DE181774C - - Google Patents

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DE181774C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 181774 KLASSE 20«. GRUPPE
KARL SZCZEPANSKI in JOSEFSDORF, O.-S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine der bekannten Einrichtungen zum Auslösen von Signalen oder der Bremse auf dem fahrenden Zuge, bei denen durch feste, auf der Strecke angeordnete oder nur bei Gefahr einstellbare Anschläge ein am Zuge befindlicher Anschlaghebel angehoben wird, der diese Bewegung auf ein Bremsgestänge überträgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein
ίο neuer eigenartig gebauter Anschlaghebel, der sich wie die Stromabnehmerstangen elektrischer Bahnen um eine vertikale Achse und für beide Fahrtrichtungen in wirksame Stellung um i8o° drehen läßt, außerdem aber in irgend eine Zwischenstellung gebracht werden kann," in der er nicht auf die Streckenanschläge auftrifft, so daß also die Vorrichtung durch eine derartige Einstellung der Hebel außer Betrieb gesetzt werden kann.
Eine Ausführungsform ist auf der Zeichnung in Ansicht dargestellt.
Der schräg nach unten gerichtete Schleifhebel α ist einarmig und um den Zapfen c drehbar. Durch den Zapfen b steht mit dem Schleifhebel α in gelenkiger Verbindung eine unter Federwirkung stehende, senkrecht verschiebbare Stange d, die entsprechend geführt und oben mit einer Pfanne versehen ist. Der untere rahmenartige Teil e, in dem der Schleifhebel α und die Stange d gelagert sind, ist in einem oberen feststehenden Rahmen f drehbar angeordnet, so daß er sich um seine senkrechte Achse beliebig einstellen läßt. Der Hebel kann daher, der jeweiligen Fahrtrichtung entsprechend, parallel zu den Schienen oder, wenn die Einrichtung außer Betrieb gesetzt werden soll, senkrecht oder beliebig schräg zu den Schienen eingestellt werden.
Der obere feststehende Rahmen f besitzt zwei ebenfalls senkrecht verschiebbar gelagerte und unter Federwirkung stehende Stangen g und h, auf denen lose ein Balken i aufliegt, an dem das die Bremse oder ein Signal beeinflussende Gestänge k angelenkt ist.
Wenn der Schleifhebel α in der gezeichneten Stellung auf einen Streckenanschlag trifft, so schwingt er um seinen Drehzapfen c und hebt die Stange d an, die ihre Bewegung auf die Stange g und weiter durch den Balken i auf die Stange k überträgt. Wird der untere Teil e gegen den oberen Teil f um i8o° umgelegt, so wird der Schleifhebel diesmal die andere Stange h und damit wieder den Balken i anheben. Die Wirkung auf das Gestänge k und somit auch auf die Bremse oder das Signal bleibt dieselbe. Soll die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt werden, so ist der Rahmen e um die senkrechte Achse nur so weit zu drehen, daß der Schleifhebel α aus dem Wirkungsbereich des Streckenanschlages gelangt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mechanische Einrichtung zum Auslösen von Signalen oder der Bremse auf dem fahrenden Zuge von der Strecke aus, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Zuge befindliche Anschlagkörper aus einem nach Art der Stromabnehmerstangen elek-
    irischer Bahnen um eine senkrechte Achse drehbaren Schleifhebel besteht, der sowohl wie diese aus der für eine Fahrtrichtung wirksamen Stellung in die für die andere Fahrtrichtung erforderliche um i8o° umgelegt, als auch durch Einstellung in eine Zwischenstellung aus dem Wirkungsbereich der Streckenanschläge entfernt werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifhebel (a) auf eine mit ihm in einem drehbaren Rahmen angeordnete, senkrecht verschiebbare Stange (d) einwirkt, die in den beiden wirksamen Stellungen des Schleifhebeis mit der einen oder der anderen von zwei ebenfalls senkrecht verschiebbaren, in einem festen Rahmen ihr gegenüber angeordneten Stangen (g und h) zusammenarbeitet, die ihrerseits das- die Bremse oder die Signale auslösende Gestänge (i, k) beeinflussen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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