DE174997C - - Google Patents

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DE174997C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/46Gasification of granular or pulverulent flues in suspension
    • C10J3/48Apparatus; Plants
    • C10J3/482Gasifiers with stationary fluidised bed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J2300/00Details of gasification processes
    • C10J2300/09Details of the feed, e.g. feeding of spent catalyst, inert gas or halogens
    • C10J2300/0913Carbonaceous raw material
    • C10J2300/093Coal
    • C10J2300/0933Coal fines for producing water gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

bats
Mahei-ficfiftn
ma
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch das Patent 167112 geschützten Verfahrens und Ofens zur Herstellung von Wassergas oder Mischgas im ununterbrochenen Betriebe.
Die Verbesserung besteht darin, daß der Wasserdampf von unten in die Zersetzungskammer eingeleitet und die Gase oberhalb derselben abgeführt werden. Dies hat die Wirkung, daß vom Boden der Zersetzungskammer aus bis zum Abführungskanal für die Gase eine von unten nach oben gerichtete Strömung herrscht, wodurch eine Verlangsamung des in der aufrechten glühenden Retorte herabfallenden Brennstoffs herbeigeführt wird. Durch Einführung des Brennstoffs in Form einer dünnen, schleierartigen Schicht kann eine so weitgehende Verlangsamung erzielt werden, daß der Brennstoff in der Zer-Setzungskammer und im unteren Teil der Glühkammer gleichsam in der Schwebe erhalten und so einerseits ein intensives Erglühen eines jeden Materialteilchens und anderseits eine andauernde und überaus innige Berührung derselben mit dem Wasserdampf und so eine vollkommene Zersetzung erreicht wird. Da ferner bei vorliegendem Verfahren die beim.Erglühen des Kohlenstaubes oder dergl. sich ergebenden Entgasungsprodukte schon vor Eintritt in die Zersetzungskammer abgeführt werden, so wird hier auch eine unmittelbare Berührung des Wasserdampfes mit
dem glühenden Brennstoff erzielt, was die Wassergasbildung in günstigster Weise beeinflußt.
Die beiliegende Zeichnung" veranschaulicht den in dem Hauptpatent dargestellten Ofen in einer zur Ausführung des verbesserten Verfahrens geeigneten Ausführungsform.
Fig. ι ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 3 und
Fig. 2 ein solcher nach der Linie B-B der Fig. 4.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie C7C der Fig. 1 und
Fig. 4 ein solcher nach der Linie D-D der Fig. 2.
Die bei dem Ofen des Hauptpatents zylindrisch gestaltete Retorte b ist bei der vorliegenden Ausführung derart rechteckig ausgebildet, daß sich ein länglicher schmaler Schacht ergibt. Die sich an die Retorte anschließende Zersetzungskammer c ist völlig frei, und die Dampfzuleitungsrohre e münden unterhalb der Zersetzungskammer in die untere Erweiterung i ein. Die Erweiterung i ist nur nach einer Seite des Ofens als Kanal nach außen geführt und wird hier durch einen Kopfverschluß oder dergl. verschlossen gehalten , nach dessen Abnahme die Reinigung des Raumes i bequem erfolgen kann. Die Feuerzüge sind wieder derart geführt, daß sowohl eine Beheizung der Retorte b als auch der Zersetzungskammer c stattfindet. Von der
rechteckigen Retorte b aus führt oberhalb der Zersetzungskammer von einer beliebigen Stelle aus der Abzugsschacht ρ für das gewonnene Gas nach außen und ist hier durch einen Kopfverschluß oder dergl. verschlossen. Der Abzugsschacht ρ könnte auch aus dem oberen Teile der Zersetzungskammer nach außen geführt werden. Von dem Verschlußkopf geht das Ableitungsrohr g ab.
ίο Der mittels des oberhalb der Retorte b angeordneten, geeignet eingerichteten Beschickungstrichters k staubregenartig in die im Querschnitt länglich rechteckige Retorte eingeführte Brennstoff fällt in dieser in Form einer dünnen, schleierartigen Schicht nach abwärts. Durch den aufsteigenden Wasserdampf wird das Fallen des Zersetzungsmaterials verlangsamt, wodurch zusammen mit der feinen Verteilung des Materials in der schleierartigen Schicht mit Sicherheit ein intensives Erglühen eines jeden Materialteilchens stattfindet. Der aufsteigende Dampf wirbelt außerdem die niederfallenden Materialteilchen durcheinander und hält sie eine Zeitlang in der Schwebe, so daß eine innige Berührung derselben mit dem Wasserdampf und eine äußerst weitgehende Zersetzung stattfindet.
Die sich in der glühenden Retorte bildenden Entgasungsprodukte entweichen unmittelbar durch den Schacht ρ und Abzugsrohr g, so daß nur reiner Kohlenstoff in glühender Form mit dem Wasserdampf in der Zersetzungskammer zusammentrifft und so für die Wassergasbildung· die denkbar günstigsten Verhältnisse geschaffen sind. Das gewonnene Wassergas steigt nach oben und gelangt ebenfalls durch den Abzugsschacht ρ in das Ableitungsrohr g, wo es sich mit etwaigen vorhandenen Entgasungsprodukten vermischt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ausführungsform des durch Patent 167112 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Wassergas oder Mischgas im ununterbrochenen Betriebe, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verlangsamung des Herabfallens des Brennstoffs, sowie zur Herbeiführung einer innigen Berührung desselben mit dem Wasserdampf, letzterer von unten in die Zersetzungskammer eingeführt, das Wassergas aber oberhalb dieser Kammer abgeleitet wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste oder flüssige Brennstoff in dünner, schleierartiger Schicht durch die aufrechte Retorte fallen gelassen wird, um ein gleichmäßiges und intensives Erglühen des Brennstoffs herbeizuführen.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasabzug-. schacht (ρ) am oberen Ende oder dicht oberhalb der Zersetzungskammer (c) angeordnet ist.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Glühretorte (b) von länglich schmalem Querschnitt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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