufgesteckten Spulenhülse zu gewährleisten. Daneben ist aber auch der durch die bekannten Klemmscheiben erreichte Halt für die Spulenhülsen nicht zuverlässig. Die Gummischeiben haben, nachdem sie beim Aufstecken der Hülsen in glocken- oder schlüssel-
ao artige Form gebogen worden sind, stets das Bestreben, in die flache Lage zurückzukehren und dabei die Hülsen wieder von der Spindel abzuheben. Bei den bekannten Metallscheiben andererseits stehen die Greifnasen nur unter schwachem Anpressungsdruck, denn die zugehörigen Arme wirken nur durch ihre eigene Biegungsfestigkeit, während die Steifigkeit der Scheibenmitte nicht zur Geltung kommt. Die Biegungsfestigkeit der Arme ist aber gering, weil sie von der flachen Seite senkrecht zu ihrer Längsachse beansprucht werden, dem größten Biegungsmoment also das kleinste Widerstandsmoment des Armquerschnittes gegenübersteht. Durch die Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die die Hülse haltende Klemmscheibe radial und sternförmig angeordnete Zungen trägt, die nur unter einem flachen Winkel abgebogen sind und sich mit ihren Endkanten, ähnlich wie die Ränder der bekannten Gummischeiben, federnd gegen die Innenwandung der Hülse legen, während die Scheibenmitte auf der Spindel gegenüber einer ortsfesten Widerlagerscheibe verschiebbar ist. Bei dieser neuen Anordnung ist ohne Greifnasen ein sicheres Fassen der Arme an der inneren Spulenwandung gesichert, weil die Arme mehr auf Knickung als auf Biegung beansprucht werden und zugleich die Steifigkeit der Scheibenmitte zur Geltung kommt. Zugleich haben die Scheiben nicht das Bestreben, sich zu völlig ebener Form zu strecken und die Spulen von der Spindel abzuheben. Bei Anwendung von Armen verschiedener Länge an ein und derselben Scheibe ergibt sich sogar ein Bestreben, die Spule fester auf die Spindel zu ziehen, indem die längeren Arme die Spule halten und die kürzeren einen ausgesprochenen Zug nach unten ausüben. Ein besonderer Vorteil des neuen Spulenhalters besteht endlich noch darin, daß er die Spulen nicht nur genau auf die Spindel zentriert, sondern auch eine genau runde Form derselben
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sichert. Durch die Steifigkeit der Scheiben wird jedes Verdrücken der aufgesteckten Spulen ausgeschlossen, und vor dem Aufstecken unregelmäßig geformte Spulen werden beim Aufstecken von innen wieder rund gedruckt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für Klemmscheiben, welche der Erfindung entsprechen, dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι und 2 eine Draufsicht und einen Schnitt durch eine ungespannte Klemmscheibe, Abb. 3 eine Draufsicht und
Abb. 4 und 5 Schnitte nach den Linien A-A und B-B der Abb. 3 einer anderen Ausführungsform in gespanntem Zustande, Abb. 6 eine dritte Ausführungsform einer Klemmscheibe,
Abb. 7 einen Längsschnitt durch einen Spulenhalter mit einer Klemmscheibe nach den Abb. 3, 4 und 5.
Abb. 8 den Spulenhalter nach Abb. 7, in Richtung des Pfeiles C gesehen,
Abb. 9 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführung eines Spulenhalters mit einer Klemmscheibe nach den Abb. 1 und 2, Abb. 10 eine Vorderansicht zu Abb. 9,
Abb. 11 einen Längsschnitt durch einen Spulenhalter mit zwei Klemmscheiben zur Aufnahme zylindrischer Hülsen, Abb. 12 einen Querschnitt nach der "Linie D-D der Abb. 11 und
Abb. 13 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform eines Spulenhalters mit zwei Klemmscheiben nach Abb. 1 und 2, ebenfalls für zylindrische Hülsen.
