DE165584C - - Google Patents
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- DE165584C DE165584C DENDAT165584D DE165584DC DE165584C DE 165584 C DE165584 C DE 165584C DE NDAT165584 D DENDAT165584 D DE NDAT165584D DE 165584D C DE165584D C DE 165584DC DE 165584 C DE165584 C DE 165584C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/02—Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand -vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um die Schlußdauer des elektrischen
Zündungsstromes bei Gaskraftmaschinen reg'eln zu können.
Die elektrische Vorrichtung zum Erzeugen von die Explosionsladung entzündenden
Funken bestehen gewöhnlich aus einer Induktionsspule, in deren primären Stromkreis
eine Batterie, ein von Hand einstellbarer Umschalter und ein Stromschließer eingeschaltet
sind, welch letztere durch die Maschine im geeigneten Augenblick bewegt wird, so daß durch
den eintretenden Stromschluß eine Entzündung der Ladung erfolgt. Der sekundäre Strom
wird hierbei in den Zylinder der Maschine geleitet, wobei sich die beiden Pole der Leitung
derart einander nähern, daß, sobald ein Strom in der sekundären Wicklung induziert wird,
ein Funke von einem Pol zum anderen überspringt und die Ladung entzündet. Weiterhin
ist in Verbindung -mit einem solchen Induktionsapparat die Anordnung eines Selbstunterbrechers gebräuchlich, dessen Bewegung durch
die magnetische Wirkung der Induktionsspule erfolgt, sobald der Primärstromkreis geschlossen
wird und dessen Wirkungsweise in der Erzeugung von Stromunterbrechungen des Primärstromkreises und daher einer größeren
Anzahl von Funkenbildungen an den Polen des Sekundärstromkreises besteht, und zwar immerwährend
der Zeitperiode, in welcher der Primärstromkreis durch die Maschine geschlossen gehalten wird.
Dieses bekannte System von Stromschließern für den Primärstromkreis bestellt in einer mechanischen
Vorrichtung, gewöhnlich einem Nocken, welcher auf einer der Maschinenwellen
derart angeordnet ist, daß eine Feder oder ein anderes geeignetes Element durch denselben im richtigen Augenblicke der
Wellendrehung zwecks Herbeiführung des Stromschlusses angeschlagen werden kann.
Diese mechanischen Stromschlußvorrichtungen erfordern einen im Verhältnis zur Wellenumdrehung
erheblich langen Zeitaufwand für den Eingriff, für die Dauer der Berührung und für das Ausrücken des Nockens und der
Feder; diese Dauer ist bei einer gegebenen Ausführungsform abhängig von der Umdrehungszahl
der Wellen, so daß der Stromschluß erheblich länger dauert als es zur Entzündung
der Ladung erforderlich ist, weshalb durch diese Verlängerung des Stromschlusses
eine unnötige Inanspruchnahme und ein unwirtschaftlicher Verbrauch der Batterie die
Folge bildet.
Zur Beseitigung dieses Nachteiles dient vorliegende Erfindung, deren wesentliches Merkmal
darin besteht, daß der Stromschluß des Primärkreises nach einer vorher zu bestimmenden
Zeitdauer selbsttätig wieder unterbrochen wird, wenn auch der Stromschließer selbst
noch in seiner Schlußstellung sich befinden mag.
Außerdem ist es beim Betriebe von Gaskraftmaschinen erforderlich, die Funkendauer
entsprechend den Änderungen der Maschinengeschwindigkeit zu beschleunigen bezw. zu
verzögern.
