DE174690C - - Google Patents
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- DE174690C DE174690C DENDAT174690D DE174690DA DE174690C DE 174690 C DE174690 C DE 174690C DE NDAT174690 D DENDAT174690 D DE NDAT174690D DE 174690D A DE174690D A DE 174690DA DE 174690 C DE174690 C DE 174690C
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- brushes
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R39/00—Rotary current collectors, distributors or interrupters
- H01R39/02—Details for dynamo electric machines
- H01R39/18—Contacts for co-operation with commutator or slip-ring, e.g. contact brush
- H01R39/24—Laminated contacts; Wire contacts, e.g. metallic brush, carbon fibres
Landscapes
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 174690 KLASSE 21 d. GRUPPE
ALEXANDER HEYLAND in BRÜSSEL
Stromabnehmer für elektrische Maschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1904 ab.
In Fig. ι bedeuten die Zahlen i, 2, 3, 4 usw.
die Lamellen eines Kommutators, r, r, r die an denselben angeschlossene Wicklung, B eine
Bürste, α den äußeren Stromkreis dieser Bürste. Der Kommutator drehe sich in der
Richtung des Uhrzeigers. In der gezeichneten Stellung verläßt dann die Bürste gerade
die Lamelle 1 und unterbricht den durch den Pfeil angedeuteten, von Bürste B zu Lamelle 1
fließenden Strom, während der Hauptstrom . in dieser Stellung von der Bürste zur Lamelle
2 fließt. Der Strom, welcher im Moment der Unterbrechung von der Bürste B zur
Lamelle 1 fließt, ist bei gegebenem Bürstenwiderstand um so größer, je größer die Spannungsdifferenz
zwischen der Bürste und. der ablaufenden Lamelle 1 ist, und wenn diese
Unterbrechungsspannung einen gewissen Wert überschreitet, so tritt an der Unterbrechungsstelle
eine Funkenbildung ein. Die Funkengrenze ist deshalb. in erster Linie gegeben
durch einen zulässigen Wert der zwischen der Bürste und der ablaufenden Lamelle auftretenden
Unterbrechungsspannung. Diese Unterbrechungsspannung sei durch dV bezeichnet.
Ein bekanntes Mittel zur Verminderung der Funkenbildung besteht darin, hinter der Hauptbürste,
der Drehrichtung folgend, eine Hilfsbürste anzuordnen, welche mit der Hauptbürste
durch einen Widerstand verbunden ist. Diese Anordnung hat verschiedene Nachteile,
vor allem erreicht sie den angestrebten Zweck nur teilweise, denn sie hat prinzipiell nur
zur Folge, daß der in die ablaufende Lamelle eintretende Strom kurz vor seiner Unterbrechung
geschwächt wird; im Moment der Unterbrechung selbst jedoch bleibt die'Unterbrechungsspannung
dieselbe.
. Die vorliegende Anordnung hat zum Zweck, bei der Stromunterbrechung die Unterbrechungsspannung
selbst zu vermindern. Dieses wird erreicht durch eine Hilfsbürste, welche prinzipiell gar nicht mit der Hauptbürste in
direkter Verbindung stehen braucht, und so angeordnet ist, daß in dem Moment, wo die
Hauptbürste eine Lamelle verläßt, die ablaufende Lamelle mit der nächstfolgenden
durch die Hilfsbürste elektrisch verbunden ist.
Eine Anwendung in diesem Sinne ist in Fig. 2 und 3 in Seitenansicht und Horizontalschnitt
dargestellt. Die Hilfsbürste ist hier durch b bezeichnet und seitlich gegen die
Hauptbürste B verstellt gedacht, und zwar in solcher Weise, daß in dem Moment, wo die
Hauptbürste die Lamelle 1 verläßt, die Hilfsbürste gerade die Isolation zwischen Lamelle 1
und 2 überbrückt und diese beiden Lamellen untereinander elektrisch verbindet. Die eigentliche
Stromunterbrechung tritt dann einen Moment später ein in der Stellung, die in Fig. 2
und 3 dargestellt ist. In dieser Stellung verläßt die Hilfsbürste b die Lamelle 1, und der
Unterbrechungsstrom muß den Zickzackweg von Bürste B zur Lamelle 2, von Lamelle 2
zur Bürste b und von Bürste b zur Lamelle 1 zurücklegen. An den drei Übergangsstellen
sei der Spannungsabfall dvx, dv%, ,dv%. Die
Summe muß hierbei gleich sein der Spannung zwischen Bürste B und Lamelle i, d. h.
dv1 -f dv2
dv3 = dV.
Hierbei ist jetzt dv3 die eigentliche Unterbrechungsspannung,
welche für die Funkenbildung maßgebend ist, und es ist ersichtlich, daß dieselbe beträchtlich kleiner ausfallen wird
als die frühere Unterbrechungsspannung d V. ίο Interessant ist es, daß bei dieser Anordnung,
im Gegensatze zu allen bestehenden, die Hilfsbürste mit dem äußeren Stromkreise
und der Hauptbürste in gar keiner direkten Verbindung zu stehen braucht, sondern von
derselben ganz isoliert sein kann. Man kann natürlich die Hilfsbürste mit der Hauptbürste
durch einen Widerstand oder sonstwie verbinden; eine wesentlich bessere Wirkung würde
hierdurch aber nicht erzielt werden, im Gegenteil würde, sobald der Widerstand der Verbindung
eine gewisse Grenze unterschreitet, Λ die Wirkung bedeutend verschlechtert werden.
