DE220112C - - Google Patents
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- DE220112C DE220112C DENDAT220112D DE220112DA DE220112C DE 220112 C DE220112 C DE 220112C DE NDAT220112 D DENDAT220112 D DE NDAT220112D DE 220112D A DE220112D A DE 220112DA DE 220112 C DE220112 C DE 220112C
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- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B43/00—Spool-pin assemblies incorporated in sewing machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 220112·- KLASSE 52«. GRUPPE
Garnrollenlagerung für Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Garnrollenlagerung • für Nähmaschinen, bei welcher zwecks Regelung
der Fadenspannung eine federnde Bremsung für die Garnrolle vorgesehen ist.
Die bekannten, ähnlichem Zwecke dienenden Garnrollenlagerungen gestatten, falls bei denselben eine Feder zur Anwendung gelangt, keine einfache und genaue Regelung der Federspannung, oder es wird nur durch mehr oder
Die bekannten, ähnlichem Zwecke dienenden Garnrollenlagerungen gestatten, falls bei denselben eine Feder zur Anwendung gelangt, keine einfache und genaue Regelung der Federspannung, oder es wird nur durch mehr oder
ίο weniger starkes Pressen eines verschiebbaren
Teiles des Rahmens gegen die Garnrolle eine Spannungsregelung bewirkt; hierdurch kann
aber weder ein Reißen des Fadens noch eine durch zu schnelles Abrollen veranlaßte Verwicklung
des Fadens mit Sicherheit vermieden werden.
Diese Übelstände sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Zu diesem Zwecke
ist die die Garnrolle aufnehmende Spindel mit einem zwischen einen Bund der Spindel und
einen Flansch des Spindellagers eingesetzten federnden Speichensatz und an dem durch das
Lager reichenden Ende mit einer sich selbst sperrenden Mutter versehen, so daß durch
einfaches Drehen dieser Mutter die Spannung des zwischen die beiden Flansche eingespannten
Speichensatzes beliebig geändert und die einmal eingestellte Spannung auch sicher beibehalten werden kann.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich durch die Anordnung des
federnden Speichensatzes auf der Spindel für die Garnrolle derart, daß der federnde Speichensatz
gegen die zum Festhalten der Spindel dienende Mutter und eine Scheibe auf dem
Innenende des Spindellager drückt, wodurch 40
einem Sichverfangen des Fadens in dem Speichensatz vorgebeugt wird und eine besondere
Ausbildung der zur Verwendung gelangenden Spindelmutter sich erübrigt.
. Auf der Zeichnung ist
. Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Garnrollenlagerung
nach einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 eine Einzelheit einer anderen Ausführungsform und
Fig. 5 diese in größerem Maßstabe.
Der Aufsatz 10 des Garnrollenträgers gabelt sich an seinem oberen Ende in zwei Arme 11
und besitzt nahe seinem Fuß 13 eine Öffnung 12. Der Fuß 13 weist eine mit Gewinde versehene
Bohrung 14 auf, so daß er an dem Arme einer Nähmaschine festgeschraubt werden kann. An
beiden Seiten der Öffnung 12 ist der Aufsatz zu Lagern 15 ausgebildet (Fig. 1 und 3), welche
an beiden Seiten in einen röhrenförmigen, einen Flansch 16 tragenden Ansatz endigen. Die
Lager sind an ihrer Innenseite mit einer ebenen Fläche 17 versehen (Fig. 3).
In jedem Lager 15 ist eine Spulenspindel 18
drehbar gelagert, die auf ihrem in die Öffnung 12 hineinragenden Ende eine Mutter 19
trägt. Diese hat einen senkrecht zur Achse verlaufenden, bis über die Mitte reichenden
Schlitz, so daß die Mutter auf der Spindel in jeder gewünschten Lage festgeklemmt werden
kann. Außerdem besitzt jede Spindel einen Flansch 20 und eine Nut 22, in welcher eine
an einem Ende in der Spindel befestigte und mit dem . anderen Ende frei bewegliche, nach
auswärts gebogene Feder 21 angeordnet ist. Diese hat eine solche Spannung, daß sie ein
Umlaufen der auf die Spindel gesetzten Spule verhindert, vielmehr sie in jeder eingestellten
Lage festhält.
Zwischen dem Flansch 16 des Lagers 15 und dem Bund 20 der Spindel 18 ist ein federnder
Speichensatz 23 angeordnet, dessen federnde Arme sich gegen die Außenfläche des Flansches
16 anlegen.
Die Enden der Arme 11 sind zu Lagern 24
ausgebildet, in welche mit Führungsaugen 26 versehene Drähte 25 verschiebbar sind. Diese
Anordnung ermöglicht ein richtiges Einstellen der Augen 26 mit Bezug auf die Spulen unabhängig
von deren Größe.
Durch entsprechendes, ein Einwärtsziehen der Spindel bewirkendes Drehen der Mutter 19
wird die Kraft, mit welcher die federnden Arme des Speichensatzes gegen den Flansch 16
drücken, gesteigert und die Reibung zwischen der in Drehung versetzten Spindel und den
ihr gegenüber feststehenden Teilen erhöht. In entsprechendem Maße ändert sich also die
Drehgeschwindigkeit der Spindel und somit die Spannung des abzuwickelnden Fadens.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zur Regelung
der Drehgeschwindigkeit der Spindel veranschaulicht. Dieser zufolge ist der federnde
Speichensatz 23 zwischen der Mutter 19 und einer Scheibe 28 auf der Innenseite des Lagers
angeordnet. Die Scheibe 28 kann auch aus einem Stück mit dem Lager gefertigt sein.
Durch Anpressen des Speichensatzes 23 gegen die Mutter 19 wird der Bund 20 der Spindel 18
gegen den Flansch 16 des Lagers 15 angedrückt und hierdurch die nötige Reibung erzielt.
Claims (2)
1. Garnrollenlagerung für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
einen Flansch (16) an dem Lager (15) der Garnrollenspindel (18) und einen Bund (20)
der Garnrollenspindel (18) ein federnder Speichensatz (23) angeordnet, und daß die
Garnrollenspindel (18) an ihrem aus dem Lager (15) herausragenden Ende mit einer
sich selbst sperrenden Mutter (19) versehen ist, durch die die Spannung des zwischen den
Lagerflansch (16) und den Spindelbund (20) eingespannten Speichensatzes geregelt werden
kann.
2. Garnrollenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde
Speichensatz (23) auf dem aus ihrem Lager (15) herausragenden Ende der Garnrollenspindel
(18) zwischen einer Scheibe (28) des Lagers (15) und einer auf dem Ende der
Garnrollenspindel sitzenden Mutter (19) eingespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220112C true DE220112C (de) |
Family
ID=481189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220112D Active DE220112C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220112C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2899221A (en) * | 1959-08-11 | Adjusting means for tension mechanism |
-
0
- DE DENDAT220112D patent/DE220112C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2899221A (en) * | 1959-08-11 | Adjusting means for tension mechanism |
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