Die Abb. 1 und 2 zeigen eine Klemmscheibe a mit einem flachen, runden Mittelteil«1 und acht gleichen radialen Zungen a2, die wie der Rand einer Schüssel aufgebogen sind, so daß sie, wenn die Mittelscheibe unbelastet ist, an einer Seite von deren Ebene ähnlich einem hohlen Kegelstumpf abstehen.
In den Abb. 3, 4 und 5 ist die Scheibe, wie in den Abb. 7 und 8 eingedrückt bzw. in gespanntem Zustande dargestellt, während in spannungsfreiem Zustand die Scheibe eine ebene Form besitzt. Die Mittelbohrung ist größer als bei der Scheibe nach Abb. 1 und 2, und die Zungen a3, «* sind abwechselnd langer und kürzer.
Wird die in den Abb. 3, 4 und 5 dargestellte Platte von der Seite her belastet, so daß die Zungen aus ihrer ebenen Lage im Winkel zur Seite gebogen werden, so verringert sich der Durchmesser der Scheibe. Wird sodann ein Hohlkegel darüber gestülpt und die vorher ausgeübte Spannung aufgehoben, dann spreizen sich die längeren Zungen a3 gegen die Innenfläche des Hohlkegels, die sie am weiteren Entspannen hindert und die Restspannung auf die kürzeren Zungen λ4 überträgt, so daß diese gegen jede ihnen dargebotene Flache zum Anliegen kommen und die Zungen «3 auf den Hohlkegel einen ständig gleichgerichteten Zug ausüben können.
Gemäß Abb. 6 hat die Scheibe« vier auswärts gerichtete Aimefl2 mit je einer längeren oder kürzeren Zunge«3 bzw. «4, welche den längeren oder kürzeren Zungen «3 und «4 der vorher beschriebenen Ausführungsform entsprechen.
In den Abb. 7 und 8 ist ein Ausführungsbeispiel in der Anwendung an einem Spulenhalter δ mit kegeligen Anlageflächen δ1, δ2 an den Enden dargestellt. Der Halter ist für Hülsen c, z. B-. aus Papier, bestimmt, wie sie in bekannter Weise bei Spulmaschinen verwendet werden. Die Achse d ist fest und mittels eines Bolzens e an einem mit Exzenterflächen f1 versehenen bewegbaren Arm f angelenkt. Die Exzenterflächen bewirken ein Lösen der Hülse von dem Spulenhalter ö. Der Halter kann in bekannter Weise einer Treibtrommel genähert werden, an der er durch eine nicht dargestellte Sperrfeder gehalten wird, so daß er zum Aufwickeln des Garns auf die Hülse in Umdrehung gesetzt wird. Ferner läßt sich der Halter in üblicher Weise in eine geeignete Lage zum Aufstecken oder Abziehen der Hülse c bringen. Bei dem Beispiel nach den Abb. 7 Und δ ist eine biegsame Scheibe α der in den Abb. 3 und 4 dargestellten Art mit längeren und kürzeren Zungen as und «* vorgesehen, welche am inneren Ende durch einen Ringsteg a1 derart verbunden sind, daß die Enden der längeren Zungen a3 einen Kreis von größerem Durchmesser als derjenige der Anlagefläche b1 der Spindel δ bilden, während der Durchmesser des von den kürzeren Zungen «4 bestimmten Kreises gleich oder etwas Meiner als derjenige der Anlagefläche ist. Die federnde Scheibe a ist lose auf einen Bund δ3 der Spindel δ aufgesteckt, so daß sie zwischen der Anlagefläche δ1 und einem auf der Achse d längsverschiebbaren und von den Exzenterflächen f1 des bewegbaren Armes f beeinflußten hülsenartigen Ringg liegt. Solange der Ringg nicht gegen die Scheibe α gedrückt wird, bleibt die letztere flach. Wird dann die Achse d in die Lage zum Aufstecken oder zum Abziehen einer Hülse c geschwenkt, dann drückt der Ring g die Scheibe« gegen die Anlagefläche δ1 der Spindel δ, so daß die Scheibe mit ihrem mittleren Teil in die Aussparung h hineingedrückt wird, während die Enden der längeren Zungen «3 zurückgebögen werden, und zwar so weit, daß sie nicht mehr über die Anlagefläche δ1 hervorragen. Ungefähr parallel mit den langen Zungen werden die kurzen Zungen«3 zurück-, jezogen. Wird nach dem Aufstecken der Hülse c die Achse d mit der Spindel δ in die in Abb. 7 dargestellte Stellung geschwungen, dann wird die Scheibe α von dem Druck des
Ringes g frei, so daß die Enden der Zungen a3 sich in die Innenseite der auf die Spindel b aufgesteckten Hülse c drücken und diese in ihrer Lage festhalten.
