DE170440C - - Google Patents

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DE170440C
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signal
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knee joint
electromagnet
armature
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/04Electrical locking and release of the route; Electrical repeat locks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

PATENTAMT.
Λ*170440 KLASSE 20«.
in BRAUNSCHWEIG.
Bei solchen Signalstellvorrichtungen, bei denen die Stellteile mit dem Signalarm, der Signalscheibe oder dergl. durch eine auf elektrischem Wege lösbare Kupplung derart zusammenhängen, daß die Möglichkeit des Stellens auf Fahrt oder das Fortbestehen der Fahrtstellung von dem jeweiligen Stromzustande einer elektrischen Leitung abhängt, ist die Anordnung getroffen, daß der Signalarm infolge der Wirkung eines Gewichtes aus der Fahrt- in die Haltstellung zurückstrebt, und sobald der elektrische Zustand der Überwachungsleitung sein Verweilen in der Fahrtlage nicht mehr erzwingt, in die HaItstellung zurückfällt. Besonders vorteilhaft hierfür ist die Einschaltung eines Kniegelenkes in das Gestänge, derart, daß eine Stellbewegung nur bei gestreckter Lage des Kniegelenkes erfolgen kann, während bei geknickter Lage keine Bewegungsübertragung möglich ist, wobei die Einknickung jedesmal erfolgt, wenn ein die Streckung sichernder Elektromagnet stromlos wird. Geschieht das während der Fahrtstellung des Signales, so fällt der Flügel in die Haltlage.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung dieser Art, die sich dadurch, kennzeichnet, daß das das Kniegelenk einknickende Gewicht gleichzeitig dazu dient, den Anker des für die Stellung und die Stellbarkeit des Signales maßgebenden Elektromagneten abzureißen.
Wie Fig. ι zeigt, wird ein besonderes Gewicht α angeordnet, das das Kniegelenk b des Gestänges durchzuknickeii bestrebt ist. Hieran wird es durch eine elektrische oder elektrisch zu steuernde Sperre, in dem dargestellten Beispiel durch einen Elektromagneten c, gehindert. So lange dieser von Strom durchflossen ist, kann also das Signal auf Fahrt gestellt werden (Fig. 2); befindet sich aber das Signal in der Fahrtlage, während der Elektromagnet stromlos wird, so knickt das Gewicht α das Kniegelenk b ein und zieht dadurch den Signalarm herab (Fig. 3). Ist das Einknicken des Kniegelenkes während der Haltlage des Signales erfolgt (Fig. 4), so läßt sich das Signal nicht auf Fahrt stellen, da das Kniegelenk durch die entsprechende Bewegung des Gestänges nur noch mehr eingeknickt wird.
Eine andere Ausführungsform zeigt die Fig. 5. Hier dient der Anker d des Elektromagneten gleichzeitig als Gewicht, wogegen in Fig. 6 der Elektromagnet c selbst das Gewicht bildet.
Bei der Ausführung nach Fig. 7, in der das Signal auf Halt gefallen dargestellt ist, sind die Rolle und die Schnur durch einen Winkelhebel e und eine Zugstange f ersetzt, während der Elektromagnet c auch hier als Gewicht dient.
Fig. 8 und 9 zeigen in der Fahrtstellung und in der Lage nach Rückfallen auf Halt
infolge der Stromlosigkeit des Elektromagneten c eine Ausführung, bei der das Kniegelenk nicht im Gestänge selbst, sondern in einer Abzweigung zwischen zwei Winkelhebeln g und h untergebracht ist.
In Fig. io ist eine Vorrichtung mit senkrechter Verschiebbarkeit des Elektromagnetgewichtes c und ebenfalls seitlich zwischen zwei Winkelhebeln g und h eingeschaltetem Kniegelenk b dargestellt.
Eine noch andere Ausführungsform zeigen schließlich Fig. il und 12, bei denen das Magnetgewicht und der zugehörige Anker d so angeordnet sind, daß sie bei der Verstellung des Signales auf Halt und auf Fahrt eine Schwenkbewegung vollführen, indem der Anker d mit dem einen Seiten lenker g des Gestänges fest verbunden ist. Hierbei gelangt das Magnetsystem beim Ziehen auf Fahrt in eine Lage, in der der Magnet, ebenso wie in den Fig. 6 bis .10, als Gewichtsbelastung dient. Fig. 11 zeigt die Haltstellung, Fig. 12 die Fahrtstellung, und die punktierten Linien der letzgenannten Figur zeigen die Lage nach Aufhören des Magnetstromes.
Statt der Elektromagnete können natürlich auch Sperrteile eingeschaltet werden, deren Auslösung auf elektrischem Wege erfolgt.
Die sonstigen Einrichtungen des Signales, namentlich seine Antriebvorrichtung, können beliebig gestaltet sein.
Bei sämtlichen Anordnungen wird das Gewicht oder der als solches dienende Elektromagnet oder Elektromagnetanker beim Stellen des Signales von Halt auf Fahrt nicht oder nur wenig gehoben.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Signalstellvorrichtung mit elektrischer Entkupplung und mit einem das Rückfallen des Signalteiles in die Haltlage durch Einknicken eines Kniegelenkes herbeiführenden Gewichte, dadurch gekennzeichnet, daß das das Kniegelenk einknickende Gewicht (a) gleichzeitig dazu dient, den Anker (d) des Elektromagneten
(c) von diesem zu trennen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (c) oder der Magnetanker
(d) als Gewicht dient.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht so angeordnet ist, daß es beim Ziehen des Signales von Halt auf Fahrt nicht oder nur wenig gehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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