DE166995C - - Google Patents

Info

Publication number
DE166995C
DE166995C DENDAT166995D DE166995DA DE166995C DE 166995 C DE166995 C DE 166995C DE NDAT166995 D DENDAT166995 D DE NDAT166995D DE 166995D A DE166995D A DE 166995DA DE 166995 C DE166995 C DE 166995C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
eyelet
vehicles
arm
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166995D
Other languages
English (en)
Publication of DE166995C publication Critical patent/DE166995C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/14Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/16Control devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

(914-UT(JFM«t hat. csan-jvvv\X\\\\g
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Kupplungen mit festem Haken und drehbarer Kuppelöse, die durch eine von der Seite des Fahrzeuges aus zu bedienende Vorrichtung in der Kuppelstellung gesichert oder in die Offenstellung bewegt werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gestänge, das durch eine Feder derart mit der Kuppelöse verbunden ist, daß je nach der Stellung
ίο des Gestänges und der Feder die Kuppelöse in der Kuppelstellung gesichert oder in der Offenstellung gehalten wird.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht der Kupplung.
Fig. 3 zeigt die Kupplung in Stirnansicht.
An der Kopfschwelle α des Fahrzeuges ist
in der senkrechten Mittelebene die Zugstange eines mit seiner Fläche wagerecht gestellten Zughakens b angeordnet, dessen Spitze bei allen Fahrzeugen nach einer bestimmten Seite gerichtet ist; bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist die Spitze nach links, nach dem Puffer mit geradem Teller gerichtet. Ein Wenden der Fahrzeuge ist daher nicht nötig.
Am Rücken des Zughakens ist ein Zapfen c mit wagerechter Achse vorgesehen, um den ein Querstück d zu pendeln vermag, an dessen Enden die Kuppelöse e drehbar befestigt ist.
Die Öse e liegt in einer senkrechten Ebene und trägt in der Nähe ihres äußeren Endes einen aus der Ebene der Öse senkrecht herausstehenden Arm f. Durch die Einschaltung des Querstückes d kann die Öse e nach oben und unten aufschwingen und sich in Richtung der Zugkraft einstellen.
Die öse ist über ihre Befestigungspunkte an dem Querstück d nach hinten hinaus zu einem Arm g verlängert, an. dem eine Feder h angreift, deren anderes Ende mit dem einen Arm k eines an der Kopfschwelle um einen Zapfen i schwingenden zweiarmigen Hebels j k verbunden ist. Der Ausschlag des Hebels j k wird durch Anschläge / und m an der Kopfschwelle begrenzt. Zugstangen η und 0 führen von den Hebelarmen j und k nach den Seiten der Fahrzeuge und sind hier mit Handgriffen versehen. Neben dem Zughaken b, und zwar auf der Seite der Hakenspitze, ist in einer bestimmten Entfernung eine Gabel ρ angebracht, deren äußere Enden auseinander gebogen sind. Diese Gabel ρ dient zum Fangen des Armes/ an der Kuppelöse e des anderen Fahrzeuges. Die Länge des Armes f sowie die Entfernung der Gabei ρ von der Zugstangenmitte müssen so im Verhältnis zueinander stehen, daß beim Zusammenstoßen zweier Fahrzeuge der Arm f mit Sicherheit von der Gabel aufgenommen wird.
Der Abstand des Anschlages m für den Hebel j k von der Zugstangenmitte sowie die Lage des Zapfens i zum Zughaken und die Entfernung des äußersten Endes des Hebelarmes k von dessen Drehpunkt i müssen so bemessen sein, daß bei der in Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung der einzelnen Teile, welche die zum Kuppeln vorbereitete und auch gleichzeitig die mit dieser übereinstimmende fertige Kuppelstellung wiedergibt, die Verbindungslinie vom unteren Ende des Hebels k nach dem Angriffspunkt
der Feder h
rung durch
am Arme g