Wird die Scheibe α von dem Ring g schüsselartig in die Aussparung h hineingedrückt, dann werden neben den längeren Zungen a3 auch die kürzeren «4 gegen die Auflagefläche b1 gedrückt, so daß sie ungefähr denselben Kegelstumpf bilden und nachher beim Entspannen der Scheibe α sich gegen die Auflagefläche b1 legen und die Hülse c immer fester auf die Spindel b aufzuziehen suchen. Der Rand der Auflagefläche b1 ist zweckmäßig einwärts abgeschrägt, damit die längeren Zungen as nicht über die innere Kante gekippt werden und beim Entspannen der Scheibe mit ihren äußeren Enden nach der Hülsenspitze hin federn können.
Die Abb. 9 und 10 zeigen noch ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung entsprechenden Klemmscheibe. Die Spindel, bei der dieselbe angewandt ist, hat eine in Lagern oder Führungen umlaufende Achse i, zwei kegelige Scheiben /, k von verschiedener Größe, von denen zweckmäßig wenigstens eine auf der Achse i verstell- und feststellbar ist. Bei dem dargestellten Beispiel sind beide Scheiben durch eine Stellschraube/ bzw. m feststellbar; die Bohrung der Scheibe j ist mit Gewinde versehen, dem ein Gewinde i1 auf der Achse i entspricht. Bei diesem Beispiel ist eine Klemmscheibe nach Abb. 1 und 2 vorgesehen, deren Bohrung so weit ist, daß sie sich über das Gewinde i'1 hinüberschieben läßt und deren Zungen a2 in unbelastetem Zustande nach einer Seite schräg von der Scheibe wegstehen und mit ihren Enden einen etwas kleineren Kreisdurchmesser bilden, als dem größten Durchmesser der kegeligen Scheibe j entspricht.
Beim Aufbringen der Scheibe α auf die Achse i werden die schrägen Zungen a2 zum Anliegen gegen die größere Fläche der größeren kegeligen Scheibe j gebracht, deren Rand zweckmäßig entsprechend abgeschrägt ist. Eine Mutter 0, zweckmäßig eine Flügelmutter, wird dann nach Zwischenlegen einer Unterlegscheibe η auf das Gewinde i1 aufgeschraubt, so daß sie die Scheibe α mit ihren Zungen a2 flacher drückt, wobei die letzteren sich spreizen und in die beispielsweise papierene Kegelhülse c hineindrücken. Beim weiteren Anziehen der Mutter 0 kippen die Arme a," um die Kanten der Scheibe/ und ziehen die aufgesteckte Hülse c auf diese fest auf.
Bei der Anwendung der Erfindung an Spindeln für zylindrische Hülsen werden zwei Klemmscheiben angewendet, beispielsweise in Verbindung mit Paaren von Scheiben, die den oben beschriebenen kegeligen Scheiben entsprechen.
