DE370225C - Schutzfaenger fuer Strassenbahnmotor- u. dgl. Wagen - Google Patents

Schutzfaenger fuer Strassenbahnmotor- u. dgl. Wagen

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DE370225C
DE370225C DEH87451D DEH0087451D DE370225C DE 370225 C DE370225 C DE 370225C DE H87451 D DEH87451 D DE H87451D DE H0087451 D DEH0087451 D DE H0087451D DE 370225 C DE370225 C DE 370225C
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catcher
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crank
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 1. MÄRZ 1923
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE (H87451 IIJ2od)
Peter Heyartz in Köln-Nippes.
Schutzfänger für Straßenbahnmotor- u. dgl. Wagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1921 ab.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung
besteht darin, daß die Achse dies Fangkorbes aus zwei Winkeleisen mit einem Rohr besteht, wobei noch ein Rohr hinter der Lagerung zur Aufnahme des beweglichen, verschiebbaren Sperrdrückers dient, der mit einem Vorsprung! unterhalb einer Querstange der Tragarme des Fangkorbes angreifend den Fangkorb sperrt. Auf derselben Querstange ist eine Doppelfeder gelagert, die den Sperr-
drücker umgreifend gegen die Ouerstange drückend in Dauersperre hält, die nur durch den zu fangenden Körper ausgelöst wird, wobei die Feder gleichzeitig den ausgelösten Fangkorb schneller zu Boden bringt und in tiefster Lage festhält. Dieselbe Querstange nimmt ebenfalls eine doppelscheibige Bedarfssperre sowie die Feder auf, welche diese Sperre außer Tätigkeit hält. Ein Zugmittel ίο ist über die Lagerscheibe geführt und steht mit einer Kurbel in strammer Verbindung, so daß durch wahlweise Kurbeldrehung der Fangkorb entweder in Bedarfssperre gehalten wird, oder auch der entsperrte Fangkorb angehoben und fangbereit eingestellt wird. Vor der Achse besteht der Fangkorb nur aus vierfachen Federn, die zwischen den Winkeleisen gelagert und je für sich durch: eine Doppelklammer auswechselbar gehalten sind. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung. Es zeigt:
Abb. ι die schaubildliche Darstellung, Abb. 2 den Querschnitt der Achse, Abb. 3 den Sperrdrücker in Seitenansicht, Abb. 4 die Sperrfeder in gestrecktem Zustande in Vorderansicht,
Abb. 5 den Taster in Vorderansicht, Abb. 6 die Anordnung der Fangkorbfedern in Oberansicht,
Abb. 7 die Seitenansicht der Bedarfssperre, Abb. 8 die Seitenansicht der Führungsbüchse,
Abb. 9 die Vorderansicht der Sperrscheiben mit Feder.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, geben die Trageisen e mit ihren unteren Winkeln e1 dem Fangkorb bei e2 seine drehbare Lagerung und sind die Trageisen im senk-4.0 rechten Teil e mit Stangen / und Z1 verbunden, damit der gefangene Körper nicht über den Fangkorb hinweggleitet. Gleichzeitig dient die Ouerstange / zur Sperrung des Fangkorbes sowie zur Aufnahme der Feder i | und einer Bedarfs sperre r und s mit der Feder μ (Abb. 7 und 9). Die Fangkorbachse (Abb. 2) besteht aus zwei Winkeleisen a und a1 sowie dem Rohr oder Zapfen b. Hin- ■ ter der Achse ist ein Rohr c (Abb. 1) durch Bolzen c1 an der Achse α und b befestigt. Vor der Achse besteht der Fangkorb aus Doppelstabfedern, deren Stäbe d bei ds verbunden, in : der vorderen Hälfte gleichmäßig seitlich ge- i bogen und mit den rückwärtigen Enden d2 i zwischen den Winkeleisen der Achse gelagert sind. Jede Doppelfeder ist mit einer { Doppelklammer I (Abb. 2), die das untere Winkeleisen umklammert und mit ihren Zapfen I* in die Bohrungen I2 eingreift, sicher gehalten und augenblicklich auswechselbar. ■ Die Doppelfeder kann sich in der Lagerung , nicht bewegen, jedoch unabhängig von den andern einem feststehenden Hindernis im seitlichen Bogen rückwärts steigend ausweichen und, wenn frei geworden, sofort wieder nach vorn schnellen, so daß mit dem Fangkorb eine unebene Fahrbahn dauernd gleichmäßig bestrichen wird, wobei die Federn so viel Widerstand besitzen, um alle beweglichen Körper aufzufangen (Abb. 1, 2 und 6).
