DE569603C - Rueckdruck-Brennkraftturbine - Google Patents
Rueckdruck-BrennkraftturbineInfo
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- DE569603C DE569603C DEM114475D DEM0114475D DE569603C DE 569603 C DE569603 C DE 569603C DE M114475 D DEM114475 D DE M114475D DE M0114475 D DEM0114475 D DE M0114475D DE 569603 C DE569603 C DE 569603C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Rückdruck-Brennkraftturbine Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftturbine, die durch den Rückdruck der ausströmenden Verbrennungsgase in Umlauf versetzt werden soll. Die Erfindung besteht darin, daß zwischen je zwei Speichen des Laufrades zwei auf einer Achse hintereinanderliegende Zylinder sehnenartig eingebaut sind, deren Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange sitzen und von denen der eine Ansauge, Verdichtungs- und Verbrennungsraum ist, während der andere Druckluft enthält, die die Kolben, nachdem sie durch einen Hebel in der einen Richtung bewegt sind, wieder zurückbewegt. Durch jenen Hebel einerseits und die Druckluft anderseits wird der Kolben im Verbrennungszylinder hin und her bewegt, so daß er brennbares Gemisch ansaugen und verdichten kann. Außerdem wird nach der Erfindung der Kolben des Verbrennungszylinders im Augenblick der Verbrennung der Ladung in einfacher Weise durch zwei Sperrklinken festgehalten. Das Festhalten des Kolbens während der Verbrennung ist an sich bekannt. Dadurch, daß nach der Erfindung die festhaltenden Sperrklinken von dem Kolben selbst in die Rast in der Zylinderwand gedrückt werden, ist es nicht nötig, besonders zu bewegende Getriebe- oder Steuerungsteile hierfür vorzusehen. Außerdem .ermöglicht der Antrieb der Kolben durch einen an der Kolbenstange angreifenden Hebel, der bei Drehung des Laufrades von einem am Gehäuse gelagerten Anschlaghebel bewegt wird, eine einfache Leistungsregelung während des Ganges der Maschine, indem die Stellung des Anschlaghebels durch Verdrehen einer im Gehäuse gelagerten Spindel verändert wird, so daß er mit dem die Kolbenstange bewegenden Hebel kürzere oder längere Zeit in Berührung ist, was eine Veränderung des Hubes der Kolben zur Folge hat.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen die Abb. I die Turbine im Längsschnitt .9-A, Abb. II die Turbine im Querschnitt B-B, Abb. II I die Sperrklinken im Schnitt C-C und Abb. IV die Feststellvorrichtungen für Kolben und Auslaßventil.
- In ein mit der Welle i fest verkeiltes Laufrad 2 sind von Speiche zu Speiche zwei. hintereinander angeordnete Zylinder 3, q. sehnenartig eingebaut, deren Kolben 5, 6 durch eine gemeinschaftliche Stange 7 verbunden sind. Der Zylinder 3 enthält Druckluft oder auch eine auf den Kolben wirkende Feder B. Der Zylinder ¢ ist Verbrennungszylinder. Mit der Kolbenstange 7 ist ein am Laufrad 2 befestigter Gabelhebel 9 verbunden, dessen Unterarm 1o Nockenform besitzt. Dieser Nockenhebel i o wird von einem im Gehäuse der Maschine angeordneten Anschlaghebeli i durch dessen Rolle 12 mehr oder weniger zum Ausschlag gebracht, je nachdem die Spindel 13, die durch Handrad verstellt werden kann, den Anschlaghebel mehr oder weniger anhebt. Durch Verdrehen des Hebels 9, i o werden die Kolbenstange 7 und damit die beiden Kolben 5, 6 bewegt. Kolben 5 drückt hierbei die Druckluft oder die Feder 8 im Zylinder 3 zusammen, Kolben 6 hingegen saugt durch das in die hohle Speiche 1 ¢ eingebaute Saugventil 15, das durch die auf den Ventilkolben 16 wirkende, sich gegen Teller 17 abstützende Feder 18 auf seinen Sitz gedrückt wird, und durch die hohle Welle i sowie die hohle Seiche 1 ¢ brennbares Gemisch in den Zylinder ¢ ein. Die hohle Welle i steht durch die Bohrung 19 mit dem durch die Dichtung 2o an die Welle i angeschlossenen Vergaserrohr 21 in Verbindung. Sobald Rolle 12 des Hebels I i den Hebel i o beim Weiterdrehen des Laufrades nicht mehr berührt, wird durch den Druck der Luft ader der Feder Kolben 5 und damit auch der Kolben 6 zurückbewegt und die Ladung im Zylinder q, verdichtet, wobei sich Ventil 15 schließt. Hierauf erfolgt die Zündung durch Kerze 2¢, die über Schleifkontakt 22 und Leitung 23 mit Strom versorgt wird. Durch den Druck der Verbrennungsgase wird sodann Kolbenventil 25 im Kopf des Zylinders q. gehoben, das durch eine Feder 26 über Hebe127 während des Ansauge- und Verdichtungshubes auf seinen Sitz gedrückt wird. Das durch den Verbrennungsdruck gehobene Kolbenventil25 gibt einen Auspuffkanal28 frei, so daß die Verbrennungsgase unter Ausübung eines Rückdruckes auf das Laufrad ausströmen.
