DE173060C - - Google Patents

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DE173060C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/084Separated bung-rings made by one element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 173060 -KLASSE 64 c. GRUPPE
CARL BREITWISCH sen. in CÖLN.
Faßlochbüchse mit dreiteiliger Bohrung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1903 ab.
Bei den bekannten Faßlochbüchsen mit
dreiteiliger Bohrung ist sowohl der untere, den Verschlußstopfen aufnehmende Teil als auch der für den Dichtungsring bestimmte mittlere Teil zylindrisch gestaltet.
Man muß infolgedessen, falls sich ein größerer Überdruck im Faß nicht vermeiden läßt, um ein Hinaustreiben des Verschlußstopfens zu verhüten, diesen sehr stark
ίο wählen, was ein übermäßiges Zusammenpressen des Stopfens zur Folge hat und sein Eintreiben ins Faß beim Anzapfen infolge der größeren Reibung erheblich erschwert. Auch ist in diesem Falle der Dichtungsring des Anstichkörpers sehr stark zusammenzupressen, was seinen vorzeitigen Verschleiß bedingt und doch' nur eine geringe Sicherheit bietet gegen das Hiriaustreiben des Anstichkörpers durch den Druck der Flüssigkeit bezw. der ins Faß eingelassenen gepreßten Luft oder Kohlensäure und gegen das Undichtwerden an dieser Stelle.
Diese Übelstände gleichzeitig zu beseitigen und ferner dabei auch die Benutzung einer größeren Anzahl verschiedenartig ausgebildeter Anstichkörper in einer und derselben Zapflochbüchse zu ermöglichen, ist der Zweck der Erfindung.
Sie besteht darin, daß sowohl der für den Verschlußstopfen bestimmte als auch der den Dichtungsring aufnehmende Teil leicht kegelförmig nach dem Faßinnern zu erweitert ist und daß oberhalb dieser Teile ein Gewinde angeordnet ist. An sich sind diese Einzelheiten bereits bekannt. Durch die gleichzeitige Verwendung derselben bei Zapflochbüchsen mit dreiteiliger Bohrung wird jedoch noch- außerdem erreicht, daß diese nicht nur für einzudrehende und einzuklemmende Anstichkörper, sondern auch für gewindelose Zapfhähne u. dgl. mit entsprechendem Dichtungsring benutzbar werden, die' ohne Zuhilfenahme des Gewindes im oberen Teil der Büchse lediglich durch einen mit der Hand auszuübenden Druck oder Stoß eingetrieben werden können.
Die neue Zapflochbüchse ist in den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung in einer Ausführungs-. form veranschaulicht.
Die aus' einem kegelstumpfförmigen, an seiner Mantelfläche mit Holzgewinde b versehenen Körper bestehende Zapflochbüchse a wird bündig in das Faßholz eingeschraubt. Das äußere Gewinde reicht bei der dargestellten Ausführungsform über den ganzen Mantel. Die Büchse kann aber auch am oberen Ende durch einen gewindefreien Rand verstärkt werden, der das Versenken der Büchse ins Faßholz begrenzt und die Abdichtung im Faßholz verstärkt. Die untere Stirnfläche ist glatt. Der untere Teil c der glatten Bohrung ist nach dem Faßinnern zu leicht kegelförmig erweitert und dient in bekannter Weise zur Aufnahme des Verschlußstopfens e, der mittlere Teil d der Bohrung ist weiter als der untere gehalten. Hierdurch entsteht zwischen dem oberen Rand des Teiles c und dem unteren des Teiles d eine ringförmige Fläche. Diese sowohl als auch die sich leicht kegelförmig nach außen verengende Wandung des Teiles d sind ebenfalls glatt gegossen oder abgedreht,
so daß jede von ihnen, in erster Linie aber die kegelförmige, gegebenenfalls aber auch die obere äußere Stirnfläche als Dichtungsfläche dienen kann. Oberhalb des Teiles d ist die Zapflochbüchse mit Gewinde f versehen, in welches z. B. der auf dem Rohrteil h eines Anstichkörpers sitzende Preßschieber zum Auseinanderdrängen des Dichtungsringes eingeschraubt werden kann, wie
ίο aus Fig. 3 ersichtlich. Beim Eindrehen des Preßschiebers i in die Zapflochbüchse wird der Fußring ο fest auf den inneren Absatz der Zapflochbüchse und gleichzeitig der Gummiring ρ auswärts gegen die Wandung der Bohrung d- gepreßt, so daß der Hahnkörper in der Zapflochbüchse gleichzeitig abgedichtet, festgestellt und gegen das Hinausdrängen durch den im Faß herrschenden Innendruck gesichert wird.
Für die neue Zapflochbüchse kann nicht nur der in Fig. 3 gezeichnete Anstichkörper, sondern auch alle diejenigen benutzt werden, welche entweder eingeklemmt oder eingedreht werden.
Auch kann die neue Zapflochbüchse mit flachem, in die bekannten K r ο m e r sehen Spundringe passenden Gewinde versehen werden und so als Spundlochverschluß dienen, in welchem Falle das Gewinde nicht über den ganzen Mantel zu reichen braucht, weil der Spund vor jeder Neufüllung eines Fasses ausgeschraubt und gereinigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Faßlochbüchse mit dreiteiliger Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß der engste, zur Aufnahme des Verschlußstopfens dienende Teil der Bohrung sich nach dem Faßinnern zu leicht kegelförmig erweitert und gleichzeitig der beim Anstechen den Dichtungsring des Anstichkörpers aufnehmende glattwandige mittlere Teil sich leicht kegelförmig nach außen verengt, während der dritte Teil mit Gewinde versehen ist, zu dem Zwecke, die Verwendung auch nicht mit Gewinde versehener Anstichkörper in Büchsen, die für solche mit Gewinde bestimmt sind, zu ermöglichen und ein gutes Festsitzen des Stopfens und Anstichkörpers bei erheb- · lichem . Überdruck im. Faß, sowie ein leichtes Eintreiben des Stopfens in dieses beim Anzapfen zu erreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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