DE2016804C3 - Vergaser fur Brennkraftmaschinen - Google Patents

Vergaser fur Brennkraftmaschinen

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DE2016804C3
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Robert Neal Rives Junction Mich. Balluff (V.St.A.)
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/06Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system
    • F02M7/08Means for enriching charge on sudden air throttle opening, i.e. at acceleration, e.g. storage means in passage way system using pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M3/00Idling devices for carburettors
    • F02M3/02Preventing flow of idling fuel
    • F02M3/04Preventing flow of idling fuel under conditions where engine is driven instead of driving, e.g. driven by vehicle running down hill
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description

Die Erfindung betrifft einen Vergaser für Brennkraftmaschinen, der über eine Ansaugleitung an mindestens einen Zylinder angeschlossen ist und der eine Absperreinrichtung aufweist, die bei Verzögerung die Brennstoffzufuhr unterbricht, uir \ der gleichzeitig mit einer Beschleunigerpumpe ausgerüstet ist, die bei Beschleunigung eine zusätzliche " rennsioil menge über mindestens zwei Düsen einspritzt, von denen mindestens eine stromab der willkürlich betätigbaren Hauptdrosselklappe des Vergasers in die Ansaugleitung mündet.
Bei einem bekannten Vergaser dieser Bauart (USA-Patentschrift 3 198 187) ist die eine der beiden Düsen, wie an sich üblich (vgl. USA.-Patentschrift 3 310 045), im Bereich der Hauptdrosselklappe, und zwar im vorliegenden Fall unmittelbar stromab der Vordrosselklappe, angeordnet, wogegen die andere Düse im Bereich der Leerlaufgemischeintrittsöffnungen stromab der Hauptdrosselklappe in die Ansaugleitung mündet. Die Verwendung zweier Düsen hat hierbei den Zweck, eine Gemischanreicherung in den verschiedenen Betriebszuständen, also auch bei Beschleunigungen aus dem Leerlauf sicherzustellen. Die Absperreinrichtung dient dazu, im sogenannten »Schiebebetrieb«, bei starker Verzögerung die Brennstoffzufuhr zu unterbrechen, um keinen unverbrannten Brennstoff mit den Abgasen auszustoßen und somit zur Verringerung der Luftverschmutzung beizutragen.
Nun hat es sich gezeigt, daß die Verwendung einer solchen Absperreinrichtung im Hinblick auf eine Wiederbeschleunigung im unmittelbaren Anschluß an eine Verzögerung von Nachteil ist. Während des Schiebebetriebs, bei dem die Brennstoffzufuhr unterbrochen ist, trocknen die Innenwände der Ansaugleitung aus (das heißt der üblicherweise vorhandene Brennstoffilm verschwindet), so daß trotz der zusätzlichen Brennstoffeinspritzung durch die Beschleunigerpumpe sich eine gewisse Verzögerung im Ansprechverhalten der Brennkraftmaschine ergibt. Es wurden bereits verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, um die Innenwände der Ansaugleitung bei einer auf eine Verzögerung folgenden Beschleunigung möglichst rasch wieder zu befeuchten. Alle diese Maßnahmen sind jedoch entweder zu aufwendig uder unvollkommen, so daß die Tendenz besteht, von der Verwendung einer Absperreinrichtung wieder wegzukoms men.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vergaser der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem in möglichst einfacher Weise die durch Ve.-wendung der Absperreinrichtung hervorgerufenen
ίο Verzögerungen im Ansprechverhalten der Brennkraftmaschine vermieden werden.
Dies wird bei einem Vergaser der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die stromab der Hauptdrosselklappe mündende Düse
nahe dem Zylindereinlaß angeordnet und deren Spritzrichtung auf das Einlaßventil hin ausgerichtet ist.
