DE169153C - - Google Patents
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- DE169153C DE169153C DENDAT169153D DE169153DA DE169153C DE 169153 C DE169153 C DE 169153C DE NDAT169153 D DENDAT169153 D DE NDAT169153D DE 169153D A DE169153D A DE 169153DA DE 169153 C DE169153 C DE 169153C
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- receiver
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- pointer
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B19/00—Mining-hoist operation
- B66B19/06—Applications of signalling devices
Landscapes
- Selective Calling Equipment (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JKl 169153 -KLASSE 74c.
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Bei Fernkommandoanlagen, welche in der Weise arbeiten, daß ein von einer Stelle abgegebenes
Kommando wauf dem Wege zur .Endstelle eine oder mehrere Zwischenstellen
5· durchläuft, welche das erhaltene Signal mittels eigener Gebeapparate weitergeben, ist es.
von Wichtigkeit, die Weitergabe des Befehls· gegen Störungen zu sichern, welche das
Kommando fälschen können. Solche Störungen sind bei der bekannten einfachen Einrichtung,
wo Geber und Empfänger der Zwischenstelle mit gleichartigen Skalen ausgerüstet
sind, deren Zeiger zum Zwecke der Weitergabe in korrespondierende Stellungen.
zu bringen sind, nicht völlig ausgeschlossen. Die bekannten Rückmeldevorrichtungen andererseits,
durch welche der rückwärtigen Station die Kontrolle der richtigen Weitergabe ermöglicht wird, bedingen eine Komplizierung
der Anlage, während es wünschenswert ist, diese so einfach wie möglich zu ■ gestalten.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine einfache Anordnung ohne Rückmeldung, bei
welcher nicht nur vollkommene Sicherheit für die richtige Befehlsweitergabe gegeben
ist, sondern auch nach erfolgter Weitergabe des Befehls die Apparate der Zwischenstelle
sich wieder in der Ruhelage befinden, ohne daß eine besondere Manipulation auf der
Zwischenstelle oder einer anderen Station hierzu notwendig ist. Das System weist daher
alle Vorteile auf, weiche der ersterwähnten einfachsten Anordnung eigen sind, ohne die
Nachteile der letzteren zu besitzen, ermöglicht aber außerdem einen bedeutend schnelleren
Betrieb, da die Zwischenstelle sofort nach
Erledigung eines Signals wieder empfangsbereit ist. Die Sicherheit für richtige Befehlsweitergabe ist dadurch erzielt, daß der auf
der Zwischenstelle angeordnete Empfänger derart in Abhängigkeit von dem zur Weitergabe
des Signals dienenden Geber angeordnet ist, daß beim Betriebe des Gebers zugleich
eine der Bewegung" des Geberorgans entsprechende Zurückführung des Empfängers bewirkt
wird. Die Bewegung des Geberorgans ist· beendet und das Kommando richtig weitergegeben,
wenn der Empfänger bis in die Ruhelage zurückgebracht ist. Hiermit ist zugleich
der Empfänger wieder in Bereitschaft gebracht, um ein neues Kommando aufzunehmen.
Beispielsweise können zweckmäßig die Empfänger als Klinkenwerke ausgebildet werden, welche durch aufeinander folgende
Stromstöße betrieben werden, womit der Vorteil verbunden ist, daß die Geber, die Form
einfacher Stromschlußschalter (Tasten), erhalten können und zum Betriebe der Empfänger
nicht mehr als zwei Leitungen erforderlich sind.
Um auch den Empfänger der Endstelle vor dein Eintreffen eines neuen Kommandos
selbsttätig in die Ruhelage zurückzuführen—. was zur richtigen Einstellung des Zeigers
beim folgenden Kommando erforderlich ist —,
werden ferner die Empfänger je zweier aufeinander folgender Stationen mittels eines
elektromagnetischen Schaltwerkes derart in Abhängigkeit voneinander gebracht, daß bei
der Einstellung eines Signals an einem Empfänger zugleich der in Richtung der Befehlsweitergabe
nächstfolgende Empfänger momentan in die Ruhelage zurückgeführt wird, wenn dies nicht bereits durch die Weitergäbe
des Kommandos, wie beschrieben, bewirkt wurde, d. h. wenn diese Station die Endstelle für eine frühere Befehlsübermittlung
bildete.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. ι schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei welcher die Empfänger ^1 ^2
als Klinkenwerke, die Geber als Tasten t tk I2
ausgebildet und der Empfänger ^2 der Endstation
mit der erwähnten Rückstellvorrichtung ausgerüstet sind. Die letztere ist schematisch
als Elektromagnet ρ angedeutet und im einzelnen aus Fig. 2 ersichtlich, welche
zugleich die Einrichtung des Klinkenwerkes erkennen läßt.