Der Stromunterbrecher gemäß vorliegender Erfindung wird ebenfalls durch die Maschine
bewegt, und ist gegenüber dem Stromschließer
einstellbar, so daß bei einer gegebenen Maschin engesch windigkeit die Zeitdauer des
Stromschlusses genau. dieser Geschwindigkeii angepaßt werden kann und daher die Batterie
in wirtschaftlicherer Weise zu arbeiten vermag. Wenn also die Geschwindigkeit zunimmt, isf
es wünschenswert, die gleiche Zeitdauer des Stromschlusses wie bei langsamerem Gange
zu erzielen, so daß eine sichere Zündung der
ίο Ladung erhalten bleibt. Bei zunehmender Geschwindigkeit
der Maschine wird jedoch auch die Zeit des Stromschlusses beschleunigt, so daß naturgemäß auch der Zeitpunkt der Stromunterbrechung
früher eintritt; da nun das Schließen und Unterbrechen des Stromes von dem Maschinengange abhängig sind, muß Vorsorge
dafür getroffen werden, daß die Beschleunigung der Stromunterbrechung nicht in dem.
gleichen Maße erfolgt wie diejenige des Strom-Schließers, so daß die wirkliche Zeitdauer des
Stromschlusses bei allen Geschwindigkeiten der Maschine dieselbe bleibt. Zur Erreichung
dieses Zweckes kann vorliegende Erfindung dem Maschinengange angepaßt werden;
Stromschließer und Unterbrecher sind in einem bestimmten Verhältnis zueinander einstellbar
unter Einschaltung eines Getriebes oder eines Hebelsystems, durch welches sich die gewünschte,
annähernd konstante Zeitdauer des Stromschlusses bei allen Geschwindigkeiten
der Maschine erzielen läßt.
. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Aufriß desselben in der Anwendung auf eine Vierzylindermaschine,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Mittellinie der Fig. 1 und
Fig. 3 eine schematische Anordnung der einzelnen Stromkreise.
Auf der Triebwelle oder der Steuerwelle a der Gaskraftmaschine sind zwei Nockenscheiben
b und c aufgekeilt, deren erstere einen isolierten Nocken b1 aufweist, während an letzterer
vier um je 900 versetzte Knaggen c1 angeordnet
sind. Neben der Scheibe b sitzt lose auf der Welle eine Scheibe e,"deren Umfang
teilweise als Zahnsegment e1 ausgebildet ist. Nahe an der Scheibe b sind vier Kontakt-So'
federn 1,2,3 un<i 4 an der Scheibe e vorgesehen,
deren Lage eine derartige ist, daß sie durch den Nocken b1 nacheinander nach einer
Drehung von je 90° getroffen und nach auswärts bewegt werden. Außerhalb jeder Feder
wird je eine Kontaktschraube in einer Klemme 5, 6, 7 und 8 festgehalten; letztere sind von
der Scheibe isoliert. Neben der Scheibe c ist eine weitere Scheibe f, lose auf der Welle
sitzend, angeordnet, welche ebenfalls an einem Teile ihres Umfanges ein Zahnsegment f1 trägt
und einen größeren Teilkreisdurchmesser als die Scheibe e aufweist. Die Scheibe / trägt
eine Klemme 9, an welcher eine Kontaktfeder 10 befestigt ist, welch letztere gewöhnlich sich
gegen eine an der Scheibe / isoliert befestigte Kontaktschraube 11 legt. Die Lage der
Feder 10 ist eine derartige, daß sie durch eine der vorbeigleitenden Knaggen c1 getroffen
und von der Kontaktscliraube abgehoben wird.
Oberhalb der AYelle α ist eine kurze Welle g
in geeigneten Lagern (aus der Zeichnung nicht ersichtlich) angeordnet. Auf derselben ist ein
kleines Zahnrad h, welches in Eingriff mit dem Zahnsegment /' steht, festgekeilt, während ein
zweites größeres Zahnrad i, welches in das Segment e1 eingreift, lose auf der Welle g
sitzt. Neben dem Zahnrad i ist eine Scheibe j auf der Wrelle festgekeilt, durch deren konzentrischen
Schlitz j1 eine Feststellschraube js
hindurchgesteckt ist. Letztere ist in das Zahnrad i festgeschraubt, so daß hierdurch die
Scheibe j dicht gegen letztere angepreßt und hierdurch das Rad i in feste Verbindung mit
der Welle gebracht wird. Bei Lösen dieser Feststellschraube /3 kann das Rad i ohne Mitnähme
der Welle g gedreht werden. An dem einen Ende der Welle g ist ein Kurbelarm k
vorgesehen, durch welchen die Welle um einen bestimmten Teil einer Umdrehung· zugleich mit
den fest auf ihr sitzenden Teilen gedreht werden kann. Letzteres kann naturgemäß auch
dadurch erreicht werden, daß eine Kurbel oder eine andere geeignete Vorrichtung an einer
der mit der Welle g verbundenen Scheiben vorgesehen ist.
