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Rahmenverschluss für Pflüge mit umkippbarem Scharrahmen.
Bei Pflügen, deren Scharkörper zum Transporte auf die Vorderkarre gekippt wird, erfolgt die nachherige Feststellung des Scharrahmens mit der Vorderkarre behufs Pflügens mittels eines Bolzens, welcher durch die vier Löcher im Vorder-und Hinterteil des Pfluges hindurchgesteckt wird. Die Manipulation mit diesem Bolzen ist jedoch schwierig und zeitraubend, indem der Bolzen bei dem Einstellen des Pfluges in die Arbeitslage durch vier Löcher der Pflugteile hindurchgesteckt und durch Einschrauben gesichert werden muss.
Diesem Nachteil wird durch die Einrichtung nach vorliegender Erfindung abgeholfen, indem die Verbindung der beiden besagten Teile zum Pflügen beim Senken des Hinterteiles entweder selbsttätig oder durch einfaches Verdrehen des Bolzens von Hand aus erfolgt. Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsarten schaubildlich dargestellt.
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zwei langliche Löcher 1 vorgesehen sind, in welchen der Bolzen 2 hin und her verschiebbar gelagert ist, wobei auf der Querschiene 3 eine Feder -1 angebracht ist, die den Bolzen nach rückwärts zum Schar körper b drücken (Pfeilrichtung I, Fig. 2). Dieser ist an den vorderen Enden mit Einschnitten. 5 versehen und oberhalb dieser Einschnitte bei 6 schief abgeschnitten.
Wenn zum Feststellen des Scharkörpers in die Arbeitslage dieser um den Bolzen c in Richtung 11 gedreht bzw. gesenkt wird (Fig. 2), stossen die schiefenFlächen 6 auf den Bolzen 2. wodurch der
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von Hand aus (bzw. mittels eines Hebels) herausgeschoben, wodurch sich der Scharrahmen augenblicklichausschaltet.
Nach Fig. 3 ist der Bolzen 2 in der Längsachse des Pfluges angeordnet, zu welchem Zwecke in der Mitte der Querschiene. 3 eine Gabel oder ein Gehäuse 29 befestigt ist, das zur Lagerung des Bolzens dient. Der Bolzen besitzt auf dem vorderen Ende eine Handhabe oder einen scharnierartigen Hebel 32, auf dem rückwärtigen Ende einen Daumen 30 und steht unter Wirkung einer Feder 4, welche den Bolzen gegen den Scharrahmen b drückt. In der Querschiene d des Schar- rahmens gegenüber dem Bolzen : 2 ist ein Loch 31 vorgesehen. Wenn der Scharrahmen in der
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gebaut ist.
Zum Feststellen des Scharkörpers in der Arbeitslage wird er wieder nur in der Richtung II verdreht, wobei die Haken durch Anschlag der üblichen Schiene d des Scharkörpers ein wenig @ verdreht werden und durch Wirkung der Feder. M unter diese Schiene d eingreifen. wodurch die selbsttätige Feststellung erreicht wird. Zum Lösen der Verbindung wird der Bolzen 2 mittels der Handhabe. 9 verdreht.
Nach der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind im Yorderkarrenrahmen a oberhalb der Schiene-J Ansätze 11 befestigt, zwischen welchen und der Schiene 3 die Schenkel 12 einer I unter Wirkung der Feder 13 stehenden Schiene oder des Bolzens : 2 geführt sind. Die Schenkel 12
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In den Fig. 7 bis 11 sind zwei Ausführungsformen der Fes : stellvorrichtung veranschaulicht. beiwelchendieFeststellungderPflugteiledurchblossesVerdrehendesBolzensbewirktwird, also nicht selbsttätig.
Die Einrichtung nach Fig. 7 besteht aus einem Bolzen 2. welcher in Löchern des Vorder-
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zieht. Endlich ist der Bolzen an zwei Stellen durch Abflachungen 21, 22 verengt. Der Scharrahmen b ist an den Enden mit Einschnitten ausgestattet, deren untere kreisförmigen Teile 23 gleichen Durchmesser wie der Bolzen 2 haben, während die oberen prismatischen Schlitze 24 so breit wie der Bolzen an den abgeflachten Stellen sind. Zum Feststellen des Scharrahmens wird der Bolzen 2 in die in Fig. 7 dargestellte Lage gebracht, wobei die Teile 21, 22 gegen die Einschnitte 23, 24 zu stehen kommen und diese Lage durch Eingriff der Handhabe in die Ein- kerbung festgestellt wird.
Beim Verdrehen des Scharrahmens in die Arbeitsstellung dringt der Bolzen 2 mit den Teilen 21, 22 durch die Schlitze 24 in die Rahmeneinschnitte 23 ein, und wenn sonach, der Bolzen 2 verdreht wird, wobei die Handhabe 17 unter den horizontalen Arm des Winkeistückes 18 herabgleitet, wird der Bolzen 2 durch die Feder 20 soweit in der Richtung I F gezogen, bis der volle Querschnitt des Bolzens in die Einschnitte 23 gelangt (Fig. 8), wodurch die Feststellung erfolgt.
Die Einrichtung nach Fig. 9 ist der letztbeschriebenen ähnlich und besteht aus einem der ganzen Länge nach abgeflachten Bolzen 2, welcher mittels einer Handhabe 2J verdreht werden kann und unter Wirkung einer Feder 26 steht. Der Scharrahmen ist mit Einschnitten 27 bis 28 versehen, die gleich wie diejenigen nach Fig. 7 gestaltet sind. Wenn der Bolzen in der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Lage mit den breiten Seiten vertikal steht und der Scharrahmen b in Richtung Il verdreht wird, so dringt der Bolzen 2 mit der engen Seite in die Einschnitte 27 ein
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(Fig. 11). Die Feder 26 sichert die beiden Stellungen des Bolzens gegen selbsttätiges Verdrehen.
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dadurch gekennzeichnet. dass das Feststellorgan (2) niemals herausgezogen wird, sondern entweder verschiebbar oder drehbar in der Vorderkarre (a) gelagert ist und entweder durch Federwirkung oder durch einfaches Verdrehen von Hand aus in Eingriff mit dem Scharrahmen (b) gebracht wird.
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