DE166158C - - Google Patents

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DE166158C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
\ KLASSE 20e./f$
FRITZ HÄRING in BIBERACH a. Risz.
bewegbarem Haken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Eisenbahnwagenkupplung mit um senkrechte Achsen drehbaren Kuppelhaken, die dadurch zwangsweise in Verschlußstellung gebracht werden, daß beim Zusammentreffen zweier Wagen eine an einen wagerechten Arm jedes Hakens angelenkte, in wagerechter Ebene drehbare Stoßstange gegen einen zweiten Arm des Gegenhakens trifft, wodurch
ίο die Haken fest gegeneinander gedruckt werden. Das selbsttätige Lösen der Kupplung wird durch federbelastete, hinter die Hakenenden tretende Sperrhebel verhindert, die beim Öffnen der Kupplung mittels Zug- und Druckstangen gelöst werden, worauf bei gleichzeitigem Seitwärtsdrücken dieser Stangen die Kuppelhaken sich voneinander entfernen.
Fig. ι ist eine Oberansicht der Kupplung
vor dem Zusammentreffen zweier Wagen, Fig. 2 eine Oberansicht der geschlossenen und Fig. 3 eine gleiche Ansicht der wieder geöffneten Kupplung, wobei die Wagen noch nicht voneinander entfernt sind. Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Kupplung; einzelne Teile sind im Schnitt gezeichnet.
Die Kuppelhaken b (Fig. 1) sind um senkrechte Bolzen e der Scharnierstücke u drehbar, die ihrerseits mittels wagerechter Bolzen h an den Zugstangenenden angelenkt sind.
Unter den Haken b sind Träger i (Fig. 4) mit federnder Auflage k vorgesehen, um den Haken zu verhindern, nach unten auszuschlagen. Jeder Haken b trägt kurz vor seinem Drehpunkt zwei in wagerechter Ebene liegende Arme t a, von denen der vom Hakenmaul abgekehrte t einen senkrechten Bolzen/ trägt, um den sich eine Stange c in wagerechter Ebene drehen kann. Diese Stange c wird durch eine Feder g gegen einen Anschlag des Hakenarmes t gedrückt, so daß beim Zusammentreffen zweier Wagen jede Stange mit ihrem Ende gegen das Ende des Armes α des Gegenhakens trifft. Das Ende der Stoßstange c gleitet hierbei in einen Einschnitt ν des Armes a, der nach außen von dem Sperransatz n> eines einarmigen, federbelasteten Hebels 0 begrenzt wird, wodurch ein Abrutschen der Stoßstange c vom Arm α verhindert wird. Beim Auftreffen der Streben auf die Arme α werden die einander übergreifenden Hakenmäuler gegeneinander gepreßt, und die äußersten Hakenenden treten hinter federbelastete Sperrhebel d, die in den Armen α um senkrechte Bolzen drehbar sind. Die Arme α bestehen zweckmäßig aus zwei mit der Ober- und Unterseite des Hakens verbundenen Teilen, zwischen denen die Sperrhebel 0 und d mit ihren Federn gelagert sind und die zugleich die Hakenenden zwischen sich aufnehmen, so daß nach erfolgter Kupplung eine Verstellung der Haken in senkrechter Richtung ausgeschlossen ist, die beiden Kupplungshälften also ein starres Ganzes bilden. An den Sperrhebeln d sind mit Handgriffen ρ q versehene Stangen angelenkt, welche in geeigneter Weise, beispielsweise durch Schlitz und Führungsstift, an den Haken beweglich befestigt sind. Die Lösung der
Kupplung geschieht in der Weise, daß zunächst eine der beiden Stoßstangen c (Fig. 3) unter Zurückdrücken des Sperrhebels ο durch Anfassen an ihrem Handgriff aus dem Einschnitt ν des Armes α herausgezogen wird. Hierauf werden durch Ziehen an dem rechtsseitigen Handgriff ρ und durch Drücken gegen den linksseitigen Handgriff q die Sperrhebel d gelöst und unter gleichzeitigem Linksdrücken beider Stangenenden ρ q die Haken voneinander entfernt. In Fig. 3, welche die Stellung der Kuppelglieder unmittelbar nach der Entfernung der Haken voneinander zeigt, sind Mittelpuffer 11 dargestellt, die zum Auffangen des Stoßes zweier Wagen dienen. Die Puffer können durch Stellmuttern beliebig eingestellt werden; die Pufferstangen werden durch Stützen s, von denen in Fig. 3 und 4 nur die rechtsseitigen gezeichnet sind, geführt. Der Zug wird durch die an der Zugstange angeordnete Feder m, der Druck durch die an den Pufferstangen angeordneten Federn η aufgenommen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind an jedem Wagen zwei Mittelpuffer 11 übereinander angeordnet, von denen der untere zugleich zum Abstützen des Hakens unter Zwischenlage einer Feder k dient.

Claims (4)

  1. ' Patent-Ansprüche:
    I. Selbsttätige Kupplung mit durch eine Stoßstange in die Kuppelstellung bewegbarem Haken, gekennzeichnet durch eine an einen Querarm (t) des Hakens (b) angelenkte, mittels Feder (g) in der Gebrauchslage gehaltene Stoßstange (c) und einen auf der entgegengesetzten Seite fest am Haken angeordneten Stoßarm (a), der eine die gegenüberliegende Stoßstange (c) feststellende Sperrvorrichtung (0) sowie eine zweite, den gegenüberliegenden Haken (b) in der Kuppelstellung feststellende Sperrvorrichtung (d) trägt, welch letztere an eine am Haken gelagerte Schubstange (p) derart angeschlossen ist, daß nach dem Lösen und Ausschwenken einer Stoßstange (c) die Sperrvorrichtung (d) für den gegenüberliegenden Haken sowie der zur ausgelösten Stoßstange gehörige Haken durch Verschieben und Drehen der Schubstange (ρ) in die Offenstellung bewegt wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung für die Stoßstange (c) aus einem an den gegenüberliegenden Stoßarm (a) angelenkten federnden Hebel (0) besteht, der mit einem Anschlag (n>) die Stoßstange am Ausschwingen aus der Gebrauchslage hindert.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung für den Kuppelhaken aus einem am Stoßarm (a) drehbar gelagerten und abgefederten, doppelarmigen' Hebel (d) besteht, dessen einer Arm sich vor den Kuppelhaken legen kann und dessen anderer Arm an die Schubstange (p) angelenkt ist.
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (p) mittels Schlitzes an einem Bolzen des Kuppelhakens geführt wird, so daß sie zwecks Lösens der Sperrvorrichtung für den gegenüberliegenden Kuppelhaken verschoben und behufs Ausschwenkens des zugehörigen Hakens gedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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