Der Sperrdrücker g (Abb. 1 und 3) ist auf dem Rohr c drehbar und in der ganzen Länge verschiebbar gelagert. An der mittleren Rückseite weist der Sperrdrücker einen Vorsprung h auf, der unterhalb der Ouerstange / angreifend den Fangkorb in wagerechte Sperrstellung drückt. Auf derselben Ouerstange ruht eine gewundene Doppelfeder i mit geraden Schenkeln (Abb. 1 und 4), die oben den Sperrdrücker von vorn umgreift und gegen die Ouerstange / drückend den Fangkorb gesperrt hält.
Am oberen Ende ist der Sperrdrücker g durch ein Zugmittel nt mit dem oberen Ende des davor hängenden Tasters η verbunden. Der Tasterarm η (Abb. 1 und 5) besteht aus einem Rohr«1, das in der oberen Hälfte an Trägern y seine djrehbare Lagerung n2 aufweist und oben mit der Bohrung«3 das Zugmittel ni aufnimnt. Im unteren Ende ist eine go Schraubenmutter n* eingelassen, in der ein Bolzen w' verstellbar ruht. Der Verstellbolzen ist von unten durch den Schlitz ;z° eines Z-Eisens iv geführt, an dem das Tasterbrettir verschraubt ist, so daß der Bolzenkopf n°, der schlüsseiförmig ausgebildet ist, dem Z-Eisen mit dem Tasterbrett eine Lage gibt, die nur nach außen frei ausschwingen kann, wobei mit dem Bolzen ohne Werkzeug beide Teile höher und tiefer einzustellen sind. Wird nun der Taster von dem zu fangenden Körper unterhalb seines Drehpunktes zurückgedrückt, so zieht das obere Ende mit dem Zugmittel den Vorsprung des Sperrdrückers außer Sperre, wobei die Feder mit verstärkter Spannung das vordere Ende des Fangkorbes beschleunigt zu Boden bringt und in tiefster Lage festhält.
Eine zweite Sperre (Abb. 7, 8 und 9) soll den Fangkorb bei Aufbruchstellen, Schnee- nc fall usw. nur nach Bedarf feststellen und den Taster mit dem Sperrdrücker für diese Zeit außer Wirkung setzen. Mit derselben Vorrichtung wird der entsperrte, erdrutschende Fangkorb angehoben und fangbereit eingestellt.
Die Wirkung ist folgendermaßen: Die größere Scheiber ist auf der Sperrstange f drehbar gelagert. Sie besitzt beinahe am äußeren Rande eine kleinere Scheibe s, die beim Drehen der Scheibe r exzentrisch an tlem Fangkorbrolir c angreift
B70225
und den Fangkorb hinter seine Lagerung heruntergedrückt. Um diese Tieferstellung leicht und für verschiedene Fälle zu betätigen, ist beim Fübrerstande auf dem Schalttische ν eine Kurbel t durch eine Führungsbüchse ο bis unterhalb des Wagenbodens w eingeführt. Am unteren Ende des Kurbelstabes t1 ist genau im rechten Winkel zum Kufbelgriff ein Winkelstück t2 mit einer Muffe tB befestigt.
ίο Zwischen Muffe und Wagenboden ist eine Feder i* eingestellt, welche den oberen Kurbelwinkel t dauernd auf die Führungsbüohse ο anpreßt. Unterhalb des Winkels t2 ist ein Zugmittel t1 an dem Bolzen te drehbar gehalten, das andererseits durch die Rille r1 geführt am hinteren, unteren Ende der Scheibe r befestigt ist. Eine Feder« (Abb. 9), die auf der Sperrstange f gelagert ist, greift vorn um den Bolzen rs und wind an der oberen Stange/1 spannend eingestellt, so daß für gewöhnlich die Scheiben nach oben und das Zugmittel f stramm, das Winkelstück t2 nach dem Wageninneren und der Kurbelgriff t nach links gehalten bleibt. Die Führungsbüchse 0 (Abb. 7 und 8) ist an der rechten Seite mit einem dreieckigen Ausschnitt o1 versehen. Wirdi nun nach' der Oberansicht (Abb. 10) die Kurbel t von links etwas über i8o° nach rechts versetzt, so drückt die Feder i4 den oberen Kurbelwinkel gegen den senkrechten Teil des Ausschnittes, und der untere Winkel f hat gerade den toten Punkt überschritten. Die Feder u steht nun in stärkster Spannung und hiält die Scheiben sowie den Fangkorb hinter seiner Lagerung in tiefster Stellung fest. Wird nun die Kurbel wieder etwas nach links gedreht, so reißt die Federt«· die Scheibensperrung und beide Kurbelwinkel wieder in Ursprungsstellung- zurück. Der ausgelöste erdrutschende Fangkorb wirdl durch' eine ganze Umdrehung der Kurbel nach links wieder angehoben und fangbereit eingestellt, wobei der in dieser Richtung ansteigende Ausschnitt leicht übergangen wird.