Will man eine erhöhte Wirkung erreichen, so kann man natürlich auch pro Hauptbürste
mehrere Hilfsbürsten anwenden, die einseitig oder auch in beiden Drehrichtungen angeordnet
sind. Unter Umständen empfiehlt es sich auch, die Hilfsbürsten aus anderem t; Material herzustellen, z. B. aus Material, das
30; einen höheren Übergangswiderstand bildet als ff die Hauptbürsten, z. B. aus härterer Kohle
J von höherem Übergangswiderstand.
Besonders einfach wird die Anordnung, wenn man, anstatt die Hilfsbürsten in besonderen
Bürstenhaltern anzuordnen, diese gleich mit der Hauptbürste zu einer Bürste vereinigt. Da eine elektrische Verbindung
zwischen Hilfs- und Hauptbürste nicht erforderlich ist, so genügt es, dieselben einfach
zusammen zu verkitten oder sonstwie mechanisch, unter Umständen isoliert, zusammenzuhalten,
so daß man eine einzige Bürste erhält, die genau wie jede gewöhnliche Kohlenbürste
in die Bürstenhalter eingesetzt werden kann und keinerlei Änderung oder Neukonstruktion
am Bürstenhalter erfordert.
In den nachfolgenden Figuren ist eine Anzahl Ausführungsformen derartiger Spezialbürsten
dargestellt. Die Hauptbürsten, sind überall durch weite Schraffierung, die Hilfsbürsten
durch engere Schraffierung bezeichnet. Gemäß Fig. 4 und 5 besteht die Hilfsbürste
einfach aus einer schmaleren Bürste, die gerade an dem Hauptteil angekittet oder sonstwie
gehalten wird. In diesem Falle empfiehlt es sich, pro Bürstenbolzen zwei gegeneinander
versetzte Bürsten anzuordnen, wie Fig. 5 darstellt.
Nach Fig. 6 sind die Bürsten in gekröpfter Weise zusammengesetzt, so daß in dem Moment,
wo die Hauptbürste B die Lamelle 1 verläßt, die Lamellen 1 und 2 durch die
Hilfsbürste B1 verbunden sind.
In Fig. 7 und 8 sind die Hilfsbürsten schräg an die Hauptbürste angesetzt, was
den Vorteil eines sanfteren Überganges der Unterbrechung zur Folge hat.
Fig. 9, 10 und 11 schließlich zeigen Bürsten,
die aus einer größeren Anzahl zusammengesetzt sind, wodurch die beabsichtigte Wirkung
erhöht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Aus einer oder mehreren, unter Umständen unterteilten Bürsten bestehender Stromabnehmer für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die stromführenden Bürstenteile oder die Bürsten schräg oder versetzt zu den Stromwender-Stegen angeordnet und die Hilfsteile oder Hilfsbürsten von den Haupttcilen oder Hauptbürsten isoliert oder durch Leiter mit denselben verbunden sind, deren Ohmscher oder scheinbarer Widerstand größer ist als der Übergangswiderstand zwischen den Hilfsteilen oder Hilfsbürsten und dem Stromwender, so daß die Hauptteile oder Hauptbürsten auch nach Verlassen des ablaufenden Stromwendersteges noch mit letzterem durch die Hilfsteile oder Hilfsbürsten sowie durch den von den Haupt- und Hilfsbürsten bezw. - teilen, gemeinsam berührten Steg in leitender Verbindung1 bleiben, und der größere Teil des durch die Hilfsbürsten fließenden Stromes diesen nicht auf dem. direkten Wege von der Haupt- zur Hilfsbürste zugeführt wird, sondern indirekt, und zwar zunächst von der Hauptbürste zu dem von Haupt- und Hilfsbürste bezw. -teilen gemeinsam berührten Steg, von diesem zur Hilfsbürste und von der Hilfsbürste zu dem ablaufenden Stromwenderstege fließen muß.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174690C true DE174690C (de) |
Family
ID=439408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174690D Active DE174690C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174690C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE877040C (de) * | 1942-06-28 | 1953-05-18 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Anordnung zur Abnahme elektrischer Stroeme und Spannungen |
| DE902647C (de) * | 1934-11-29 | 1954-01-25 | Siemens Ag | Buerste fuer elektrische Maschinen, die aus Kohleplatten besteht |
-
0
- DE DENDAT174690D patent/DE174690C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902647C (de) * | 1934-11-29 | 1954-01-25 | Siemens Ag | Buerste fuer elektrische Maschinen, die aus Kohleplatten besteht |
| DE877040C (de) * | 1942-06-28 | 1953-05-18 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Anordnung zur Abnahme elektrischer Stroeme und Spannungen |
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