In den Abb. 11 und 12 ist eine Spindel oder ein Halter für zylindrische Hülsen dargestellt. Zu der Spindel gehört eine um einen Bolzen e schwingbare Achse d, die in einem bewegbaren Ann f mit Exzenterflächen f1 gelagert ist, ähnlich wie bei Abb. 7 beschrieben. Auf der Achse d ist drehbar eine Hülse p aufgesetzt, die außen zylindrische Form hat und sich an einem Ende zu einem Teil p1 mit kegeliger Fläche^2 verbreitert, in welchen zur Sicherung der Hülse gegen Längsverschiebung in eine Eindrehung d1 der Achse d hineinragende Stifte q eingeschraubt sind. Innen hat die Hülse p Ringrillen und Aussparungen r, s, t zur Aufnahme von Schmiermittel, das durch eine Längsbohrung d2 mit seitlichen Abzweigungen in der Achse d eingeführt wird. Über die Hülse p ist eine zweite Hülse u axial bewegbar aufgeschoben. An einem Ende ist die letztere zur Auflage auf dem kegelartig erweiterten Teil p2 der inneren Hülse konisch ausgebildet und hat daran anschließend einen Ringflansch u1, der mit den Exzenterflächen f1 derart zusammenwirkt, daß die Hülse u in der Längsrichtung der Hülset von der Kegelflächep2 weggeschoben wird, wenn die Achse d zum Aufstecken oder Abziehen einer Spulenhülse 1 aufgerichtet wird. Weiter hat die Hülse u einen Bund u2 und einen daran anschließenden zylindrischen Teil 2t3. Auf den letzteren ist eine Klemmscheibe a, wie in den Abb. 3, 4 und 5 dargestellt und in den Abb. 7 und 8 in ihrer Anwendung gezeigt, aufgeschoben und weiter ein zylindrischer Teil ν mit einer Aussparung w und rundum schrägem Rand, welche der Klemmscheibe α zugekehrt sind. In den zylindrischen Teil υ sind Stifte χ eingeschraubt (Abb. 12), die durch Schlitze in der Hülse u in entsprechende Bohrungen der Hülse p reichen, so daß die Teile υ und p sich gegeneinander nicht verschieben oder verdrehen können und die Hülse u sich ebenfalls auf der Hülse p nicht drehen kann. Auf der Hülse p ist wie auf der Hülse u eine Klemmscheibe α aufgeschoben, jedoch mit engerer Bohrung, so daß sie sich gegen die Hülse u legt, und weiter ist auf die Hülse p ein zylindrischer Teil y, ähnlich dem zylindrischen Teil v, jedoch ebenfalls mit entsprechend engerer Bohrung aufgeschoben und durch Stellschrauben ζ gesichert. Die Teile v, y sind auf die Hülse p in solcher Lage aufgesetzt, daß bei einer der Abb. 11 entsprechenden Lage der Achse d die Zungen ar der Scheiben α sich frei nach außen ausdehnen können, so daß die Scheiben flach liegen. Ist dagegen die Achse d um den Bolzen e geschwungen, so daß der Arm f mit den Steuerflächen f1 an dem Flansch u1 der Hülse u anliegt, dann wird die letztere von der Kegelfläche p2 weggeschoben und drückt die Scheiben α in die Aussparungen w der Teile v, y, so daß die Zungen a2 sich einwärts biegen und
der Außendurchmesser der Scheiben α ungefähr gleich demjenigen der Teile v, y oder etwas kleiner wird. Infolgedessen können dann, ähnlich wie bei der Ausführung nach den Abb. 7 und 8, zylindrische Spulenhülsen 1 von etwas größerem Durchmesser als die Teile v, y aufgesteckt werden, die dann durch die Federwirkung der Scheiben α mit den Zungen a2 festgehalten werden, sobald die Spindel oder Achse d wieder in die der Abb, 11 entsprechende Lage zurückgeschwungen wird. Wird die Spindel umgekehrt aus der Lage nach Abb. 11 wieder aufwärts geschwungen, dann kommt die Spulenhülse 1 wieder frei von den Scheiben a. Abb. 13 zeigt eine Halterausführung für zylindrische Hülsen mit Klemmscheiben nach Abb. ι und 2. Eine in Lagern oder Führungen drehbare Achse i ist mit zwei aufgeschraubten und durch Stellschrauben 3 gesicherten Widerlagerscheiben 2 von zylindrischem Umfang und mit schrägem Rand 2a versehen. In ungespanntem Zustand reichen die Zungen a2 diametral fast oder ganz bis zum Umfang der Teile 2 . und kehren ihre schusselartig hohlen Flächen der schrägen Kante je einer der Widerlagerseheiben 2 zu. Zwei Muttern 4 mit gerieftem Rand sind auf die Gewindegänge der Spindel i aufgeschraubt und leicht gegen den mittleren Teil a1 je einer der beiden Klemmscheiben a angezogen, so daß eine aufgeschobene Spulenhülse ι von etwas größerem Durchmesser als die Teile 2 durch stärkeres Anziehen der Muttern 4 in entgegengesetzter Richtung aufeinander zu durch die Zungen az infolge Flachdrückens der Scheiben a. auf den Widerlagerscheiben 2 festgehalten oder umgekehrt durch Lösen der Muttern 4 und Entspannen der Scheiben a wieder freigegeben werden kann.