in ihrer Verlängedie Achse der Zapfen für die ösen e an dem Querstück d geht, wobei die öse e senkrecht zur Fläche der Kopfschwelle steht. Befinden sich die Zugstangen η und ο in der punktierten Stellung (Fig. 3), so wirkt das unterste Ende des Hebels k mittels der Feder h so auf die Kuppelöse e, daß sie die gleichfalls punktierte Stellung der Fig. 2 einnimmt.
Jede Zugstange q des Zughakens trägt hinter der Kopfschwelle eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spannvorrichtung r, welche von der Seite des Fahrzeuges aus bedient werden kann, was in der Zeichnung, weil bekannt, nicht dargestellt ist.
Die Wirkungsweise der Kupplung beim Verbinden und Lösen zweier Fahrzeuge ist folgende:
Bei den noch voneinander getrennten Fahrzeugen werden die miteinander zu verbindenden Kupplungsteile in die Kuppelstellung (Fig. 3) gebracht, wobei die Ösen parallel der Längsachse der Kupplung stehen; die Spannvorrichtungen r sind gelöst, so daß der Haken b seine äußerste Stellung einnimmt. Werden die Fahrzeuge zusammengebracht, so gleiten die vorderen Enden der Ösen e über die schrägen Vorderflächen der Zughaken unter Spannung der Federn h, und, sobald die Ösen e die Spitzen der Zughaken erreicht haben, werden sie durch die Federn h zum Einfallen in die Haken gebracht. Durch die Spannvorrichtung r wird dann die Kupplung gespannt, so daß auch bei Zusammendrücken der Puffer beim Rangieren oder Zurückdrücken des Zuges ein unbeabsichtigtes Lösen der Kupplung nicht eintreten kann.
Sollen die Fahrzeuge entkuppelt werden, so werden die Zugstangen η und 0 in die in Fig. 3 punktiert gezeichnete Stellung gebracht, wodurch die Stellung der Federn h so geändert wird, daß sie das Bestreben haben, die ösen e in die gleichfalls punktierte Stellung (Offenstellung) zu bringen. Werden nun die Spannvorrichtungen r oder eine derselben gelöst oder werden die Fahrzeuge gegeneinander gedrückt, so treten die bis dahin in der ausgezogenen Stellung befindlichen ösen e, durch den Zughaken des benachbarten Fahrzeuges freigegeben, hinter den Haken hervor und legen sich mit ihrer äußeren Fläche gegen die Gabeln ρ, so daß nunmehr die Fahrzeuge auseinander gezogen werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kupplung mit festem Haken und drehbarer öse, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (e) mit dem einen Ende einer Schraubenfeder (h) verbunden ist, deren anderes Ende an ein in der Drehungsrichtung der öse verschiebbares Gestänge derart angeschlossen ist, daß die Zugkraft der Feder in der einen Endstellung des Gestänges die öse in der Kuppelstellung hält, in der anderen Endstellung dagegen die Öse in die Offenstellung zu bewegen sucht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT166995D Active DE166995C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE166995C true DE166995C (de)

Family

ID=432346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT166995D Active DE166995C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE166995C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2343201B1 (de) Anhängekupplung
DE166995C (de)
DE639396C (de) Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE231158C (de)
DE144045C (de)
DE165907C (de)
DE69143C (de) Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE460367C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE113963C (de)
DE189676C (de)
DE197182C (de)
DE181495C (de)
DE185199C (de)
DE190883C (de)
DE165855C (de)
DE165656C (de)
DE201550C (de)
DE148359C (de)
DE255032C (de) Durch Zusammenfahren der Wagen auslösbare Zangen kupplung
DE563527C (de) Sperrvorrichtung fuer eine Anhaengerkupplung an Kraftfahrzeugen
DE166158C (de)
DE132441C (de)
DE484259C (de) Selbsttaetige, aus OEse und Haken bestehende Kupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE91549C (de)
DE851820C (de) Von der Seite aus bedienbare Kupplung fuer Schienenfahrzeuge mit Seitenpuffern