DE186258C - - Google Patents

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DE186258C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0202Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
    • F02D2700/0207Controlling the air or mixture supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 b. GRUPPE
MAX RUCKDESCHEL in ANSBACH i. B.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1904 ab.
Die Explosionskraftmaschine besitzt gegenüber der Dampfmaschine den Nachteil der größeren Empfindlichkeit gegen Überlastungen, da die Dampfmaschine in der Regel eine weit höhere Überleistung über die Normal- bezw. Nennleistung besitzt wie erstere. Die Dampfmaschine arbeitet am wirtschaftlichsten mit einem geringen Bruchteil der Zylinderfüllung, während die Explosionskraftmaschine bei Vollfüllung (und höchster Verdichtungsendspannung) die beste Wärmeausnutzung aufweist. Explosionskraftrnaschinen besitzen deshalb in der Regel
- nicht eine derartig hohe Überleistung, da sie sonst bei der Normal- oder Nennleistung zu unwirtschaftlich arbeiten würden.
Ein weiterer Übelstand der Explosionskraftmaschinen, hauptsächlich solcher, welche durch Kraftgas betrieben werden, besteht darin, daß Betriebsstörungen dadurch hervorgerufen werden, daß der Maschine zeitweilig, z. B. während des Abschlackens und während der Beschickung des Gaserzeugers mit Brennstoff, minderwertiges Gas zuströmt, wodurch die Leistung vermindert wird und ungefähr dieselben Störungen eintreten wie bei Überlastung der Maschine.
Es ist nun ein Verfahren bekannt, welches darin besteht, daß dem Arbeitszylinder zur Steigerung der Leistung ein größeres Gemischgewicht zugeführt wird, indem vom Kolben eine brennstoffreichere Ladung angesaugt und in diese Preßluft eingeführt wird. Es bleibt bei diesem Verfahren also auch bei der Überlastung das Mischungsverhältnis ungefähr das gleiche wie unter normaler oder Teilbeanspruchung, da entsprechend dem höheren Brennstoffreichtum Preßluft zugeführt wird. Es sind außerdem Explosionskraftmaschinen bekannt, welche durch Ände- rung der Zusammensetzung des Gemisches geregelt werden.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren dagegen besteht darin, daß dem Arbeitszylinder bei Überlastungen auch nur die de'm Hubvolumen (bei Voll füllung und Atmosphärendruck) entsprechende Ladungsmenge zugeführt wird. Dieselbe enthält jedoch mehr Brennstoff, um eine Mehrleistung zu erzielen, da das wirtschaftliche Mischungs-Verhältnis, auf welches die Maschine eingestellt ist, nicht dasjenige ist, welches die höchste Kraftleistung ergibt.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist in der Zeichnung in den Fig. ι bis 5 zur Darstellung gebracht. Die Wirkungsweise dieser Misch- und Regelungsvorrichtung ist folgende:
Der Schieber α steuert den Gas- und Luftzutritt, welcher durch die Kanäle b und c des Gehäuses q und die Kanäle d und e des Schiebers erfolgt. Der Schieber α wird durch Spindel f und durch den Winkelhebel g h gesteuert. Der Hub des Schiebers α ist gleichbleibend und die Abdrosselung des Gemisches zur Regelung der Maschine erfolgt dadurch, daß durch Verdrehung des Schiebers α in der Richtung des Uhrzeigers (Fig. 2
(2. Auflage, ausgegeben am 25. Mai igo8.)
und 3) die Kanäle b, c, d und H mehr oder weniger geschlossen werden, und zwar sind die Kanäle so bemessen, daß bei Drehung des Schiebers α in dieser Richtung das Verhältnis der Querschnitte und der Querschnittssummen beider Kanalgruppen zueinander stets das gleiche bleibt. . Die Drehung des Schiebers α bewirkt der (nicht gezeichnete) Regler durch Zugstange i und Hebel k (Fig. ι und 4),
ίο in dessen Nabe die Schieberspindel / mit Federkeil verschiebbar ist, bei abnehmender Beanspruchung in der Richtung der Uhrzeigerbewegung, bei zunehmender Beanspruchung im entgegengesetzten Sinne.
In der in den Fig. 2, 3 und der eine Abwicklung des Schiebers und Schieberspiegels darstellenden Fig. 5 gezeichneten , Stellung des Schiebers α arbeitet die Maschine mit Vollfüllung, wobei die untere zulässige Grenze der Umdrehungsgeschwindigkeit nahezu erreicht ist. Wird nun durch eine vorübergehende Mehrbeanspruchung oder durch zeitweiliges Zuströmen geringwertigeren Brennstoffes ein weiteres Sinken der Umdrehungszahl verursacht, so bewirkt auch der Regler eine weitere Drehung des Schiebers α in einem der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Sinne. Bei der Drehung des Schiebers in dieser Richtung über die gekennzeichnete Grenzstellung hinaus werden die Gaskanäle b und d noch um einen weiteren Betrag / (Fig. 5) geöffnet, während eine weitere Öffnung der Luftkanäle c und e nicht mehr erfolgt; vielmehr können diese um den Betrag / geschlossen werden. Demnach wird dem Gemisch mehr Gas zugeführt, sobald der Schieber α in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung über die gezeichnete Grenzstellung hinaus bewegt wird, sobald also, nachdem die Maschine bereits mit Vollfüllung arbeitet, noch eine Mehrbelastung oder eine Leistungsverminderung eintritt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur zeitweisen Steigerung der Leistung von Explosionskraft-
•' maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der bis zur Vollfüllung mit veränderlicher Ladungsmenge und unveränderlicher Ladungszusammensetzung arbeitenden Maschine bei Überlastung oder bei zeitweisem Zuströmen minderwertigeren Brennstoffes, nachdem die Vollfüllung erreicht ist, durch Einwirkung des Reglers ein brennstoffreicheres Gemisch zugeführt wird.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Luft- und Gaskanälen (e und d) versehener Schieber (ä) durch den Regler so gedreht wird, daß er bis zur Vollfüllung der Maschine Ladungen von gleichbleibendem Mischungsverhältnis herstellt und erst bei einer noch weiteren Mehrbelastung oder bei Leistungsverminderung durch minderwertigen Brennstoff infolge der abnehmenden Geschwindigkeit dem Gasweg einen größeren Querschnitt eröffnet, den Querschnitt des Luftweges jedoch gleich oder kleiner einstellt, wodurch ein brennstoffreicheres Gemisch entsteht.
Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reiChsdrückereI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911793C (de) * 1951-01-27 1954-05-20 Aral Ag B V Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen mit gasfoermigen Kraftstoffen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911793C (de) * 1951-01-27 1954-05-20 Aral Ag B V Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen mit gasfoermigen Kraftstoffen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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