Die Klemmscheiben können mit einer beliebigen geraden oder ungeraden Anzahl von
Zungen und die letzteren in beliebiger radialer Länge ausgeführt werden und im belasteten oder unbelasteten Zustand beliebig weit oder gar nicht aus der Ebene des mittleren Scheibenteils herausgeneigt sein.
Im einzelnen können in der Anordnung der Klemmscheiben und auch in der Ausführung und in der Anbringung der Spindeln, manche Änderung getroffen werden, je nach den jeweiligen Betriebsbedingungen. !Beispielsweise können bei elastischen Scheiben in Verbindung mit axial auf der Spindel oder der Achse verstellbaren Widerlagerscheiben, wie in den Abb. 9,
ίο und 13 dargestellt, Klemmscheiben nach f
Abb. ι und 2 ebenso wie nach den Abb. 3, 4 und 5 oder andere der Erfindung entsprechende Scheibenausführungen verwendet und auf Spindeln oder umlaufende Achsen gebracht werden, die in Lagern oder Führungen oder an einem Ende in Lagern laufen, oder sich um feste Achsstümpfe oder Zapfen drehen. Bei Scheiben an Spindeln oder Haltern der in den Abb. 7, 11 und 12 dargestellten Art können Ausführungen mit gleich oder verschieden beliebig langen Zungen von beliebiger Winkelstellung zur Scheibenmitte gewählt werden; auch die radiale Ausladung der Arme kann verschieden und von beliebiger Größe sein, während die Scheibe in unbelastetem Zustande flach, schüsseiförmig oder beliebig gebogen sein kann.
Weiter können die auf den Spindeln oder Haltern verstellbaren Widerlager in verschiedener Weise angeordnet sein, da bei Haltern für kegelige Hülsen durch Anwendung von Widerlagern einer Art oder je eines Widerlagers der verschiedenen Arten beispielsweise Hülsen von verschiedener Kegelneigung aufgesetzt werden können und Spindeln für zylindrische Hülsen durch eine oder zwei solcher Klemmscheibenwiderlager für zylindrische Hülsen beliebiger Länge aufnahmefähig werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spulenhalter mit nachgiebiger Klemm- 8g scheibe zum Festhalten von Spulenhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hülse haltende Klemmscheibe (a) radial und stern·- förmig angeordnete, winklig abgebogene Zungen (a2) trägt, die sieh mit ihren Endkanten federnd in an sich bekannter Weise gegen die Innenwandung der Hülse legen, und daß die Klemmscheibe (a) auf der Spindel (d bzw. i) gegenüber einer ortsfesten Widerlagerscheibe (δ1 bzw. / bzw. υ bzw. 2) verschiebbar ist.
2. Spulenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmscheibe (α) Zungen trägt, die abwechselnd aus kürzeren (al) und längeren Armen (α3) Jbe- stehen.
3. Spulenhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerscheibe (/ bzw. 2) für die Klemmscheibe (a) axial verstellbar auf der Spindel (i) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK112619D 1927-12-21 1928-12-21 Spulenhalter Expired DE515656C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023203689A1 (de) * 2023-04-21 2024-10-24 Maschinenfabrik Niehoff Gmbh & Co Kg Abstützvorrichtung für einen spulenkörper

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