DE16975C - Neuerungen an der unter Nr. 532 patentirten Gaskraftmaschine - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 532 patentirten Gaskraftmaschine

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DE16975C
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Germany
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gas
air mixture
gases
gas engine
working piston
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DENDAT16975D
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W. WEYHE in Bremen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine hat seitlich am Cylinder einen Kanal für den Zulafs des Gasgemenges, welcher etwas länger und weiter als bei der alten Lenoir'schen Maschine genommen wurde; die Zündung wird durch einen an der Mündung des Kanals überspringenden elektrischen Funken bewirkt. Die Gasverpuffung erfolgt in der Endstellung des Kolbens. Am Ende des Hubes herrscht im Cylinder eine geringe Spannung der Gase.
In der gezeichneten oberen Stellung des Kolbens, Fig. 1 und 2, ist der Kanal c mit Gasgemisch angefüllt; durch Ueberspringen eines elektrischen Funkens bei e wird dasselbe entzündet, und der entstehende Druck treibt den Kolben arbeitverrichtend vor. Die Gröfse des Kanals ist so bemessen, dafs der Kolben durch den Gasdruck nur etwa 2/3 eines Hubes vorgeschoben wird und bei seinem weiteren Vorgang, welchen das Schwungrad bewirkt, neues Gasgemisch durch Ventile am unteren Ende des Kanals c in diesen einsaugt.
Während des Kolbenrückganges bleibt das Ventil d geöffnet, und die verbrannten Gase werden ausgestofsen. Es erfolgt nun wieder die Entzündung etc. Die Strömung des angesaugten Gasgemisches ist bei dieser Wirkungsweise weit schwächer,· gleichmäfsiger und andauernder wie bei der älteren, und zwar infolge der als elastisches Zwischenmittel dienenden gröfseren Menge verbrannter Gase im Cylinder, womit erreicht wird, dafs eine geringere Mischung des Gasgemenges mit den im Kanal von der vorhergehenden Ladung verbleiden Verbrennungsgasen wie bei L en ο ir's Maschine erfolgt.
In Fig. 3 ist die Wirkungsweise der Gaskraftmaschine von L en ο ir, in Fig. 4 die der oben beschriebenen Maschine veranschaulicht.
Die gewöhnliche Anordnung der selbstthätigen Einlafsventile, wie sie in Fig. 5 gezeichnet ist, hat sich nach Angabe des Erfinders als unvollkommen herausgestellt, da das eintretende Gasgemisch den Kern α von verbrannten Gasen umgiebt, sich sofort mit denselben mischt und unentzündbar wird. Diesen Uebelstand soll die Anordnung eines Wulstes w beseitigen, durch welchen die Gase in einen Strahl vereinigt werden, der jedoch gleich bei seinem Uebertritt in den weiteren Kanal die Richtung verliert und sich gleichmäfsig auf die vorrückende Schicht verbrannter Gase legt. Hauptsache ist hierbei, das Einlafsventil, sowie den vom Wulst gebildeten Durchgang sehr grofs zu nehmen, damit keine starke, sondern eine äufserst sanfte, ruhige Einströmung, selbst bei schnellstem Gange der Maschine, stattfinde.

Claims (1)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    i. Die Wirkungsweise eines Gasmotors derart einzurichten, dafs während der ersten Zeit des Hinganges des Arbeitskolbens die Verbrennung eines Gas- und Luftgemisches und die Ausdehnung der erzeugten gespannten Gase stattfindet, und dafs während der letzten Zeit des Hinganges ein neues Gas-
    und Luftgemisch durch dieselbe Seite des Arbeitskolbens angesaugt wird, welche die Ausdehnung der Gase nutzbar machte, dafs dagegen beim Rückgang des Arbeitskolbens die Verbrerinungsgase ausgestofsen werden, wobei indessen das vorhin angesaugte Gas- und Luftgemisch in solcher Weise im Cylinder oder in einem mit diesem verbundenen Raum untergebracht ist, dafs dasselbe von den ausströmenden Verbrennungsgasen nicht nach aufsen mitgeführt werden kann.
    Die Vorrichtung, welche ein Mischen des angesaugten Gas- und Luftgemisches mit den Verbrennungsgasen verhindern soll, bestehend aus dem Wulst w.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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