Da die in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform zur Verwendung auf -einer
Vierzylindermaschine dient, sind vier Induktionsspulen vorgesehen, welche sämtlich durch
eine einzige Batterie B (Fig. 3) und einen einzigen Kondensator C gespeist werden können.
Die Batterie ist mit ihrem einen Pol in bekannter Weise dadurch geerdet, daß sie an eineri
Teil des Maschinellgestelles angeschlossen ist, während deren anderer Pol durch vier voneinander
unabhängige Leitungen 12, 13,14 und 15 zu den entsprechenden Primärwicklungen
p, p1, p2, ps der vier Induktionsspulen
führt. Die zugehörigen Sekundärwicklungen sind in der Zeichnung nicht angegeben.
Die anderen Enden der Primärwicklungen führen mittels der Leitungen 16,
17, 18 und 19 zu den entsprechenden Kontaktschrauben
6, 7, 8 und 5. Die Federn I, 2, 3 und 4 werden durch die metallische Scheibe, auf welcher sie gemeinsam befestigt sind,
elektrisch miteinander verbunden; von dieser Scheibe führt ein Draht 20 zu der isolierten
Kontaktschraube 11, welche mit der Feder 10
und dadurch mit der geerdeten Klemme 9 in Verbindung gebracht werden kann, so daß
hierdurch der Strom geschlossen wird.
Wenn die Welle α sich in Drehung befindet,
legt sich die Feder io gewöhnlich gegen die isolierte Kontaktschraube ii, so daß der
Stromkreis an diesem Punkte geschlossen ist.
Wenn nun der Nocken b1 beispielsweise die
Feder ι berührt, und durch Anheben dieselbe
mit der Schraube 5 in Kontakt bringt, wird folgender Stromkreis geschlossen:
Von der Erdleitung zur Batterie B, Draht 15, Primärwicklung p3,. Leitung 19, Kontaktschraube
5, Feder 1, Scheibe e, Draht 20, isolierte Kontaktschraube 11, Feder 10, Klemme 9
und von da wieder zur Erdleitung.
Hierdurch wird die Primärwicklung einer der Induktionsspulen erregt; falls die Spule mit einem Selbstunterbrecher ausgestattet ist, wird der Stromkreis während der Dauer des geschlossenen Zustandes in schneller Aufeinanderfolge unterbrochen, so daß eine große
Hierdurch wird die Primärwicklung einer der Induktionsspulen erregt; falls die Spule mit einem Selbstunterbrecher ausgestattet ist, wird der Stromkreis während der Dauer des geschlossenen Zustandes in schneller Aufeinanderfolge unterbrochen, so daß eine große
a° Menge von Funken von dem einen Pol der Selatndärspule zum anderen überspringt und,
da diese Pole im Verbrennungsraum der Maschine angeordnet sind, eine Entzündung der
Ladung herbeiführt. Unmittelbar nachdem der Stromkreis zwischen der Feder 1 und der
Schraube 5 geschlossen wurde, legt sich eine von den Knaggen c1 der Scheibe c gegen die
Feder 10 und hebt dieselbe von der Kontaktschraube 11 weg, so daß hierdurch der Strom
unterbrochen und eine weitere Inanspruch-■ nähme der Batterie verhindert wird, wenn auch
der Nocken b1 die Feder 1 noch nicht freigegeben
hat, und letztere noch nicht außer Berührung mit der Schraube 5 gekommen ist.
