DE186258C - - Google Patents
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- DE186258C DE186258C DENDAT186258D DE186258DA DE186258C DE 186258 C DE186258 C DE 186258C DE NDAT186258 D DENDAT186258 D DE NDAT186258D DE 186258D A DE186258D A DE 186258DA DE 186258 C DE186258 C DE 186258C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0202—Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
- F02D2700/0207—Controlling the air or mixture supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 b. GRUPPE
MAX RUCKDESCHEL in ANSBACH i. B.
Die Explosionskraftmaschine besitzt gegenüber der Dampfmaschine den Nachteil der
größeren Empfindlichkeit gegen Überlastungen, da die Dampfmaschine in der Regel
eine weit höhere Überleistung über die Normal- bezw. Nennleistung besitzt wie erstere. Die Dampfmaschine arbeitet am
wirtschaftlichsten mit einem geringen Bruchteil der Zylinderfüllung, während die Explosionskraftmaschine
bei Vollfüllung (und höchster Verdichtungsendspannung) die beste Wärmeausnutzung aufweist. Explosionskraftrnaschinen
besitzen deshalb in der Regel
- nicht eine derartig hohe Überleistung, da sie sonst bei der Normal- oder Nennleistung zu
unwirtschaftlich arbeiten würden.
Ein weiterer Übelstand der Explosionskraftmaschinen, hauptsächlich solcher, welche durch
Kraftgas betrieben werden, besteht darin, daß Betriebsstörungen dadurch hervorgerufen
werden, daß der Maschine zeitweilig, z. B. während des Abschlackens und während der
Beschickung des Gaserzeugers mit Brennstoff, minderwertiges Gas zuströmt, wodurch die
Leistung vermindert wird und ungefähr dieselben Störungen eintreten wie bei Überlastung der Maschine.
Es ist nun ein Verfahren bekannt, welches darin besteht, daß dem Arbeitszylinder zur
Steigerung der Leistung ein größeres Gemischgewicht zugeführt wird, indem vom Kolben eine brennstoffreichere Ladung angesaugt
und in diese Preßluft eingeführt wird. Es bleibt bei diesem Verfahren also auch
bei der Überlastung das Mischungsverhältnis ungefähr das gleiche wie unter normaler oder
Teilbeanspruchung, da entsprechend dem höheren Brennstoffreichtum Preßluft zugeführt
wird. Es sind außerdem Explosionskraftmaschinen bekannt, welche durch Ände- rung der Zusammensetzung des Gemisches
geregelt werden.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren dagegen besteht darin, daß dem
Arbeitszylinder bei Überlastungen auch nur die de'm Hubvolumen (bei Voll füllung und
Atmosphärendruck) entsprechende Ladungsmenge zugeführt wird. Dieselbe enthält jedoch
mehr Brennstoff, um eine Mehrleistung zu erzielen, da das wirtschaftliche Mischungs-Verhältnis,
auf welches die Maschine eingestellt ist, nicht dasjenige ist, welches die höchste Kraftleistung ergibt.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist in der Zeichnung in den
Fig. ι bis 5 zur Darstellung gebracht. Die Wirkungsweise dieser Misch- und Regelungsvorrichtung ist folgende:
Der Schieber α steuert den Gas- und Luftzutritt,
welcher durch die Kanäle b und c des Gehäuses q und die Kanäle d und e des
Schiebers erfolgt. Der Schieber α wird durch Spindel f und durch den Winkelhebel g h
gesteuert. Der Hub des Schiebers α ist gleichbleibend und die Abdrosselung des Gemisches
zur Regelung der Maschine erfolgt dadurch, daß durch Verdrehung des Schiebers α in der Richtung des Uhrzeigers (Fig. 2
(2. Auflage, ausgegeben am 25. Mai igo8.)
und 3) die Kanäle b, c, d und H mehr oder weniger geschlossen werden, und zwar sind
die Kanäle so bemessen, daß bei Drehung des Schiebers α in dieser Richtung das Verhältnis
der Querschnitte und der Querschnittssummen beider Kanalgruppen zueinander stets
das gleiche bleibt. . Die Drehung des Schiebers α bewirkt der (nicht gezeichnete) Regler
durch Zugstange i und Hebel k (Fig. ι und 4),
ίο in dessen Nabe die Schieberspindel / mit
Federkeil verschiebbar ist, bei abnehmender Beanspruchung in der Richtung der Uhrzeigerbewegung,
bei zunehmender Beanspruchung im entgegengesetzten Sinne.
In der in den Fig. 2, 3 und der eine Abwicklung des Schiebers und Schieberspiegels
darstellenden Fig. 5 gezeichneten , Stellung des Schiebers α arbeitet die Maschine
mit Vollfüllung, wobei die untere zulässige Grenze der Umdrehungsgeschwindigkeit
nahezu erreicht ist. Wird nun durch eine vorübergehende Mehrbeanspruchung oder durch zeitweiliges Zuströmen geringwertigeren
Brennstoffes ein weiteres Sinken der Umdrehungszahl verursacht, so bewirkt auch der Regler eine weitere Drehung des Schiebers
α in einem der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Sinne. Bei der Drehung des
Schiebers in dieser Richtung über die gekennzeichnete Grenzstellung hinaus werden
die Gaskanäle b und d noch um einen weiteren Betrag / (Fig. 5) geöffnet, während eine
weitere Öffnung der Luftkanäle c und e nicht mehr erfolgt; vielmehr können diese um den
Betrag / geschlossen werden. Demnach wird dem Gemisch mehr Gas zugeführt, sobald
der Schieber α in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung über die gezeichnete
Grenzstellung hinaus bewegt wird, sobald also, nachdem die Maschine bereits mit Vollfüllung arbeitet, noch eine Mehrbelastung
oder eine Leistungsverminderung eintritt.
Claims (2)
1. Verfahren zur zeitweisen Steigerung der Leistung von Explosionskraft-
•' maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der bis zur Vollfüllung mit veränderlicher
Ladungsmenge und unveränderlicher Ladungszusammensetzung arbeitenden Maschine bei Überlastung oder bei
zeitweisem Zuströmen minderwertigeren Brennstoffes, nachdem die Vollfüllung erreicht ist, durch Einwirkung des Reglers
ein brennstoffreicheres Gemisch zugeführt wird.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mit Luft- und Gaskanälen (e und d) versehener Schieber
(ä) durch den Regler so gedreht wird, daß er bis zur Vollfüllung der Maschine Ladungen von gleichbleibendem
Mischungsverhältnis herstellt und erst bei einer noch weiteren Mehrbelastung oder
bei Leistungsverminderung durch minderwertigen Brennstoff infolge der abnehmenden
Geschwindigkeit dem Gasweg einen größeren Querschnitt eröffnet, den Querschnitt des Luftweges jedoch gleich oder
kleiner einstellt, wodurch ein brennstoffreicheres Gemisch entsteht.
Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reiChsdrückereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186258C true DE186258C (de) |
Family
ID=450032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186258D Active DE186258C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186258C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911793C (de) * | 1951-01-27 | 1954-05-20 | Aral Ag B V | Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen mit gasfoermigen Kraftstoffen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
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- DE DENDAT186258D patent/DE186258C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911793C (de) * | 1951-01-27 | 1954-05-20 | Aral Ag B V | Verfahren zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen mit gasfoermigen Kraftstoffen und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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