Bei dem ernndungsgemäßen Vergaser wird somit ein Teil der von der Beschleunigerpumpe geförderten Brennstoffmenge unmittelbar am Zylindereinlaß in Richtung auf das Einlaßventil in den Ansaugluftstrom eingespritzt. Hierdurch wird in einfacher Weise die Schwierigkeit, die durch Trocknung der Wände der Ansaugleitung bei Betätigung der Absperreinrich-
tung bei üblichen Vergasern entsteht, vermieden. Die Zeitspanne, die der im Bereich der Vordrosselklappe eingespritzte Brennstoff benötigt, um gemeinsam mit der angesaugten Luft bis zum Zylindereinlaß zu strömen, wird hierdurch ausgeschaltet. Dadurch, daß die zusätzliche Brennstoffteilmenge in Richtung auf das Einlaßventil eingespritzt wird, wird sichergestellt, daß der Brennstoff augenblicklich verwirbelt und somit zerstäubt wird. Die erfindung^gemäße Lösung zeichnet sich durch ihre konstruktive Einfachheit aus, da lediglich eine Zweigleitung von der Beschleunigerpumpe zum Zylindereinlaß geführt werden muß.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Schnitt durch das Ansaugsystem einer Brennkraftmaschine,
F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1.
Das schematisch dargestellte Ansaugsystem einer Brennkraftmaschine 11 enthält einen oder mehrere Zylinder 12, eine Einlaß- oder Ansaugleitung 13 mit mehreren jeweils zu einem Zylinder 12 führenden Saugstutzen 14 und einen Vergaser oder eine andere Gemischerzeugungseinrichtung 15, die der Ansaugleitung 13 Brennstoff zuführt. Zusätzlich ist eine nicht gezeigte Absperreinrichtung bekannter Bauart vorgesehen, die in Betriebszuständen starker Verzögerung den Brennstofffluß vom Vergaser 15 zur Ansaugleitung 13 unterbricht. Es kann jede der zu diesem Zweck bekannten Absperreinrichtungen verwendet werden und aus diesem Grund ist eine derartige Einrichtung nicht dargestellt. Im allgemeinen sprechen derartige Einrichtungen auf den Unterdruck in der Saugleitung an und unterbrechen dip Brennstoffzufuhr 'zur Ansaugleitung 13, wenn der Unterdruck in der Saugleitung einen vorgegebenen Wert überschreitet. Die Brennstoffunterbrechung kann durch Ventile in den Leerlaufleitungen des Vergasers 15, z. B. durch Nebenluftöffnungen bewirkt werden.
Wie bereits erwähnt, enthält die Ansaugleitung 13 mehrere getrennte Saugstutzen 14, die die entsprechenden Zylinder 12 mit einem brennbaren
Gemisch versorgen. Der Gemischstrom zu den Zylindern 12 wird durch eines oder mehrere Tellerventile 16 gesteuert, die an der Mündung einer Einlaßöffnung 17 im Zylinderkopf 18 der Maschine zugeordnet sind.
Der Vergaser 15 enthält eine Hauptdrosselklappe 19, die die Menge des durch den Vergasciansaugkanal 21 strömenden Brennstoffluftgemischs steuert. In diesen Ansaugkanal 21 gelangt der Brennstoff aus einer Brennstoffkammer 22 über eine oder mehrere Brennstoffleitungen, die eine Leerlauf- und eine Hauptbrennstoffleitung enthalten können (nicht gezeigt). Der Vergaser 15 enthält zusätzlich eine Be-
die
der 12 uesaugt, wenn die Maschine als Pumpe arbeitet/und"der Ausstoß unverbrannter Kohlenwasserstoffe mit den Auspuffgasen wird vorübergehend beträchtlich und dann vollständig umerbunden. Während eines solchen Betriebszustandes werden jedoch sämtliche Flüssigkeitstropfen, d.e s, h möglicherweise in den Saugstutzen 14 angesammelt haben, über die Zylinder 12 abgeführt, so daß d.e di knet we
Saugstutzen 14 vollständig getrocknet werden. Wenn die Drosselklappe 19 erneut geöffnet wird tritt cn geringer aber dennoch ins Gewicht fallender Ze,, verlust auf. bevor der Brennstoff wieder vom Ve,-aaser 15 über die Saugstutzen 14 zu den Zylindern 12 eunigerpumpe be- gelangt. Wenn auch die Beschleunigungspumpe U
schleunigerpumpe 23. Die Besci.ieumtiemuiiiue ue- ttiüngi. ....... . r .ι, >„ Rr.nn
steht aus einer Bohrung 24. in der ein Kolben 25 .5 während dieses Betriebszustandes zuseid cn Ban ν
angeordnet ist. Der Kolben ist mit einer Kolben- stoff in den Vergaseransaugkanal-1 fordert nt U ..
