DE166540C - - Google Patents

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DE166540C
DE166540C DENDAT166540D DE166540DC DE166540C DE 166540 C DE166540 C DE 166540C DE NDAT166540 D DENDAT166540 D DE NDAT166540D DE 166540D C DE166540D C DE 166540DC DE 166540 C DE166540 C DE 166540C
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Germany
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threaded
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine paarschlüssige Einstellung der Entfernung des Nockenhammerdrehpunktes von der Nockenwelle bei Abreißzündern für Explosionskraftmaschinen durch Verschiebung eines Gewindestückes, welches den Nockenhammer trägt, zum Zwecke, den Zündungszeitpunkt bei elektrischen Zündungen für Verbrennungskraftmaschinen zu ändern. Die
ίο Einstellung erfolgt nach vorliegender Erfindung durch einfaches Drehen einer am Maschinengehäuse vorgesehenen Kapsel, wodurch das den Nockenhammer tragende Gewindestück paarschlüssig verschoben wird, was eine tunlichst genaue Einstellung des Zündungszeitpunktes während des Betriebes ohne Anwendung eines besonderen Gestänges oder von Bedienungsstangen, Handgriffen u. dgl. ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung im Schnitt veranschaulicht, der Nockenhammer selbst in Ansicht.
c ist die Steuernockenwelle, welche sich in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles dreht und bei Viertaktmaschinen mit der halben Geschwindigkeit der Motorwelle angetrieben wird, d ist der Zündnocken, auf welchem der Hammer e schleift. Letzterer ist um Zapfen f drehbar und wird durch Schraubenfeder g gegen Nocken d angedrückt. Beim Einfallen in die Vertiefung des Nockens d hebt der andere Arm h des Hammers e die Zündstange i an, wodurch der Abreißfunke im Verbrennungsräume in bekannter Weise erzeugt wird. Der Zapfen/, an welchem der Hammer e beweglich ist, ist nun an einer Gewindekapsel k angeordnet. Diese ist in dem oben und unten abgebrochen gezeichneten Maschinengehäuse in der Längs-. richtung verschiebbar, aber nicht drehbar, angeordnet, und zwar bis zum Anschlage des Gewindeteils bei q. Auf diesen Gewindeteil der Hülse k ist nun eine Kapsel m mit Gewindeteil Z aufgeschraubt, welche um Gehäuseansatz η drehbar ist; jedoch verhindern Schrauben ρ und ο eine Verschiebung dieser Kapsel m gegen Gehäuseansatz η in der Achsrichtung. Die Wirkungsweise ist ohne weiteres aus dem Gesagten zu erkennen. Durch Drehung der Kapsel m wird Gewindestück k veranlaßt, sich in der Achsrichtung im Gehäuseansatz η zu verschieben, da Gewindestück k sich in demselben nicht drehen kann. Hierdurch verschiebt sich gleichzeitig der an der Gewindehülse k vorgesehene ^Zapfen/, um welchen Hammer e schwingt, und es wird dadurch der Zündungszeitpunkt entsprechend geändert. Diese Änderung erfolgt dauernd gleichmäßig, da eine Abnutzung zwischen dem Gewindeteil und der einstellenden Kapsel zufolge der großen Gewindefläche nicht so leicht eintritt wie bei Gestängen mit vielen Bolzen und Zapfen, deren jeder der Abnutzung unterworfen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Verstellen des Zündungszeitpunktes bei Explosionskraftmaschinen mit magnetelektrischer Abschlagzündung, bei welcher der Abstand der Steuernockenwelle von dem Drehpunkte des Nockenhammers geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (f) des Nockenhammers (e) an einem Gewinde- j
    stück (k) befestigt ist und mit diesem in der Achsrichtung des Gewindestückes durch Drehen einer auf das Gewindestück aufgeschraubten Kapsel (m) paarschlüssig verschoben wird, indem die Kapsel (m) derart am Gehäuseansatz (n) angeordnet ist, daß sie sich an demselben wohl drehen, · aber nicht in der Achsrichtung verschieben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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