- Durch den Verbrennungsdruck wird gleichzeitig Kolben 6 in folgenderWeise festgestellt: Kolben 6 kann auf Kolbenstange 7 verschoben werden, zwischen Kolben und Kolbenstange ist eine Feder 29 angeordnet, die durch den Verdichtungsdruck nicht zusammengedrückt werden kann. Bei stärkerem Druck, wie dem Verbrennungsdruck, auf den Kolben 6 gibt jedoch die Feder 29 nach, da die Kolbenstange wegen des im Zylinder 3 herrschenden Druckes noch nicht zurückweicht, so daß der Kolben 6 sich auf der Kolbenstange verschiebt und auf zwei an der Kolbenstange 7 befestigte Sperrklinken 3o drückt und diese in eine Rast 31 des Zylinders ¢ drückt, was den Stillstand des Kolbens 6 zur Folge hat.
- Um bei nachlassendem Druck der Verbrennungsgase den Abschluß des Kanals 28 durch das Kolbenventil 25 zu verhindern und somit ein möglichst restloses Ausstoßen der Verbrennungsgase zu erzielen, ist an dem freien Arm des doppelarmigen Hebels' 27. eine an der Wand des Zylinders. q. entlanggeführte Stange 32 gelenkig angeschlossen, die an ihrem Ende eine Rast 33 hat. Sooft nun durch den Verhrennungsdruck das Kolbenventil 25 gehoben wird, verdreht gleichzeitig der Schaft des Kolbenventils 25 den Hebel 27, wodurch die Rast 33, die durch Gelenk 3¢ mit Stange 32 verbunden ist, durch Blattfeder 35 an einen Nocken am Zylinder q. einhakt und so lange festgehalten wird, bis beim Zurückgehen des Kolbens 6 in seine Ausgangsstellung ein an der Kolbenstange 7 befestigter Bolzen 36 die Rast 33 auslöst. Der durch Kolbenundichtigkeit entstehende Druckluftverlust im Zylinder 3 wird aus einer Druckluftvorratskammer 37 über Ventil 38 ersetzt. Die Druckluftvorratskammer 37 wiederum wird durch die Zuleitung 39 einer Luftpum2e gespeist, die an die Welle i ein-und ausschaltbar angeschlossen ist. Dadurch kann auch der Druck der Luft im Zylinder 3 beliebig eingestellt werden und dementsprechend auch die Höhe der Verdichtung des Gasgemisches im Zylinder verändert werden.
Claims (3)
- PATENTANsPRÜciir: i. Rückdruck-Brennkraftturbine, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Speichen des Laufrades (2) zwei auf einer Achse hintereinanderliegende Zylinder (3 und ¢) sehnenartig eingebaut sind, deren Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange (7) sitzen und von denen der eine (¢) Ansauge-, Verdichtungs-# und Verbrennungsraum ist, während der andere (3) Druckluft enthält, die die Kolben, nachdem sie durch einen Hebel in der einen Richtung bewegt sind, wiederzurückbewegt.
- 2. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (7) durch einen zweiarmigen Hebel (9) in einer Hubrichtung bewegt wird, der seinen Antrieb bei Drehung des Laufrades durch einen mit Rolle (12) versehenen, im Gehäuse gelagerten zweiarmigen Hebel erhält, dessen Lage zum Hebel (9) durch eine im Gehäuse gelagerte verstellbare Spindel verändert werden kann.
- 3. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennz6ichnet, daß der Ausströmkanal durch ein Kolbenventil (25) verschlossen ist, das durch einen mit Feder (26) belasteten Hebel (27) in der Schließstellung gehalten wird, während es, durch den Druck der Verbrennungsgase geöffnet, durch eine Rast (33) an der mit Hebel (27) verbundenen Stange (32) von einem Nocken am Zylinder so lange offen gehalten wird, bis die Rast beim Zurückgehen der Kolben in ihre Ausgangsstellung von einem an der Kolbenstange (7) angebrachten Bolzen (36) ausgelöst wird. q.. Rückdruck-Brennkraftturbine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungskolben (6) sich auf der mit ihm durch eine Feder verbun. denen Kolbenstange verschieben kann, wodurch an der Kolbenstange drehbar gelagerte Sperrklinken in Rasten der Zylinderwand gedrückt werden, was ein Festhalten des Kolbens bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM114475D DE569603C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Rueckdruck-Brennkraftturbine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM114475D DE569603C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Rueckdruck-Brennkraftturbine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569603C true DE569603C (de) | 1933-02-06 |
Family
ID=7328046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM114475D Expired DE569603C (de) | 1931-03-15 | 1931-03-15 | Rueckdruck-Brennkraftturbine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569603C (de) |
-
1931
- 1931-03-15 DE DEM114475D patent/DE569603C/de not_active Expired
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