DE16743C - Apparat zur Inbetriebsetzung und zum sofortigen Anhalten von Näh-, Strick- oder ähnlichen Maschinen - Google Patents
Apparat zur Inbetriebsetzung und zum sofortigen Anhalten von Näh-, Strick- oder ähnlichen MaschinenInfo
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- DE16743C DE16743C DENDAT16743D DE16743DA DE16743C DE 16743 C DE16743 C DE 16743C DE NDAT16743 D DENDAT16743 D DE NDAT16743D DE 16743D A DE16743D A DE 16743DA DE 16743 C DE16743 C DE 16743C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/14—Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
- D05B69/16—Devices for changing speed or for reversing direction of rotation mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
VICTOR GUSTAVE JURION in LILLE (Frankreich).
ähnlichen Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1881 ab.
Der Haupttheil dieser Vorrichtung ist eine Bremse, welche von einem bei L in dem Gestell
A B drehbar gelagerten Hebel k beeinflufst wird. Die Hauptwelle E wird durch zwei
Lager C und D unterstützt und trägt an der einen Seite die angetriebene Riemscheibe F,
an ihrem anderen Ende eine Schnurrolle G, die ihre Bewegung mittelst der Schnur je auf die
zweirinnige Schnurrolle H überträgt. Diese Schnurscheibe H sitzt auf der kurzen Welle D1,
welche im Hebel k gelagert ist, und giebt durch eine Schnur z, welche in der zweiten
Rinne läuft, ihre bewegende Kraft an die zu betreibende Maschine ab.
Der Hebel k kann unter der Einwirkung eines Gabelhebels M, welcher am Fufstritt JVN1
durch die Schraube ff1, Fig. 2, befestigt ist, schwingen. Er trägt etwa in der Mitte seiner
Länge eine armartige Verbreiterung, in welcher sich längliche Ausschnitte 0 ol befinden, durch
die zwei Kopfschrauben IT1 hindurchgehen.
Diese Schrauben II1 sind in das Gestell eingeschraubt
und dienen zur genauen Führung des Hebels k; sie gestatten dem letzteren infolge
der. langen Löcher 0 o1 eine freie Bewegung
von rechts nach links, so dafs er der bewegenden Schnurrolle G genähert oder von derselben
entfernt werden kann.
Auf der Bremse P, die an dem Gestell A B
befestigt ist, befindet sich, mittelst zweier Schrauben »S angeschraubt, eine flache, ihrer Länge
nach gebogene Feder RR1, welche einer besonderen
glatt abgedrehten Fläche der Schnurscheibe H gegenübersteht.
Eine Schraubenfeder T zieht den Hebel k
beständig in der Richtung des Pfeiles T1, strebt
also, die Schnur oder den Riemen jy schlaff zu machen und die Scheibe H gegen den glatten
Theil der Feder RR1, welche von der festen
Bremse gehalten wird, zu drücken. Auf diese Weise wird der Gang der Maschine verlangsamt
bezw. vollständig aufgehoben.
Um die Maschine in Bewegung zu setzen, reicht es hin, auf den vorderen Theil JV des
Fufstrittes in der Richtung des Pfeiles U zu treten. Der gabelförmige Hebel M dreht sich
demzufolge in der Richtung des Pfeiles V und bewirkt dadurch die Bewegung des Hebels k
um seine Axe L nach derselben Richtung. Die Schnurrolle H wird in der Richtung V1 mitgenommen,
entfernt sich von der festen Bremse P und berührt nur noch den äufsersten Theil x1
der Feder R. Drückt man stärker auf den Fufstritt, so wird die Schnur y stärker angezogen,
die Scheibe ff entfernt sich gänzlich von der Bremse P und der Feder RR1, und
die Maschine gelangt in schnelle Bewegung.
Um eine langsamere Bewegung hervorzurufen, verfährt man im entgegengesetzten Sinne, d. h.
man läfst allmälig nach, auf den vorderen Theil iVdes Fufstrittes zu wirken; die Schraubenfeder
T zieht den Hebel k in der Richtung des Pfeiles T1, die Feder R beginnt mit ihrem
äufseren Theile x1 auf der Schnurrolle H zu
reiben, und das Seil y wird nach und nach schlaffer, so dafs man nach Bedürfhifs nur noch
einen, zwei oder drei Stiche machen kann.
Um die Maschine in ihrer gröfsten Geschwindigkeit sofort anzuhalten, zieht man schnell den
Fufs gänzlich vom Fufstritt fort, die Schraubenfeder T führt den Hebel k sofort in seinen
Ruhestand, und indem sie dadurch die Scheibe H gegen die Feder R R1 der festen Bremse P
drückt, bewirkt sie ein sofortiges Anhalten der Maschine.
Die beschriebene Vorrichtung findet Anwendung für die verschiedenartigsten Maschinen,
welche unter denselben Bedingungen arbeiten wie die in der Zeichnung beispielsweise atigenommene
Näh- oder Stickmaschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die den Gang der Maschine regelnde Bremse, bestehend aus einem Hebel k, Welcher den Zapfen trägt, auf welchem sich die Bewegungsscheibe H der Maschine befindet, und derart wirkt, dafs die über diese Scheibe gehende Betriebsschnur je nach dem Ausschlage, welcher dem Hebel k durch einen Fufstritt mitgetheilt wird, sich spannt oder erschlafft, in Verbindung mit einer Feder RR1, welche von dem festen Bremsstücke P gehalten wird, und gegen welche eine Feder T die erwähnte Scheibe H heranzuziehen strebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16743C true DE16743C (de) |
Family
ID=293718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16743D Active DE16743C (de) | Apparat zur Inbetriebsetzung und zum sofortigen Anhalten von Näh-, Strick- oder ähnlichen Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16743C (de) |
-
0
- DE DENDAT16743D patent/DE16743C/de active Active
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