Claims (5)

  1. -Ansprüche:
    i. Schutzfänger für Straßenbahnmotor-
    u. dgl. Wagen, der aus Taster, Fangkorbmit je einer Dauer- und einer Bedarfssperre besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Fangkorbes (Abb. 1 und 2) aus einem· Rohr (b) mit zwlei Winkeleisen (a und a1) besteht und daß zwisehen den Winkeleisen mehrere 'Doppelfedern, (d) lagern.
  2. 2. Schutzfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorb vor seiner Achse aus mehreren Stabfedern (ei) besteht (Abb. 6), deren Stäbe beinahe in der Mitte gleichmäßig seitwärts gebogen 'sind, so daß sie einem feststehenden Hindernis im seitlichen Bogen ausweichen.
  3. 3. Schutzfänger nach Anpruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorbsperrdrücker (g, Abb. 3) an dem hinteren Fangkorbrohr (c) drehbar und auf der ganzen Länge des Rohres seitlich vetschiebbar gelagert ist und mit einer Aussparung (h) unterhalb einer Querstange (/) angreifend den Fangkorb sperrt, wobei eine gewundene Doppelfeder (i) mit geraden Schenkeln (k) den Sperrdrücker nach! oben umfaßt und in rückwärtigem Sperrdruck hält.
  4. 4. Schutzfänger nach' Anspruch 1 bis 3, dadurch! gekennzeichnet, daß der Tasterarm (Abb. ι und 5) aus einem in der Mitte drehbar gelagerten Rohre (n) besteht, welches im unteren Ende eine Schraubenmutter (»*)■ mit Verstellbolzen (n5) aufnimmt, dessen schlüsseiförmiger Kopf (n9) dem Tasterbrett (ws) mit dem Z-Eisen (ne und n7) eine einseitig ausschlagende verstellbare Lagerung gibt.
  5. 5. Schutzfänger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Doppelschteibensperrung (Abb. 7, 8, 9 und 10) durch1 halbe Drehung einer beim Führerstande befindlichen Kurbel (f) nach rechts den Fangkorb in Bedarfssperre festhält und für diese Zeit dem Taster sowie dem Sperrdrücker die Wirkung benimmt, wobei eine halbe Drehung der Kurbel nach links den Taster sowie den Sperrdrücker wieder in Wirkung versetzt und daß der ausgelöste, erdrutschende Fangkorb durch eine ganze Umdrehung der Kurbel nach links angehoben und fangbereit eingestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH87451D 1921-10-16 1921-10-16 Schutzfaenger fuer Strassenbahnmotor- u. dgl. Wagen Expired DE370225C (de)

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