Die Zeitdauer des Stromschlusses und der Funkenbildung kann durch gegenseitige Verschiebung
der Scheiben / und c auf der Welle« vorher bestimmt werden, d. h. dadurch, daß
der Winkel, welcher zwischen dem Berührungspunkt der Feder 1 mit dem Nocken b1
und dem Berührungspunkt der Feder 10 mit einer Knagge c1 liegt, größer oder kleiner gewählt
wird.
Diese Einstellung kann durch Lösen der Schraube/3 und durch Drehung des Rades j von
Hand vorgenommen werden, während gleichzeitig das andere Rad still steht. Wenn so
die Scheibe e gedreht wird, bestimmt die Richtung und der Ausschlag dieser Drehung die
Zeitdauer zwischen Stromschluß und Stromunterbrechung. In der Praxis wird die richtige
Einstellung dieser Zeitdauer derart vorgenommen, daß dieselbe g'erade zur Entzündung
der Ladung genügt, wenn die Maschine sich in ihrem langsamsten Gange befindet. Nun
ist es einleuchtend, daß bei Beschleunigung des Maschinenganges die Dauer des Stromschlusses
gewöhnlich sich verringert, da der Winkel zwischen dem Eintritt des Strom-Schlusses
und dem Eintritt der Stromunterbrechung· schneller durchlaufen wird. Wenn nun diese kürzere Zeitdauer nicht in geeigneter
Weise ausgeglichen wird, so können in einzelnen Arbeitsgängen die Zündungen ausbleiben.
Das Anwachsen der Geschwindigkeit der Maschine ist bekanntlich mit einer Beschleunigung
der Funkenbildung verknüpft. Diese Beschleunigung oder Voreilung wird bei der vorliegenden Erfindung durch Drehen des
Kurbelarmes k in solcher Richtung, daß die Scheibe e entgegengesetzt zur Drehbewegung
der Welle α herumgeworfen wird, hervorgerufen.
Dadurch wird bewirkt, daß der Nocken b1 früher auf die einzelnen Federn
auf trifft. Mit der Voreilung der Scheibe e wird gleichzeitig die Scheibe / zur Voreilung
gebracht, welche jedoch mit Rücksicht auf ihren größeren Durchmesser einen geringeren
Winkel ausmacht und daher nur kürzere Zeit dauert als bei der Scheibe e, so daß bei dieser
neuen Stellung der beiden Scheiben der Winkel zwischen den Berührungspunkten des Nockens
b1 mit einer der Federn 1, 2, 3 und 4 einerseits
und einer Knagge c1 mit der Feder 10 andererseits
größer ist als vorher, während dagegen die Zeitdauer des Stromschlusses im wesentlichen
die gleiche geblieben ist. Dieser Ausgleich hält während des erhöhten Maschinenganges
an, bei Verlangsamung der Maschinengeschwindigkeit erfolgt eine Einstellung in umgekehrter Richtung. Welches Größenverhältnis
die beiden Getriebe f1, h und e1, i am
zweckmäßigsten erhalten, kann durch Versuche festgelegt werden; oder man kann auch derart
vorgehen, daß man zu diesem Zwecke eine Maschine verschiedene Geschwindigkeiten mit
verschiedenen Getrieben durchlaufen läßt und hieraus das günstigste Übersetzungsverhältnis
ableitet. . 1°°
Der oben geschilderte Verlauf des Stromkreises bezieht sich nur auf die Primärwicklung
für einen Maschinenzylinder. Durch die Anordnung der einzelnen Federn 1, 2, 3, 4 werden
die Primärstromkreise der vier Spulen nacheinander geschlossen und unterbrochen, in derselben
Weise, wie es bei der einen Primärwicklung ps der Fall ist.