Die Fig. 2 stellt einen Empfänger dar, welcher so eingerichtet ist, daß die mit demselben
ausgerüstete Station beliebig als Endstelle oder Zwischenstelle arbeiten kann. Die
Kommandosignale werden durch Einstellung eines Zeigers α auf einer Ziffernskala b gegeben,
indem mittels einer der einzustellenden Ziffer entsprechenden Anzahl Stromstöße der
Elektromagnet c erregt und durch den Anker d desselben mittels Klinke e das Zahnrad
/ schrittweise gedreht wird, auf dessen Welle der Zeiger α befestigt ist. Der eingetragene
Pfeil zeigt die Drehrichtung an. Ein anderer Elektromagnet g kann in gleicher
Weise mittels seines Ankers h und Klinke i das Zahnrad k drehen, welches starr mit dem
Rad/ verbunden ist und somit bei Erregung des Elektromagneten g den Zeiger α in der
dem Pfeil entgegengesetzten Richtung mitnimmt. Zufolge gleicher Ausbildung der Schaltwerke d e und h i und gleicher Zähnezahl
der Räder/ und k sind die Schritte des Zeigers auf der Skala in beiden Drehrichtungen
gleich, so daß durch aufeinander folgende gleich viele Ankerhübe der Magnete der Zeiger nach einem Vorwärts- und Rückwärtsgang
die frühere Stellung wieder erreicht. Sind beide Schaltwerke außer Tätigkeit, so können sich die Räder'/ und k frei
zwischen den Klinken e und i hindurchdrehen.
Eine Reibungsbremse s hält in der Ruhelage des Apparates die Einstellung des Zeigers
ohne weitere Sperrung aufrecht. Die Welle der Zahnräder kann ferner mittels eines Zahntriebes
m und eines in denselben eingreifenden Zahnsegmentes η durch den Anker 0 eines
dritten Elektromagneten ρ gedreht werden, und zwar kann auf diese Weise mittels eines
einzigen Ankerhubes der Zeiger von einer beliebigen Stelle der Skala auf Null zurückgestellt
werden.
Die Schaltung der Elektromagnete c g ρ im Stromkreis ist aus Fig. 1 ersichtlich, in welcher
diese mit der gleichen Bezeichnung eingetragen sind. Die Figur stellt eine Grubensignalanlage
dar, bei welcher die beiden Grubensohlen S1 Sn ihre Befehle an' die
Hängebank H geben, von welcher dieselben an die Maschinenstation M weitergegeben werden.
Die Anlage ist in dem Augenblicke dargestellt, wo nach Übermittlung eines durch
Ziffer 5 der Empfängerskalä bezeichneten Kommandos an die Maschinenstation und
Ausführung desselben durch letztere z. B. die Sohle / bereits wieder ein Kommando mittels
Ziffer 3 der Empfängerskala an die Hängebank gegeben hat. Auf Sohle / ist zu diesem
Zwecke Taste ^1 dreimal gedrückt worden, wodurch zufolge eines dreimaligen Stromflusses
vom -f- Pol der Stromquelle q über
Leitung i, Taste f,, Elektromagnet c des Empfängers
^1, Elektromagnet ρ des Empfängers ^2
und Leitung 2 zum — Pol von q der Empfängerzeiger
der Hängebank H, wie bei Fig. 2 beschrieben, auf die Ziffer 3 der Skala eingestellt
wurde. Durch den ersten dieser Stromflüsse ist zugleich der Elektromagnet ρ
von ^2 erregt und hierdurch der Empfängerzeiger
der Maschinenstation von 5 auf ο zurückgestellt worden, so daß dieser Empfänger
zur Einstellung eines neuen Signals bereit ist. Die Weitergabe des Kommandos 3 von der
Hängebank zum Maschinenhaus erfolgt durch gleichfalls dreimaliges Drücken der Taste t
der Hängebank. Durch die hierbei vom -j- Pol der Stromquelle q über Leitung 1,
Taste t, Elektromagnet g von ^1, Elektromagnet
c von ^2 und Leitung 2 zur Stromquelle
q zurückerfolgenden drei Stromsendungen wird i. der Empfängerzeiger von ^1
schrittweise bis in die Ruhelage bei ο zurückgedreht, 2. zugleich der Empfängerzeiger
von ^2 schrittweise auf Ziffer 3 der Skala
vorwärtsgerückt. Die Maschinenstation ist sonach in der Lage, den erhaltenen Befehl
auszuführen, während die Hängebank bereit ist, ein neues Signal zu empfangen.
