DE250426C - - Google Patents

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DE250426C
DE250426C DENDAT250426D DE250426DC DE250426C DE 250426 C DE250426 C DE 250426C DE NDAT250426 D DENDAT250426 D DE NDAT250426D DE 250426D C DE250426D C DE 250426DC DE 250426 C DE250426 C DE 250426C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
    • F02P5/06Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on engine speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 46 c. GRUPPE
Zündvorrichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1910 ab.
Es ist bei Zündapparaten schon mehrfach angestrebt worden, eine selbsttätige Regulierung des Zündzeitpunktes der Tourenzahl entsprechend zu erzielen, d. h. ihr anzupassen, und zwar wurde dies mit Hilfe eines Zentrifugalregulators zu erreichen versucht, der vom Antrieb gesteuert wird. Diese Regulierung wurde dabei mit Hilfe einer Nut vorgenommen, welche die Verdrehung des Ankers in Hinsicht auf die Antriebachse bewirkte. Diese Anordnungen konnten jedoch diejenigen Bedingungen nicht erfüllen, welche in der Praxis an eine derartige Vorrichtung gestellt werden müssen. So wird z. B. bei Leergang eines Explosionsmotors allgemein ein möglichst langsamer und ruhiger Gang angestrebt, und ,es wird zu diesem Zweck dem Motor Nachzündung gegeben, wie dies auch beim- Ankurbeln erforderlich ist, um gefährliche Rückschläge der Kurbel zu_ verhindern. Andererseits aber ist es erwütischt, den Motor bei Kraftleistung bereits bei niederer Tourenzahl mit einer gewissen Vorzündung laufen zu lassen, um eine rationellere Ausnutzung des ungleich reicheren Gasgemisches zu erreichen. Praktische Versuche haben nun ergeben, daß Nachzündung bei 0 bis etwa 250 Touren des Motors anzustreben ist, während hernach der Motor mit Vorzündung arbeiten sollte. Diese Bedingungen werden nun von den bekannten Einrichtungen durchaus nicht erfüllt, sie arbeiten entweder im einen oder im anderen Falle unrichtig, da die Verstellung von o-Maximum stets stetig und der zunehmenden Tourenzahl entsprechend stattfindet.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Reguliervorrichtung, welche die eben erwähnten Forderungen der Praxis in vollkommener Weise erfüllt, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß der Nut eine Steilheit gegeben wird, welche die Einrichtung bis zu einer gewissen Tourenzahl unempfindlich macht, sie dann aber plötzlich, gewissermaßen ruckweise in Tätigkeit setzt. Um von diesem Zeitpunkt ab einen gleichmäßigen Gang zu erzielen, wird die Bewegung der Vorrichtung von hier ab durch eine Feder reguliert, welche nunmehr eine gleichmäßige Bewegung hervorbringt. Auf diese Weise wird eine Regulierung des Zündzeitpunktes entsprechend den praktischen Erfordernissen in sicherster Weise selbsttätig vorgenommen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι und 2 zeigen die Vorrichtung in Anfangs- und Arbeitsstellung, während
Fig. 3 schematisch die Arbeitskurve darstellt.
Der Anker α des Zündapparates wird durch den Antrieb b in Rotation versetzt, wobei die Ankerachse c von der Antriebachse d getrennt und mit dieser durch einen Zentrifugalregler e verbunden ist, um die Verstellung des Zündzeitpunktes in der üblichen Weise vorzunehmen. Das eine Ende f des Regulators e
ist dabei fest mit der Ankerachse α verbunden, während das andere Ende g des Regulators als Muffe ausgebildet und achsial beweglich auf der Antriebachse d angeordnet ist. Diese hat eine Rippe h, welche in eine entsprechend ausgestaltete Nut der Muffe g eingreift, so daß die Stellung des Ankers α je nach der Tourenzahl dem Antrieb b gegenüber verändert wird.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun die Rippe h derart steil gestaltet, daß die Verstellung erst bei einer gewissen Tourenzahl stattfindet. Die Bewegung erfolgt dann plötzlich, wie dies die Kurve in Fig. 3 schematisch zeigt. Um dann von einem bestimmten Punkt ab die plötzliche Bewegung in eine stetige Bewegung zu verwandeln, ist eine Feder i vorgesehen, auf welche die Muffe g auftrifft, nachdem sie sich eine Zeitlang bewegt hat.
Auf diese Weise wird dann bis zum Maximum 20 der Tourenzahl eine gleichmäßige Bewegung erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur selbsttätigen Regulierung des Zündzeitpunktes an magnetelektrischen Zündvorrichtungen beliebiger Art mittels eines Zentrifugalregulators, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte Nut zur Verdrehung des Ankers gegen den Antrieb derart steil gestaltet ist, daß die Verstellung erst bei einer bestimmten Tourenzahl stattfindet, und daß eine Feder vorgesehen ist, welche auf die Reguliervorrichtung erst dann einwirkt, wenn eine gewisse Tourenzahl und eine entsprechende Verschiebung der Muffe erreicht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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