Das in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel dient zur Verwendung des
Erfmdungsgegenstandes bei Vierzylindermaschinen ; das gleiche Prinzip kann auch bei
einer einzylindrigen oder auch'irgend einer anderen mehrzylindrigen Maschine Anwendung
finden. Für einen einzylindrigen Motor benötigt man nur eine der Federn 1, 2, 3 und 4
und die zugehörige Kontaktschraube; eine Ersparnis im Stromverbrauch gemäß vorliegender
Erfindung tritt jedoch deutlicher zutage bei Mehrzylindermaschinen, bei welchen der
Stromschluß wiederholt während jeder Wellendrehung erfolgt, die Umlaufszahl der Maschine
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Regelung der Zündung bei Gaskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung und Unterbrechung des Zündstromkreises durch je eine besondere Vorrichtung erfolgt, so daß
bereits eine Unterbrechung des Primärstromkreises stattfinden kann, wenn auch der Öffnungskontakt noch nicht unterbrochen
ist, ■ zum Zwecke, eine möglichst kurze Zündungsdauer und die Möglichkeit
einer Regelung derselben zu erzielen.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel, um welchen jeder Stromschließer dem zugehörigen Stromunterbrecher
voreilt, beliebig eingestellt werden
kann, so daß die Dauer der Zündung der Maschinengeschwindigkeit entsprechend
geregelt und sowohl bei schnellem als auch langsamem Maschinengang möglichst konstant
erhalten werden kann.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Trieb- oder Steuerwelle (a) des Motors zwei Nockenscheiben aufgekeilt
sind, von denen die eine (b) mit einem einzigen Nocken (b1) zur Bewegung der
der Zylinderanzahl entsprechenden Stromschließer ausgestattet ist, während die zweite Scheibe (c), welche nur einen einzigen
Stromunterbrecher bewegt und eine den Stromschlußvorrichtungen entsprechende Anzahl Knaggen (c1) erhält, um
einen solchen Winkel gegenüber der ersten Scheibe (b) aufgekeilt ist, daß die Knaggen
(c1) der zweiten Scheibe erst in Wirksamkeit treten, wenn der Nocken (b1) der
ersten Scheibe Stromschluß hervorgerufen hat.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge jeder Unterbrecherknagge (c1) um so viel größer ist als diejenige des
Öffnungsnockens (b1), daß letzterer bereits den Stromöffner ausgeschaltet hat, bevor
die zugehörige Unterbrecherknagge außer Wirksamkeit getreten ist, zum Zwecke, die ■
Bildung eines zweitens Funkens für eine Zündungsperiode in demselben Zylinder zu
verhindern.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß neben den Nockenscheiben (b, c) lose auf der Welle sitzende
und die Kontaktvorrichtungen für Stromunterbrecher bezw. Stromöffner tragende Zahnsegmentscheiben (e1, f1) je in ein auf
einer besonderen Achse (g) sitzendes Zahnrad (i, h) eingreifen, wobei das Übersetzungsverhältnis
zwischen der zum Stromöffner gehörigen Segmentscheibe (e) und seinem Rade (i) kleiner ist als dasjenige
zwischen dem anderen Getriebe (h, f1), so
daß bei Drehung der die Zahnräder tragenden Achse (g) die zum Stromöffner ge- no
hörige Segmentscheibe gleichzeitig einen größeren Winkelausschlag erhält als die
zum Stromschließer gehörige Segmentscheibe, wodurch die Stromschlußdauer bei wechselnder Geschwindigkeit der Maschine 11S
konstant erhalten werden kann.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß, während das zum ■ Stromunterbrecher gehörige Zahnrad (h)
fest auf der Achse (g) sitzt, das zum Stromöffner gehörige Zahnrad (i) lose an-
geordnet ist und gegen eine auf derselben Achse, festgekeilte Mitnehmerscheibe (j),
z.B. mittels in einer Schlitzführung (j1) der
letzteren einstellbaren Schraube (js), festgepreßt wird, so daß nach Lösung der Verbindung
zwischen Mitnehmerscheibe (j) und dem anliegenden Zahnrad (i) letzteres
unabhängig von der Achse (g) gedreht und dadurch der Winkel zwischen den beiden
Segmentscheiben (e, f) und somit die Stromschluß dauer beliebig verändert werden
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165584C true DE165584C (de) |
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Country Status (1)
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|---|---|
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