Die Weitergabe des Befehls von Han M erfolgt, wie ersichtlich, ganz mechanisch, indem
die Hängebank ihre Taste t wiederholt niederdrückt, bis der Zeiger von ^1 in die
Ruhelage bei ο zurückgelangt ist. Alsdann ist notwendigerweise der Zeiger von ^2 auf
das gleiche Skalenfeld eingestellt, auf welchem vorher der Zeiger von ^, stand. Eine Fälschung
des Signals durch irrtümliches Ab-
lesen ist also selbst bei ungeübtem Personal völlig ausgeschlossen.
' In dem Ausführungsbeispiel ist M ständig Endstelle, H ständig Zwischenstelle für den
Verkehr, daher ist der Empfänger ^2 lediglich
mit den Elektromagneten c und ρ der Fig. 2 ausgerüstet, während ^1 nur die Elcktromagnete
c und g besitzt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch Hinzufügung eines
ίο Elektromagneten g bei ■ %3 auch diese Station
in der Lage sein würde, einen empfangenen Befehl in gleicher Weise, wie ^1 an eine
dritte (nicht gezeichnete) Station weiterzugeben, also nach Belieben eine End- oder
Zwischenstelle zu bilden. Für eine derartige Station ist ein" Empfänger nach Fig. 2 unmittelbar
verwendbar.
Fig. 2 stellt selbstverständlich nur eine mögliche Ausführungsform für den Empfänger
dar, weicher beispielsweise, auch — unter Anwendung der bekannten Kontaktwerke als
Geber an Stelle der Tasten — als Drehfeldfernzeiger oder Motorapparat nach den bekannten
Systemen ausgebildet werden kann.
Es ist nur erforderlich, daß die erfindungsgemäße Einwirkung des Geberorgans auf
den Empfänger stattfindet, was in jedem Falle mittels mechanischer oder elektrischer
Kupplung erzielt werden kann.
Claims (2)
1. Sicherheitsschaltung für Fernkommandoanlagen , bei welchen der Befehl
durch Zwischenstellcn weitergegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der
Zwischenstelle (H) angeordnete Empfänger (^1) derart in Abhängigkeit von dem
zur Weitergabe des Signals dienenden Geber (t) angeordnet ist, daß beim Betriebe
des Gebers (t) zugleich eine der Bewegung des Geberorganes entsprechende Zurückführung des Empfängers (^1) bewirkt
wird, zum Zwecke, durch die Einstellung des Empfängers in die Ruhelage die richtige Weitergabe des Befehls anzuzeigen.
2. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Richtung
der Befehlsweitergabe liegende letzte Empfänger (^2), welcher in der Kornmandostellung
verbleibt, bei Einstellung eines neuen Kommandos am vorhergehenden Empfänger (\x) mittels einer
hierbei ausgelösten elektromagnetischen Vorrichtung (p) augenblicklich in die
Nullstellung zurückgeführt wird, zum Zwecke, die richtige Einstellung des nächsten Kommandos zu sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169153C true DE169153C (de) |
Family
ID=434304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169153D Active DE169153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169153C (de) |
-
0
- DE DENDAT169153D patent/DE169153C/de active Active
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