DE167121C - - Google Patents

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DE167121C
DE167121C DENDAT167121D DE167121DA DE167121C DE 167121 C DE167121 C DE 167121C DE NDAT167121 D DENDAT167121 D DE NDAT167121D DE 167121D A DE167121D A DE 167121DA DE 167121 C DE167121 C DE 167121C
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solenoid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/22Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in two directions over the same pair of rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalvorrichtung für eingleisige Strecken mit einer von beiden Enden der Strecke aus durch den einfahrenden Zug oder Wagen elektrisch gesteuerten Schaltvorrichtung. Diese besitzt bekanntlich zwei Elektromagnete, von denen, je nachdem der Zug von der einen oder anderen Seite in die eingleisige Strecke einfährt, der eine oder andere erregt wird und
xo den zugehörigen Signalstromkreis öffnet oder schließt.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Vorrichtung versagt, sobald zwei Züge aus entgegengesetzten Richtungen gleichzeitig in die eingleisige Strecke einfahren.
Dieser Ubelstand wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß ein Elektromagnet kräftiger als der andere wirkt.
In der Anlage ist eine Ausführungsform
ao der Erfindung dargestellt, bei der die Elektromagnete an gleich langen Hebelarmen wirken und bei der durch den Signalstrom Lampen zum Aufleuchten gebracht werden.
α ist die Fahrleitung, die auf der eingleisigen .Strecke aus einem und auf den zweigleisigen Strecken aus zwei nebeneinander liegenden Drähten besteht. An den Enden der eingleisigen Strecke befinden sich die Signallampen f, h und g, i, von denen f, i rotes und g, h grünes Licht zeigen. In einer gewissen Entfernung vor den Signallampen liegen neben der Fahrleitung die Schleifstücke b, c und d, e; jene sind über das Solenoid k und diese über das Solenoid / der Schaltvorrichtung mit der Rückleitung verbunden. Von diesen Solenoiden ist k kräftiger ausgeführt als /. η ist eine Scheibe, auf welcher die Schleifringe ο, ρ zur elektrischen Verbindung der Stromschlußstücke u, s oder t, ν isoliert sitzen. Der Umfang der Scheibe ist gezahnt, und in die Zähne greifen die durch die Solenoide k und / gesteuerten Klinken q und r ein. Die hintereinander geschalteten Signallampen f, g sind einerseits mit dem Stromschlußstück ν und anderseits mit Erde verbunden, und die hintereinander geschalteten Signallampen Ji1 i liegen in gleicher Weise zwischen dem Stromschlußstück u und Erde.
Die Wirkung der Signalvorrichtung ist folgende:
Ist die eingleisige Strecke frei, so nimmt die Schaltvorrichtung m die gezeichnete Lage ein; die Lampenstromkreise sind bei u, s und t, ν unterbrochen, und es kann daher ein Wagen von beiden Seiten in die eingleisige Strecke einfahren. Kommt er von rechts und verbindet hierbei das Schleifstück d mit der Fahrleitung, so fließt vorübergehend ein elektrischer Strom aus der Oberleitung durch das Schleifstück d und das Solenoid / zur Erde, die Klinke r wird entgegen einer Rückstellkraft hochgezogen und die Scheibe η um einen Zahn links herumgedreht; der Schleifringp verbindet die Stromschlußstücke t und v, wodurch der Stromlauf: Oberleitung α, Stromschlußstück t, Schleifring p, Stromschlußstück v, Lampen f und g, Erde hergestellt wird. Die rot aufflammende Lampe/ sperrt nunmehr die eingleisige Strecke für entgegenkommende Wagen, während die grün brennende
Lampe g sie für die in gleicher Richtung fahrenden Wagen mit der Bestimmung frei läßt, daß vorsichtig gefahren wird. Fährt
. der Wagen aus der eingleisigen Strecke heraus und verbindet dabei vorübergehend das . Schleifstück b mit der Oberleitung a, so wird der das Solenoid k durchfließende Strom die Klinke q hochziehen und die Scheibe η um einen Zahn in die gezeichnete Lage zurückdrehen; der Signalstrom wird unterbrochen und die Einfahrt in die eingleisige Strecke für beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben. Fährt der Wagen von links in die eingleisige Strecke ein, so wird durch die Verbindung des Schleifstückes c mit der Oberleitung α zuerst das Solenoid k erregt und die Scheibe η aus der gezeichneten Lage um einen Zahn rechtsherum gedreht. Die Stromschlußstücke u und s werden durch den Schleifring 0 verbunden und der Stromlauf: Oberleitung, Stromschlußstück s, Schleifring 0, Stromschlußstück u, Signallampen h, i, Erde hergestellt. Die rot aufflammende Lampe i sperrt jetzt die eingleisige Strecke von rechts, während die grün brennende Lampe h das vorsichtige Nachfahren eines zweiten von links kommenden Wagens gestattet.
Werden die Schleifstücke c und d gleichzeitig durch je einen Wagen mit der Oberleitung verbunden, so werden auch die beiden Solenoide k und / gleichzeitig erregt. Da jedoch das Solenoid k stärker als I ist, so wird die Scheibe η rechtsherum gedreht, wodurch die eingleisige Strecke für den von rechts kommenden Wagen gesperrt wird und der von links kommende das Vorfahrtrecht erhält.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Signalvorrichtung für eingleisige Strecken mit einer von beiden Enden der Strecke aus durch einfahrende Züge elektrisch gesteuerten Schaltvorrichtung, die, je nachdem ein Zug von der einen oder anderen Seite in die eingleisige Strecke einfährt, verschiedene Signalstromkreise mittels besonderer Elektromagnete öffnet oder schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete mit verschiedener Kraft auf den die Signalstromkreise bedienenden Schalter wirken, um den aus einer Richtung kommenden Zügen das Vorfahrtrecht zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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