stange 26 verbunden, welche an das nicht aezeigtc noch ein derartiger Zeit- und Leistunusseriusi «.
Gaspedalgestänge angeschlossen ist, über welches die daß das Betriebsverhalten der zugenon3en vi.rnr.n-
Hauptdrosselklappe 19 betätigt wird. Wenn sich die nungskraftmaschine gestört w: i.
Hauptdrosselklappe 19 schließt, wird de Kolben 25 ao Um dieses ungünstige Betnetsverhalten aus,,i-
in der Bohrung 24 in die in Fig. I gezeißte Stellung .schalten, sind in jedem Saugstutzen 14 nahed^τ,
nach oben gezogen, und Brennstoff wird'über einen Ventil 16 Einspritzdüsen 33 vorgesehen, h nt Le tun.
Kanal 27, in welchem ein federbelastetes Kugel- 34 führt von jeder der Einspritzdüsen.zu Liner Le
Rückschlagventil 28 angeordnet ist, in die Bohrung meinsamen Versorgungsleitung ij> <r ι e.-j, ακ .n
24 eingesaugt. Wenn die Drosselklappe 19 rasch ge- a5 den zur Auslaßdüse 32 fuhrenden Kanal der Hc-
öffnet wird, wird der Kolben 25 nach unten sedrückt schleunigungspumpe 23 mundet. Wenn daher de K,
und der Brennstoff wird aus der zylindrischen Bohrung 24 über einen Kanal 29, vorbei an einem Rückschlagventil 31 und über einen Auslaß 32 in den Ansaugkanal 21 befördert.
Wie bereits erwähnt, enthält der Vergaser 15 eine Absperreinrichtung, die während starker Verzögerungen den Brennstofffluß vom Vergaser 15 zur Ansaugleitung 13 unterbricht. Infolgedessen wird im
schleunieungspumpe23 betätigt wird, führt sie zusätzlich zu. ^Abgabe von zusätzlichem Brennstoff an den Vergaseransaugkanal 21 unmittelbar jedem der Z> linder 12 über die geöffneten Einlaßventile 16 Brennstoff zu Diese Brennstoffzufuhr stellt so lange eine ausreichende Maschinenleistung sicher, wie der Hauptbrennstoff an Zeit benötigt, um vom Vergaser 15 über die Saugstutzen 14 in die Zylinder der
saugleitung 13 unterbricht. Infolgedessen wird im
wesentlichen kein brennbares Gemisch in die Zylin- 35 Brennkraftmaschine zu gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vergaser für Brennkraftmaschinen, der über eine Ansaugleitung an mindestens einen Zylinder angeschlossen ist und der eine Absperreinrichtung aufweist, die bei Verzögerung die Brennstoffzufuhr unterbricht, und der gleichzeitig mit einer Beschleunigerpumpe ausgerüstet ist, die bei Beschleunigung eine zusätzliche Brennstoffmenge über mindestens zwei Düsen einspritzt, von denen mindestens eine stromab der willkürlich betätigbaren Hauptdrosselklappe des Vergasers in die Ansaugleitung mündet, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die stromab der Hauptdrosselklappe (19) mündende Düse (33) nahe dem Zylindereinlaß (17) angeordnet und deren Spritzrichtun j auf das Einlaßventil (16) hin ausgerichtet ist.
DE2016804A 1969-04-29 1970-04-08 Vergaser fur Brennkraftmaschinen Expired DE2016804C3 (de)

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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977